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UFO
 
UFO

Start/Verlauf:
 
  • 1969, London, Großbritannien
  • 1983 aufgelöst
  • 1985 wiederformiert
  • 1988 aufgelöst
  • 1991 wiedergegründet

  • Erstes Line-Up:
     
  • Phil Mogg (Vocals)
  • Mick Bolton (Gitarre)
  • Pete Way (Bass)
  • Colin Turner (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Phil Mogg (Vocals)
  • Michael Schenker (Gitarre)
  • Pete Way (Bass)
  • Paul Raymond (Keyboards)
  • Andy Parker (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • UFO (1970, Beacon)
  • FLYING (1971, Beacon)
  • LIVE (1972, Beacon)
  • PHENOMENON (1974, Chrysalis)
  • FORCE IT (1975, Chrysalis)
  • NO HEAVY PETTIN' (1976, Chrysalis)
  • LIGHTS OUT (1977, Chrysalis)
  • OBSESSION (1978, Chrysalis)
  • STRANGERS IN THE NIGHT (1979, Chrysalis)
  • NO PLACE TO RUN (1980, Chrysalis)
  • THE WILD, THE WILLING AND THE INNOCENT (1981, Chrysalis)
  • MECHANIX (1982, Chrysalis)
  • MAKING CONTACT (1983, Chrysalis)
  • MISDEMEANOR (1985, Chrysalis)
  • HIGH STAKES AND DANGEROUS MEN (1992, Bullet Proof)
  • BBC RADIO 1 IN CONCERT (1992, Windsong)
  • THE BEST OF (1994, Music Collection)
  • WALK ON WATER (1995, Zero)
  • SHOWTIME (2005, Steamhammer)
  • THE VISITOR (2009, Steamhammer)

  • Geschichte:
     Für was steht eigentlich UFO?
    Ursprünglich: Unbelievably Fucking 'Orrible
    (Übers.: unglaublich scheiße und schrecklich)
    Neuerdings: Undistinguished, Forgotten and Ordinary
    (Übers.: unbekannt, vergessen und gewöhnlich)
    und zwischendurch waren UFO ein Ultra Fine Outfit (Übers.: ultra-feine Truppe).

    Ähnlich wie Thin Lizzy spielten sie in den 70ern um einige Klassen besser als der übliche Bodensatz des britischen Heavy Metal. Die Gemeinsamkeiten beispielsweise mit Uriah Heep beschränkten sich auf das Regal in den Plattenläden.

    Zu Beginn versucht es die Truppe mit einer Mischung aus spacigem Rock und lustlosem Boogie, Fans zu gewinnen, was in eigenen Landen total in die Hose geht. Warum die Band dann gerade auf den Vorposten des Hard Rocks (Deutschland und Japan) regelrecht zum Gegenstand kultischer Verehrung werden, bleibt wohl für immer im Dunkeln.

    Als Gitarrist Mick Bolton, Bassist Pete Way und Drummer Colin Turner Ende der 60er die ersten Gehversuche mit ihrer einen Hardrock-Combo unternehmen, nennt man sich noch Hocus Pocus. Nach einigen Versuchen, einen geeigneteren Namen zu finden, einigt man sich schließlich, zu der Zeit, als auch Sänger Phil Mogg zur Band kommt, auf den Namen UFO. Es wird sich noch zeigen, das bei UFO nichts so instabil ist, wie das Line-Up.

    Nach kurzer Zeit darf Colin Turner seine Koffer packen. Für ihn kommt Andy Parker, der dann auch 1969 mit der Band den allerersten Gig bestreiten darf. Kaum jemand konnte voraussehen, dass Phil Mogg ein Alkoholproblem mit sich rumschleppt und gerade im angetrunkenen Zustand dazu neigt, das Kommando übernehmen zu wollen und die übrigen Bandmitglieder anpöpelt. Das erste Opfer ist Gitarrist Mick Bolton, der freiwillig das Handtuch wirft. Für ihn kommt Larry Wallis, der es aber auch nur acht Monate aushält.

    Den dritten Versuch auf dem Posten des Gitarristen startet Bernie Marsden, der zu allem Unglück den Start der Deutschland-Tournee verpennt und kurzerhand gefeuert wird. Als quasi Notlösung fragt man den jungen Michael Schenker, der zu dieser Zeit beim Support-Act Scorpions spielt, ob er Lust hätte mitzuspielen. Irgendwie findet Bernie Marsden dann doch noch den Anschluss zur Tour, darf die restlichen Gigs noch spielen und wird danach endgültig gefeuert. Zu diesem Zeitpunkt hat man Michael Schenker bereits fest verpflichtet.

    ...wird von uns noch ergänzt...

    Homepage:
     
  • www.ufo-music.info 

  •  
    J.G. 13.05.2010
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