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Interview: Gun Barrel
 
Gun Barrel
l.o. Tomcat Kintgen (Bass), r.o. Rolf Tanzius (Gitarre), l.u. Xaver Drexler (Vocals), r.u. Toni Pinciroli (Drums)
Eigentlich sind sie mit ihrem unverkennbaren Heavy Rock'n'Roll schon längst kein Geheimtipp mehr, Gun Barrel. Das dritte Album BOMBARD YOUR SOUL ist gerade auf den Markt gekommen und ein erfolgreicher Gig in Andernach als Support für U.D.O. liegt erst zwei Tage zurück.
Kurzerhand haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und Gitarrist Rolf ein paar neugierige Fragen gestellt. Aus der Vergangenheit wussten wir schon, dass Rolf ziemlich flott auf Anfragen reagiert. Dass er allerdings für uns seinen wohlverdienten Sonntag opferte und nach acht Stunden die Antwort kam, verdient unseren besonderen Respekt.

Datum:
 J.G. / J.R., 15.01.2006

 Hallo Rolf und die restliche Truppe von Gun Barrel. Ihr wurdet mittlerweile schon so viel gefragt und habt scheinbar einen unerschöpflichen Fundus an Erfahrungen und Anektoden. Trotzdem haben wir noch einiges gefunden, das uns und vielleicht auch eure Fans brennend interessieren könnte. Und weil's so schön ist, starten wir gleich mit einer fiesen Gewissensfrage.

Wir fragten...
 Wenn euch morgen jemand anbieten würde, Musik zu spielen wie Negative (Finnland) euch auch so zu kleiden und allen Rocker-Allüren abzuschwören - dafür aber so erfolgreich zu sein wie The Rasmus (Finnland), würdet ihr ohne zu zögern, ja sagen?

Hallo, Salve, hier ist der Rolf von GUN BARREL.
Wenn NEGATIVE und THE RASMUS das erreicht haben, was sie wollten, ist das ok. Wir machen unser Ding und zur Zeit sind wir mehr wie zufrieden, warum sollten wir uns auf einmal umziehen? Wir würden glaub ich "NEIN" sagen, weil wir die Freiheit haben unsere Musik zu machen und nicht die, die jemand von uns will.



Was hat euch bisher in eurem Leben mehr zugesetzt, der Rock'n'Roll und "Treibstoff" oder eure "bürgerlichen" Berufe?

Also, ganz ehrlich. Mir hat mal der "Treibstoff" erheblich zugesetzt, so dass ich eine schöpferiche Zwangspause einlegen musste. Nach meiner Genesung (sprich Alkoholtabu) bin ich sofort musikalisch wieder an den Start gegangen und war und bin fit wie ein neuer Turnschuh. Was uns manchmal erheblich zusetzt sind Gig-Termine und Job zu kombinieren. Da gibt es schon manchmal Terminprobleme. Manchmal muss unser Toni oder Tom direkt nach Arbeitsende zum Gig fahren und sich während der Fahrt umziehen. Aber bis jetzt haben wir es immer hingekriegt.



Einer eurer größten Träume ist, einmal mit einem eurer Vorbilder Motörhead eine Tour zu bestreiten. Bisher hat es ja leider noch nicht geklappt. Was fasziniert euch so an der Gruppe? Ist es die recht geradlinige und kompromisslose Musik oder ist es der Livestyle?

Beides faziniert uns. Auf die Band "Motörhead" hat zu Anfang keiner groß drauf gesetzt und trotzdem hat die Truppe ihr Ding durchgezogen, nichts ausgelassen, was zum Rock'n'Roll gehört und sind heute ein großes Ding - und Lemmy eine Ikone. Einfach nicht mehr aus dem Rock'n'Roll weg zu denken.
Damit zu touren ist mehr wie ein Abenteuer. Auch musikalisch würde das, glaub ich, mehr wie passen.



Jetzt ward ihr kürzlich auf einem Konzert als Support für U.D.O. tätig. Zuerst wolltet ihr die ganze Tour begleiten - das ist aber leider ins Wasser gefallen. Trauert ihr nun nach diesem einen Konzert einer vielleicht verpassten Chance nach, oder freut ihr euch, wenigstens einen gemeinsamen Gig mit U.D.O. geschafft zu haben?

