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Steeler (D)
 
Steeler (D)

Genres:
 
  • Heavy Metal

  • Start:
     
  • 1980, Bochum, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Karl Holthaus (Vocals)
  • Axel Rudi Pell (Gitarre)
  • Thomas Eder (Gitarre)
  • Volker Krawczak (Bass)
  • Siggi Wiesemöller (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Peter Burtz (Vocals)
  • Axel Rudi Pell (Gitarre)
  • Thomas Eder (Gitarre)
  • Roland Hag (Bass)
  • Jan Yildiral (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • STEELER (1984, Earthshaker)
  • RULIN' THE EARTH (1985, Earthshaker)
  • STRIKE BACK (1986, Steamhammer)
  • UNDERCOVER ANIMAL (1988, Steamhammer)

  • Geschichte:
     Die Bochumer Band Steeler (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen US-Band) wird 1980 von dem Gitarristen Axel Rudi Pell und dem Bassisten Volker Krawczak gegründet. Mit der Anheuerung des Fallen Angel-Gitarrist Thomas Eder und Drummer Siggi Wiesemöller ist das instrumentelle Line-Up zunächst komplettiert.

    Erst als sie 1982 den Sänger Karl Holthaus, von der lokalen Band Nemo für ihre Band ausleihen können, keimt etwas Hoffnung auf und die erste Demo ist im Kasten. Seine Stimme erinnert an Guy Speranza von Riot und passt prima zu einer Metal-Band der frühen 80er.

    Das Demo schickt die Band an den Scorpions-Produzenten Dieter Dierks, der jedoch wenig Interesse daran zeigt, weil es sich voll und ganz auf seine Zöglinge konzentrieren möchte. Und so geschieht es, dass das Demo bei Accept landet, die momentan Probleme mit ihrem Frontmann Udo Dirkschneider haben und sich nach einem eventuellen Nachfolger umsehen möchten. Man zeigt deshalb offensichtliches Interesse an Sänger Karl Holthaus, verfolgt die Pläne jedoch nicht weiter, in der Hoffnung, sich einerseits mit Udo auszusöhnen und andererseits der Presse kein Futter zu liefern.

    Mit den beiden Songs "Love for Sale" und "Call her Princess" ihres 82er Demos können sie auch gleich den ersten Achtungserfolg verbuchen, als die Songs in Tony Jaspers legendären BBC-Show "HM" gesendet werden. Für damalige Verhältnisse durchaus etwas Besonderes.

    Leider zeigt Holthaus keine weitere Interesse für die Band und der erste große Line-Up-Wechsel steht ins Haus. Mit Thomas Eders ehemaligen Fallen Angel-Bandkollegen, Sänger Peter Burtz kann man endlich den Posten am Mikro dauerhaft besetzen. Mit Drummer Jan Yildiral kommt noch ein zweites neues Gesicht hinzu. Beide Neulinge helfen tatkräftig beim Einspielen des Debüts STEELER mithelfen. Obwohl der Label Earthshaker, bei dem man einen Vertrag für zwei Alben ergattern kann, erst ganz neu gegründet wurde, geht alles glatt in nur elf Tagen über die Bühne. Das Album wird von der Presse mit Wohlwollen aufgenommen, manche sprechen sogar von einem der besten Alben des Jahres 1984. Immerhin können 9.000 Einheiten des Debüts abgesetzt werden.

    Das Erfolgsrezept ist dabei sehr einfach: Man nehme etwas britisch angehauchtes Hartwurst-Material und walze schnörkellos direkt ins Ohr des Zuhörers. Mit ähnlichem Konzept können zu der Zeit auch Avenger (später Rage), Grave Digger und Running Wild in der deutschen Heavy Metal-Szene auf sich aufmerksam machen.

    Die Tour gemeinsam mit Warlock ist hingegen weniger erfolgreich und entwickelt sich zu einer kleinen Katastrophe, als sich die beiden Bands und auch der Warlock-Manager kräftig zoffen.

    Das zweite Album RULIN' THE EARTH wird im Horus Sound-Studio in Hannover in ca. zwei Wochen eingespielt und erfährt besonders produktionstechnisch einen deutlichen Schub. Leider fehlt ihm der raue Charakter des Debüts und stellenweise treten auch stimmliche Defizite des Frontmanns deutlich zutage. Trotzdem können 18.000 Alben verkauft werden.

