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Omen
 
Start:
 
  • 1984, Los Angeles, Kalifornien, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • J.D. Kimball † (Vocals)
  • Kenny Powell (Gitarre)
  • Joe Jaimes (Gitarre)
  • Jody Henry (Bass)
  • Steve Wittig (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Kevin Goocher (Vocals)
  • Kenny Powell (Gitarre)
  • Andy Haas (Bass)
  • Rick Murray (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • BATTLE CRY (1984, Metal Blade)
  • WARNING OF DANGER (1985, Metal Blade)
  • THE CURSE (1986, Metal Blade)
  • ESCAPE TO NOWHERE (1988, Metal Blade)
  • REOPENING THE GATES (1997, Massacre)
  • ETERNAL BLACK DAWN (2003, Mausoleum)

  • Geschichte:
     Bereits 1983 entschließen sich Kenny Powell, Jody Henry und Steve Wittig von Nebraska nach Los Angeles umzuziehen, um in der dortigen Heavy Metal Szene Fuß zu fassen. Powells kurzweiliger Solo-Ausflug zu Savage Grace bringt ebenso wenig Erfolg, wie Bemühungen seiner Freunde, sodass Sie im April 1984 eine eigene Band namens Omen gründen.

    Mit J.D. Kimball kann man das Mikro besetzen und Joe Jaimes bringt Unterstützung an der Gitarre. Für den nun noch fehlenden Bass wechselt Jody Henry sein Instrument. In dieser Besetzung ist man mit einem Song am "Metal Massacre V"-Sampler beteiligt.

    Noch bevor die Studioaufnahmen für ein Debüt beginnen, darf Joe Jaimes die Band schon wieder verlassen. Im Herbst 1984 veröffentlicht man unter dem Label Metal Blade den Erstling BATTLE CRY und präsentiert sich optisch in mittelalterlichem Ritteroutfit incl. Harnisch.

    Die beiden nächsten Alben WARNING OF DANGER und THE CURSE orientieren sich streng am Debüt und führen die eingeschlagene Linie mit sirenenartiger Stimme unterstützt von fetzigem Power Metal konsequent fort.

    Und das war's schon mit der Erfolgsgeschichte.
    Das Album THE CURSE repräsentiert den musikalischen Höhepunkt der noch jungen Band.

    Da der Sänger J.D. Kimball die Finger nicht mehr von der Flasche lassen kann, muss er den Preis bezahlen und fliegt aus der Band. Noch während einer U.S.-Tour ist man gezwungen für Ersatz zu sorgen und kann Coburn Pharr von der Band Prisoner überreden, die Lager zu wechseln.

    Mit dem Mini-Album NIGHTMARES und altem Songmaterial versucht man bezeichnenderweise das "Albtraum-Kapitel" J.D. Kimball zu beenden, bevor sich das neue Line-Up für das nächste Album an die Arbeit macht. In den New Yorker Plant Studios entsteht Mitte 1988 das Album ESCAPE FROM NOWHERE, welches als Drummer Cam Daigneult benennt. Tatsächlich wurden aber alle Tracks noch von Steve Wittig eingetrommelt.

    Die Fans nehmen das Album jedoch nicht so an, wie erhofft. Musikalisch kann man an das ursprüngliche Line-Up nicht anknüpfen. Niemand ist verwundert, dass der folgenden Bandauflösung nur wenig nachgetrauert wird.

    Der Sänger Coburn Pharr findet bei Annihilator seine neue Heimat. Joey Henry und Steve Wittig privatisieren. Kenny Powell versucht sein Glück weiterhin mit der Musik. Er gründet die Band Step Child und versucht an alte Omen-Zeiten anzuknüpfen - jedoch ohne Erfolg.

    Kaum überraschend wird 1996 schließlich eine Omen-Reunion verkündet, die sich aus Kenny Powell, dem Ex-Step Child Bassisten Andy Haas, Kennys 18-jährigem Sohn Greg Powell und Rick Murray am Schlagzeug zusammen setzt.

    Was passiert, wenn man einer Mischung, bestehend aus ordentlichen Riffs und übelstem Gesamtsound eine zu große Menge Moderne hinzufügt?

    Ganz klar: ein klassischer Rohrkrepierer namens REOPENING THE GATES. Selbst ein neues Band-Outfit kann daran nichts ändern. Man gibt sich trotzdem noch nicht geschlagen und begleitet 1997 Fates Farning auf einer Touree durch Deutschland.

    Danach beschließt Greg Powell mit der Bandgründung von Stomping Ground auf eigene Rechnung weiterzuarbeiten und verlässt Omen. Als neuer Mann hinter dem Mikro soll nun Kevin Goocher Gregs Job übernehmen. Eine erfolgreiche Tournee durch Griechenland gibt der Band genug Auftrieb, weiterzumachen. Endlich wird 2003 das schon für 2002 angekündigte Album ETERNAL BLACK DAWN aufgenommen.

    Tragischerweise wird es dann gerade in dem Moment veröffentlicht, als der ehemalige Sänger J.D. Kimball seinen dreijährigen Kampf gegen den Krebs endgültig verliert.

    Von Omen hört man zuletzt im Juli 2004, als sie gemeinsam mit W.A.S.P. in Texas auftreten.
    Ob es für Omen noch eine Zukunft gibt, ist fraglich, da sich Ende 2004 Kevin Goocher wegen Beteiligung an einem Projekt namens "PHANTOM-X" aus der Band verabschiedet.

    Highlights:
     
  • 1986: Das Album "THE CURSE" markiert das erste Highlight der Band - und auch das Letzte.

  • Homepage:
     
  • www.omenbattlecry.com 

  •  
    J.G. 16.02.2005
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