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Meat Loaf
 
Meat Loaf

Start:
 
  • 1967, Los Angeles, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • Meat Loaf (Vocals)
  • Todd Rundgreen (Gitarre, Keyboards)
  • Kasim Sultan (Bass)
  • Jim Steinman (Keyboards)
  • Roger Powell (Synthesizer)
  • Max Weinberg (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Meat Loaf (Vocals)
  • Patti Russo (Vocals)
  • Paul Crook (Gitarre, Keyboards)
  • Randy Flowers (Gitarre)
  • Danny Miranda (Bass)
  • Justin Avery (Keyboards, Synthesizer)
  • David Luther (Saxophon)
  • John Miceli (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • STONEY AND MEAT LOAF (1971, Motown Records)
  • BAT OUT OF HELL (1977, Epic)
  • DEAD RINGER (1981, Epic)
  • MIDNIGHT AT THE LOST AND FOUND (1983, Epic)
  • BAD ATTITUDE (1984, Arista)
  • BLIND BEFORE I STOP (1986, Arista)
  • LIVE AT WEMBLEY (1987, Arista)
  • BAT OUT OF HELL II: BACK INTO HELL (1993, Virgin)
  • WELCOME TO THE NEIGHBOURHOOD (1995, Virgin)
  • STORYTELLERS LIVE (1999)
  • COULDN'T HAVE SAID IT BETTER (2003, Polydor)
  • BAT OUT OF HELL - LIVE WITH THE MELBOURNE SYMPHONY ORCHESTRA (2004, Sanctuary)
  • BAT OUT OF HELL III: THE MONSTER IS LOOSE (2006, Mercury)
  • 3 BATS LIVE (2008, Mercury)
  • HANG COOL TEDDY BEAR (2010, Universal)
  • HELL IN A HANDBASKET (2011, Sony)

  • Geschichte:
     Der US-Amerikaner gehört wohl zu den ganz großen Ikonen der Rock-Geschichte. Sein Debüt-Werk namens BAT OUT OF HELL, das im Jahre 1977 erschien, hat sich bis heute über 30 Millionen Mal verkauft und steht ganz oben auf der ewigen Bestenliste neben solchen Werken wie THRILLER von Michael Jackson oder DARK SIDE OF THE MOON von Pink Floyd.

    Das Licht der Welt erblickt Meat Loaf unter seinem bürgerlichen Namen Marvin Lee Aday am 27. September 1947 im texanischen Dallas. Er hat schon früh Kontakt zur Musik, zum einem singt seine Mutter im örtlichen Gospel-Quartett namens "Vodiodo" und zum anderen hört er die Werke von Bob Dylan, den Rolling Stones, des Kingston Trios und Mahalia Jackson.

    Zu seinem Vater hat Marvin ein sehr problematisches Verhältnis, da sein Vater stark alkoholabhängig ist. Diese führt dazu, dass sein Vater sehr gewalttätig ist und sogar mit einem Messer auf sein Sohn losgeht. Kurioserweise ist es aber sein Vater, der ihm den Spitznamen Meat gibt, als er gerade mal zwei Jahre alt ist.

    Elf Jahre später wird aus Meat dann Meat Loaf, als er versehentlich seinem Footballtrainer auf den Fuß tritt. Wenn man so will hat ihm sein Vater zur erfolgreichen Marke Meat Loaf verholfen. Wie er zu seinem Spitznamen kommt, wird auch im Song "Tear me down" von der CD COULDN'T HAVE SAID IT BETTER erwähnt.

    Seine Mutter stirbt 1967 an Krebs und das nimmt Meat Loaf zum Anlass im Alter von 20 Jahren von zu Hause auszureißen. Er schlägt sich nach Los Angeles durch und gründet dort dann einige Bands, die allesamt aber nur mäßig erfolgreich werden. Man tritt zwar im Vorprogramm von solchen Größen wie Iggy Pop, The Who und Joe Cocker auf, aber Meat Loaf muss sich sein Geld als Parkplatzwächter verdingen. Bei einem Vorstellungsgespräch erwähnt Meat Loaf, dass er auch Sänger sei und so wird er sogar zum Vorsingen zum Musical Hair eingeladen.

    Sein Vorsingen ist erfolgreich und er bekommt eine Rolle in dem besagten Musical. Das berühmte Motown Label wird durch diese Rolle auf Meat Loaf aufmerksam und man bietet ihm an, ein Duett mit Stoney (Cheryl Murphy) aufzunehmen. Meat überlegt nicht lange, und nimmt das Angebot an. So entsteht im Jahre 1971 das Album STONEY AND MEAT LOAF, das mit Jake Wade and the Soul Searchers auf einer gemeinsamen Tour promotet wird. Außerdem sind Stoney und Meat Loaf Vorgruppe unter anderem von Bob Seeger und Alice Cooper. Nach dieser Tour zieht es Meat zurück zum Musical Hair, und diesmal tritt man sogar am Broadway auf. Meat Loaf verdient zum ersten Mal wirklich Geld und er kann es sich leisten einen Agenten anzuheuern, der ihm ein Vorsingen zum Musical "More than you deserve" verschafft.