Der Gig war GEIL! -MEGAGEIL!!!!!! Und wir haben dort viele neue Fans gefunden.Wir sind super angekommen incl.erspielter Zugabe.Wir waren stolz und traurig zugleich, dass es nach dem Gig nicht direkt weiterging mit U.D.O.. Das hätte gepasst und wäre auch bestimmt weiter so erfolgreich für uns verlaufen. Außerdem haben wir nur super nette Leute bei U.D.O.`s Crew und Begleitpersonal getroffen und mit U.D.O.`s Bassisten ein sehr nettes, zwar kurzes Gespräch führen können. Ein toller Abend, den wir so schnell nicht vergessen werden.



War eigentlich das Publikum von U.D.O. bei diesem Gig in den Niederlanden "kompatibel" mit eurem?

Wir haben ja leider nur den Gig in Andernach spielen können, deshalb kann ich hierzu generell nichts sagen. Sorry.



Als Metallica kürzlich den Support für The Roling Stones in den U.S.A. leisteten, haben sogar die "Ikonen" am eigenen Leib erfahren, dass ein riesiger Unterschied besteht, ob man Support leistet oder als Headliner spielt - besonders wenn etwas nicht funktioniert. Ist das generell so oder wird bei Problemen auch mal gemeinsam in die Hände gespuckt und gehandelt? Wie sind da eure positiven und negativen Erfahrungen?

Man muss damit leben und klar kommen und es einfach so sehen: Man hat an dem Abend eine große Chance vor einem großen Publikum zu spielen, die für ihre Helden gekommen sind und wir als Band haben die Aufgabe anzuheizen und zu versuchen neue Fans zu bekommen. Alles andere (wenig Platz, vielleicht wenig Licht und vielleicht halb so laut wie sonst) musst du aktzeptieren.
Wir sehen das nicht eng sondern sind stolz mit großen Namen zu spielen. Ich kann deshalb nichts negatives aufführen.



Ihr seid jetzt schon seit einigen Jahren im Geschäft, habt mittlerweile euer drittes Album unters Volk gebracht und tourt so oft es eure Zeit erlaubt. Mit den Verkäufen von eurem Album BATTLE-TESTED ward ihr selbst ziemlich zufrieden. Wie schauts den mit dem neuen Werk BOMBARD YOUR SOUL aus? Wirkt sich euer steigender Bekanntheitsgrad auch hier positiv aus?

Wir haben leider noch keine Verkaufszahlen, jedoch waren fast alles Reviews super positiv und in vielen Magazinen im In-und Ausland wird BOMBARD YOUR SOUL als unser bisher bestes Werk gesehen. Das macht uns umso mehr stolz, da wir ja gleich mit zwei neuen Leuten (Bass + Gesang) angetreten sind und bestätigt bekommen haben, dass der Wechsel nach vorne gegangen ist. Tom spielt einen coolen, fetten, graden Bass und Xaver singt sich die Seele aus dem Leib. So sollte es sein und so wird es jetzt hoffentlich lange bleiben.
Wir haben auch gemerkt, dass unsere Regionauftritte immer besser besucht werden und dass bei auswärtigen Gigs bereits im Vorfeld viele Fan-Mails eingehen, wo sich die Fans auf unser Erscheinen freuen.



Betrachtet man eure beiden ersten Alben mit Guido als Frontman das aktuelle Album mit Xaver am Mikro, kann man feststellen, dass die Texte doch dem typischen Rock'n'Roll-Klischee entsprechen. Wird sich beim nächsten Album, bedingt vielleicht durch Xavers Einflüsse auch an den Textaussagen etwas ändern?

Xaver ist ein sehr nachdenklicher Mensch und schreibt praktisch Tagebücher als Texte, so dass man davon ausgehen muss, dass die Texte persönlicher, ehrlicher und klischeefreier sind und werden, was ich selbst auch sehr begrüße. Xaver ist auch sehr ideenreich durch seine Erlebnisse und außerdem bindet er die Band beim Texten mit ein. Er fragt bei bestimmten Themen nach unseren Erfahrungen usw.. Das hat uns sehr beeindruckt und uns das Gefühl gegeben wieder nach langer Zeit eine BAND zu sein.



Wer von euch hat eigentlich immer die Ideen für eure etwas ausgefallenen Opener? Vom Luftangriff über Schlachtfeld-Getöse bis hin zu Notaufnahme, wo letztendlich der Herzschlag des Patienten aussetzt, habt ihr eine ganz schöne Bandbreite. Was kann man beim nächsten Mal erwarten? Habt ihr da schon Ideen für das nächste Album oder entsteht so etwas spontan im Studio?

