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Review: Manowar |
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Album:
| | THE SONS OF ODIN, 2006, SPV |
Stil:
Tendenz:
| | Ich bin (wieder) Fan und schwer begeistert. Wenn das neue Album diesen Standard hält: Alle Achtung. Als hätte es zwischen KINGS OF METAL und heute nichts gegeben. | | D.K., 12.10.2006 |
Review:
| | Die Hardcorefans haben sehnsüchtig drauf gewartet, die Hasser waren froh, dass man lange nichts von ihnen gehört hat. Ich gestehe: Ich war sehr skeptisch. Nach der WOTW, dem vielkritisierten Earthshaker-Auftritt und dem ständigen Verschieben einer Veröffendlichung von neuem Material, habe ich gezweifelt.
Ich bin mir auch jetzt nicht ganz sicher, ob diese EP nur als Lückenfüller und Pausensnack herhalten muss um die Fans zu überzeugen, dass sie doch bitte bleiben sollen, der Arm von Karl wieder in Ordnung und Eric noch bei Stimme ist.
Das, was hier vor mir liegt, ist eine dicke EP (die zu meinem Ärger nicht in mein CD-Regal passt), und in ihrer Aufmachung, selbst für Leute die des Lesens nicht mächtig sind, als ein Werk von Manowar zu erkennen ist. Rot/Oranger bzw. Blauer Hintergrund und 4 Arme, die mit ihren blutigen Schwertern ein "M" bilden. Ja, wieder mal hat KEN KELLY den Pinsel geschwungen und auch das beiliegende Poster ist von ihm.
Ok, textliche Meisterleistungen habe ich nicht erwartet (wieviele Kombinationen der Wörter King, Gods, Sword, Steel und Blood gibt es schon?), aber das ist bei Manowar ja auch Wurscht. Will keiner. Der Sound soll knallen! Und wie das knallt! Aber sowas von...!
Lassen wir die DVDCD mal beiseite, und wenden uns der Mucke zu:
Der erste Track der CD ist eine Live-Aufnahme vom Earthshaker "The Ascension" gefolgt vom 2. Livetrack, der letzten Single "King of Kings". Beide Songs qualitativ sehr gut und mir ist egal, ob da nachgeschönt wurde oder nicht. Das Resultat ist entscheidend. Da ich leider nicht auf der Convention war, fehlen mir da auch die Vergleichsmöglichkeiten.
Und jetzt gehts los: "Odin", ein einleitendes Instrumental, das mit Orchester, Keyboards und Bombast daher kommt, macht Geschmack auf mehr. Weiter im Stampftakt mit zwei neuen Songs: "Gods of War" und "The Sons of Odin". Ersteres beginnt mit einem Orchester-Intro, das sich dann immer weiter steigert und mit einer Laufzeit von 7:49 Min. eine unverwechselbare ManowarHymne durch die Boxen pustet.
Eric klingt für mich etwas gepresster als früher, was aber absolut kein Nachteil ist, die Töne trifft er immer noch. Und schliesslich werden auch Ausnahmestimmen nicht jünger. Er kanns noch und das ist die Hauptsache.
Der letzte Song der EP ist dann der Titeltrack "The Sons of Odin" mit einer etwas kürzeren Laufzeit von nur 6:23 Min.
Auch hier wieder ganz großes Kino. Es gibt auch einen gesprochenen Part, der diesmal nicht wie bei DEFENDER an den Anfang, sondern an den Schluss gepackt wurde und den krönenden Abschluss dieser EP bildet. Was allerdings Punktabzug bei mir gibt, ist die Tatsache, dass diese Stimme "verfremdet" wurde. Ich hätte mir eine "klare" Götterstimme gewünscht die keinen "Frosch im Hals hat". Aber, dass ist nur meine Meinung.
Fazit: Ob sich der Fan jetzt die Jewel-Case-CD oder das Immortal-Package mit der DVD kauft, muss er selbst entscheiden. Die erste CD ist in beiden Versionen identisch. Für diejenigen, die auf der Fanconvention waren, wird die Immortal Edition ein Muss sein. Die Kritiker werden die LP mal wieder in der Luft zerreissen, was man aber schon gewohnt ist und als Fan der ersten Stunde mittlerweile mit einem Gähnen abtut. Wer sich über Verriss noch aufregt, ist selber Schuld. |
Titel-Liste:
| | - - - CD1 - - -
- The Ascension (Live Version)
- King of Kings (Live Version)
- Odin
- Gods of War
- The Sons of Odin
- - - CD2 - - -
- Fan Convention Documentary (short Version)
- Heart of Steel Rehearsal in czech Republic
- Earthshaker Fest DVD-Trailer
- Slideshow with Fan Conventionphotos (from fans) and live ph
- The Ascension (Live version (5.1)
- King Of Kings (Live version) (5.1)
- Odin (5.1)
- Gods of War (5.1)
- The Sons Of Odin (5.1)
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