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Interview: Delain
 
Von jemandem, der aufgrund einer ernsthaften Krankheit eine erfolgreiche Band wie Within Temptation verlassen musste und somit die fetten Mäuse verpasste, könnte man erwarten er sei leicht verbittert oder mürrisch. Nicht so Martijn Westerholt. Nicht einmal ein enger Promotion Zeitplan zur Veröffentlichung des Debütalbums LUCIDITY seiner neuen Band Delain in Deutschland kann die Stimmung dieses Herren trüben. Somit beantwortete er auch geduldig Vicki B.s Fragen.

Datum:
 V.B. 08.08.2007

Wir fragten...
 Zunächst war Delain ja nur als Projekt gedacht, aber nun habt ihr eine feste Bandbesetzung. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Martijn Westerholt: Nun ja, ich dachte darüber nach als ich wieder gesund wurde. 2001 hatte ich das Pfeiffer'sche Drüsenfieber für 4 oder 5 Jahre. Als ich mit dem Projekt Delain anfing, dachte ich nicht mal im Traum daran live aufzutreten, denn körperlich war das einfach undenkbar. Aber als es mir zunehmend besser ging, dachte ich daran, dass es vielleicht möglich sei ein paar Gigs zu spielen. Aber irgendwann gab ich dann auch Interviews und jetzt haben wir manchmal jeden Tag in einer Woche hintereinander Konzerte, also es wurde einfach immer mehr. So richtig fing es dann letztes Jahr an, als wir unser Album in Holland veröffentlicht haben, also ist die Band auch erst etwa ein Jahr alt.


Nun hattet ihr gerade eine feste Besetzung, aber jetzt hat euer Gitarrist Ray van Lente der Band bereits wieder den Rücken gekehrt. Wie kam es dazu und warum wollt ihr keinen Ersatz für ihn suchen?

Das hat mehrere Gründe. Die Atmosphäre innerhalb der Band war wirklich gut, aber bei Ray hat es irgendwie nicht richtig "geklickt". Es gab keinen Streit oder so, aber irgendwie habe ich Auseinandersetzungen in der Zukunft erwartet, vielleicht in einem Jahr. Und ich dachte wenn wir diesen Schritt gehen müssen um das zu verhindern, dann muss das jetzt geschehen, denn sonst würde alles nur noch schwieriger werden. Also sind wir getrennte Wege gegangen, aber eigentlich ist alles im positiven Bereich. Er ist zwar nicht mehr Teil der Band, aber immer noch etwas involviert. Wir haben uns dagegen entschieden ihn zu ersetzen, weil die Musik auch nur für eine Gitarre geschrieben wurde. Wir haben keine Harmonien für die Gitarre, die einzige Schwierigkeit ist nur wenn mal ein Solo dazukommt. Aber dieses Problem kann man leicht lösen, also denken wir nicht daran nach einem Ersatz für ihn zu suchen.


Werdet ihr oft mit Within Temptation verglichen? Wenn ja, nervt dich das oder siehst du es als Notwendigkeit, da es ja auch Teil deiner Geschichte ist?

Ja und nein (lacht). Ja, natürlich werden wir oft mit Within Temptation verglichen und einige Leute lesen meine Biographie nicht besonders aufmerksam, also ist ihnen gar nicht bewusst, dass ich ein Gründungsmitglied von Within Temptation war und diese Art von Musik schon seit fast 10 Jahren mache. Einige Leute denken also wir erinnern an Within Temptation, aber wenn jemand das Recht dazu hat, dann bin das ja wohl ich (lacht). Aber es macht mir wirklich nichts aus. Wir machen einfach die Musik, die aus unserem Herzen kommt, die wir mögen und dabei ist es mir gleichgültig, ob es da draußen 1 oder 1000 andere Bands gibt, die gleiche oder ähnliche Musik machen. Es macht mir nichts aus.


Aber heißt das nicht auch, dass die Leute gewisse Erwartungen euch gegenüber haben und euch auch kritischer begutachten?

