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Review: Subterfuge Carver |
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Album:
| | DEATHCORE BETA, 2006, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | 2007 soll das erste Album DEATHCORE erscheinen, und einen kleinen, höchst erfreulichen Ausblick darauf schickte uns die Band ihre Promo DEATHCORE BETA. | | M.K., 06.01.2007 |
Review:
| | Subterfuge Carver kommen aus dem schönen Stuttgart und bezeichnen ihre Musik als Deathcore, eine Mischung aus Death Metal, Metalcore und Neo Thrash. Bisher wurden schon einige Erfolge erzielt, wie Support-Gigs für Ektomorf, Emil Bulls, Crematory oder Brainstorm, oder das erreichen des 4. Platzes beim Deutschlandfinale des Wacken Metal Battle 2005.
Der Vorbote für das Album startet mit dem Song "Equals", welcher straight nach vorne rockt und mit der Double Bass und den dazu passenden Riffs an Fear Factory erinnert, während Sänger Alex Wiedlhölzl gekonnt Shouting, tiefe Growls und eine klare Rock-Stimme mischt. Selten so gut gehört. Der Refrain setzt sich sofort ins Ohr, während der Song durch verschiedenste Stilrichtungen und Breaks überrascht. Irgendwie passt aber alles super zusammen, und "Equals" befindet sich irgendwo zwischen Meshuggah, Fear Factory und Ektomorf ("I'm so sick of your goddamn life!"). Ordentlicher Einstand mit einem Schuss Metalcore zum Ende hin.
Weiter geht's mit "Ruined", welches mit einer groovigen Bassline startet, bis dann das musikalische Chaos ausbricht. Urplötzlich wird jedoch wieder eine klare Linie (durch die Gitarren) erkennbar, und es wird mal wieder die Groove-Keule ausgepackt. "Ruined" befindet sich schon näher am Death Metal, wobei der Riff in den Strophen durchaus von Sepultura stammen konnte. Irgendwo schauen noch Slipknot um die Ecke, während in der zweiten Hälfte ein kleines Gitarrensolo eingestreut wird und Drummer Thomas Neuberger weiterhin ordentlich Groove nachlegt. Gesanglich wird man auch wieder von klaren Vocals überrascht, der sich kurz darauf mit tiefen Growls und Geshoute abwechselt. Abwechslungsreich wie Sau, wieder garniert mit einem Schuss Meshuggah, bevor ein wunderbarer Mithüpf-Part das Kommando übernimmt. Das Ende ist zwar etwas verstörend, aber kann das gute Gesamtbild nicht zerstören.
Der letzte Song auf dieser Demo nennt sich "Died" und beginnt mit einigen strangen Gitarrensounds, während dann im ordentlichem Mid-Tempo losgemosht werden kann. Sänger Alex arbeitet hier viel mit klaren Vocals, und auch Bassist Bertram Oeler hat eine tragende Rolle in diesem Song eingenommen. Nach knappen 2 Minuten wird dann das Tempo wieder angezogen, und ein nackenbrechender Part schließt sich an. Lyrisch gesehen bewegt sich der Song im Metalcore / Death Metal-Bereich, und musikalisch überraschen Subterfuge Carver mit einem ruhigen Zwischenpart in der Mitte, wonach der Metalcore wieder das Steuer an sich reißen kann, nur um nach einiger Zeit von einem technisch anspruchsvollen Part mit verdammt schnellen Double Bass und einer atemberaubenden Geschwindigkeit abgelöst zu werden. Nach 5 Minuten und 40 Sekunden ist dann Schicht im Schacht.
Fazit: Was soll ich sagen... Ich bin restlos begeistert, Subterfuge Carver treffen genau meinen Geschmack. Die Band bewegt sich problemlos zwischen Double Bass, groovenden Parts und atmosphärischen Auflockerungen, getoppt wird dies noch durch die Gesangsleistung von Alex Wiedlhölzl. Die Demo wird auch im fünften Durchgang nicht langweilig, es gibt immer was neues zu entdecken.
Ich warte auf das Album…ganz großes Tennis.
PS.: Positiv zu erwähnen ist sicherlich noch, dass die CD randvoll mit Informationen über die Band ist. Hat man auch nicht alle Tage. |
Titel-Liste:
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.subterfugecarver.de  |
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