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Enjoy it! |
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Running Wild |
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Start:
| | 1980, Hamburg, Deutschland |
Erstes Line-Up:
Letztes Line-Up:
Übersicht der bekannten Bandmitglieder
Wichtige Alben
| | GATES TO PURGATORY (1984, Noise)
BRANDED & EXILED (1985, Noise)
UNDER JOLLY ROGER (1987, Noise)
PORT ROYAL (1988, Noise)
DEATH OR GLORY (1989, Noise)
BLAZON STONE (1991, Noise)
PILE OF SKULLS (1992, EMI)
BLACK HAND INN (1994, EMI)
MASQUERADE (1995, Noise)
THE RIVALRY (1998, GUN)
VICTORY (1999, GUN)
THE BROTHERHOOD (2002, GUN)
ROGUES EN VOGUE (2005, GUN)
SHADOWMAKER (2012, Steamhammer) |
Geschichte:
| | Bis ins Jahr 1980 kann man die ersten Gehversuche von Rolf Kasparek alias Rock'n'Rolf zurückverfolgen. Es dauert jedoch noch zwei Jahre, bis Rolf ein stabiles Line-Up gefunden hat und Runnig Wild aus Band spruchreif wird.
Mit Preacher an der Gitarre, Stephan Boriss am Bass und Wolfgang Hagemann alias Hasche hinter dem Schlagzeug begibt sich Rolf zum ersten Mal ins Studio um zwei Songs für den "Death Metal"-Sampler von Noise einzuspielen. Zur gleichen Zeit, als Grave Digger und Helloween die ersten Schritte unternehmen und sich feiern lassen, fällt auch der Startschuss für Runnig Wild. Erfolge und ein Plattenvertrag sind der erste Lohn für ihre Arbeit.
Als 1984 das Debüt GATES TO PURGATORY erscheint, ist der Erfolg schon fast vorprogrammiert. Der Track "Prisoner out of Time" wird bald zum gefeierten Live-Klassiker und innerhalb kurzer Zeit erhält die Truppe soviel Zuspruch, dass Running Wild eine als der ersten deutschen Metal-Band überhaupt, eine U.S.-Tour bestreiten dürfen.
Trotz Tour-Erfolg verlässt anschließend Preacher die Band und wird von Michael Kupper alias Majk Moti ersetzt. Obwohl der neue Gitarrist leicht überfordert scheint, veröffentlicht man 1985 das nächste Album BRANDED & EXILED. Schnell ist klar, dass auch hier einige Killer-Songs lauern, wie "Marching to die" oder "Chains & Leather". Leider ist die Soundqualität des Albums grottenschlecht.
Über das nächste Album UNDER JOLLY ROGER streiten sich bis heute noch die Geister. Den Image-Wechsel von Nieten und Leder hin zum Piraten-Outfit, kann man der Musik nicht anmerken. Der Stil allerdings, klingt eher nach Helloween als nach Running Wild. Auch Rolf's erste Gesangsversuche sollten lieber einem Testcharakter als wirklicher Ernsthaftigkeit zugerechnet werden.
Neues Jahr, neues Glück.
Auf dem nächsten Album PORT ROYAL ist zum ersten Mal Jens Becker am Bass zu hören und Iain Finlay schwingt die Schlagstöcke. Auch Rolf's Gesang hat die Versuchsphase überwunden und kann erstmals überzeugen. Obwohl der neue Drummer sehr talentiert scheint, hat sich Rolf etwas mehr "Straight-Forward" vorgestellt und sucht nach Alternativen.
Licht und Schatten liegen eng beieinander. Mit der Veröffentlichung des Albums DEATH OR GLORY liefert man das bis dato beste Werk ab und erhält auch gebührenden Zuspruch. Bis heute kann das Songmaterial überzeugen und bietet kompromisslosen Metal mit einer gehörigen Portion Speed. Leider rotiert zur gleichen Zeit das Line-Up Karussel so schnell, dass einem schwindelig wird. Michael Kupper wird durch Axel Morgan an der Gitarre ersetzt und Iain räumt seinen Platz für Stefan Schwarzmann am Schlagzeug. Als kurz darauf Stefan Schwarzmann wegen einer Verletzung ausfällt, muss ihn kurzerhand A.C. ersetzen.
Mit BLAZON STONE kommt deshalb 1991 ein Album-Nachfolger an die Ladentheke, der qualitativ nicht mehr ganz and den Vorgänger anschließen kann, was angesichts des Mannschaftswechsels kaum verwundern mag.
Erst nach einen erneuten Line-Up-Wechsel, Jens Becker wird von Thomas Smuszynski am Bass abgelöst und Stefan Schwarzmann kehrt wieder hinter sein Schlagzeug zurück, zeigen sich die Jungs mit PILE OF SKULLS gewohnt routiniert und heavy. Die Fanohren dürfen sich an satten und eingängigen Melodien erfreuen.