Ja, das auch. Einerseits hat man die Schwierigkeit, dass man ganz von vorne anfangen muss, man gründet eine ganz neue Band. Und andererseits wissen das auch die Leute, aber sie haben auch Erwartungen, besonders wegen meiner Vergangenheit mit Within Temptation, also erwarten sie ein gewisses Niveau und es ist schwer dem gerecht zu werden. Natürlich versuchen wir genau dies, aber das müssen die Leute dann selbst entscheiden. Es ist nicht so leicht. Man denkt zwar, dass ich die richtigen Kontakte habe und viele Leute kenne, somit auch bekannte Gastmusiker beschäftige, aber so leicht ist es nicht, es gibt auch Schwierigkeiten.


Was bedeutet der Name Delain? Wie seid ihr darauf gekommen?

Es bedeutet absolut gar nichts (lacht). Es ist vergleichbar mit Eltern, die ihrem Kind einen schönen Namen geben wollen und nicht immer haben Namen eine Bedeutung. Manchmal natürlich schon, aber bei vielen Leuten eben nicht. Bei uns ist das genauso. Ich habe den Namen aus einem Buch von Stephen King (Anm.: "Die Augen des Drachen", Protagonist Roland Delain) und irgendwie fand ich, dass es total passt und ich mochte den Namen einfach, er ist schön. Also gab ich meinem Kind den Namen Delain (lacht).


Und wie kam es zu dem Titel LUCIDITY (Anm.: dt. Klarheit)? Was soll den Hörern eures Albums klar werden?

Oh, das ist eine gute Frage, aber nicht ganz meine Zuständigkeit, denn es war Charlottes Idee. Sie schrieb ja auch die meisten Texte. Aber "lucid" steht mehr für eine verträumte Art von Musik und das passt ganz gut. Wir haben ja einen Song, der "Daylight Lucidity" heißt, aber es ist auch an sich ein sehr schönes Wort, mal abgesehen von seiner Bedeutung. Wir dachten einfach es wäre schön das Album nach diesem Song zu benennen, weil es auch unser ältester Song ist, der erste, den wir schrieben. Es ist doch schön wenn man das Album nach dem ältesten Song benennt.


Auf LUCIDITY sind viele Gastmusiker vertreten. War es schwer alle Zeitpläne während der Aufnahmen unter einen Hut zu bekommen? Denn ich habe im Booklet gelesen, dass alle Vocals an unterschiedlichen Orten aufgenommen wurden. Warst du bei allen Aufnahmen dabei oder hast du es in die Hände von anderen gelegt und darauf vertraut?

Ich war bei allen dabei außer einer, und das war Sharon (Anm.: den Adel: Within Temptation). Ich kenne sie so gut, offensichtlich, da sie zur Familie gehört, und ich weiß auch wie sie arbeitet. Also wusste ich was ich erwarten konnte und sie wusste, was ich wollte. Es war also nicht unbedingt erforderlich für mich dabei zu sein. Zur gleichen Zeit nahm ich in Stuttgart Liv Kristine (Anm.: Espenaes Krull: Leaves' Eyes) auf und da ich nicht wusste wie sie arbeitet, wollte ich lieber dort dabei sein. Bei allen anderen war ich dabei und in der Tat habe ich an vielen verschiedenen Orten aufgenommen und das kam wegen der vielen Zeitpläne der Beteiligten. Ich selbst hatte viel Zeit, denn zu der Zeit hatte ich noch immer gesundheitliche Probleme, also hatte ich keinen normalen Job oder ein Studium oder so. Ich war nur mit Delain beschäftigt und sagte allen: "Sagt mir einfach wann ihr Zeit habt und wo ihr aufnehmen wollt." Für Marco (Anm.: Hietala: Nightwish, Tarot) bin ich beispielsweise nach Helsinki geflogen. Wenn es um die Ecke ist, kein Problem, ich komme einfach vorbei.


Was hat dich inspiriert als du die Musik für Delain schriebst?

