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Review: Rules of Engagement |
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Album:
| | PRAY FOR ANSWERS, 2006, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Rules of Engagement aus Hamm in Westfalen spielen einen Mix aus Emo, Metalcore und Screamo. Das ist zwar nicht wirklich neu, aber in Hamm und Umgebung konnte die Band schon einige Erfolge erzielen. Karriere-technisch sieht es derzeit gut aus für RoE. | | M.K., 04.01.2007 |
Review:
| | Hamm's Musikszene befindet sich derzeit wieder im Aufwind. Vor allem Bands wie In Seclusion oder eben Rules of Engagement führen die neue, junge Garde an Metal-Bands in Hamm an. Ein durchaus guter Grund, die erste Veröffentlichung von Rules Of Engagement zu testen: PRAY FOR ANSWERS.
Die CD startet mit "Rise again", welches sofort mit einigen richtig fetten Killerriffs aufwartet. Sänger Kris wechselt schön zwischen klarem Gesang und geschrienen Parts, während vor allem die Gitarren-Fraktion dem Song ordentlich Druck verpasst. Ein guter Opener, der auch immer wieder live gut ankommt. In der zweiten Hälfte wird das Tempo etwas angezogen, und auch einige typische Metalcore-Breakdowns finden den Weg in den Song. Das ist Moshpit-Futter.
Mit "Tears and Torture" und einem Radio-tauglichem Riff geht es weiter. Dieser Song ist weniger aggressiv als der Vorgänger, jedoch nicht weniger intensiv. Der Refrain ist ziemlich emo-angehaucht, während in den Strophen sich geshoutete und klar gesungene Vocals wieder abwechseln. Ein netter Mid-Tempo-Emo-Song.
"We need this" nennt sich Song 3. Dieser startet durchaus schnell und brutal mit einem sehr interessanten, leicht schwedisch angehauchtem Riff, welcher sich im Song mit einem viel brutalerem, metalcore-lastigem Riff abwechselt. Die Strophen erinnern etwas an 36 Crazyfists, und Rules of Engagement ändern auch in diesem Song oft und songwriterisch intelligent das Tempo bzw. ihren Stil. So pendelt dieser Song zwischen melodischem Mid-Tempo und härterem, aggressiven Up-Tempo. Das interessanteste an eben jenem Song ist sicherlich die Arbeit der Gitarristen Jed und Seppo, aber auch das abwechslungsreiche Drumming weiß zu gefallen.
Mit "Breathe to see" beginnt der letzte und auch längste Song dieser Demo, welcher ohne Frage der langsamste und melodischste ist. Schon fast dramatisches Songwriting dominiert diesen Song, wo weiterhin munter zwischen geshoutetem und klarem Gesang gewechselt wird. Der Refrain kommt mit einer sehr schönen Gesangslinie aus den Boxen, erinnert etwas an boysetsfire. In der Mitte überrascht die Band mit einer sehr ruhigen und langsamen Phase und schönem Gesang von Kris. Das Tempo steigert sich im Verlauf der letzten Minuten wieder etwas, und mit einem hymnischen, schon fast Stadionrock-mäßigem Mitsingpart neigt sich PRAY FOR ANSWERS dem Ende.
Fazit: Das erste Demo dieser noch recht jungen Band überrascht durch richtig gutes Songwriting und professionellem Zusammenspiel. Alle 5 Mitglieder haben vorher schon jahrelang in anderen Bands gespielt und somit auch genug Erfahrung, trotzdem erwartet man beim ersten Demo schlechteres. Eins der höchstklassigsten Erstwerke, die mir bisher untergekommen sind. Und auch live wissen Rules Of Engagement zu überzeugen. Musikalisch liegen sie irgendwo zwischen Atreyu, Caliban, 36 Crazyfists, Boysetsfire und In Flames. |
Titel-Liste:
| | - Rise again
- Tears and Torture
- We need this
- Breathe to see
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Laufzeit:
Band-Infos:
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