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Blue Öyster Cult
 
Blue Öyster Cult

Start:
 
  • 1967, Long Island, NY, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • Eric Bloom (Vocals, Gitarre)
  • Donald Roeser (Gitarre, Vocals)
  • Joe Buchard (Bass)
  • Allen Lanier (Keyboards)
  • Albert Bouchard (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Eric Bloom (Vocals)
  • Donald Roeser (Gitarre, Vocals)
  • Allen Lanier (Keyboards)
  • Jon Rogers (Bass)
  • Chuck Bürgi (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • BLUE ÖYSTER CULT (1972, Columbia)
  • TYRANNY AND MUTATION (1973, Columbia)
  • SECRET TREATIES (1974, CBS)
  • ON OUR FEET OR ON OUR KNEES (live) (1975, CBS)
  • AGENTS OF FORTUNE (1976, CBS)
  • SPECTRES (1977, CBS)
  • SOME ENCHANTED EVENINGS (live) (1978, CBS)
  • MIRRORS (1979, CBS)
  • CULTÖSAURUS ERECTUS (1980, CBS)
  • FIRE OF UNKNOWN ORIGIN (1981, CBS)
  • THE REVÖLUTION BY NIGHT (1983, CBS)
  • CLUB NINJA (1985, CBS)
  • IMAGINOS (1988, CBS)
  • BAD CHANNELS (1992, Moonstone, Soundtrack)
  • HEAVEN FORBID (1998, CBH)
  • THE CRUSE OF THE HIDDEN MIRROR (2001, CBH)

  • Geschichte:
     Nach einigen Namensänderungen entschließen sich Eric Bloom und Donald Roeser den Rat ihres Mangers Sandy Pearlman zu folgen und nennen ihre Band Blue Öyster Cult. Der Name passt zum düsteren Science Fiction Stil. 1972 produzieren sie das Debüt-Album BLUE ÖYSTER CULT, welches sowohl beinharten Heavy Metal als auch melodische und flippige Stücke wie z.B. "She's as beautiful as a foot" bietet.

    Die Band wird mit guten Kritiken überhäuft und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an das Nachfolgealbum TYRANNY AN MUTATION. Die Erwartungen der Fans und Kritiker werden voll erfüllt und einige Stücke dieses Albums gehören sogar heute noch zum Live-Set der Band.

    Herausragend sind sicherlich zwei Merkmale der Band, das Cronus-Symbol und das Line-up zu fünft mit Eric Bloom, Albert Bouchard, Joe Buchard, Allen Lanier, Donald Roeser, die dem Publikum mächtig einheizen.

    Mit dem Album AGENT OF FORTUNE erfolgt ein musikalischer Richtungswechsel. Die Songs werden melodischer und der Titel "Don't fear the reaper" wird ein Welterfolg. Mit dem Album SPECTRES kann man sich sogar noch steigern, der Song "Gozilla" wird ebenfalls ein Hit.

    Schon Ende der 70er zeigen Blue Öyster Cult bei ihren Konzerten für damalige Verhältnisse gigantische Laser-Shows. Support spielte der damals noch unbekannte John Couger (Mellencamp).

    Doch nichts währt ewig. Mit dem Live-Album SOME ENCHANTED EVENINGS wird den treuen Fans eine wahre Katastrophe zugemutet. Auch das reguläre Album MIRRORS ist ein Flop. Zum ersten Mal hat man den Eindruck, das der Band die Einfälle und Konzepte fehlen.

    Neue Szenentrends führen dazu, dass das neue Album CULTÖSAURUS ERECTUS, trotz wieder gutem Songmaterial in der Masse untergeht. Mit dem herausragenden ALBUM FIRE OF UNKNOWN ORIGIN schafft es die Band sich ein letztes Mal freizuschwimmen und kann bei Live-Auftritten nahezu an alte Erfolge anknüpfen.

    Was passieren muss passiert auch. Der maßgeblich am Songwriting beteiligte Drummer Albert Bouchard verlässt die Band und geht zukünftig eigene Wege. Der Ersatz Rick Downey verweilt nur kurz, bevor als Tourmanager seine Brötchen weiterverdient.

    Das Album THE REVÖLUTION BY NIGHT kann leider nicht mehr richtig Fuß fassen. Da helfen auch Titel wie "Take me away" nichts. Als dann auch noch die langjährigen Mitstreiter Joe Buchard und Allen Lanier die Band verlassen, ist es fast unvermeidbar, dass der neue Longplayer CLUB NINJA mit eher kommerziellem Songmaterial floppt.

    Funkstille!

    1988 dann endlich die sensationelle Nachricht. Albert Bouchard's langjähriges Konzeptwerk IMAGINOS soll unter dem Bandnamen Blue Öyster Cult mit dem klassischen Line-up veröffentlicht werden. Trotz hochrangiger Unterstützung durch bekannte Musiker wie Joe Satriani, Aldo Nova und Robbie Krieger und musikalischen Leckerbissen wird IMAGINOS zum Mega-Flop, letztlich deshalb, weil der Label CBS keinerlei Unterstützung leistet. BYC hört auf zu existieren. Manchmal findet noch eine Tour statt, aber ansonsten ist wieder Funkstille.

    Zehn Jahre später, 1998 plant CBH Records erneut eine Scheibe HEAVEN FORBID, aber die Zeit ist für die Dinosaurier von Blue Öyster Cult endgültig vorbei - daran kann auch THE CRUSE OF THE HIDDEN MIRROR (2001) nichts mehr ändern - schade.

    Highlights:
     
  • 1972: BLUE ÖYSTER CULT Debüt-Album mit, für die damalige Zeit, guter Mischung aus sehr hartem Heavy-Rock, melodischen und überdrehten Songmaterial.
  • 1974: SECRET TREATIES Album mit Meilensteinen wie "Subhuman", "ME 262" und "Harvester of eyes", die heute noch Bestandteile der Live-Auftritte sind.
  • 1975: ON YOUR FEET OR ON YOUR KNEES Live-Doppel-Album mit dem besten Songmaterial aus den bisherigen Veröffentlichungen. Für die '70er ein wahres Meisterwerk.
  • 1976: AGENTS OF FORTUNE Album mit neuer Stilrichtung. Melodische Songs wie z.B. "Don't fear the reaper" bescheren der Gruppe weltweite Hits.
  • 1977: SPECTRES Nochmalige Steigerung gegenüber dem Vorgänger-Album. Mit Hits wie "Gozilla" beweisen die Jungs, welche Freude am Spielen sie haben.
  • 1985: CLUB NINJA Eigentlich mit sehr gutem Songmaterial bestückt, findet dieses Album mangels Unterstützung durch die Plattenfirma nie große Anerkennung - eigentlich schade!

  • Homepage:
     
  • www.blueoystercult.com 

  •  
    Danny / J.G. 09.05.2005
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