Es waren keine greifbaren Dinge, die man sehen kann wie z.B. Filme oder so, es waren eher Gefühle, ebenso wie meine gesundheitlichen Probleme. Die Ärzte wussten nicht wie sie die Krankheit bekämpfen sollten und auch nicht wie lange sie dauern würde oder ob ich überhaupt noch mal gesund werden würde. Es hätte auch sein können, dass es unheilbar war. Und ich war ständig müde und mir war schwindelig. Während dieser Zeit war Musik schreiben alles, was ich tun konnte. Mir war die ganze Zeit schwindelig, deshalb konnte ich nicht mal fernsehen. Es hat auch nichts gebracht, wenn ich mich mal hingelegt habe, denn als ich wieder aufwachte, war mir wieder schwindelig. Also konnte ich nur Musik machen, denn so musste ich mich nicht mit irgendwelchen Medien wie dem Fernseher abgeben und meine Augen anstrengen. Es hat mir sehr geholfen alles in die Musik zu stecken und an ihr zu arbeiten. Somit war mein vermeintliches Problem gleichzeitig meine Inspiration.


Worauf achtest du besonders, wenn du einen Song komponierst? Was ist das Wichtigste?

Das Wichtigste ist der Refrain und seine Melodie, das ist die Seele der Musik, das definiert die Musik. Ich frage mich dabei immer selbst, ob die Leute die Melodie mitsingen und sich selbst damit identifizieren können. Und ich denke darauf kommt es an. Viele Musiker im Metal Genre vergessen das leicht, sie konzentrieren sich lieber auf ein paar Gitarrenriffs, aber ich denke das kommt erst danach. Man muss zunächst eine schöne Melodie haben, das ist das Wichtigste.


Lass uns über das Video zu "See me in Shadow" reden. Wer hatte die Idee zur Handlung?

Wir hatten einige Skripte zur Auswahl. Das Problem mit dem Video war, dass wir schnellstens ein Video brauchten um in Holland im Fernsehen gezeigt zu werden. Wir waren ja bereits mit "Frozen" in den Charts vertreten gewesen and alles lief super, also mussten wir schnell nachlegen. Neben dem Zeitproblem hatten wir auch kaum ein anständiges Budget übrig, also musste alles ganz schnell gehen. Das Skript kam dann von der Firma, die das Video gemacht hat. Das Ergebnis ist nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt habe, aber wenn man all die Umstände betrachtet bin ich doch recht zufrieden damit.


Es ist ja kein Performance Video wie "Frozen", die einzige aus der Band, die zu sehen ist, ist Charlotte. Warst du selbst bei Videodreh überhaupt dabei?

Ja, ich war da, aber nicht die ganze Zeit über. Aber "See me in Shadow" ist auch mehr Charlottes Song, sie hat viel dazu beigetragen, also war es nur logisch, dass sie die einzige Rolle übernimmt. Ich kam vorbei um zu sehen wie es lief und es war alles bestens. Wir hatten nur einen Drehtag und wie ich dir bereits sagte hatten wir kaum Geld, deshalb bin ich froh darüber, wie sie in dem Video spielt und wie es am Ende aussieht. Alles passt zusammen, es ist Charlottes Song, ihr Text und ihre Singstimme, alles ist so wie es sein sollte.


Wird die Single auch in Deutschland veröffentlicht werden?

Ähm...gute Frage. Ich bin mir nicht sicher, denn wir haben die Singles in Holland nach dem Album veröffentlicht, also denke ich es hängt davon ab, wie gut sich das Album in Deutschland machen wird. Ich weiß wie schwierig es ist in Deutschland in die Mainstream Medien und in die Charts zu kommen. In Holland schafften wir es bereits in die Top 40, wir werden auf MTV gespielt, und am Freitag werden wir bei einem Pop Radiosender zu Gast sein. Dort läuft alles prima, also mal sehen, ich hoffe es jedenfalls.


Wie habt ihr überhaupt entschieden, welche Songs in den Niederlanden als Singles ausgesucht wurden? Hat Roadrunner da viel zu sagen gehabt oder habt ihr als Band die Entscheidung getroffen?