    Dort trifft er zum ersten Mal auf den Musical- und Songwriter Jim Steinman. Übrigens - "More than you deserve" findet sich auch auf dem Album DEAD RINGER wieder.

    Während Meat Loaf 1975 im Musical Rocky Horror Picture Show sich als Biker Eddie einen Namen macht, arbeitet er gleichzeitig mit Jim Steinman am Album BAT OUT OF HELL. Interessanterweise sollte das überhaupt keine "normale" Rock-LP werden, sondern ein Musical namens Neverland, in dem die klassische Geschichte von Peter Pan in die Rockszene versetzte werden sollte.

    Doch man entfernt sich schnell von dieser Idee und versucht einen Plattenvertrag für BAT OUT OF HELL zu bekommen und so wird dieses Werk am 21. Oktober 1977 veröffentlicht. Dieser Satz liest sich so lapidar und wird dieser Jahrhundert-LP nicht gerecht, denn aus gutem Grunde bricht BAT OUT OF HELL alle Verkaufsrekorde und macht Meat Loaf auf der ganzen Welt bekannt. Mit mittlerweile 41 Millionen Exemplaren ist es 82 Wochen in den US-Charts und 240 Wochen in den UK-Charts, davon 16 Wochen in den Top-Ten vertreten. Es trägt seither den Guinness-Weltrekord als "The Longest Charting Record". Die dazugehörige Single erreicht in 28 Ländern Platz #1.

    Nach der mehrjährigen Welttournee erleidet Meat Loaf anfangs 1980 eine schwere Stimmerkrankung, die er sich durch den schweren Erfolgsdruck und eine stressige Tour einhandelt, wodurch er sein Karriere-Ende befürchten muss. Dadurch kann er das geplante Album RENEGADE ANGEL nicht einsingen. Jim Steinman ist gezwungen, das Album unter dem Titel BAD FOR GOOD 1981 selbst einzusingen, da er Meat Loafs Genesung nicht abwarten kann oder sogar will.

    Als Meat Loafs Stimme wiederhergestellt ist, überlässt ihm Jim Steinman einige Songs, die von BAD FOR GOOD übrig geblieben waren, für das gemeinsame Nachfolgealbum DEAD RINGER, das im Jahre 1981 erscheint. Es kommt in England auf Platz #1. Der Titelsong "Dead Ringer for Love", ein Duett mit Cher, erreicht Platz #5 in England und hält sich insgesamt 19 Wochen in den Charts. Zwei weitere Singles werden ebenfalls ausgekoppelt: "I'm gonna Love her for both of us" und "Read 'Em and weep".

    Das ganze Drumherum zu DEAD RINGER führt zum Bruch zwischen Meat Loaf und Jim Steinman, Meat trennt sich sogar von seinem Manager. Meat Loaf ertränkt seine Sorgen und Depressionen in einer gefährlichen Mischung aus Alkohol und Tabletten, doch er ist vertraglich verpflichtet eine weiteres Album aufzunehmen. So erscheint 1983 das durchschnittliche Album MIDNIGHT AT THE LOST AND FOUND, das gnadenlos floppt. Dies und seine Abhängigkeit vom Alkohol führt dazu, dass Meat Loaf gezwungen ist einen Offenbarungseid abzulegen - er ist also bankrott.

    1984 versucht er mit dem Werk BAD ATTITUDE ein Comeback zu feiern, aber auch dieser Versuch scheitert. Letztlich die Single "Modern Girl" wird ein kleiner Hit, aber keineswegs vergleichbar mit BAT OUT OF HELL. Interessant hierbei ist aber die Tatsache, dass BAD ATTITUDE zwei alte Songs von Jim Steinman enthält.

    Die beiden Flops führen dazu, dass sich die Plattenfirma und das Management von Meat Loaf trennt, das führt zu einem Nervenzusammenbruch bei Meat. Doch dieser hat was gutes, denn er lässt sich in eine Entziehungskur einweisen und besteht diese 1986 erfolgreich. Im gleichen Jahr erscheint auch das Album "BLIND BEFORE I STOP", produziert vom Deutschen Frank Farian (Boney M.). Das hat dem Album aber auch nicht wirklich geholfen, denn auch dieses Werk floppt.

    Das Jahr 1987 soll ein wichtiger Wendepunkt für Meat Loaf werden, denn er rauft sich wieder mit Jim Steinman zusammen und man setzte sich an einen Nachfolger zum Überwerk BAT OUT OF HELL, das natürlich nur den Namen BAT OUT OF HELL II haben kann.

    Man findet noch den wohlklingenden Zusatz BACK TO HELL. Es soll aber noch 6 Jahre dauern, bis der zweite Teil von BAT OUF OF HELL erscheint, denn es gibt zwischen Jim und Meat immer wieder Spannungen, was ganz einfach daran liegt, dass Steinman ein kreatives Burn-Out hat sich so die Veröffentlichung immer wieder verzögert. Letztendlich greift man auf einige unveröffentlichte Songs von Steinman zurück.

