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Review: Premacy |
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Album:
| | FRAGILE LIVES, 2005, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Premacy stammen aus Norwegen und veröffentlichten im Jahre 2005 mit FRAGILE LIVES ihre erste Demo-Produktion. Ein Jahr nach der Bandgründung zeigt sich das skandinavische Quartett von der produktiven Seite und bringt einen vier Songs beinhaltenden Silberling unters Volk. | | M.K., 24.07.2007 |
Review:
| | Mit einem modern klingenden, nicht zu tief gestimmten Riff beginnt der Opener namens "Fragile Life". Dieser schlägt jedoch kurz danach in einen härteren Nu Metal-Riff um, während Frontmann Thomas Dahl mit seiner äußerst guten, klassischen Metal-Stimme hinzukommt. Klarer Gesang mit vielen, problemlos durchgezogenen langen Tönen. Der Refrain wird direkt mehrstimmig bestritten und kommt dementsprechend orchestral durch die Boxen. Ein wahrhaft guter Chorus. Die Bridge im zweiten Teil wird ebenso frisch wie modern gestaltet und sollte den ein oder anderen Kopf zum grooven bringen, falls er dies noch nicht tut. Im Anschluß wird noch einmal der Refrain zelebriert, dann neigt sich der erste Song dem Ende zu.
Weiter geht es mit dem knapp Viereinhalb Minuten langen "Anger Management", welches zwar mit einem harten Riff beginnt, jedoch in den Strophen um einiges ruhiger wird. Die erstklassige Produktion kommt hier sehr gut zur Geltung. Zwar darf sich zwischen die Strophen anfangs ein kurzer, härterer Part mischen, der Refrain folgt jedoch erst nach Strophe Nummer 2. Auch hier setzt die Band auf eine gute Gesangslinie, während musikalisch das Tempo angezogen wird. Intelligentes Songwriting also. Der Gitarrensound erinnert ab und an an abgeschwächte Meshuggah. Im zweiten Teil des Songs findet sich ein (zu) kurzes Solo ein, bevor es ruhig weiter geht. Dieses Spiel aus Laut und Leise wird noch einige Male wiederholt, dann ist Schluss.
Vorletzter Song: "Reality, my Dream". Hier wird sehr ruhig und atmosphärisch begonnen, ich fühle mich an die Godsmack-Acoustic-EP THE OTHER SIDE erinnert. Nun, hier ist zwar nicht akustisches Material angesagt, dafür wird mindestens so viel Atmosphäre aufgebaut. Man hat hier also ein ruhiges Stück ohne irgendwelche harten Parts, dafür mit sehr gutem Songwriting, welches auch in entspannter Lage mit geschlossenen Augen verdammt gut funktioniert. Nach guten vier Minuten ist das Rumgekuschel dann untersagt, der Song zu Ende.
Mit "Ending Days" folgt der längste (05:13 Minuten) und letzte Song auf FRAGILE LIVES. Dieser beginnt ebenfalls ruhig, rockt im Refrain jedoch drauf los. Zwar gemächlich, dafür gehts nach dem Chorus etwas schneller zu. Gitarrist Stian Dahl hat also den Distortion-Schalter gefunden, die zweite Strophe gestaltet sich dementsprechend verzerrter als die erste. Kurz vor der härteren Bridge im zweiten Teil des Songs wird es dagegen noch einmal besinnlich, bevor es, wie erähnt, mit der Bridge und dem Refrain weiter geht. Nun folgt ein Gitarrensolo, welches sich immer weiter steigert, jedoch net in Frickeleien abdriftet. Mit einer guten Gesangsleistung, die sich durch einen sauber gehaltenen, langen Ton auszeichnet, geht die CD dann zu Ende.
Fazit: Ein Debüt, das sich gewaschen hat. Hier kann wirklich jeder Song überzeugen. Die Norweger, die hier ganz landesuntypisch nicht mit Corpsepaint durch den Wald brettern, sondern es ruhig angehen lassen, bringen vier Songs auf ihre erste EP, die irgendwo zwischen Stoner, Hard Rock und Nu Metal liegen. Lässt sich wohl am besten als Modern Metal eintüten. Für Fans von intelligentem Songwriting, gepaart mit verdammt guten Gesang und einem gesunden Mid-Tempo.
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Titel-Liste:
| | - Fragile Life
- Anger Management
- Reality, my Dream
- Ending Days
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.premacy.no
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Bandinfos |
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