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Wizard
 
Wizard

Start:
 
  • 1989, Bocholt, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Sven D'Anna (Vocals)
  • Michael Maaß (Gitarre)
  • Volker Leson (Bass)
  • Sören van Heek alias "Snoopi" (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Sven D'Anna (Vocals)
  • Dano Boland (Gitarre)
  • Michael Maaß (Gitarre)
  • Volker Leson (Bass)
  • Sören van Heek alias "Snoopi" (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • LEGION OF DOOM (1991, Eigenvertrieb)
  • SON OF DARKNESS (1995, Bow-Records)
  • BATTLE OF METAL (1997, Bow-Records)
  • BOUND BY METAL (1999, B.O. Records)
  • HEAD OF THE DECEIVER (2001, Limp)
  • ODIN (2003, Limp)
  • MAGIC CIRCLE (2005, Limp)
  • GOOCHAN, (2007, Massacre)
  • THOR (2009, Massacre)
  • ...OF WARIWULFS AND BLUORVARWES (2011, Massacre)

  • Geschichte:
     Wizard ist eine deutsche Heavy Metal-Band, die 1989 von Sören van Heek gegründet wird.
    Wizard frönen dem klassischen Heavy Metal ebenso wie dem True Metal, manchmal mit vielen Speed-Elementen angereichert sogar an der Grenze zum Power Metal. Ähnlich wie die Bands Manowar und Virgin Steele handeln ihre Texte überwiegend von klischeehaftem True Metal, seien es nun Krieger, Zauberer oder Götter.

    Sie mischen bereits weit vor dem noch nicht geborenen schwedischen True Metal-Stern Hammerfall die Bühnen auf. Jedoch werden sie in den folgenden Jahren niemals ähnliche Chancen wie die Skandinavier bekommen, sei es nun durch Presse, Produzenten oder Label.
    Dies ist auch der Grund, dass bis zum heutigen Tag trotz ähnlicher Qualitäten in musikalischer und Songwriter-Hinsicht die Deutschen immer nur in der zweiten Liga spielen dürfen.

    Nach unzähligen Besetzungswechseln findet Sören van Heek in dem Gitarristen Michael Maaß, dem Sänger Sven D'Annaund dem Bassisten Volker Leson endlich die geeigneten Mitstreiter, sodass 1991 das Demo LEGION OF DOOM aufgenommen wird.

    Aufmerksamkeit können sie jedoch erst 1995 mit ihrem selbstfinanzierten Debüt-Album SON OF DARKNESS erregen.

    Den nächsten Versuch starten Wizard 1997 mit ihrem Album BATTLE OF METAL, welches erneut beim eigenen Label Bow Records veröffentlicht wird. Die überzeugende Qualität verschafft ihnen eine Tour mit Edguy, Paul D'Anno und Sacred Steel. Bereits ein Jahr später 1998 geht man schon wieder ins Studio um das dritte Album BOUND BY METAL einzuspielen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass Gitarrist Michael Maaß wegen gesundheitlichen Problemen nicht mehr weiter zur Verfügung stand. Die Band verzichtete darauf einen neuen Sechs-Saiter zu suchen und vertraute auf die schnelle Genesung und Rückkehr ihres Gitarristen. Wenn auch später als geplant, kann das Album 1999 endlich die Regale der Plattenläden füllen.

    2001 bekommen Wizard endlich einen Plattenvertrag angeboten und unterschreiben für ihr nächstes Album HEAD OF THE DECEIVER bei Limb Music Productions. Bei der Produktion greift ihnen Uwe Lulis (ex-Grave Digger und Rebellion) unter die Arme.
    2002 bietet für Wizard einige Live Höhepunkte. Zuerst haben sie einen Auftritt auf der True-Metal-Stage des Wacken Open Airs und anschließend auf dem Bang Your Head Festival.

    Für die Produktion des Albums ODIN holen sich Wizard 2003 den Iron Savior-Frontmann Piet Sielck.

    Im Januar 2004 sind Wizard als Support von Grave Digger mit Symphorce auf Deutschland-Tournee, welche elf Auftritte in der Heimat und je einen in Österreich und der Schweiz umfasst. Außerdem sind sie auf dem Keep It True II-Metal Festival im April in der Tauberfrankenhalle von Lauda-Königshofen vertreten.

    Seit September 2004 legt Gitarrist Michael Maaß eine dreijährige Pause ein um sich endlich auf sein Studium konzentrieren zu können. Ersatzgitarrist während dieser Zeit ist Dano Boland, der bereits für Vebrifuge tätig war, und auch schon früher mit Sören van Heek und Volker Leson zusammengespielt hat.

    Mitte 2005 lernt Sven D'Anna den Frontmann Tarek Maghary von Majesty kennen und wird von ihm gebeten doch einen Beitrag bei seinem Projekt Dawnrider zu leisten.

    2006 beginnt eher finster, da der Labelpartner Limp Music aus finanziellen Gründen kein weiteres Album unterstützt.Wizard schaffen es jedoch Massacre Records von ihren Qualitäten zu überzeugen und unterschreiben am 11. Juli einen neuen Plattenvertrag.

    Für das nächste Album GOOCHAN begibt man sich im September ins "House of Music"-Studio mit Dennis Ward von Pink Cream 69. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, welches Anfang 2007 erscheint und von Bassist Volker Leson in Zusammenarbeit mit William Nuke erarbeitet wurde und sogar als Buch käuflich zu erwerben ist.

    Nach einer Headliner-Tour durch Deutschland und einigen Auftritten im Ausland, u.a. in Griechenland beendet Michael Maaß seine Auszeit und kehrt zur Band zurück. Da sich der Ersatz-Musiker Dano Boland jedoch in der Band so wohl fühlt, beschließen Wizard zukünftig mit zwei Gitarren aufzutreten.

    2008 besinnt man sich auf einstige Götter-Themen, doch diesmal liefert "Thor" die Inspiration und nicht wie 2003 "Odin". Im Oktober spielt man im Studio von Andy Horn die Instrumente ein, den Feinschliff und das Mastering übernimmt Achim Köhler. Das Album selbst, mit dem Titel THOR kommt Ende Januar 2009 auf den Markt.

    Highlights:
     
  • 2003: Ohne Zweifel bekam ODIN den Stempel von Piet Sielck aufgedrückt und bringt Wizards Qualitäten auf den Punkt.
  • 2007: GOOCHAN, ein Konzept, das es in sich hat und zeitlosen True metal in Perfektion zelebriert.

  • Homepage:
     
  • www.legion-of-doom.de 

  •  
    J.G. 02.04.2011
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