    Doch das tut dem Erfolg von BAT OUT OF HELL II - BACK TO HELL keinen Abbruch, im Gegenteil - Meat Loaf feiert ein grandioses Comeback, das ihm niemand mehr zugetraut hat. Die erste Auskopplung "I would do Anything for Love" erobert die Charts in 16 Ländern und beschert ihm die begehrte Grammies-Auszeichnung. Der bombastische Sound zusammen mit seiner unvergleichlichen Stimme begeistert alte und zahlreiche neue Fans, 16 Jahre nach seinem ersten Welterfolg steht Meat Loaf wieder ganz oben.

    Meat Loaf ist nicht untätig und so erscheint drei Jahre später, also 1995, WELCOME TO THE NEIGHBOURHOOD, das auch erfolgreich und sogar Platin-Status erreicht. Da Jim Steinman immer noch seine Probleme hat, genug Material für ein ganzes Album zu schreiben, arbeitet Meat auch mit anderen Songwritern zusammen, so auch mit der mehrmals erfolgreichen Dianne Warren, die auch den Singlehit "I'd lie for you (And that's the Truth)" geschrieben hat.

    Musikalisch bleibt es dann erst einmal ruhig um Meat Loaf. Er widmet sich seiner Schauspielerkarriere. Zwar spielt er meistens in B-Movies, doch vielen Fans ist er sicherlich durch seine Rolle im Film "Fight Club" aus dem Jahr 1999 bekannt. Im gleichen Jahr tritt er für den Musiksender VH-1 bei Storytellers auf. Das Konzept dieser Reihe ist simpel und gleichzeitig genial: Es ist ein Live-Konzert, bei dem der Künstler sitzend dem Publikum Hintergründe und Anekdoten zu seinen Songs erzählt und diese dann singt. Damit geht Meat Loaf auch auf Tour.

    Im Jahr 2003 erscheint dann aber wieder ein Studio-Album von ihm und zwar COULDN'T HAVE SAID IT BETTER, bei dem Meat Loaf erneut mit vielen verschiedenen Songwritern zusammen arbeitet. Es ist wohl gleichzeitig auch das härteste und vielseitigste Werk von Meat Loaf, und seiner Meinung nach sogar das beste nach BAT OUT OF HELL. Das Album ist erstaunlicherweise aber nur Großbritannien erfolgreich, erreicht dort erneut Goldstatus. Der Rest der Musikwelt schenkt der CD leider nicht so viel Beachtung.

    2004 bringt Meat die CD und DVD BAT OUT OF HELL - LIVE WITH THE MELBOURNE SYMPHONY ORCHESTRA heraus, auf der ein Livemitschnitt seiner größten Hits zu hören und zu sehen ist.

    Im Jahre 2006 setzt Meat Loaf seine BAT OUT OF HELL-Erfolgsgeschichte fort und bringt im Oktober diesen Jahres BAT OUT OF HELL III: The MONSTER IS LOOSE heraus. Diesmal ist aber Jim Steinman nur am Rande involviert, denn nur die Hälfte der Songs stammt aus seiner Feder. Arrangiert und produziert werden sie diesmal von Desmond Child, der auch am Songwriting beteiligt ist. Gäste auf dem Album (entweder als Songwriter oder als Gastmusiker) sind unter anderem Nikki Sixx von Mötley Crüe, John 5 (ehemals mit Marilyn Manson), Brian May und Steve Vai. Eine erste Singleauskopplung ist der Titel "It's all coming back to me now", ein von Jim Steinman geschriebenes Lied, das dieser bereits mehrfach aufgenommen hat, am erfolgreichsten in der Version von Celine Dion. Als Duett-Partnerin wird Marion Raven engagiert. Im Juni und Oktober 2007 ist Meat Loaf wieder in Deutschland auf Tour, und im April 2008 erschient ein weiteres Live-Werk namens 3 BATS LIVE, erneut als CD und DVD.

    Highlights:
     
  • 1977: BAT OUT OF HELL - Über dieses Album braucht man wohl keine beschreibende Worte mehr zu verlieren, ein Jahrhundertwerk.
  • 1993: BAT OUT OF HELL II - BACK TO HELL - Grandioses Comeback-Album von Meat Loaf, mit Jim Steinman scheint er unschlagbar zu sein.
  • 2003: COULDN'T SAID HAVE IT BETTER - Das vielseitigstes Werk von Meat Loaf.
  • 2006: BAT OUT OF HELL III - THE MONSTER IS LOOSE - Die Erfolgsgeschichte geht weiter - alles mit BAT OUT OF HELL kann nur gut sein.

  • Homepage:
     
  • www.meatloaf.de 

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    J.G./M.H./D.K. 12.01.2012
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    Meat Loaf
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    Album Bat out of Hell
    Bat out of Hell 1977

    Album Dead Ringer 1981
    Dead Ringer 1981

    Album Bad Attitude 1984
    Bad Attitude 1984

    Album Blind before I stop 1986
    Blind before I stop 1986

    Album Bat out of Hell II
    Bat out of Hell II 1993

    Album Welcome to the Neighborhood
    Welcome to the Neighbourhood 1995

    Album Couldn't have said it better 2003
    Couldn't have said it better 2003

    Album Bat out of Hell III
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