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Bad Religion |
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Start:
| | 1980, Los Angeles, U.S.A. |
Erstes Line-Up:
Letztes Line-Up:
Wichtige Alben
| | BAD RELIGION [EP] (1981, Epitaph)
HOW COULD HELL BE ANY WORSE? (1982, Epitaph)
INTO THE UNKNWON (1983, Epitaph)
BACK TO THE KNOWN (1984, Epitaph)
SUFFER (1988, Epitaph)
NO CONTROL (1989, Epitaph)
AGAINST THE GRAIN (1990, Epitaph)
GENERATOR (1992, Epitaph)
RECIPE FOR HATE (1993, Epitaph)
STRANGER THAN FICTION (1994, Sony)
ALL AGES (1995, Epitaph)
THE GRAY RACE (1996, Sony)
NO SUBSTANCE (1998, Sony)
THE NEW AMERICA (2000, Sony)
THE PROCESS OF BELIEF (2002, Epitaph)
THE EMPIRE STRIKES FIRST (2004, Epitaph)
NEW MAPS OF HELL (2007, Epitaph) |
Geschichte:
| | 1980 finden sich im Westen Amerikas, genauer in Los Angeles, die Highschool-Schüler Greg Graffin, Brett Gurewitz, Jay Bentley und Jay Ziskrout zusammen und gründen die legendäre Punk-Band Bad Religion. Primäres Ziel des Bandnamens ist die reine Provokation. An zweiter Stelle erst soll die Metapher erkannt werden, die in Religion steckt. Die Jungs wollen damit Kritik üben an einem System, das das Handeln und die Freiheiten seiner Individuen stark einschränkt - klar, gemeint ist die Gesellschaft Amerikas.
Die erste EP BAD Religion kommt ein Jahr später auf den Markt. Brett bringt sie auf seinem gerade frisch gegründeten Label Epitaph Records raus. Bereits hier befindet sich auf dem Cover das legendäre "Crossbuster"-Logo, das bis heute weltbekannt ist. Das durchgestrichene Kreuz symbolisiert allerdings keine antichristliche Haltung, sondern eine Distanzierung von religiösen Grundsätzen, mit denen die Band keinen Konsens findet. Knall auf Fall folgt das bis heute bedeutende Album HOW COULD HELL BE ANY WORSE? Mit etwa 10.000 verkauften Exemplaren.
Mit dem dritten Longplayer INTO THE UNKNOWN 1983 kommt es zum großen Stilbruch. Dabei ist zum ersten Mal Greg Hetson, der schon bei Circle Jerks spielt, als festes Bandmitglied dabei. Mitgemischt hatte er aber auch bei der EP BAD RELIGION. Nicht nur viele gewonnene Fans distanzieren sich von der Truppe, in dem sie ihre gekauften Silberlinge enttäuscht in die Läden zurückgeben. Auch einzelne Bandmitglieder können sich nicht mehr mit der Musik identifizieren. Heutzutage hat aber genau diese Platte Sammlerstatus. Danach kommt es zur Auflösung der Punk-Band. Graffin widmet sich intensiv seinem Studium und wird zu Beginn der Neunziger Doktor in Evolutionsbiologie.
Um sich wieder das Wohlwollen der Fangemeinde zurück zu erobern, gibt's ein Jahr später das Comeback mit BACK TO THE KNOWN und eine Rückkehr zum gewohnten Punk. Pete Finestone wird neuer Drummer und am Bass spielt von nun an Tim Gallegos. Letzterer konnte bereits Banderfahrung bei Wasted Youth sammeln.
1988 kommt SUFFER auf den Markt, wahrscheinlich der bedeutendste Meilenstein in der Geschichte des amerikanischen Punks. Musikalisch ist das ein Mix aus melodischen Passagen, schnellem Tempo, mehrstimmigen Hintergrundgesängen und dem klaren Gesang von Frontmann Greg Graffin. Die Lyrics tendieren stark zu politischen und wissenschaftlichen Themen, deren Basis bei bekannten Publizisten wie Richard Dawkins zu finden ist.
Auch die Konzerte der Jungs sind nicht von schlechten Eltern. Sie sind gekennzeichnet von einer ungemeinen Energie auf der Bühne und engem Kontakt zum Publikum. Bei der Welttournee zu SUFFER schauen die Punker auch in Deutschland vorbei.
Es folgen die Alben NO CONTROL, 1989, und AGAINST THE GRAIN im Jahre 1990, die im Stil keine Weiterentwicklung zeigen, aber trotzdem gut ankommen.
1991 kehrt Pete Finestone Bad Religion den Rücken zu und überlässt seinen Platz am Schlagzeug Bobby Schayer. Es folgen die Alben sechs und sieben, GENERATOR und RECIPE FOR HATE. Hierbei mischen wieder andere Stileinflüsse wie Grunge aber auch Pop mit, was wohl daran liegt, dass einige Gastmusiker Teil der Alben waren. Dazu zählt unter anderem Eddie Vedder von Pearl Jam.
