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House of Lords
 
House of Lords

Start:
 
  • 1988, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • David Glen Eisley (Vocals)
  • Lanny Cordola (Gitarre)
  • Chuck Wright (Bass)
  • Gregg Giuffria (Keyboards)
  • Ken Mary (Drums)

  • Letztes Line-Up: (1992)
     
  • James Christian (Vocals)
  • Dennis Chick (Gitarre)
  • Sean McNabb (Bass)
  • Gregg Giuffria (Keyboards)
  • Tommy Aldridge (Drums)

  • Reunion Line-Up: (2005)
     
  • James Christian (Vocals)
  • Jimi Bell (Gitarre)
  • Jeff Kent (Bass, Keyboards)
  • Gregg Giuffria (Keyboards)
  • B.J. Zampa (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • HOUSE OF LORDS (1988, RCA)
  • SAHARA (1990, RCA)
  • DEMONS DOWN (1992, Victory)
  • WORLD UPSIDE DOWN (2006, Frontiers)
  • LIVE IN THE UK (2006, Frontiers)
  • COME TO MY KINGDOM (2008, Frontiers)
  • CARTESIAN DREAMS (2009, Frontiers)
  • BIG MONEY (2011, Frontiers)

  • Geschichte:
     Eigentlich ist 1988 ein Projekt für die Bandgründung von House of Lords verantwortlich.
    Gregg Giuffria beginnt zunächst seine Arbeit mit den ehemaligem Giuffria-Mitgliedern, David Glen Eisley am Mikro, Lanny Cordola an der Gitarre, Chuck Wright am Bass und dem Ex-Alice Cooper Drummer Ken Mary. Leider macht es der Manager Gene Simmons (Bassist bei Kiss) den Jungs nicht gerade leicht. Nachdem mal wieder etwas bei einem Deal schief geht, muss David dem neuen Sänger James Christian weichen. Dafür steigen aber Wright und Mary fest bei der Truppe ein.

    Mit House of Lords wird der Stil des Vorgängers Giuffria konsequent weiterverfolgt. Emotionsgeladen, pompös, hart, beeindruckend, lauten die ersten Beschreibungen für das Debüt. Kritiker bezeichnen es als das beeindruckendste Album des Jahres 1988.

    Mangels Live-Präsenz (nur bei einer Tournee in England und Deutschland als Vorgruppe von Scorpions zu sehen), zieht Lanny seine Konsequenzen, verlässt die Band und gründet eine eigene Combo. Für ihn kommt Doug Aldrich in die Band. Mit diesem Line-Up geht man ins Studio, um das Album SAHARA einzuspielen. Doug verlässt aber schon kurz darauf wieder die Band und wird von Mike Guy ersetzt. Obwohl die Fachpresse euphorische Kritiken für das Album vom Stapel lässt, bleiben die Verkäufe weit hinter den Erwartungen zurück.

    Endlich erhalten sie als Vorgruppe von Nelson eine Chance, die eigenen Leute in den U.S.A. von ihren Live-Qualitäten zu überzeugen. Kurz bevor die Tour startet, findet allerdings ein Rücktausch an der Gitarre statt und Mike Guy räumt seinen Platz für Doug Aldrich. Leider nehmen während der Tour die Reibereien in der Band so zu, dass sich die Spannung bei einer Handgreiflichkeit zwischen Chuck und Greg entlädt. Chuck und Ken haben daraufhin genug und verlassen den Haufen.

    Gregg und James müssen daraufhin für Nachschub sorgen, wenn es noch weitergehen soll. Man findet schließlich den Frischling Dennis Chick für die Gitarre, Sean McNabb übernimmt den Bass und Tommy Aldridge setzt sich hinter die Schießbude. Mit dieser Besetzung nimmt man das 93er Album DEMONS DOWN auf und beschreitet mit eigenwilligen, symphonischen Einlagen gleichzeitig neue Wege. Was nun folgt, ist eigentlich vorhersehbar...

    Offiziell lösen sich House of Lords 1993 auf, wobei Gregg Giuffria einen Job bei einer Plattenfirma findet und James eine Solo-Karriere startet. Als dies nicht recht in Gang kommt eröffnet er eine eigene Firma in Los Angeles, die singende Telegramme unter die Leute bringt.

    Ein kurzes Aufflackern von Aktivitäten zeigt sich 2000, als sich Christian, Giuffria, Wright, Cordola, Guy und Mary zu Aufnahmen zusammenfinden. Giuffria steigt jedoch im letzten Momnet aus und das war's dann vorerst wieder.

    2005: Kaum zu glauben, aber Gründungsmitglied Gregg Giuffria hat House of Lords wieder belebt und ist dabei, gemeinsam mit Sänger James Christian am neuen Album der Band zu basteln. Dafür holen sie sich auch gleich neue Mitstreiter für eine vollkommene Runderneuerung. Jimi Bell übernimmt die Gitarre, Jeff Kent Bass und Keyboards und die Stöcke darf nun B.J. Zampa schwingen. Eine Reunion-Tour führt die Truppe durch Großbritannien und Griechenland.

    Das Album WORLD UPSIDE DOWN erscheint im Mai 2006 zeigt die Band in Höchstform. Das im Herbst nachgeschobene Live-Album LIVE IN THE UK kann ebenfalls die hohen Erwartungen in die mittlerweile widererstarkten Lords erfüllen.

    Für den Jahresanfang 2008 gibt es dann den Nachfolger der Ära des zweiten Frühlings der Lords. COME TO MY KINGDOM heißt das gute Stück und wird im Rahmen einer Europa-Tour im Frühling 2008 dem Publikum präsentiert.

    Mit unverminderter Schlagzahl wird bereits im Herbst 2009 das nächste Album auf den Markt gebracht. CARTESIAN DREAMS führt genau das fort, was mit WORLD UPSIDE DOWN und COME TO MY KINGDOM begonnen wurde.

    Highlights:
     
  • 1988: Mit dem Album "HOUSE OF LORDS" gelingt auf Anhieb der große Wurf
  • 2006: Nach langer Abstinenz erneut mit "WORLD UPSIDE DOWN" ein rundum gelungenes Werk.

  •  
    J.G. 09.10.2011
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    Band House of Lords 1988
    House of Lords 1988

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