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Review: Sway |
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Album:
| | SPEED OF LIFE, 2005, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Genügend Potenzial für ein Album ist vorhanden. Wenn man sich den richtigen Knöpfchendreher engagiert, dann lassen sich die kleinen Defizite des Demos mühelos beheben. | | J.R./J.G., 21.02.2006 |
Review:
| | Bereits 1997 konnte Sway mit dem Demo MINDGAMES für Schlagzeilen sorgen und hatte sogar einige Radio-Sendetermine bekommen. Nun steht das dritte Demo SPEED OF LIFE der sechs Musiker, Thomas Gruhlke (v), Rüdiger Thies (g), Jürgen Reis (g), Shaker Elmosa (b), Dirk Weber (k) und Steffen Passiel (d) für einen Test bereit. Auf den Punkt gebracht, könnte man das Demo so beschreiben: An der Grenze zwischen Hard Rock und Heavy Rock, mit einfachen kurzen Riffs und hohem Wiedererkenungswert. Bei genauerem Hinhören kann man jedoch bei jedem Song eine gewisse Eigenständigkeit erkennen. Es wäre also nicht angebracht, alles in einen Topf zu werfen, umzurühren und eine Standard-Phrase abzulassen.
Deshalb hier im Detail:
"Speed Kills" ein fettes Gitarren-Riff betontes Zuckerstückchen, das für eine Demo mit erstaunlichem Druck die Boxen verlässt. Der Refrain ist melodisch und bleibt sofort im Ohr.
"Pain" ist deutlich komplexer mit einer Spur von Prog-Einflüssen. Es ist nicht so eingängig, was vielleicht an dem eher erzählerischen Charakter liegen mag. Noch stärker kommt dies bei den Gitarrensoli zum Tragen.
Bei "Tonight" hat man versucht eine ziemlich basslastige Hymne zu kreieren, der aber ein bisschen der Biss fehlt. Hier hätten die Ambitionen des Frontmanns mehr melodische Unterstützung seiner Instrumental-Truppe benötigt. Leider hat man dadurch Potenzial brachliegen lassen, da besonders das Mid-Tempo-Gitarren-Solo eigentlich voll überzeugen konnte.
Das Intro von "Time" lässt durch massive Synthie-Unterstützung zuerst eine andere Richtung vermuten. Man erwartet hier kaum ein relativ flottes, progressiv klingendes Stück, dass voll nach vorne losgeht und der Zug (oder Druck?) bis zum Schluss nicht nachlässt.
"When Love dies" macht schon nach dem Gitarren-Intro deutlich, dass es sich hier um einen Hard Rock Kracker par excellence handelt. Hier stimmt einfach alles. Die Riffs sind einprägsam, der Refrain ist mitgröhlbar und die Instrumentalleistung ohne Tadel. Gerade hier gelingt es Sway ihre eigentlichen Stärken voll zur Geltung zu bringen. Es ist das ständige Duell zwischen Gitarren und Stimme, unterstützt von einer Rhythmusabteilung mit Doppelrahmstufe.
"Witch" ist ein Power Metal Song mit rhytmusbetonter Begleitung. Hier wagt der Frontmann auch einmal etwas mehr Melodie und wird wie bei dem Song "Tonight" ein bisschen hängen gelassen. Die Lücke zwischen den Instrumenten und der Stimme klafft etwas zu stark auseinander. An manchen Stellen hätten ein paar frische Ideen gut getan. Wie wäre es z.B. mit melodischer Gesangslinien-Begleitung durch eine Gitarre, Synthie-Klänge oder Background-Sänger als akustische Füller gewesen?
Fazit: Positiv ist eindeutig die Riffbetontheit, mit der es meistens mühelos gelingt, bei LIVE-Auftritten die Bude zum Kochen zu bringen. Besonders überzeugend ist die Harmonie zwischen den beiden Gitarren, die sich gegenseitig immer unterstützen und nie gegeneinander kämpfen. Sehen wir es nach, dass besonders der Gesang in einem guten Studio mit eventueller Background-Unterstützung deutlich druckvoller rüberkommen könnte.
Ihr habt die Möglichkeit, aktiv mitzuhelfen, dass sich die Jungs zukünftig einen kreativen Produzer leisten können - das Studio haben sie ja schon.
8.-€ (incl. Versand) für die Demo-CD ist durchaus gut angelegt.
Unsere Anspieltipps sind: der Opener "Speed Kills" und "When Love dies".
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Titel-Liste:
| | - Speed Kills
- Pain
- Tonight
- Time
- When Love dies
- Witch
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Laufzeit:
Band-Infos:
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