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Review: Vaja |
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Album:
| | AWAKENED BY SILENCE, 2006, Eigenproduktion |
Stil:
Tendenz:
| | Mit AWAKENED BY SILENCE stellt sich Vaja, nachdem sie die Scheibe bereits dem amerikanischen Publikum präsentierte, nun auch den Europäern vor. Warten wir mal ab, ob es die durchaus talentierte Dame schafft, sich auf unserem Kontinent einen Namen zu machen. | | M.W., 20.08.2007 |
Review:
| | Gitarren eröffnen "Embers within". Man stellt sich auf Grund des zurückhaltenden Anfangs auf eine Ballade ein, bekommt aber nach knapp 30 Sekunden alles andere als ruhige Musik entgegengeknallt. Kraftvoller Gesang wird unterstützt von starken Gitarren und einem recht dominanten Schlagzeug. Die Stimme von Sängerin Vaja hat einen hohen Wiedererkennungswert und zeigt sich wie auch der Aufbau der Riffs enorm vielseitig.
"Wasted Love" stellt sich da dann doch etwas sentimentaler vor. Zwar wirkt das Intro recht imposant, die Strophen konzentrieren sich allerdings fast nur auf den Gesangspart. Die Instrumente halten sich im Hintergrund, im Refrain sind beide Seiten dann ausgeglichen, was den typischen Klimax von Strophe zu Refrain verdeutlicht. Die Stimme ist sehr emotional und verkörpert den Inhalt des Songs gut. Man nimmt der Frau ab, dass sie den Trennungsschmerz, über den sie singt, auch fühlt.
Song drei, "Lies", zeigt deutliche Metal-Anleihen. Hier gibt's durchaus auch mal die härtere Gangart zu spüren, die aber immer wieder von melodischem und harmoischem Gesang abgefangen wird. Besonders das Schlagzeug gefällt. Die Vocals hätten aber auch wandlungsfähiger sein können - ein kleines Minus im Gegensatz zu den ersten Stücken. Der nachdenkliche Break hingegen ist recht perfekt eingefügt.
Auch "In my Head" eignet sich nicht unbedingt als Gute-Nacht-Lied. Die Riffs sind bestimmend und das Keyboard bzw. die Orgel im Hintergrund legt einen leichten Gothic-Schleier über das Ganze. Im Refrain gibt's sogar ein wenig Gegröle auf die Ohren - hätte ich der Dame ehrlich gesagt nicht zugetraut. Ab und an scheint sie gesanglich ein wenig dahinzuschmachten, macht aber nix, denn der Song ist einfach als Gesamtpaket überzeugend, was unter anderem an dem genialen Gitarrensolo liegt!
Mit "Drowning" geht es wieder ruhiger zur Sache. Gitarren, Streicher und ruhiger Gesang läuten den Song ein. Das passt zum Thema - Hilflosigkeit und Zusammenbruch der Seele. Obwohl der Gesang im Refrain kraftvoll klingt, verkörpert er doch im Refrain die Zweifel und Hilflosigkeit. Im Kehrreim hingegen schreit Vaja ihre Ängste und Verzweiflung hinaus.
"Angels cry" ist mit über fünf Minuten eindeutig der längste Beitrag zur Demo. Der Titel lässt einen kitschigen Song vermuten und so ist es auch. Sowohl die instrumentellen als auch die gesanglichen Wandlungen sind vorhersehbar. Musikalisch zwar einwandfrei, aber erstens gibt's nichts großartig Neues zu entdecken und zweitens sind hier - mit Ausnahme der Gitarre - recht viele Pop-Anleihen zu finden. Meiner Meinung nach eignet sich dieser Song nicht unbedingt als Abschluss, aber immerhin ist's noch im mittelmäßigen Bereich meiner Erwartungen.
Fazit: Alles in allem überrascht mich die EP. Trotz der wenigen Lieder kann Vaja ihre eigenen Charakterzüge präsentieren. Zum einen ist sie in den Songs oft erstaunlich wandlungsfähig, zum anderen zeugt ihre Stimme von deutlichem Wiedererkennungswert. Obwohl die Demo in Eigenproduktion entstand, ist der Sound erstaunlich gut. |
Titel-Liste:
| | - Embers within
- Wasted Love
- Lies
- In my Head
- Drowning
- Angels cry
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.vajamusic.com
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