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Powerwolf
 
Powerwolf

Start:
 
  • 2004, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Attila Dorn (Vocals)
  • Matthew Greywolf (Gitarre)
  • Charles Greywolf (Bass)
  • Falk Maria Schlegel (Keyboards)
  • Stéfane Funèbre (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • RETURN IN BLOODRED (2005, Metal Blade)
  • LUPUS DEI (2007, Metal Blade)
  • BIBLE OF THE BEAST (2009, Metal Blade)
  • BLOOD OF THE SAINTS (2011, Metal Blade)

  • Geschichte:
     Als die Brüder Charles und Matthew Greywolf (Bass & Gitarre) eine eigene Band gründen, folgt eine lange Durststrecke ohne vernünftiges Line-Up. Manchmal ist dann der Zufall entscheidend. So kommt es, dass es die beiden Greywolf Brüder während ihres Rumänien-Urlaubs in das kleine Städtchen Schäßburg verschlägt. Bei einer abendlichen Kneipentour durch die Altstadt, wird ein Tischnachbar hellhörig, als er bemerkt, dass sich die beiden Brüder nur über Musik unterhalten. Kurzentschlossen stellt sich der Tischnachbar Attila Dorn den beiden als Sänger mit klassischer Ausbildung vor. Und die Sache kommt endlich ins Rollen.

    Attila Dorn berichtet später: "Ich war erstaunt, wie gut die Atmosphäre dieser harten, energiegeladenen Musik und mein klassischer Background zusammenpassten". Dorn, der im damals noch sozialistischen Rumänien Ceaucescus aufwuchs, wurde erst spät mit dem Rockmusik-Virus infiziert.

    Unter Dorns charismatischem Einfluss entstehen so nach der Rückkehr nach Deutschland neun Songs für RETURN IN BLOODRED, die klar die Leidenschaft der Band für klassischen, zeitlosen Metal ausdrücken. Sei es das Heavy-Riffing des Openers "Mr. Sinister" (ein Song über den berüchtigten Vlad II., den Vater Draculs), die Verneigung vor den Großmeistern des Metals der 80er in "Black Mass Hysteria" oder die Doom-Walzen-Melodien in Songs wie "The Evil made me do it" oder "Lucifer in Starlight".

    Komplettiert von Organist Falk Maria Schlegel und dem Schlagzeuger Stéfane Funèbre, verbringt die Band Monate damit, an den Songs zu feilen und zu tüffteln, bis man schließlich nach Schweden reist, um dort mit Starproduzent Fredrik Nordström (Hammerfall, In Flames) das Debütalbum RETURN IN BLOODRED aufzunehmen. Die Bekanntschaft der Greywolf-Brüder mit Mike von Metal Blade verschafft ihnen schon für ihr Debüt einen lukrativen Plattenvertrag.

    Attila Dorn bringt dabei nicht nur seine einzigartige Stimme mit ein, sondern auch seine Faszination für alte rumänische Geschichten und Legenden. "Das erste, wovon Attila sprach, als wir uns kennen lernten, war die historische Bedeutung unseres Familiennamens", erinnert sich Charles Greywolf. Dorn spürte schon bei der ersten Begegnung, dass zwischen ihm und den Greywolfs eine gewisse Magie entstand, eine Magie, die auf dem Debüt deutlich spürbar ist.

    Im Oktober 2005 geht Powerwolf als Support-Act für Gamma Ray und Nocturnal Rites auf ihre erste große Europa-Tournee.

    2011 veröffentlichen die Wölfe ihr viertes Album BLOOD OF THE SAINTS und überraschen mit einem deutlichen Geschwindigkeitszuwachs. Vorbei sind die Zeiten des guten gepflegten Mid-Tempo. Nur ein Monat nach der Release bekommt die Band die Chance die Power of Metal-Herbst-Tournee an der Seite von Skull Fist, Grave Digger und Sabaton zu bestreiten. Was kann man sich als Album-Promotion besseres wünschen?

    Highlights:
     
  • 2005: Schon das Debüt RETURN IN BLOODRED kann nicht zuletzt mit Attilas Stimmgewalt voll überzeugen.
  • 2011: BLOOD OF THE SAINTS läutet die Zeiten des Power Metal ein.

  • Homepage:
     
  • www.powerwolf.net 
  • www.people.freenet.de/wolfstribe  (Fanpage)

  •  
    J.G. / Tanja / Jasmin 25.09.2011
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