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Interview: Dreamland
 
Dreamland - Joacim LundbergAnlässlich des neuen Dreamland Albums EYE FOR AN EYE baten wir Sänger Joacim zum ausführlichen Gespräch über den schweren Stand als kleine Band im großen Metal-Sumpf, die Hammerfall Vergleiche, und natürlich auch das neue Album.

Datum:
 S.J., 04.02.2007

Wir fragten...
 Hi Joacim, wie geht's dir? Hattest du heute schon viele Interviews zu beantworten?

Joacim: Hi, mir geht's gut. Ich hatte viele Interviews, ja. Es war sehr interessant, wir haben Spaß gehabt.


Gratulation zum neuen Album, ich finde es ist sehr gut gelungen. Was für Feedback habt ihr denn bisher erhalten?

Vielen Dank! Es ist wirklich erstaunlich, fast jedes Review da sich bisher im Internet über uns gelesen habe ist überwältigend, weit über unseren Erwartungen. Viele gaben uns so um die 8/10 Punkte. Aber es gab auch einige deutsche Reviews die mit 8/15 Punkten endeten, das ist aber auch schön, denn diese bringen uns zurück auf den Boden (lacht). Es ist sehr gut diese Reviews zu lesen, denn wir sind gewissermaßen noch Babys in der Szene.


Liest du denn viele Reviews über euch?

Ja, ich versuche jedes Review zu lesen das ich bekommen kann. Natürlich ist das schwierig, denn es gibt so viele, aber ich versuche an die meisten zu kommen. Es ist ganz witzig, die Sprachen schwedisch und deutsch sind gar nicht so weit von einander entfernt. Je mehr Reviews ich lese, umso mehr von der deutschen Sprache verstehe ich. Vielleicht kann ich in zehn Jahren deutsch sprechen (lacht).


Wo siehst du persönlich denn die Unterschiede von EYE FOR AN EYE gegenüber eurem Debütalbum?

Ich denke dass es rauer klingt als FUTURE'S CALLING. Natürlich ist es der selbe Stil und so weiter, aber doch klingt es ein wenig rauer und heavier. Während des Songwriting Prozesses haben wir als Band auch vielmehr zusammen agiert. Das erste Album schrieben nur ich und ein Gitarrist, Johan Eriksson.


Also würdest du sagen dass das Teamwork ausschlaggebend war?

Ich weiß nicht ob es wirklich am Teamwork lag, aber es war auf jeden Fall so dass viel mehr Leute in der Band ankamen und ihre Ideen mit eingebracht haben, so auch unser neuer Drummer, Jesse Lindskog von Dragonland. Dadurch hatten viel viel mehr Songmaterial zur Verfügung aus dem wir dann albumtaugliches Material auswählen konnten. So gesehen kann man also schon sagen dass das neu entstandene Teamwork eine gewichtige Rolle gespielt hat.


Ich hab gehört dass Dreamland schon seit Ende der 90er Jahre existiert und der er einzige bist, der noch dem Original Line-Up entstammt, stimmt das?

Ja, das ist richtig, aber als ich in den 90ern die Band gründete nannte ich sie noch Infinity. Ich weiß nicht mehr genau wann es war, aber zur Jahrtausendwende hatten wir einen Gig auf dem Swedish Rock Festival. Zu der Zeit kam Marc Rendert (jetziger Dreamland Bassist Anm. d. A.) ins Spiel und wir tauschten eine Menge an Mitgliedern. Erst 2003 beschlossen wir, die Band Dreamland zu nennen. Es war ein langer Weg, aber ich habe für diese Sache nun fast zehn Jahre lang gekämpft.


Nicht schlecht. Ich denke, dass euer jetziger Sound dem von Hammerfall nicht ganz unähnlich ist.

Ja, denkst du? Finde ich nicht (lacht)


Du nicht, warum?

Ich kann verstehen dass die Leute uns auf unserem ersten Album mit Hammerfall vergleichen, denn da gab es eine Menge Hooklines und so weiter wie sie auch bei Hammerfall Verwendung finden. Ich denke aber nicht, dass man das neue Dreamland Album gut mit Hammerfall vergleichen kann. Meine Stimme vielleicht, schließlich vergleichen mich viele Leute mit Joacim Cans aber musikalisch sind wir jedoch schwerlich zu vergleichen. Findest du denn dass wir uns wirklich sehr ähnlich anhören?


Vielleicht nicht allzu ähnlich, aber sehr gut vergleichbar seid ihr auf jeden Fall, und das nicht nur wegen deiner Stimme. Aber du sagtest ja dass ja dass die Vergleiche in deinen Augen eher hinsichtlich des ersten Albums zutreffen. Welche musikalischen Einflüsse würdest du denn dann eurem zweiten Album zuordnen?