    1986 soll alles anders werden. Man trennt sich von Label Earthshaker, da es immer wieder Streit über die Bezahlung von Lizenzgebühren gibt, und wechselt zu SPV.

    Mit STRIKE BACK wendet man sich deutlich ab von der harten Schiene und produziert stattdessen ein hörenswertes Heavy Rock-Album. Die Scheibe wechselt rund 30.000 mal über die Ladentheke und dafür legt sich die Band voll ins Zeug. Egal wie winzig der Schuppen in der Republik auch sein mag, wenn eine P.A. rein passt, dann wird auch dort gespielt.

    Diese Präsenz bleibt nicht unbeachtet und so gibt es kaum ein Magazin von Aardschok über Kerrang bis Metal Hammer und Rockhard, das nicht über die Band berichtet und so manche Lobeshymnen abfeuert.

    Doch alles hat seinen Preis. Bassist Volker Krawczak passt einfach nicht mehr in die Truppe und man trennt sich im Streit, sodass man in den folgenden drei Jahren kein Wort mehr miteinander wechselt. Er wird durch den Franzosen, einem Freund von Drummer Jan Yildiral, Herve Rossi von der Band Anthracite ersetzt.

    Der Neue passt super ins Erscheinungsbild der Band, weißt aber als Musiker gravierende Defizite auf. Auch wenn er aussieht wie der berühmte Bassist Nikki Sixx, spielt er für das dritte Album STRIKE BACK, welches von Frank Bornemann produziert wird, keine einzige Note ein. Diesen Job übernimmt Gast-Musiker Tommy Newton von Victory. Während den Aufnahmen trifft Axel Rudi Pell im Studio auf den ex-Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth und überredet ihn gemeinsam einen Song zu spielen, der auf einer Metal Hammer-Kompilation landet.

    Nach der Trennung vom Franzosen Rossi engagiert man den ex-Axe Victims Rhythmus-Gitarrist Roland Hag für die Bass-Position und bestreitet mit ihm einige Konzerte in den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland.

    Gestärkt mit neuer Zuversicht beginnt man mit dem vierten Album UNDERCOVER ANIMAL. Es nützt letztendlich alles nichts. Die Fans verstehen den stilistischen Wechsel nicht und nur 21.000 verkaufte Alben sprechen für sich.

    Egal wie gut die musikalische Performance auch sein mag und man sogar mit Saxon eine Tour bestreitet, ist das Ende besiegelt. Vergessen sind die großen Auftritte, z.B. als Headliner in der ausverkauften Kongresshalle in Augsburg vor 6.500 Metal-Fans oder das Bruchhausen Open Air-Festival, wo man 35.000 Zuschauer begeistern konnte.

    Noch während dem Songwriting für ein fünftes Album verlässt Axel Rudi Pell die Band im Streit, um von nun an auf (sehr erfolgreichen) Solo-Pfaden zu wandeln, pikanterweise gemeinsam mit seinem ehemaligen Bandkollegen Volker Krawczak.

    Auch Drummer Jan Yildiral wirft das Handtuch, um mit Darxon und Shout einige Aufnahmen einzuspielen und später ein Reisebüro zu betreiben.

    Die restliche Truppe versucht nochmal ihr Glück mit einem 3-Track-Demo und der softeren Musik und holt sich jedoch nur blutige Nasen. Man spielt ein Come Back-Konzert in der Zeche in Bochum, ohne Erfolg. Drei Monate später löst sich die Band auf.

    Peter Burtz startet kurz darauf eine Laufbahn als Redakteur beim Metal Hammer Magazin, ehe er zu EMI wechselt und dort in die Führungsposition eines Sub-Labels aufsteigt.

    Highlights:
     
  • 1984: Das Debüt STELLER schlägt voll ein und bekommt durchgehend gute Kritiken.
  • 1986: Mit STRIK BACK gelingt ein hörenswertes Heavy Rock-Album, welches die Fans leider nicht akzeptieren.

  • Homepage:
     
  • www.steeler.org (Fanseite)

  •  
    J.G. 02.03.2012
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