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Interview: Hevein
 
Carina U. und Sabine van Gameren nutzen ihre Chance in Dordrecht (Niederlande) zu einem Interview mit Max Lilja und Alpo Oksaharju von der Finnischen Band Hevein.

Datum:
 U.C./Sabine van Gameren, 18.05.2007

Wir fragten...
  Hallo, wie geht es euch?

Max: Wir sind ok...
Alpo: Besser! Gestern waren wir recht müde vom Reisen, aber heute ist es gut!


Gestern hattet Ihr ein Konzert in Leeuwarden (NL)- wie haben die Zuschauer auf eure Performance reagiert?

Alpo: Sie haben es genossen; wir wussten nicht wirklich was wir erwarten sollten- es war ein echt kleiner Club, wir waren müde und wussten nicht, was passieren würde...Aber dann ist es recht gut in Gang gekommen.
Max: Es ist immer gut. Wir waren das erste Mal hier und die Leute kannten unsere Musik nicht, deshalb hat sich am Anfang jeder auf das Zuhören konzentriert und wenn sie verstanden haben, dann zeigen sie ihre Anerkennung.


Ihr seid eine recht junge Band (wenn man auf das jetztige Line-Up schaut)- aber ihr habt schon ein paar Auftritte außerhalb Finnland gehabt. Wie kommt es, dass Hevein so schnell gewachsen sind, um im Ausland zu touren?

Max: Nun ja, für uns ist es das Selbe, ob wir in Finnland oder außerhalb spielen. Die Musik ist in Englisch. Ich sehe keinen großen Unterschied zu Hause oder im Ausland zu spielen.
Alpo: Ich denke, wir haben mehr Gigs außerhalb Finnlands, da die Leute außerhalb unsere Musik scheinbar aus irgendwelchen Gründen mehr mögen als in Finnland selbst. Wir haben das Album nicht vermarktet, als es in Finnland veröffentlicht wurde. Es mag vielleicht woanders mehr Werbung gemacht worden sein.


Ich kann mir vorstellen, dass manche Band neidisch ist, da ihr im Ausland auf Tour geht...

Alpo: Ich weiß nicht, es gibt eigentlich viele Bands von denen die Leute nicht wissen, dass die Band aus Finnland kommt. Und sie ist sehr bekannt außerhalb Finnlands. Wenn sie ihr drittes Album veröffentlichen fangen die Leute an zu realisieren, dass sie aus Finnland sind. Dann nehmen die finnischen Leute die Band als ihre auf und sind stolz auf sie. Obwohl sie nicht einmal zwei Cds vorher die Band überhaupt gekannt haben. Also gibt es viele Bands, die ins Ausland gehen und sie veröffentlichen vielleicht nicht einmal eine Cd in Finnland. Sie veröffentlichen vielleicht eine Cd im Rest Europas, aber nicht in Finnland. Das ist ziemlich komisch, aber das ist, wie es abläuft


Wie war eure Tour in Tschechien diesen April? Was habt ihr erwartet?

Max: Es war die erste längere Tour für die Band und ich denke, wir haben viel gelernt. Alle von uns. Die Zuschauer waren toll! Es ist ein Metal-Land...Was sonst...Das Autofahren ist schlimm!
Alpo: Wir hatten beinahe einen Unfall...wir waren sauer auf unseren Fahrer. Schnell fahren und das auf komplizierten Straßen. Aber es war gut...wir wussten nicht, was wir erwarten sollten. Wir wollten sehen, wie es sein wird. Wenn das Gefühl gut ist, ist es egal wo wir spielen oder wo wir sind. Wenn die Leute es mögen und wir es mögen...das ist der Grund, warum wir es tun. Wir brauchen keine große Menschenmasse oder eine großen Ort wo wir spielen. Wenn es Leute gibt, die unsere Musik mögen, das ist alles. Also, es war gut. In diesem Sinn mochten es die Leute.


Auf eurer Homepage steht geschrieben, dass Hevein nichts anderes als ein Protein bedeutet. Also was war der Grund für die Wahl dieses namens? Wessen Idee war dies eigentlich?