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig eigenartig, denn wir klingen nicht danach, aber ich bin von einer Menge heftigerem Zeug beeinflusst, wie zum Beispiel dem neuen In Flames Album. Auch At the Gates zum Beispiel gefallen mir. Es ist aber mehr die Art, Melodien aufzubauen die mich inspiriert. Ich höre aber auch sehr viel alten Heavy Metal wie zum Beispiel Dokken oder Firehouse. Auch das was im Radio läuft höre ich oft, also Heavy Metal der gerade populär ist.


Bei euch läuft Heavy Metal im Radio?

In Schweden, ja. Hammerfall und so, oder In Flames laufen auch immer im Radio. Kennst du The Poodles?


Nein, ich hab noch nichts von ihnen gehört, werde sie aber nächsten Dienstag bei Hammerfall im Vorprogramm live erleben.

Ja richtig, sie sind zur Zeit im Vorprogramm von Hammerfall zu sehen. In Schweden sind sie aber schon richtig berühmt, sie haben auch auf am Eurovision Song Contest teilgenommen.


Das hört sich ja echt gut an. Wir in Deutschland können schon froh sein wenn wir ein Mal die Woche oder so einen AC/DC Song im Radio hören.

Also ich würde lügen wenn ich sagen würde dass wir eine Menge Heavy Metal im Radio haben, aber es gibt bei uns Heavy Metal im Radio. Auf einem Sender gibt es spezielle Heavy Metal Sendungen und so was, und das heißt ja dass Hard Rock und Heavy Metal wirklich wieder auf dem Vormarsch sind, und das klingt doch vielversprechend.


Wo wir gerade bei der Rückkehr vom Metal sind. Joacim Cans von Hammerfall sagte vor ein paar Tagen in einem Interview, dass es zur Zeit viel zu viele Metalbands gäbe und der Markt quasi überflutet wird von dieser Masse mehr oder weniger kleiner Bands mit unbedeutendem Sound. Kannst du diesem zustimmen?

Ja, das sehe ich genauso. Ich hatte ein Interview mit, ich glaube es war das Rockhard aus Italien, die haben mir die Frage auch schon gestellt. Das Ding ist, dass es für viele Bands, selbst wenn sie noch so gut sind, sehr schwer ist, Absatz zu finden. Jeden Tag kommen fünfzehn neue Alben raus, und die Leute haben einfach nicht die Zeit sich jede Band anzuhören, denn am nächsten Tag erscheinen schon wieder fünfzehn neue Alben, verstehst du was ich meine?


Ja, denk ich doch.

Klar, wir sind auch eine dieser ganzen Bands in der Menge. Wir versuchen alles um uns Schritt für Schritt weiter nach vorn zu arbeiten, wir sind schon froh über einen Plattenvertrag. Wir arbeiten aber echt so hart wie wir nur können.


"It's a long way to the top..."

...if you wanna rock 'n roll! (lacht). Ja, das hat mir früher auch schon mal jemand gesagt.


Wird es denn dieses Jahr eine Dreamland Tour geben?

Ich hoffe es sehr. Wir arbeiten Tag und Nacht mit größeren Bands zusammen mit denen wir als Opening Act auf Tour gehen könnten. Jetzt sehen wir aber schon eine erstes Licht am Ende des Tunnels, und es wird wohl zumindest eine kleine Tour in einigen Teilen Europas geben. Wir haben einfach nicht das Geld und die ausreichende Fanbasis um auf eine eigene Tour zu gehen. Dafür müssen wir wohl noch ein paar mehr Alben rausbringen bis wir das machen können.


Da bieten sich doch momentan sicher auch Festivals an, oder?

Ja, natürlich arbeiten wir auch gerade an Festivals und so. Wir werden zum Beispiel in Bulgarien auf dem Monsters of Rock spielen, aber dass ist die einzige Sache die bisher endgültig entschieden ist.


Habt ihr denn schon Antworten oder Reaktionen von Festivals in Deutschland erhalten?

Die Sache ist die, dass wir die Promo CDs erst letzte Woche losgeschickt haben, also haben manche Festivals diese wohl noch gar nicht erhalten.


Was für Pläne hast du denn für die Zukunft? Sowohl für deine, als auch die von Dreamland.

Mein Privatleben ist Dreamland. Alles was ich tue ist für Dreamland, ich hab quasi mein Leben um Dreamland herumgebaut (lacht).


Hast du eine Familie?

Nein, ich hab keine Familie. Aber ich hab vier Kinder, sie heißen Jesse, Mats, Eric und Johan (lacht). Mein Pläne für Dreamland sind ein neues Album zu veröffentlichen, wahrscheinlich gegen Ende 2007 oder zum Jahresbeginn 2008. Ich hoffe aber wirklich dass es noch vor Weihnachten erscheinen wird. Das hängt natürlich auch davon ab ob wir mit Metallica oder so auf eine Welttour gehen, aber ich denke nicht dass das passieren wird (lacht).


Aber du hast noch kein Material für das kommende Album geschrieben, oder?

Ich hab noch ein wenig Material, aber ich mag es nicht, altes Material zu verwenden. Das sind Überbleibsel vom letzten Album, "Eye for an eye". Natürlich hatten wir auch nach "Future's calling" einiges an nicht verwendetem Zeug, aber wir haben uns beide Male dazu entschieden, den alten Kram über Bord zu werfen und neu anzufangen.


