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Voice
 
Voice

Start:
 
  • 1996, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Oliver Glas (Vocals)
  • Thommy Neuhierl (Gitarre)
  • Rico Hendel (Gitarre)
  • Sören Glas (Bass)
  • Mathias Löscher (Keyboards)
  • Arndt Otto (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Oliver Glas (Vocals)
  • Thommy Neuhierl (Gitarre)
  • Rico Hendel (Gitarre)
  • Sören Glas (Bass)
  • Jens-Nils Kuge (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • PREDICTION (1998, AFM)
  • TRAPPED IN ANGUISH (1999, AFM)
  • GOLDEN SIGNS (2001, AFM)
  • SOULHUNTERS (2003, AFM)

  • Geschichte:
     Es ist 1995 als fünf Musiker ausziehen um eine eigene Band zu gründen. Man hatte schon vorher unter dem gleichen Namen Voice agiert, aber jetzt will man mit Oliver Glas am Mikro, Thommy Neuhierl an der ersten und Rico Hendel an der zweiten Gitarre, Sören Glas am Bass und Arndt Otto hinter dem Schlagzeug einen Neustart wagen.

    Eigentlich war es eher eine natürliche Entwicklung. Alle kannten sich schon lange und spielten bereits vorher in den verschiedensten mehr oder weniger bekannten regionalen Bands. Zuerst hält man sich mit jeder Menge Cover-Versionen über Wasser und übt, übt, übt. Tja, und Übung macht bekanntlich Meister. Musikalisch hat sich die Truppe voll und ganz dem Power Metal verschrieben. Vorbilder sind die alten Queensryche, Iron Maiden und die Pretty Maids. Mit der spielerischen Routine im Rücken wagten sich die Jungs auch endlich ran, eigene musikalische Ideen einzubringen und umzusetzen.

    Das Ziel ist von Anfang an klar. Man will markante und eingängige Melodien, harte Gitarren und Keyboards mit einem treibenden Groove zu kombinieren. Die Texte sollen kein Lückenfüller sein und sich sowohl auf geschichtliche Begebenheiten als auch auf aktuelle Themen beziehen. Übertreiben will man es mit der Textlastigkeit aber auch nicht; es soll schon Musik sein.

    Jetzt wird es ernst.
    Das erste Demo-Tape wird aufgenommen und unter die Leute gebracht. Etwas fehlt noch und deshalb nimmt man den Keyboarder Mathias Löscher in die Combo auf, bevor das erste richtige Album eingespielt wird.

    PREDICTION wird 1996 noch in eigener Regie aufgenommen und produziert. Das Album kommt bei der Presse und in Fachmagazinen sehr gut an, sodass ein Deal mit AFM-Records abgeschlossen werden kann. Der Label nimmt sich des Debüts nochmals an und bringt es 1997 mit überarbeitetem Artwork erneut unter die Leute.

    Eine neu aufgelegte Scheibe ist allerdings sehr mager und deshalb geht es sofort ans Schreiben neuer Stücke. Welche Richtung sollte man einschlagen? Mehr Wert auf eingängige Melodien und progressive Elemente legen, wäre eine Lösung. Und obwohl man bombastischen Power-Metal spielt, sollte es keine leichte Happy-Metal Kost werden.

    Im Herbst 1998 begibt sich die Truppe nach Meerane in die Blue House Studios um den Zweitling TRAPPED IN ANGUISH einzuspielen. Erneut gelingt es ein ausgezeichnetes Album abzuliefern. Nachdem der Vorgänger bereits 5.000 mal über die Ladentheke ging, sind es diesmal schon 10.000.

    Spitzenmäßige Kritiken sind jedoch meist mit jeder Menge Arbeit verbunden. Es folgen unzählige Interviews und eine ausgiebige Konzert-Tournee. Im Februar 2000 ist Voice bei AFM-Festivals in Deutschland und Frankreich im Vorprogramm von Edguy und Squealer.

    Bei der Vorbereitung zum dritten Album wechselt zum ersten Mal das Line-Up. Der Keyboarder Mathias verlässt die Band aus privaten Gründen und man versucht es zuerst zu fünft. Als Drummer Arndt aus beruflichen Gründen das Handtuch werfen muss, besinnt man sich der Freunschaft zu Stefan Schwarzmann, der bereits bei Accept, Running Wild, und U.D.O. die Felle drosch. Es genügte nur ein kurzer Anruf und die Sache war geritzt. Stefan sagte zu und für die nächste Platte hatte man wieder einen Drummer.

    Wenn auch nicht mehr aktiv dabei, so arbeitet Arndt trotzdem noch am Songwriting mit, bevor es im Sommer 2000 wieder in die Blue-House Studios geht. Es soll ein halbes Jahr Studioarbeit vergehen, bis 2001 das bis dahin ambitionierteste Werk GOLDEN SIGNS perfekt ist. Wieder erhält die Scheibe hervorragende Kritiken und wird nun weltweit vertrieben. Man ergattert u.a. Deals in Brasilien, Japan und Russland. Es folgt der bereits bekannte Interview-Marathon, weltweite Berichte in großen Metal-Magazinen und eine Unzahl an Konzerten. Voice spielt im Vorprogramm von Grave Digger, Sinner, U.D.O. und Rage. Es zeigt sich, dass man nicht nur gute Studio-Alben abliefern kann, sondern auch Live einiges auf dem Kasten hat.

    Als es 2001 Stefan Schwarzmann in Richtung Skew Siskin zieht und er folglich die Band verlässt, übernimmt der Weimarer Jens-Nils Kuge den Stuhl hinter der Schießbude. Die Aufnahmen zum Album SOULHUNTER können beginnen.

    Mit dem vierten Album gelingt es Voice erneut musikalische Trademarks auf einen Punkt zu bringen: Das Spielen mit verschiedenen Themen, Tempi und Melodie, die doch noch nachvollziehbar und logisch erscheinen. Kraftvoller Gesang, pumpender Rhythmus, interessante Tastenspielereien und mehrstimmige Refrains - eben Power Metal mit Qualitätsanspruch.

    Highlights:
     
  • 2003: SOULHUNTER ist eine gelungene Scheibe mit allen Facetten eines modernen Power Metal.

  • Homepage:
     
  • www.voice-metal.de 

  •  
    J.G. 07.05.2005
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