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Review: Premacy |
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Album:
| | VOICES ABOVE, 2006, Eigenvetrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Ein Jahr nach FRAGILE LIVES waren die vier norwegischen Mitglieder von Premacy wieder aktiv und legen mit VOICES ABOVE ihre zweite 4-Song-Demo nach. Auch diese fand den Weg zu mir und wurde direkt im Anschluss an FRAGILE LIVES getestet. | | M.K., 23.07.2007 |
Review:
| | Mit dem Titelsong, "Voices above", geht es direkt los. Mit 05:52 Minuten fällt direkt auf, dass der erste Song der Demo länger ist als die vier des Vorgängers. Und hier wird auch etwas härter losgelegt. Ein abgehackter Nu Metal-Riff wird mit der sofort vertraut klingenden Stimme von Thomas Dahl gemischt. Im Refrain wird es gitarrentechnisch melodischer, Ohrwurmqualität wird hier geboten. Im Anschluss an den zweiten Chorus geht es mit einer Bridge weiter, die anfangs sich musikalisch nicht großartig von den Strophen ändert. Diese Änderung folgt jedoch auf den Fuß, eine ruhige Passage bietet viel Platz für ein kurzes Gitarrensolo. Eine Radiopassage, die mich an die 36 Crazyfists erinnert, wird ins Solo eingebaut, bis es aggressiver weiter geht. Weiter geht es mit dem guten Refrain, bis ein zweites, längeres Solo seinen Platz findet. Kurz darauf ist Schluß mit dem Opener.
Auf den Fuß folgt "Broken down". Ein sehr ruhiger, melancholischer Beginn passt sich dem Songtitel an. Doch nach gut 20 Sekunden geht es mit einem härteren Riff weiter, während in den Strophen wieder der anfangs angesprochene, ruhige Part dominiert. Im weiteren Verlauf geht es konsequent aggressiv weiter. Nur im Refrain geht es etwas ruhiger und melodischer, flüssiger gespielt zu. Die Bridge im zweiten Teil des Songs stellt sich als abwechslungsreich und unkonventionell heraus, gerade der Bass von Mats Magnem überzeugt mich hier sehr. Im Anschluß gibt es ein weiteres Gitarrensolo zu bestaunen. Nach dem Refrain, der daraufhin folgt, ist der Song nach kurzweiligen 05:55 Minuten am Ende angelangt.
Der mit "nur" 05:02 Minuten kürzeste Song der Demo, "Connection with Beauty", beginnt verträumt-ruhig. Der ruhige Gesang von Thomas Dahl übertrifft hier alles, was ich bisher von ihm gehört habe. Eine wahre Glanzleistung. Der Chorus ist sehr kurz und kann mich im ersten Anlauf (und auch im zweiten) nicht so sehr überzeugen. Dafür überzeugt das abwechslungsreiche Spiel von Gitarrist Stian Dahl, ebenso wie sein gefühlvoll vorgetragenes Solo. Kurz nach eben jenem Solo ist der gute Song an seinem Ende angekommen.
Den Schlusspunkt setzt "The Search". Beginnend im Mid Tempo mit einem modern gespielten Riff, folgt ein ruhiger Part, der sich nach dem Einsatz von Thomas als Strophe herausstellt. Doch schon in dieser Strophe wird es musikalisch gesehen schon wieder etwas härter. Der Refrain ist dann wieder ganz großes Tennis und überzeugt auf ganzer Linie. Die Bridge hat zu Beginn langsame Riffs, gepaart mit tribal-artigen Drumming, doch nach kurzer Zeit folgt eine nu-metallische Passage, die mit etwas Schreigesang aufwartet. Weiter geht es mit einem Gitarrensolo, das technisch gesehen in Ordnung geht, jedoch viel zu kurz geht. Die Bridge wird fortgeführt, bis der Refrain ein weiteres Mal zur Verwendung kommt. Etwas später, nach einem kurzen Mid-Tempo-Part, endet VOICES ABOVE.
Fazit: Die zweite Demo der vier Skandinavier fällt vor allem zu Beginn durch eins auf: Jeder der vier Songs ist über fünf Minuten lang. Was hat sich also im Gegensatz zum Debüt FRAGILE LIVES geändert?
Ganz klar: Es wurde mehr Raum für Bridges sowie Gitarrensoli eingeräumt. Und dieser Schritt hat sich gelohnt. Waren die Songs auf dem Debüt zwar kompakt und griffig, so sind sie bzw. das Songwriting auf VOICES ABOVE konsequent weiter entwickelt und noch etwas vielschichtiger geworden. Wie auch bei der ersten Demo gilt hier eine Empfehlung für diejenigen, die sich mit den Eckdaten Stoner, Hard Rock und Nu Metal einigermaßen identifizieren können. Es wird Zeit für ein komplettes Album, meine Herren! |
Titel-Liste:
| | - Voices above
- Broken down
- Connection with Beauty
- The Search
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.premacy.no
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Bandinfos |
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