Und wieder geht es rund. Rolf holt zum Rundumschlag aus und feuert Gitarrist Morgan und Schlagzeuger Schwarzmann. Für die beiden kommen Thilo Herrmann für die Gitarre und Jörg Michael an die Schießbude. In dieser Besetzung spielt man das bis dahin düsterste Album BLACK HAND INN ein. "Fight the Fire of Hate" und "The Privateer" sind dabei die gefeierten Hymnen.
Gegen dieses Album können die mittlerweile als X-Wild formierten Ex-Running Wilds Becker, Morgan und Schwarzmann nicht ankommen. Naja, einen Versuch war es vielleicht wert.
Hervorzuheben ist, dass das nächste Album "MASQUERADE" tatsächlich ohne Line-Up-Wechsel eingespielt wird, aber das Material leider zu schwach ist, um die Fans wirklich zu begeistern.
Label-Wechsel, aber stabiles Line-Up, so lautet die Botschaft für das Werk THE RIVALRY 1998. Endlich geht man nach zweijähriger Abstinenz auch wieder auf Tour. Was bringt der Neuling? Vom Outfit hat man Abschied von den etwas schmuddeligen Piraten-Kostümen genommen und diese gegen prächtige Fantasie-Gardeuniformen eingetauscht. Musikalisch versucht man an die alten Zeiten von DEATH OR GLORY zu erinnern. Mit Titeln wie "Firebreather" legt man auch wieder gehöriges Tempo vor. Nach knapp 70 Minuten kann man sich beruhigt zurücklegen, mit der Gewissheit "typisch Running Wild", bevor man die Repeat-Taste drückt.
1999 verabschiedet sich Jörg Michael endgültig von Running Wild und wechselt ganz zu Stratovarius, die er bereits seit drei Jahren am Schlagzeug unterstützt und jetzt vorerst seine neue Heimat sind. Für das Langeisen VICTORY; holt man sich Angelo Sasso als Ersatz. Außer einem Sonderpreis für geniale Kostüme hat man aber eher den Eindruck, dass alles, was auf den Vorgänger nicht mehr drauf passte, hier gesammelt wurde. Viele Midtempo-Stücke und ein etwas verändertes Songplaying sind gewöhnungsbedürftig. Für mich als Fan eine sehr ernüchternde und wenig nachhaltende Erfahrung.
Drei Jahre dauert es, bis schießlich mit THE BROTHERHOOD 2002 das nächste Album ansteht. Mittlerweile übernimmt Rock'n'Rolf nicht nur das Songwriting und den Gesang, sondern auch alle Gitarrenparts. Am Bass findet sich mit Peter Pichl ein neues Gesicht. Stellenweise hat man den Eindruck, ein "Best of..."-Album zu hören, nur eben mit neuen Titeln. Spielfreudig und ein bisschen weniger aggressiv als die Vorgänger weiß man auch nach über zwanzig Jahren noch überzeugen.
Mit ROGUES EN VOGUE schicken Running Wild ein weiteres Album auf den Weg zu den Fans. Man kann sagen: Qualitativ ausgereift produziert, was angesichts des eigenen Studios von Rolf nicht verwundern sollte. Dass dabei auch genügend Geburtswehen der elektronischen Art (zwei Monate Verkabelungsarbeit), der unvorhersehbaren Art (Wasserschaden) und der gesundheitlichen Art (Schulter-/Sehnen-Probleme) dazu gehören, ist musikalischer Alltag.
Was sich schon bei VICTORY langsam abgezeichnet hat, ist mittlerweile spruchreif. Running Wild als Band ist zweigeteilt. Alben, die im Studio entstehen, haben eher Solo-Charakter werden fast ausschließlich von Rolf bestritten. Für alle Live-Acts, wie bereits bei der THE BROTHERHOOD-Tour geschehen, werden extra Musiker engagiert.
Es bleibt abzuwarten, ob dies dem Songwriting und -playing auf Dauer nicht abträglich ist, wenn gänzlich alle Impulse und Ideen nur von Rolf eingebracht werden. |
Highlights:
| | 1985: Album "BRANDED & EXILED" geniale Songs am Stück (mit leider schlechtem Sound).
1989: Das bis dato geniale "DEATH OR GLORY"-Album kann noch heute überzeugen.
1994: "BLACK HAND INN" düster, hart, kompromisslos.
1998: "THE RIVALRY" erinnert an alte "glorreiche" und "schwarze" Zeiten.
2002: Qualitätserhalt mit Niveau und neuen Ideen: "THE BROTHERHOOD". |
Homepage:
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J.G. 06.04.2012 |
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Noch mehr Bands... |
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Bandinfos |
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Band-Bilder |
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Covers |
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 Gates to Purgatory 1984
 Branded & Exiled 1985
 Under Jolly Roger 1987
 Port Royal 1988
 Death or Glory 1989
 Blazon Stone 1991
 Pile of Skulls 1992
 Black Hand Inn 1994
 The Rivalry 1998
 Victory 1999
 The Brotherhood 2002
 Shadowmaker 2012 |
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Top-15 Bands |
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21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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