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Kamelot
 
Kamelot

Genres:
 
  • Progressive Metal, Symphonic Metal

  • Start:
     
  • 1991, Tampa, Florida, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • Mark Vanderbilt (Vocals)
  • Thomas Youngblood (Gitarre)
  • Glenn Barry (Bass)
  • Dave Pavlicko (Keyboards)
  • Richard Warner (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Tommy Karevik (Vocals)
  • Thomas Youngblood (Gitarre)
  • Glenn Barry (Bass)
  • Oliver Palotai (Keyboards)
  • Casey Grillo (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • ETERNITY (1996, Noise)
  • DOMINION (1996, Noise)
  • SIÉGE PERILOUS (1998, Noise)
  • THE FOURTH LEGACY (1999, Noise)
  • THE EXPEDITION, live (2000, Noise)
  • KARMA (2001, Noise)
  • EPICA (2003, Noise)
  • THE BLACK HALO (2005, Steamhammer)
  • GHOST OPERA Tipp des Monats (2007, Steamhammer)
  • POETRY FOR THE POISONED (2010, Ear Music)
  • SILVERTHORN (2012, Steamhammer)

  • Geschichte:
     Im Jahr 1991 gründeten die beiden Fans der Gruppe Crimson Glory Thomas Youngblood und Richard Warner ihre eigene Combo namens Kamelot. Da zu dieser Zeit gerade der Death Metal in Tampa angesagt ist, müssen die Musiker eine ganze Weile suchen, bis sie geeignete Mitstreiter finden können.

    Im Winter 1993 ist es dann endlich so weit. Der Sänger Mark Vanderbilt, Bassist Glenn Barry und Keyboarder Dave Pavlicko komplettieren das Line-Up. Erste Erfolge stellen sich schnell ein, als man bei Shows mit Savatage und Megadeth die Support-Arbeit übernehmen darf. Nicht alltäglich sind sicherlich die Umstände, wie Glenn Barry zu seine Bass-Job kommt. Als sich Kamelot zu Beginn noch mit einem Beruf-Basser begnügen müssen, verunglückt dieser während eines Gigs bei einem Sturz auf der Bühne. An ein Weiterspielen mit gebrochenem Finger ist nicht zu denken. Kurzentschlossen betritt der Noch-Zuschauer Glenn die Bühne und spielt die Show tadellos zu Ende und erringt gleichzeitig seinen Stammplatz im Line-Up.

    Genauso, wie sich amerikanisch angehauchte Bands in Europa oftmals schwer tun, geht es amerikanischen Bands mit europäischen Einflüssen in den U.S.A. nicht anders. Der damalige Power Metal von Kamelot ist nicht besonders populär in der Heimat, so dass viele Monate vergehen müssen. Erst 1995 gelingt es der Truppe ihr von Jim Morris produziertes Demo dem deutschen Label Noise schmackhaft zu machen.

    Die Aufnahmen zum Debüt ETERNITY sind mehr als mühselig. Das es quasi kein Budget gibt, müssen die Jungs nach den regulären Studiozeiten anschließend ins Studio von Jim Morris, um dort ihre Aufnahmen zu überarbeiten.

    Schon ein Jahr später geht man erneut ins Studio für das nächste Album DOMINATION. Diesmal schaffen es die Jungs ein richtiges Kraftpaket mit jeder Menge progressiven Einflüssen abzuliefern. Allerdings sagt man eine Tournee als Vorgruppe von Angra und Virgin Steele ab, weil die Bandmitglieder Angst haben, ihre regulären Jobs zu verlieren. Die Gerüchte lauten anders. Hier spricht man von schweren Differenzen mit dem Label Noise, an dem die Jungs in ihren Interviews kein gutes Haar lassen.

    Vor dem dritten Studioalbum waren Veränderungen angesagt. Thomas Youngblood fiel auf, dass ihr Drummer Richard Warner und auch Sänger Mark Vanderbilt schlichtweg überfordert waren und eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn ergeben würde. Eine geplante Promotion-Tour für DOMINATION rückt in weite Ferne. Für das Schlagzeug findet man schnell den 21-jährigen Casey Grillo, der schon beim ersten Vorspielen überzeugen kann.

    Für den Posten hinter dem Mikro macht es sich Youngblood nicht gerade leicht: Er lässt fast 100 Kandidaten antreten, bevor er sich für den Norweger Roy Khantan (kurz Roy S. Khan) entscheidet. Kahns Band Conception hatte sich vor einem Jahr aufgelöst und es stellt sich heraus, dass Kamelot keinen Passenderen hätte finden können. Als quasi Einstellungstest in die Band muss Kahn allerdings noch vorher einen Fallschirmsprung mit seinen zukünftigen Bandkumpels wagen.

    Mit aufgefrischtem Line-Up kann endlich das schon längst fertige Songmaterial für das nächste Album SIEGE PERILOUS eingespielt werden. Es erscheint 1998 und wird von Fans und Presse gleichermaßen gelobt. Eine erste Europa-Tournee ist nun auch endlich möglich. Zurück in den Staaten verlässt Keyboarder Dave Pavlicko die Truppe, die von nun an als Quartett weiterarbeitet uns sich mit Session-Keyboarder begnügt.