Gute Frage! Also man redet schon darüber, wir entscheiden eigentlich gemeinsam. Und natürlich würde eine Single niemals als solche veröffentlicht werden wenn ich es nicht will. Aber "Frozen" war für mich einfach die beste Wahl für die erste Single, denn dieses Lied vereint alle Elemente von LUCIDITY und von Delain in sich. Es gibt ruhige Momente, eine Double-Bass Spur, eine schöne Melodie, alle Elemente fügen sich zusammen und deshalb dachte ich es sei der passende Song um Delain vorzustellen. Deshalb entschieden wir uns für "Frozen" als erste Single. Mit "See Me In Shadow" war es ähnlich, wir haben es gemeinsam besprochen und dachten der Song eignet sich sogar noch besser für den Mainstream. Für Leute, die es nicht gewöhnt sind diese Art von Musik zu hören ist "Frozen" recht hart. Also wollten wir den Leuten unsere Vielseitigkeit zeigen und beweisen, dass wir ebenso Balladen machen können. Darum entschieden wir uns für "See Me In Shadow".


Gibt es irgendetwas, das du auf dem Album anders gemacht hättest als es veröffentlicht war?

Nein. Und ich denke das ist gut so. Es gibt vielleicht ein paar Dinge, die ich an der Produktion geändert hätte, zum Beispiel den Gitarrensound, aber alles in allem bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Resultat und auch überrascht wie sich die Dinge entwickelt haben. Darum ging es mir auch, es war sogar der Hauptgrund warum ich mit Gastmusikern zusammenarbeiten wollte. Nicht wegen ihrer Namen, sondern weil ich mit diesen Leuten arbeiten wollte. Es kann wirklich überraschend sein, was dabei herauskommt, aus der von dir geschriebenen Musik, wenn man andere Leute involviert und sie deiner Musik ein bisschen was von sich selbst verpassen. Es wird dann meist besser als du dachtest.


Könnt ihr eigentlich von eurer Musik leben oder habt ihr noch normale Jobs nebenher?

Wir arbeiten dran! (lacht) Bis jetzt ist es noch ein Nebenjob, aber es läuft alles so gut, es ist unglaublich. Ich bin so beschäftigt mit der Musik und es passiert so viel. Wir treten bei MTV auf, das Album wird in vielen Ländern veröffentlicht, das hab ich alles gar nicht erwartet. Im Moment muss ich mich entscheiden, ob ich mich nur auf die Musik konzentrieren soll oder noch etwas nebenbei mache und das ist gerade eine schwierige Phase. Aber es ist auch schön diese Wahl überhaupt zu haben.


Im Oktober werdet ihr mit deinem Bruder und seiner Band in Deutschland touren. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sharon euch bei "No Compliance" stimmlich unterstützt?

Wirklich hoch (lacht). Wir haben das schon einmal in Paris gemacht. Das war eine sehr spontane Sache, weil ich zu spät zur Halle gekommen war und dann hab ich sie schnell noch gefragt, ob wir das zusammen machen könnten und sie hatte wirklich Lust dazu. Ich sage ihr immer: "Wenn du nicht willst, du müde bist oder dich lieber auf euer eigenes Set konzentrieren und vorbereiten möchtest, dann tu das, es ist kein Problem. Aber wenn du Lust hast mit uns zu spielen, würden wir uns sehr freuen." Ich glaube die Chance ist wirklich hoch, nur sage ich ihr immer, dass sie nicht muss, denn es muss vor allem Spaß machen.


Wird es auch eine Headliner Tour nach der Tour mit Within Temptation geben?

Ja, denn Deutschland ist ein wirklich wichtiger Markt für uns. Ich glaube unser Album passt auch gut in dieses Land. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr darauf hier zu spielen. Wir haben gerade einen Agenten engagiert, der sich darum kümmert alles zu arrangieren. Wir haben schon ein paar Konzerte im nächsten Jahr geplant, aber es ist noch nichts offizielles.