Wir haben immer Ideen. Wir stehen auf ausgeflippte Intros. Es gibt nichts Spannenderes als ein geiles Intro zu Anfang eines Live Gigs. So soll dass dann auch bei uns auf CD sein und bisher haben wir das glaub ich sehr gut hin bekommen und Piet Sielck hat unsere Intro-Ideen sehr gut umgesetzt. Jeder hat seinen Spleen bei uns. Der eine steht auf Polizeisirenen, der andere auf laute, kaputtene Herzschrittmacher. Das zusammengemixt ergibt ein ausgeflipptes Intro, garantiert!!!



Unsere erste intensive Kontaktaufnahme fand über das Internet statt, und wie wir erfahren haben, ist auch für euch das Internet mittlerweile ein wichtiges Kommunikationsmedium.
Jetzt mal ins unreine gesponnen - könntet ihr euch ein richtiges Konzert via Internet vorstellen, also quasi vor virtuellem Publikum?


Das wäre bestimmt spannend und eine neue Dimenson für uns. Warum nicht. Immer her damit, mit den Abenteuern. Hehe.....



Kürzlich äußerte eine Band: "Wir sind Künstler und ziehen unser Ding durch. Die Bedürfnisse unserer Fans sind uns schxxxegal." Wie wichtig sind euch eure Fans? Nehmt ihr beim Komponieren neuer Songs und der Setlist für eure Konzerte Rücksicht auf deren Wünsche?

Unsere Fans sind uns wichtig, ohne Fans bist Du nichts. Unsere Fan-Mails werden so schnell es geht beantwortet. Bestellungen sofort erledigt. Autogrammwünsche sofort unterschrieben (und Interviews prompt beantwortet Anm. d. Red.). Wir sind auch oft am Merchandisingstand persönlich vertreten. Ich denke wir haben unseren eigenen GB Stil gefunden und es kommt automatisch die Musik heraus, die unsere Fans lieben. Glück gehabt!!!



Wenn ihr gerade eben ein Konzert beendet habt und von der Bühne geht, braucht ihr dann erst mal etwas Ruhe oder stürzt ihr euch gleich mit einem Pulk Fans und Groupies ins Getümmel einer After-Show-Party?

Das kommt drauf an, was wir an dem Tag schon hinter uns haben. Aber man vergisst schnell, dass man grade noch nach der Show am Arsch war wenn plötzlich etwas geiles passiert oder sich anbietet stürzen wir.



Was darf eurer Meinung nach bei einer guten After-Show-Party in keinem Fall fehlen und an welche Patry erinnert ihr euch heute noch gerne?

Gute Laune, verrückte Typen und Frauen und keine Uhr an der Wand. Dann noch Alkohol für Tom, Toni und Xaver und die Crew, sowie Nudelsalat und Schokolade für mich.
An Partys haben wir einiges hinter uns. Das Beste war mal unser Toni, wie er selbstgebrannten Lakrizschnaps mit riesigem Schluck vernichtet hatte und dann im Kleiderschrank zur Toilette wollte und auch sonst noch erheblich für Wirbel gesorgt hatte. Er weiß bis heute nicht mehr, was alles passiert war und die Beweisfotos liegen im Safe bis 2666.



Stellen wir uns mal kurz vor, ihr hättet es bei der letzten Party ein bisschen übertrieben, wacht am nächsten Tag in einem Bett mit weißen Laken auf und ihr bekommt vom Arzt gesagt, dass gesundheitlich nur noch eins von beiden möglich ist, Musik spielen oder Bier trinken. Wem würde was schwerer fallen?

Ich glaube alle vier nehmen Möglichkeit Nr.1 Musik, da wir mittlerweile alle vier schlauer, weiser und zukunftsorientierter geworden sind.



Schluss mit den Schauergeschichten. Letztlich seid ihr dafür bekannt, immer gut drauf zu sein. Habt ihr da vielleicht ein paar Ratschläge oder Tipps für eure Fans, wie man das am Besten erreicht?

Hi FANS, SALUTE!!! Unser Tipp: Nehmt alles nicht so ernst. Man kann alles wieder hinbiegen, wenn man will und Rock'n'Roll ist die Naturgewalt, die dir alle Sorgen, jeden Kummer und sonst noch was aus der Leber haut.
That`s the way and "you" and "we" like it!!!!!!!!!!!!!!!!!



HardHarderHeavy: Wir danken euch für eure aufschussreichen Antworten und wünschen euch viel Erfolg beim Touren, Album-Verkaufen und den nächsten Studio-Sessions. Jochen G. und Joachim R.

Rolf Tanzius: Wir und ich danken EUCH!!!!!!!!!!!!!!
GUN BARREL



 
 
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