Weil sie ihrem Stil von SUFFER immer mehr fremdgehen, bekommen sie den Unmut der Fans zu spüren. Dieser nimmt weiter zu als sie 1994 einen Pakt mit Sony schließen und einen Vertrag mit dem großen Label unterzeichnen. Hintergrund für den Wechsel ist folgender: Brett Gurewitz und Jay Bentley sind stark an ihre Arbeit bei Epitaph Records gebunden, weil The Offspring mit ihrem Album SMASH unerwartet großen Erfolg haben. Durch den Wechsel zu Sony sollten die beiden in Bezug auf ihre Labelarbeit entlastet werden.
1994 steht dann STRANGER THAN FICTION in den Regalen der Plattenläden, dessen Stil an RECIPE FOR HATE anknüpft und wieder über einige Gastmusiker verfügt. Bis heute ist es das am besten verkaufte Album von Bad Religion.
Weil sich Songwriter und Gitarrist Brett nicht mehr gleichberechtigt um sein Label Epitaph und die Band Bad Religion kümmern kann, gibt er die Band zugunsten des Labels auf. Das ist die öffentliche Begründung. Es vermehren sich zeitgleich aber auch die Gerüchte, dass er eine extreme Auseinandersetzung mit Bentley hat, was er später in seiner neuen Band The Daredevils auslebt. Er widmet Jay Bentley den Song "Hate You".
Der Verlust von Gurewitz schmerzt. Nur Graffin bleibt jetzt auch als Songwriter übrig und das macht sich auf den folgenden Alben deutlich bemerkbar. Ersatz für den ehemaligen Gitaristen ist der bereits recht bekannte Brian Baker, der Teil von Minor Threat und Dag Nasty war bzw. ist. Er hat sich zudem in der Punkrock- und Hardcore-Szene einen Namen als einer der besten Gitarristen dieses Genres gemacht. Dieser lässt wegen Bad Religion R.E.M. sitzen, die ihn bereits fest als Tourgitarristen eingeplant hatten.
THE GREY RACE von 1996 kann noch mit den vorherigen Alben mithalten, aber danach macht sich der Verlust von Gurewitz negativ bemerkbar.
NO SUBSTANCE von 1998 und THE NEW AMERICA von 2000 können das hohe Level nicht mehr halten und enttäuschen sowohl Fans als auch Kritiker. Aber Gurewitz kann es doch nicht ganz lassen und erscheint als Co-Autor beim Song "Believe it" auf der 2000er Platte.
Ein Jahr später ist er wieder festes Mitglied der Band. Das ist auch ausschlaggebend für die Rückkehr zu Epitaph Records. Aber das Pech der Band hört nicht auf. Bobby Schayer verletzt sich an der Schulter und wird sein Leben lang nicht mehr professionell Schlagzeug spielen können. Ersatz muss gefunden werden. Brooks Wackermann, bereits Drummer bei Suicidal Tendencies und The Vandas scheint geeignet zu sein.
Für das Album von 2002, PROCESS OF BELIEF, ist Gurewitz wieder Teil des Songwriter-Duos Graffin/Gurewitz und verschafft den Fans damit wieder strahlende Augen.
Bad Religion verfügt mit Brett, Greg Hetson und Brain über drei Gitarristen, was dazu führt, dass Brett live oft nicht dabei ist und sich dadurch seinen eigenen Label besser widmen kann, das inzwischen den Status des größten Independent-Labels innehat.
2004 gibt's THE EMPIRE STRIKES FIRST im gewohnten und hervorragenden, alten Stil auf die Ohren. Dabei bekommt vor allen Dingen George Bush mit seiner Politik sein Fett weg. Die Kriegsstrategie wird stark an den Pranger gestellt.
2006 veröffentlicht die Band die DVD LIVE AT THE PALLADIUM, für die sie zwei Tage hintereinander im Palladium von Hollywood spielte und diese Gigs aufzeichnen lies.
Am nächsten Bad Religion-Album NEW MAPS OF HELL arbeiten die Jungs bereits fieberhaft. |
Highlights:
| | 1988: SUFFER: Mit diesem Album erschaffen die Punk-Rocker aus Los Angeles die wahrscheinlich wegweisende Platte für den heutigen Punk.
1994: STRANGER THAN FICTION: Es ist das kommerziell erfolgreichste Album der Band in ihrer gesamten bisherigen Geschichte.
2004: THE EMPIRE STRIKES FIRST: Nach einigen Jahren voller hin und her und einem eher ungelungen Stil- und Labelwechsel kehren die Jungs aus Kalifornien mit der Rückkehr von Gitarrist Gurewitz wieder zu ihrem alten Niveau zurück und erobern erneut die Herzen ihrer Fans. |
Homepage:
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M.W. 04.11.2007 |
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Noch mehr Bands... |
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Fehlt eure Lieblingsband? Habt ihr Infos? Kein Problem! Einfach ein Feedback an uns und vielleicht ist beim nächsten Upload die Band schon dabei. |
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Band-Bilder |
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Covers |
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 Into the Unknown 1983
 Suffer 1988
 Against the Grain 1990
 Recipe for Hate 1993
 All Ages 1995
 The new America 2000
 New Maps of Hell 2007 |
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Top-15 Bands |
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21 Tage-Hits bis 19.12.2011 |
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