    Nach einer kurzen Pause setzt sich Youngblood Anfang 1999 daran, in der ruhigen Berggegend von Virginia die Songs für das nächste Album zu schreiben. Schon drei Monate später reist er zusammen mit Khan in dessen Heimatort Sorskogbygda nach Norwegen, wo innerhalb von drei Wochen die Songs den letzten Schliff bekommen. Für die Aufnahmen von THE FOURTH LEGACY begeben sich die Jungs im Herbst 1999 zu Meister-Knöpfchendreher Sascha Paeth in die Gate Studios nach Wolfsburg.

    Im Januar 2000 steht das Album THE FOURTH LEGACY zum Verkauf bereit in den Läden und stellt den bisher größten Erfolg dar, was hervorragende Kritiken untermauern.

    Auf der Europa-Tournee im Frühjahr 2000 mit Crimson Glory und Evergrey wird das erste offizielle Live-Album THE EXPEDITION mitgeschnitten und noch im gleichen Jahr veröffentlicht. Als Gastmusiker am Keyboard kann Kamelot Gunter Werno von Vanden Plas gewinnen, der mit ihnen kreuz und quer den Kontinent bereist - u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz, die Niederlande, Belgien, Italien, Griechenland und zuletzt Spanien.

    Im Frühling 2001 sitzen Kamelot für ihr nächstes Album schon wieder im Studio. Auf KARMA hilft erneut Miro bei Keyboard- und auch den Orchester-Passagen aus, wie bereits beim Vorgänger THE FOURTH LEGACY. Die Ballade "Donít you Cry" hat Thomas seinen Vater gewidmet, der starb als Thomas gerade mal 12 Jahre alt war. Das Album wird ein weiterer und noch größerer Erfolg als sein Vorgänger. Mittlerweile haben sich Kamelot den Ruf erspielt eine der besten Melodic Metal-Bands zu sein, die es zur Zeit gibt.

    Am 13. Januar 2003 erscheint das sechste Album EPICA, welches von allen Magazinen Höchstnoten und herausragende Kritiken bekommt. Mit dem neuen Werk präsentieren sich Kamelot noch melodischer und eingängiger - auch Progressive Metal-Fans, die auf Bombast und Pop stehen, dürfen sich freuen. Schon der Opener "Center of the Universe" hat radiotauglichen Ohrwurmcharakter und setzt sich sofort im Kopf fest. Dieses Album dient übrigens einer niederländischen Gothic-Band als Inspirationsquelle und Namensgeber, die sich von nun an Epica nennt.

    Jedoch ist nicht alles Gold, was glänzt. Auf der Scheibe wird allzu häufig die Grenze zum epischen Kitsch-Tralala überschritten und deshalb einigen Fans der alten Kamelot-CDs sauer aufstoßen. Glücklicherweise werden noch genügend anspruchsvolle Parts und abwechslungsreiche Arrangements ins Rennen geschickt, um sich z.B. von Bands wie Rhapsody of Fire abzugrenzen.

    Das Album BLACK HALO wird als Konzept geplant und nimmt textlich Bezug auf Goethes Faust. An vielen Stellen spürt man einerseits die Einflüsse klassischer Elemente, aber andererseits ist einiges deutlich düsterer ausgefallen, als man es bisher von der Band gewohnt war. Schon der Opener "March of Mephisto" besitzt Growl-Parts, die von Kahns norwegischem Kollegen Shagrath der Black Metal-Band Dimmu Borgir, eingesungen werden.

    Auf der 2005er-Europa-Tour gemeinsam mit Kotipelto werden dann diese Parts von Mark Jansen der Vorband Epica übernommen. Das Keyboard besetzt der deutsche Veteran Oliver Palotai. Im April geht es dann an der Seite von Silent Force ins Land des Lächelns, nach Japan.

    Nach einem Live-Best of...-Album 2006 laufen die Studio-Motoren auf Hochtouren. Schließlich will man 2007 mit einem nächsten Neuling auffahren, der diesmal deutlich ruhiger ausfällt, dafür aber mithilfe von Orchester eine gehörige Portion Bombast verpasst bekommt - gerade richtig angesichts des Themas, welches der Titel GHOST OPERA wohl eindeutig verrät.

    Als Stamm-Mitglied im Team ist nun übrigens der Keyboarder Oliver Palotai aufgeführt, was angesichts des steigenden Synthie-Anteils durchaus Sinn macht. Er kann dabei auf einen reichlichen Erfahrungsschatz mit Bands wie Doro, Uli Jon Roth und Circle II Circle zurückblicken.


    Highlights:
     
  • 1998: SIÉGE PERILOUS wird nicht umsonst gelobt.
  • 1999: Mit THE FOURTH LEGACY gelingt ein richtiger Melodic Metal Kracher.
  • 2001: Spätestens mit KARMA erspielen sich Kamelot einen Platz in der internationalen Spitzenliga.
  • 2005: Auf BLACK HALO setzt Kamelot neue musikalische Akzente, die überzeugen.
  • 2007: Umeiniges ruhiger wie die Vorgänger glänzt GHOST OPERA mit einem durchdachten und überzeugenden Konzept.

  • Homepage:
     
  • www.kamelot.com 

  •  
    J.G., 13.10.2012
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