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Pain
 
Pain

Start:
 
  • 1996, Schweden

  • Erstes Line-Up:
     
  • Peter Tägtgren (Vocals, Gitarre)
  • Saroth (Bass)
  • Reidar "Horgh" Horghagen (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Peter Tägtgren (Vocals, Gitarre)
  • Andrea Odendahl (Gitarre)
  • Alla Fedynitch (Bass)
  • David Wallin (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • PAIN (1996, Stockholm Rec.)
  • REBIRTH (2000, Stockholm Rec.)
  • NOTHING REMAINS THE SAME (2002, Stockholm Rec.)
  • DANCING WITH THE DEAD (2004, Stockholm Rec.)
  • PSALMS OF EXTINCTION (2007, Roadrunner)
  • CYNIC PARADISE (2008, Nuclear Blast)

  • Geschichte:
     Eigentlich wollte Peter Tägtgren neben seiner Tätigkeit als Hypocrisy-Frontmosher und Erfolgsproduzent nur eine neue Möglichkeit finden, um seinen überdimensional kreativen Output unter die Leute zu bringen. Doch so langsam entwickelt sich sein Elektro-/Pop-Metal Projekt namens Pain mehr und mehr zum Erfolgsschlager.

    Kaum zu glauben, aber dass Schweden mehr zu bieten hat, als Billigmöbel oder rothaarige und blonde Gören mit prägnanten Namen und Waldorf-Villa, ist spätestens seit dem Erscheinen des ersten Albums PENETRALIA von Hypocrisy klar. Mit dieser CD beginnt vor zehn Jahren die eigentliche Schaffensphase des schwedischen Workaholics Peter Tägtgren, der neben seiner Death Metal-Combo viele hochkarätige Bands wie zum Beispiel Destruction, Dimmu Borgir oder Immortal in seinem Abyss-Studio produziert.

    1996 erscheint das erste Album PAIN seines gleichnamigen Projekts. Leider erhält die Scheibe wenig Beachtung, obwohl in erstaunlicher Manier klassische und Death-Metal Elemente mit Electro Metal-Klängen zu einem harten, futuristischen Sounderlebnis verarbeitet wurden.

    Erst vier Jahre später kommt der Nachfolger REBIRTH auf den Markt. Für die Drum-Parts kann er Reidar Horghagen alias "Horgh" von der Black Metal Band Immortal gewinnen (seit Kurzem fest bei Hypocrisy eingestiegen).

    REBIRTH ist etwas mehr auf Mainstream und Pop getrimmt, jedoch sind deutlich die Vorlieben des Meisters für Trance und Goa hörbar. Die kleine Klangkosmetik in Richtung Massenmarkt zahlt sich aus. Innerhalb kürzester Zeit erreicht die Single-Auskoppelung "End of the Line" in Schweden Goldstatus, was sogar Tägtgren selbst überrascht. Kurz zuvor hatte er noch pessimistisch abgewunken, als seine Plattenfirma vorschlug, ein Video zu drehen.

    Wir schreiben 2002 und der neue Longplayer NOTHING REMAINS THE SAME steht an. Er enthält u.a. eine Beatles-Cover Version "Eleanor Rigby", die schon vorher existierte, für das Album aber komplett überarbeitet wurde. Einige Parts wurden neu eingespielt und sogar ein richtiges Orchester ist nun verteten. Der bis dahin für Pain spielende Bassist Saroth, wechselt im Mai 2002 als neuer Lead-Gitarrist zu Immortal. Im Oktober begibt sich Pain gemeinsam mit In Flames und Soilwork auf eine Europa-Tournee.

    Für 2003 plant Pain ein Album, welches nur aus Cover-Version bestehen soll.

    Peter Tägtgren arbeitet jedoch nicht nur für Hypocrisy und Pain. Ganz nebenbei hat er einen Gastauftritt auf dem 2004er Album "Serenity in Fire" von Kataklysm und dem Tribut-Album "Within the Mind", welches Gitarrist James Murphy in Gedenken an Chuck Schuldiner zusammengestellt hatte.

    Das 2004 erscheinende Album DANCING WITH THE DEAD setzt sich mit einem besonderen Erlebnis Tägtgrens auseinander, das ca. ein Jahr zurückliegt. Ohne Vorwarnung ist er damals in einer Bar nach dem Genuss von zwei Rum-Cola bewußtlos zusammengebrochen. Nechdem er kurz darauf wieder zu sich kam und aufstehen wollte, brach er erneut zusammen und hatte keinen fühlbaren Puls mehr. Hinterher erfuhr er, dass es eine ganze Weile gedauert hatte, bis ihn Freunde reanimieren konnten. Diese todesnahe Erfahrung behandelt er in drei Songs des Albums.

    Ende 2004 bis Anfang 2005 begibt sich Pain gemeinsam mit Sirenia, Theatre of Tragedy und Tiamat auf eine Europa-Tour. Mit von der Partie sind auch die beiden weiblichen Neuverpflichtungen Andrea Odendahl an der Gitarre und Alla Fedynitch am Bass aus Deutschland. Peter hatte die beiden über's Internet kennen gelernt und engagiert.

    Im Februar 2005 ist Peter zur Abwechslung mal wieder im Studio anzutreffen. Diesmal produziert er das neue Album der deutschen Thrash Metal Veteranen Destruction.

    Anfang 2007 entschließt sich Peter einen von Roadrunner Records angebotenen Plattenvertrag zu unterschrieben. Ein neues Album namens PSALMS OF EXTINCTION kommt im April 2007 auf den Markt und zeigt einerseits, dass der Meister auch diesmal die gewohnte Qualität abliefern kann und anderseits kaum Entwicklungen stattgefunden haben - Kritiker spielen sicherlich mit begriffen wie Vorhersehbarkeit.

    Was Peter 2007 noch als Vorhersehbarkeit angekreidet wird, nimmt sich der Mastermind für sein 2008er Werk CYNIC PARADISE wirklich zu Herzen. Zunächst wechselt er den Label und lässt sich ab sofort von den Schwaben Nuclear Blast vermarkten. Danach nimmt er sich das Songwriting vor und verpasst ihm eine Generalüberholung. Neben Pop und Rock'n'Roll-Einflüssen veredelt er seine Scheibe mit der Gast-Sängerin Anette Olzon. Das Ergebnis, ein Album mit einer Hitdichte, wie noch nie.

    Highlights:
     
  • 2000: REBIRTH birgt eine interessante Mischung aus Death-, Thrash- und Electro Metal.
  • 2008: CYNIC PARADISE präsentiert im Industrial Metal-Gewand einen Hit nach dem anderen.

  • Homepage:
     
  • www.pain.cd 

  •  
    J.G. / M.K., 02.11.2008
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