Was für Pläne habt ihr bezüglich anderer Länder? Werdet ihr auch in anderen europäischen Ländern auftreten?

Ja. Unsere Arbeit mit Roadrunner ist wirklich speziell, da wir ja noch ganz jung als Band sind. Sie schauen auf das Land, wo man zuerst veröffentlicht hat, wie in unserem Fall die Niederlande. Das Label schaute sich an wie wir uns dort verkauften. Und nun ist unser Album auch in Frankreich, Spanien und Italien erhältlich. Jetzt ist Deutschland an der Reihe, also glauben die Leute von Roadrunner offensichtlich, dass wir unsere Arbeit gut machen und sind überzeugt von uns. Wir sind bereits in Frankreich aufgetreten und ich bin sicher, dass Spanien und Italien auch noch dran kommen, aber zunächst wollen wir uns auf Deutschland konzentrieren.


Werdet ihr auch mit anderen Gastsängern auftreten?

Nun, ja. Ich habe jeden Gastmusiker gefragt, ob sie für so etwas zu haben sind, wenn sich die Möglichkeit ergibt und man beispielsweise auf demselben Festival spielt oder einen Gig zusammen hat und alle waren bereit dazu. Jetzt werden wir mit Within Temptation unterwegs sein, aber ich habe auch Marco gefragt, also gibt es auch dort eine Chance, falls wir mal irgendwo mit Nightwish spielen. In Belgien werden wir mit Liv Kristine und Leaves' Eyes auf dem Metal Female Voices Festival spielen wenn ich mich nicht irre. Also werde ich sie fragen, ob sie nicht einen Song mit uns singen möchte. Ich glaube es kommen noch einige Gelegenheiten um mit anderen Künstlern auf unserem Album zu performen.


Das Album wurde ja bereits letztes Jahr in den Niederlanden veröffentlicht. Hast du in der Zwischenzeit schon wieder neue Songs geschrieben?

Ja, aber es gab nicht wirklich viel Zeit um Songs zu schreiben, da einfach sehr viel passiert ist, im positiven Sinne. Den September möchte ich mir auf jeden Fall frei nehmen und nur schreiben. Ich glaube wir haben etwa 3 oder 4 Konzerte zu spielen, aber nicht mehr, also werde ich mich aufs Schreiben konzentrieren. Ein bisschen habe ich schon, genau wie unser Gitarrist und Charlotte, aber viel ist es nicht. Also müssen wir uns echt ranhalten! (lacht)


Inwiefern wird es Änderungen auf dem neuen Album geben? Ihr seid nun eine richtige Band, wird sich die Arbeitsweise ändern?

Ja und nein. Schon beim ersten Album wollte ich einen speziellen Delain Sound und eine eigene Identität entwickeln, was besonders Charlotte zu verdanken ist, aber auch mir. Wir wollen das beim nächsten Album beibehalten, aber in der Tat sind wir jetzt eine Band, also werden wir auch als eine solche zusammen schreiben und aufnehmen. Dennoch will ich weiterhin Gastmusiker dabei haben, also wird es sicherlich ein paar Gäste geben, wenn auch natürlich nicht so viele wie auf dem ersten Album. Aber wir werden mit Gastmusikern arbeiten und ich will, dass die Leute den Delain Sound erkennen und sagen: "OK, das ist Delain." Also wird es dasselbe sein, aber auch wiederum nicht. (lacht)


Was für Musiker stehen denn auf deiner Wunschliste?

Nun, ich könnte es dir sagen, aber dann wäre es ja keine Überraschung mehr. Aber es gibt da einige. Ich kann es dir inoffiziell und ohne Aufnahmegerät erzählen (lacht). (Anm.: er nennt ein paar Namen, ich wurde aber gebeten, diese nicht zu veröffentlichen) Wir arbeiten noch daran und ich weiß ja natürlich nicht mal, ob das klappen wird. Wir werden sehen.


OK, das war's. Vielen Dank!

Kein Problem!

 
 
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