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Review: Picture Of The Moon
 
AGELESS DAY

Album:
 AGELESS DAY, 2007, Dark Balance

Stil:
 Progressive Rock

Tendenz:
 Im Jahre 2001 fanden sich die fünf holländischen Studenten Michiel Borkent (Vocals und Keyboards), Alex Rosenhof (Lead-Gitarre), Frans Klaver (Rhythmus-Gitarre), Sander Rhebergen (Bass) und Drummer Rudolf Saathof um gemeinsam progressiven Metal zu fabrizieren. Das Projekt bekam den Namen Picture Of The Moon. Im Jahr 2007 erschien ihre zweite EP, AGELESS DAY, über Dark Balance. M.K., 14.10.2007

Review:
 Los geht es mit "Black Roses", welches mit Double Bass-Passagen, harten Riffs und einem Keyboard-Teppich eröffnet wird. Nachdem das Keyboard verstummt, erinnert der nachfolgende Riff teilweise an Rammsteins "Mein Teil". Michiel Borkent setzt dann mit klarem und guten Gesang ein, die Gesangslinie stellt einen guten Kontrast zu den harten Riffs da. Hiernach wird es etwas schneller, das Keyboard kommt einmal mehr zum Einsatz, wonach es it der zweiten Strophe weiter geht. Der Refrain ist langsamer und fast schon orchestral. Hier hört man einige Old School-Einflüsse heraus. Mit einem Keyboardsolo geht es weiter. Untermalt wird das Ganze mit einer deftig gespielten Double Bass. Danach folgt eine weitere Strophe. Das Tasteninstrument kann sich über mangelnden Einsatz nicht beschweren, aber nach dem zweiten Refrain darf ein abgedrehtes Gitarrensolo ebenso wenig fehlen. Im Hintergrund baut sich der Song immer weiter auf und wird schneller, bis es zu einem Break kommt und die Grundgeschwindigkeit wieder eingenommen wird. Einmal mehr kommt der Refrain zur Geltung und kurz danach ist dann Schluss.
Fast schon Nu-metallisch beginnt "No Break Space" mit einem modernen Riff, wonach es nach einer kurzen Bassline von Sander Rhebergen düster weiter geht. Simples Riffing trifft auf tieferen Gesang, der an Peter Tägtgren erinnert. Auf den Vocals liegt teilweise auch einiges an Echo, was dem Song gut tut. Aber auch klarer Gesang darf nicht fehlen, die bedrohliche Atmosphäre wird jedoch aufrecht erhalten. In der Mitte des Songs gibt es seitens Alex Rosenhof eine gescheite Gitarrenmelodie auf die Ohren, welche mit Keyboards untermalt wird. Nach dem folgenden Break wird es sehr ruhig, flüsternde Vocals und eine einzelne Gitarre bleiben über. Kurz darauf kommt ruhiges Drumming und Bass hinzu. Willkommene Abwechslung. Hiernach folgen die Gitarren wieder, der Song geht wieder seiner eigentlichen Bestimmung nach. Wunderbares Songwriting an dieser Stelle. Die Vocals werden an dieser Stelle ebenfalls sinnvoll eingesetzt, auch mit tiefer Stimme. Die Sechssaitermelodie aus der Mitte des Songs findet kurz vor Schluß wieder den Weg in den Song und auch eine Double Bass darf hier nicht fehlen. Nach fast sechs Minuten kommt "No Break Space" dann zum Ende.
Schneller beginnt da der Titelsong namens "Ageless Day". Man kann gut mitgehen, während eingespielte Vocals den Song gut einleiten. Nach fünfundvierzig Sekunden kommt es schon zum Chorus. Hier überzeugt vor allem das anspruchsvolle Drumming von Rudolf Saathof. Nach einer instrumentalen, schnellen Passage werden wieder Vocals eingespielt, klingt wie eine Rede oder ähnliches. Der Refrain folgt nun und zwei Minuten sind bis hier hin wie im Flug vergangen. Mit einem schnellen Keyboardsolo geht es weiter. Der Song nimmt an Fahrt auf, das nachfolgende Gitarrensolo toppt das Ganze noch einmal. Frickelfans kommen hier auf ihre Kosten. An dieser Stelle merkt man, wieso das progressiv ist. Ein Part jagt den nächsten, jedoch zieht sich durchgehend ein roter Faden durch den Song. Nach dieser abwechslungsreichen Instrumentalphase geht es mit der nächsten Strophe weiter. Der Chorus folgt nun und nach einer kurzen Instrumentalpassage ist dann auch der dritte und letzte Song vorbei.

Fazit: Picture Of The Moon präsentieren auf AGELESS DAY drei Strücke, die jeweils über fünf Minuten lang sind. Jeder Song ist in sich schlüssig und abwechslungsreich, Langeweile kommt quasi nicht auf. Produziert von After Forever-Keyboarder Joost van den Broek bekommt man hier druckvollen Sound geboten. Passt super zum Songmaterial des Quintetts.
Die acht Euro sind in diese EP für Progressive-Fans jedenfalls super investiert. Ordern kann man den Silberling über die Homepage der Band.

Titel-Liste:
 
  1. Black Roses
  2. No Break Space
  3. Ageless Day

Laufzeit:
 16:24 Min.

Band-Infos:
 
  • www.pictureofthemoon.net 
  •  
     
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