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Heavens Gate
 
Heavens Gate

Start:
 
  • 1988, Wolfsburg, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Thomas Rettke (Vocals)
  • Bonny Bilske (Gitarre)
  • Sascha Paeth (Gitarre)
  • Manni Jordan (Bass)
  • Thorsten Müller (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Thomas Rettke (Vocals)
  • Bonny Bilske (Gitarre)
  • Sascha Paeth (Gitarre)
  • Robert Hunecke (Bass)
  • Thorsten Müller (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • IN CONTROL (1988, No Remorse)
  • OPEN THE GATE...AND WATCH! (1990, No Remorse)
  • LIVIN' IN HYSTERIA (1991, SPV)
  • HELL FOR SALE! (1992, Steamhammer)
  • LIVE FOR SALE- LIVE IN JAPAN (1993, Steamhammer)
  • PLANET E. (1996, SPV)
  • MENERGY (1999, SPV)
  • BOXED (1999, SPV)
  • AINA (2003)
  • DAYS OF RISING DOOM (2003)

  • Geschichte:
     Niemand weiß so genau, warum die Jungs aus der Stadt des Volkswagens in ihrer Heimat Deutschland keinen richtigen Durchbruch trotz großer Live-Präsenz feiern können. Umso größere Erfolge verzeichnet die Combo allerdings in Asien - genauer in Japan.

    Für manch Einen mag es auch schwer nachzuvollziehen sein, warum man den Bandnamen Carrion aufgibt und sich gerade den Titel eines Spätwestern von M. Cimino aussucht, der alles andere als brillant gilt - besser wäre Flop!

    Das Debüt-Album IN CONTROL wird 1988 beim Label No Remorse veröffentlicht. Die erste große Tournee bestreiten die Wolfsburger 1989 als Support von W.A.S.P..

    Als dann der Label No Remorse Konkurs anmelden muss, gelingt es den Jungs beim renommierten Steamhammer einen Vertrag zu bekommen.

    Das 1991er Album LIVIN' IN HYSTERIA, produziert von Charlie Bauerfeind, bringt den lang ersehnten Durchbruch. Besonders bei den japanischen Fans stehen Heavens Gate hoch im Kurs, während es in der Heimat kaum ein Blumentopf zu gewinnen gibt. Da hilft auch keine ständige Live-Präsenz.

    Das nächste Album HELL FOR SALE! enthält nicht nur eine lustige Cover-Version des Monty Python Songs "Always look on the bright Side of Life", sondern kann auch wieder gewaltig in Japan punkten. Und Deutschland? Irgendwie haben es die Jungs geschafft, die Fachpresse auf den Plan zu rufen, leider als Kritiker und nicht als Befürworter. Es wundert also kaum jemanden, dass sich die Verkaufszahlen weit hinter den Erwartungen bewegen.

    Man muss anerkennend bemerken, dass die Truppe trotz der schwierigen Lage nicht das Handtuch wirft oder zumindest der Heimat den Rücken kehrt. Mit nichten - für den Anti-Drogen-Film "Gefährliche Sehnsucht" wird sogar ein 30minütiger Soundtrack komponiert, aber es hilft alles nichts.

    Das Land der aufgehenden Sonne ist der glückliche Gewinner. Nach einer ausgiebigen Japan-Tournee, zieht es Heavens Gate aber doch wieder nach Deutschland, wo sie für Dream Theater den Support bestreiten.

    Vor den Aufnahmen zu PLANET E. gibt es einen kleinen Wechsel im Line-Up. Der langjährige Bassist Manni Jordan wird durch Robert Hunecke ersetzt. Eingespielt wird das Material im bandeigenen Studio - und wer jetzt Studio und Sascha Paeth zusammenzählt, der weiß, wie sich manches weiter entwickeln wird.

    1997 übernimmt Heavens Gate auf der Deutschland-Tournee von Axxis die Rolle des Opener. Spätestens jetzt wird deutlich, dass Sascha Paeth parallel massiv an einer Karriere als Produzent arbeitet und sich Bands wie Angra, Gamma Ray, Rhapsody und Sieges Even auf sein Talent verlassen können.

    1999 übernimmt Sascha dann für den Rhapsody Gitarristen Luca Turilli die Produktion und den Bass-Part auf dessen Solo-Album KING OF THE NORDIC TWILIGHT. Um Heavens Gate wird es zunächst ziemlich ruhig und jeder geht seine eigenen Wege.

    2003 beschließen drei Ex-Mitglieder, Sänger Rettke, Gitarrist Paeth und Drummer Hunecke sich zu einer Reunion um im Anschuss die Rock Operette AINA und ein neues Album namens DAYS OF RISING DOOM aufzunehmen.

    2005 beginnt das nächste Kapitel allerdings nicht mehr unter dem Namen Heaven's Gate. Sänger Thomas Rettke verschlägt es wieder einmal ins Studio von Sascha Paeth. Dort möchte er ein paar Demos aufnehmen und schafft es dabei seinen alten Mitstreiter Sascha zu überreden, die Gitarren-Parts zu übernehmen. Schnell entstehen zehn exzellente Eigenkompositionen, sodass nur noch eine Band fehlt. Bald ist der Gitarrist, André Boranski, Bassist Klemens Klarhorst und Drummer Daniel Eichholz gefunden, die das Line-Up komplettieren. Ab tritt die Band unter dem Namen Redkey in Aktion und spielen 2006 ihr Debüt mit dem Titel RAGE OF FIRE ein.

    Auch wenn die Geschichte von Heaven's Gate keine Fortsetzung erfährt, so gelingt mit Redkey ein interessanter Neustart.

    Highlights:
     
  • 1991: LIVIN' IN HYSTERIA wird zu Unrecht nur in Japan zum Erfolgsschlager.

  • Homepage:
     
  • nicht bekannt

  •  
    J.G. 11.08.2006
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    Album Livin' in Hysteria 1991
    Livin' in Hysteria 1991

    Album Hell for Sale! 1992
    Hell for Sale! 1992

    Album Planet e. 1996
    Planet e. 1996
     
     

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