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Review: Ancient Season |
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Album:
| | TERROR, 2004, Season Studios |
Stil:
Tendenz:
| | Bedenkt man die Schwierigkeiten bei der Entstehungsgeschichte dieses Demos, lässt das Ergebnis großes Potential mit klassischen Wurzeln erkennen. | | J.G., 18.10.2005 |
Review:
| | Glücklicherweise gibt es immer wieder Möglichkeiten, die eigene Recherche mit Insider-Informationen aufzuwerten. Ich hätte vielleicht an manchen Stellen die Sache anders gesehen/gehört, wenn ich Folgendes nicht gewusst hätte: Die Band hatte die CD komplett eingespielt und wohl ziemlich viel Zeit dafür investiert. Alles schien zu passen und dann geschah das Unfassbare. Offensichtlich schlug bei einem Gewitter ein Blitz so unglücklich in der Nähe des Studios ein, dass ausgerechnet die Aufnahmen Schaden davon trugen. Danach waren die Beteiligten verständlicherweise down. Es fiel allen ziemlich schwer sich neu zu motivieren und von vorne anzufangen.
Soviel zur Vorgeschichte der Schweizer Unglücksraben.
Als Stilrichtung hat es den Schweizern Norbert Suppiger (Vocals), Marco Günter (Gitarre), Andy Eberhard (Bass), Gabriel Zweifel (Keyboards) und Martin Birchler (Drums) der Prog Metal angetan. Etliche Stellen haben mich hierbei an die guten alten Zeiten von Yes oder Genesis, damals noch mit Peter Gabriel, erinnert.
Nach etwas schlichtem Anfang bei "Terror" zeigen jedoch die Gitarren schon nach wenigen Sekunden wo es lang geht. Das Arrangement ist sehr vielfältig und trotz Prog-Charakter gelingt der Refrain harmonisch. Die Keyboard-Läufe sind dezent intergriert ohne den stellenweise härteren Gitarrensound aufzuweichen. Ich hätte mir hier jedoch durchaus auch ein etwas konkreteres Duell zwischen Gitarre und Synthie vorstellen können.
"Rights of Strongers" ist von Anfang an temporeicher und deutlich härter angelegt. Tief gestimmte Gitarren und Drum-Parts bestimmen die ersten eineinhalb Minuten. Die Gesangslinie unterstützt von Synthie-Parts nimmt etwas die Härte und sorgt für ein gewisses Maß an Harmonie. Es wäre natürlich kein Prog, wenn ausdrucks- und tempomäßig nicht mindestens drei Themen kombiniert wären.
Was beim Song vorher die Gitarren in Richtung Härte gesteuert haben, versucht man mit eher weichen Keyboard-Klängen bei "Man that's near" genau in die Gegenrichtung. Hier darf eindeutig der Syntie die Lead-Stimme übernehmen und die Gitarre den Rhythmus.
Ein nicht ganz unbekanntes klassisches Riff als Intro läutet mit dem Song "Icing Eyes" zum Endspurt ein. Diesmal ist die Stimmung deutlich melancholischer ausgeprägt. Abwechslungsreiche Themen lassen kaum Langeweile aufkommen, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe den Faden zu verlieren, gelingt es den Jungs dann doch im letzten Moment noch die richtige Kurve zu kriegen.
Fazit: Man wird dem Anspruch Prog Metal durchaus gerecht und bedenkt man die "schwere Geburt", so kann man bei der einen oder anderen holprigen Stelle bedenkenlos ein Auge zudrücken. Ich bin freudig gespannt, was folgen wird. |
Titel-Liste:
| | - Terror
- Rights of Strongers
- Man that's near
- Icing Eyes
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Laufzeit:
Band-Infos:
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Bandinfos |
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