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Warlock |
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Start:
| | Oktober, 1982, Düsseldorf, Deutschland |
Erstes Line-Up:
Letztes Line-Up:
Wichtige Alben
| | BURNING THE WITCHES (1984, Mausoleum)
HELLBOUND (1985, Phonogram)
TRUE AS STEEL (1986, Phonogram)
TRIUMPH AND AGONY (1987, Phonogram) |
Geschichte:
| | Düsseldorf 1982: Aus zwei mach eins. Im September beschließen die beiden Bands Snakebite und Beast zukünftig unter dem Namen Warlock gemeinsame Wege zu bestreiten. Schon zu Beginn ist allen klar, dass der Blickpunkt Doro Pesch auch den Mittelpunkt (um den/die sich alles dreht) darstellt.
Mitte der Jahres 1983 einigt man sich auf das erste stabile Line-Up. Neben Doro Pesch, die es zuerst mit Schreien und später dann mit Singen probiert, hat man sich für die beiden Gitarristen Peter Szigeti und Rudy Graf, den Bassisten Frank Rittel und den Schlagzeuger Michael Eurich entschieden.
Das erste Demo bringt auch die erste Chance, einen Vertrag beim Indie-Label Mausoleum (Belgien) zu unterschreiben. Zur damaligen Zeit durchaus noch ein Angebot mit Zukunft. Das dort produzierte Album BURNING THE WITCHES schlägt 1984 bei den Fans und der Presse so hohe Wellen, dass Warlock zum größeren Label Phonogram wechseln und dort 1987 den Erstling nochmals veröffentlichen.
Mit dem Album HELLBOUND bestreitet die Truppe 1985 etwas sanftere Wege. Damit kann sich ein Mann an der 6-Saitigen, Rudy Graf, überhaupt nicht anfreunden. Er verlässt die Band 1986 und wird von Niko Arvanitis ersetzt.
Was eigentlich schon ganz zu Beginn jeder hätte absehen können, wird mittlerweile zur Gewissheit. Es gibt nur eine treibende Kraft, die innerhalb der Band die musikalische Richtung vorgibt und diese Kraft heißt Doro Pesch. Vielleicht ist es auch verständlich, wenn man bedenkt, dass Doro viel Geld für Werbung und Tourneen (mit Judas Priest und W.A.S.P.) investiert - und wer zahlt, der darf auch bestimmen.
Trotz Werbung, Tourneen und Gigs beim "Monsters of Rocks"-Festival, wo Doro als erste Frau auf der Bühne des britischen Mega-Festivals ihren "Mann" steht, mag sich der internationale Durchbruch nicht einstellen.
Nicht zuletzt sind es die geringen Verkaufszahlen des dritten Albums TRUE AS STEEL, die scheinbar drastische Maßnahmen erfordern. Wie bei vielen Bands üblich, dreht man gewaltig an der Line-Up-Schraube. Gitarrist Peter Szigeti und Bassist Frank Rittel werden kurzerhand vor die Türe gesetzt und durch die beiden Amerikaner Tommy Bolan (Gitarre) und Tommy Henriksen (Bass) ersetzt.
Das neue Line-Up kann man 1987 zum ersten Mal auf dem vierten Album TRIUMPH AND AGONY hören. Die Scheibe ist deutlich besser als der Vorgänger, jedoch hinkt auch diesmal der Erfolg den Erwartungen weit hinterher.
Anschließende Tourneen mit Dio durch Europa und mit Megadeth durch die U.S.A. verstärken in Doro den Wunsch zukünftig Solo weiterzumachen. Ohne Doro gibt es allerdings auch keine Band Warlock. Bis heute ist es allerdings nur Doro die Erfolge aufweisen kann, egal wie häufig sich die begleitenden Musiker und Produzenten ändern mögen. Die übrigen Bandmitglieder agierten alle unter keinem besonderen Glücksstern.
Casanova nennt der Drummer Eurich seine Band, die er gemeinsam mit dem Sänger Michael Voss ins Leben ruft. Zwei Alben und eine Tour mit Warrant später, macht die aufkommende Grunge-Welle der Band den Garaus.
Coracko nennt sich die stilistisch altbackene Heavy Rock-Band von Szigeti und Rittel. Trotz eines Major-Deals geht es nicht recht voran. Ein neuer Sänger, Leon Goewie, und umbenennen in Stonewashed bringt außer Streit nichts. Album Flop und Rechtsstreit wegen Namensverletzungen zwingen zur Änderung des Albumtitels in WAY OF THORNS und besiegeln vorerst das Ende. Beide mussten lange warten, bis sie nun bei und mit U.D.O. ihren zweiten Frühling erleben dürfen.
Rudy Grafs frühzeitiger Ausstieg bewirkte zumindest, dass dieser ab 1986 am zweiten Album EXECUTION GUARANTEED von Rage mitwirken durfte. Danach ist aber schon wieder Schluss. |
Highlights:
| | 1984: Das Debüt-Album BURNING THE WITCHES ist und bleibt der einzige Lichtblick. |
Homepage:
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J.G. 06.05.2005 |
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