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Torian |
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Start:
| | 2002, Paderborn, Deutschland |
Erstes Line-Up:
Letztes Line-Up:
Wichtige Alben
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DREAMS UNDER ICE (2005, Underground Symphony)
THUNDER TIMES (2009, Sound Guerilla)
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Geschichte:
| | Wacken 2002 ist der inoffizielle Startschuss für die Power Metal Band Torian, denn dort verabredet Carl Delius, Gitarrist und bis heute kreativer Kopf der Truppe, sich mit seinem Kumpel Manuel "Elvis" Will (Schlagzeug) zur ersten Bandprobe. Diese findet in einem Partyraum in Dörenhagen statt, wo Elvis mit einigen Musikern, darunter auch dem Gitarristen Alexander Thielmann, unregelmäßig probt.
Nachdem Tobias Mix als Bassist zur Formation stößt, beginnen sie regelmäßig zu proben und die ersten Songs zu schreiben. Einige dieser Songs ("Torian", "Souls of Fire" und "Into the Winter") sind Überbleibsel aus Carls Zeit bei den Power Metallern Deadly Sin, die er seinerzeit mitbegründete.
Der Rest der Torianschen Gründungsformation besitzt jedoch (noch) keine nennenswerte Banderfahrung. Nach ca. 4-5 fertigen Songs machen sich die vier auf die Suche nach einem Sänger, welcher hingegen schon seit Jahren die (regionalen) Bühnen unsicher macht: Marc "Para" Hohlweck ist Anfang 2003 noch bei den Paderborner Hard Rockern Breaker angestellt und wechselt nach zwei Proben zu Torian, deren härterer Sound ihm einfach mehr zusagt.
Im Juni 2003 fühlt sich der Fünfer bereit für das erste Konzert, welches sie mit den Hard Rockern Royal Sonic bestreiten. Der Auftritt ist ein voller Erfolg. So kommt es, dass Torian die erste Drei-Track-Demo INTO THE WINTER aufnehmen und im Oktober 2003 veröffentlichen. Es folgen Auftritte in ganz Deutschland. Schließlich belegen Torian bei einem regionalen Bandwettbewerb auf dem Frühlingsfest, organisiert vom Musikbüro Paderborn, den zweiten Platz. Noch im selben Jahr ergatterten die Torianer einen Plattenvertrag beim italienischen Label Underground Symphony.
Somit entern Torian unter Leitung des jungen Produzenten David Hambach die renommierten Westwood Studios zu Paderborn. Während dieser Zeit zeichnen sich jedoch erhebliche Probleme in musikalischer und persönlicher Hinsicht mit der Rhythmus-Sektion ab, was sich schließlich auch in der Produktion niederschlägt. Torian und Drummer Elvis trennen sich einvernehmlich, und Produzent David Hambach, selbst gelernter Schlagzeuger, übernimmt kurzerhand den vakanten Posten.
Trotz der neu gewonnenen Professionalität in der Rhythmus-Sektion, ist 2005 das schwierigste Jahr der Torianer: Das Debüt DREAMS UNDER ICE bringt aufgrund der problematischen produktionstechnischen und musikalischen Umsetzung nicht die erhoffte Aufmerksamkeit. Die Mehrheit der Pressereaktionen ist positiv, doch Experten und Kenner der Band, die Torian nach der viel versprechenden Demo eine glorreiche Zukunft prophezeiten, zeigen sich ob der genannten Mängel sichtlich enttäuscht. Torian kompensieren das im Nachhinein eher missglückte Debüt mit einer beachtlichen Anzahl Liveauftritten und schaffen es, auch trotz der bescheidenen Promo-Arbeit seitens des Labels, das Album ansehnlich zu verkaufen. Die Flucht nach vorne ist das einzig Richtige und Torian machen sich einen Namen als starke Liveband. Der Auftritt als regionaler Support von Overkill in Paderborn markiert einen vorläufigen Höhepunkt der Live-Karriere.
Nach bandinternen Problemen trennen sich die Gründungsmitglieder schließlich von der gesamten Rhythmussektion. Torian am Boden? Eine Auflösung steht nie zur Debatte. Bereits nach einigen Tagen kann man Bengt Kunze als neuen Bassisten verpflichten. Um einen geeigneten Drummer zu finden, müssen Torian ihre Fühler in die Nachbarkreise ausstrecken: das beschauliche Geseke im Kreis Soest hat eine lebendige Rock-Szene, und so werden sie schnell im pfeilschnellen Manuel "Gonzo" Constalla fündig. Nach ein paar gemeinsam gejammten Songs vom Debüt ist schnell klar, wer den Posten übernehmen sollte. Torian sind wieder komplett!
2006 ist für Torian in Bezug auf die Livekarriere das bisher erfolgreichste Jahr: Mit über 20 Gigs in allen Ecken des Landes und einer kleinen Tour durch Italien mit den italienischen Power Metallern Arthemis spielen sich die Paderborner in die Herzen des Publikums.
Die Jahre 2007 und 2008 sind in Punkto Auftritten etwas ruhiger, zumal Torian ihr zweites Album aufnehmen.
Torian haben nun mit THUNDER TIMES ein fertig aufgenommenes Album in der Schublade und machen sich auf Labelsuche. Diese gestaltet sich als langwierig, doch man wird fündig. Durch Bads, den ehemaligen Shouter von Osyris, kommt der Kontakt zum Metal Indie Sound Guerilla zustande, und nach einigen Verhandlungen ist man sich einig, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu starten. Eine sehr wichtige Entscheidung ist es, das Album in den Gernhart Studios zu Siegburg noch einmal zu mastern.
THUNDER TIMES erscheint im Januar 2009 und markiert einen weiteren Wendepunkt in der Laufbahn von Torian: Endlich erlangen die Paderborner den ersehnten Respekt in der Presse. Unter anderem erhalten sie 8 von 10 Punkten im Rock Hard, wo die DREAMS UNDER ICE seinerzeit übelst verrissen wurde, sowie eine Traumwertung von 10/12 Points im Heavy-Magazin oder auch viele gute Kritiken in E-Mags wie beispielsweise bei HardHarderHeavy.de mit 6 von 7 Punkten.
Und auch livetechnisch tut sich nun wieder einiges, weshalb Torian aktuell auf dem besten Wege sind, ihren Gig-Rekord von 2006 zu toppen. |
Highlights:
| | 2009: THUNDER TIMES - Beim Zweitwerk merkt man nicht nur, dass die Band gereift ist, sondern auch endlich gut harmoniert. Die vielen positiven Kritiken für THUNDER TIMES haben ihre Berechtigung.
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Homepage:
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S.M. 28.06.2009 |
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21 Tage-Hits bis 10.07.2010 |
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