Könntest du dir vorstellen zum dritten mal mit Joacim Cans zusammen aufzunehmen?

Keine Ahnung, das weiß ich nicht. Ich lass es einfach alles erst mal auf mich zukommen. Unser nächstes Album wird unsere dritte Veröffentlichung, und das heißt eine Menge. Wir müssen beweisen dass wir auch allein in der Lage sind ein Album zu produzieren, ohne die Hilfe von berühmten Leuten. Ich weiß, dass uns die Leute immerzu mit Hammerfall vergleichen. Die Arbeit, die Joacim Cans für mich und auch die Vocals getan hat ist unglaublich. Ich liebe ihn und seine Arbeit, wenn wir zusammen im Studio sind kommt er mir manchmal vor wie mein Bruder. So gesehen würde ich also gerne wieder mit ihm arbeiten, ich weiß aber nicht, ob er sich genauso entscheiden wird.


Gehen dir diese musikalischen Vergleiche mit Hammerfall also bisweilen auf die Nerven?

Manchmal ja. Also ich bin ein riesengroßer Hammerfall Fan, schon seit sie ihr erstes Album veröffentlichten. Gerade Joacim finde ich großartig, sowohl als Person als auch als Musiker. Wenn dann aber die Leute anfangen uns mit Hammerfall zu vergleichen nur weil Joacim unser Produzent ist... Also nicht dass ich sage dass du einer von diesen bist. Nur manchmal wenn ich Reviews lese frage ich mich doch: "Haben diese Typen sich unser Album wirklich angehört?"


Ja sicher, ich kann mir vorstellen dass es für euch sicher schwierig ist nicht nur als billige Kopie zu gelten.

Ja richtig. Oder auch die selbe Geschichte anders herum: Du als Journalist bekommst die vorhin genannten fünfzehn Alben täglich und musst sie dir anhören. Du musst ein Review schreiben und ein Interview mit der Band führen. Es ist ganz natürlich dass du bei neuen Alben Vergleiche suchst, "Ah, das klingt ja wie diese Band..". Ich verstehe euren Standpunkt total, bin euch also für die Hammerfall Vergleiche auch nicht böse. Aber es ist auch so, wenn du lange für deine Band gearbeitet hast und wirklich der Meinung bist, sie klingt nach Dreamland, und dann Leute kommen und sagen "Hey, ihr klingt wie Dokken", dann kann man nicht anders reagieren als mit "Was bitte? Wie kommst du denn da drauf..". Ich weiß ja nicht wie du uns siehst.


Also die Vergleiche mit Dokken hab ich in eurem Promotext gelesen, der dem Album beilag. Ich kann den Vergleich aber auch nur bedingt nachvollziehen muss ich sagen.

Tatsächlich? Das steht da? Das muss irgend ein Unsinn sein den unsere Plattenfirma produziert hat (lacht). Ich hab das nicht gelesen, ich hör gerade zum ersten mal davon. Ich hab dir eben Dokken genannt, aber das nur zufällig, ein wahllos herausgegriffener Name aus der Ära. Ziemlich lustig dass du das mit dem Text erwähnst, ich wollte aber niemals sagen dass wir wie Dokken klingen.


Naja, mir wurde euer 80s-Spirit á la Dokken angepriesen.

Das ist wiederum eine andere Sache. Ich würde schon sagen dass wir so einen gewissen 80er Touch innehaben. Die Leute bezeichnen uns auch immer als Powermetal, aber ich würde sagen wir spielen eher 80er Heavy Metal. Wenn du unser neues Album hörst, die Doublebass gebrauchen wir gerade mal in einem oder zwei Songs. Powermetal ist für mich eher so etwas wie Dragonforce.


Also verdammt schnell...

Ja, genau. Sehr schnell. Und daher würde ich nicht sagen dass Dreamland Powermetal spielen.


Hm, ich weiß nicht. So von Zeit zu Zeit sicher doch. Beispielsweise habt ihr viel mehr Melodien drin. Wenn man eine typische 80s Metal Band nimmt wie zum Beispiel Accept, so sind die Songs viel mehr auf Riffs aufgebaut als es bei Dreamland der Fall ist.

Ja, das ist richtig. Im Endeffekt ist es mir aber auch völlig egal wo die Leute uns einordnen, meinetwegen können sie es "Barbie-Rock" nennen (lacht).


Das ist eine klare Aussage. Ich hab keine Fragen mehr, möchtest du von dir aus noch etwas sagen?

Ja, was soll ich sagen... Ich hoffe dass die Leute sich unser Album mal anhören und uns eine Chance geben. Ich hoffe dass sie es mögen werden. Also, wenn ihr Fans von Dokken und Hammerfall seid, hört es euch unbedingt mal an, es wird euch gefallen! (lacht)


Okay, dann wünschen wir dir und Dreamland viel Erfolg. Besten Dank für das Interview!



 
 
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