Alpo: Eigentlich ist der Name von Leif, dem Gitarristen. Der Name meinte eigentlich nicht wirklich etwas. Dann, nach ein paar Jahren haben wir ihn gegoogelt und haben herausgefunden, dass es ursprünglich ein Protein ist, aber das ist nicht, woher der Name kommt. Eigentlich, denke ich, dass Leif die Story für das hat. Er hat über einen Song namens "Heaven and Hill" nachgedacht und mochte den Namen, also haben wir darüber nachgedacht, wie es als Bandname wäre aber sind zu dem Entschluss gekommen, dass es nicht wirklichen passt. Dann kam er, aus irgendwelchen Gründen, zu diesem Namen. Hevein...bedeutet eigentlich gar nichts. Es ist nur ein Wort, es bedeutet nicht "Himmel". Es ist nur ein Wort und wir begannen, es zu benutzen. Es ist ein Name, bei dem die Leute normalerweise denken...Um was geht es bei diesem Namen...und das ist, warum man sich an den Namen erinnert. Also, in diesem Sinn ist es recht gut, denn du erinnerst dich daran, weil es so dumm ist und wenn du dann anfängst, dir die Musik anzuhören und zu verstehen, dass der Name nicht das repräsentiert, was die Band für eine Musik spielt...


Könntet Ihr eure Musik für potentielle Fans beschreiben?

Max: Das ist eine schwere Frage...ich weiß nicht. Wenn man nicht vor Shouting Angst, dass kann jeder unsere Musik hören.


Erzählt uns etwas interessantes über die Lieder auf SOUND OVER MATTER- was wäre interessant zu wissen?

Alpo: Wir sind eine langweilige Band...es gibt nichts interessantes über uns *lacht*
Max: Was wäre interessant...Leif wollte "Only Human" nie auf dem Album haben, er war wirklich dagegen!


Warum?

Alpo: Weil er es nicht mochte... Max: Wir mochten es...und alle anderen auch. Und wir haben ihn fast gezwungen, es auf das Album zu tun. Und er hat protestiert...Viele der Songs oder Teile der Songs auf SOUND OVER MATTER sind recht alte Sachen, die wir einfach aus unserem System bekommen wollten, weil wir diese Sachen für eine lange Zeit spielten. Worüber die Story des Albums ist...es ist nicht ein politisches Album. Wir sind keine politische Band, aber wir haben einige Meinungen über Sachen und wir packen sie in unsere Musik. Nicht in dem Sinne, dass wir sie pushen wollten, aber in einer Art mit viel Sarkasmus. Wenn man die Lyrics liest und weiß, dass wir nicht sehr ernst sind, dann kann man die Texte eigentlich leichter verstehen. Es ist kein Haha-Humor, es ist mehr ein dunkler, sarkastischer Humor.


Wie der Humor, den SENTENCED genutzt haben?

Max: Ja...in der Art. Der Klang von SOUND OVER MATTER zeigt, dass, obwohl alles andere weggehen mag, wir Musik für eine lange Zeit machen werden. Und es gibt wichtigeres als Sofas, Autos und Wohnungen...Dinge...


Wollt ihr die Leute anregen darüber nachzudenken oder wollt ihr nur eure Meinung in den Liedern ausdrücken?

Alpo: Ja, wir schätzen Leute, die für sich selbst denken. Ich denke, dass es heutzutage eine generelle Message in Metal-Musik ist. Wir versuchen die Leute vielleicht ein wenig mehr zum Nachdenken zu bringen...Aber warum wir spielen und warum wir hierher gekommen sind um zu spielen und überall spielen...Wir genießen es live zu spielen und wir bekommen Energie, wenn wir sehen, dass die Leute unsere Musik genießen. Das ist der Grund, warum wir das tun. Wir sind keine politische Band....wir spielen nur Metal...


SOUND OVER MATTER wurde schon 2005 veröffentlicht- kommt schon eine neue CD?

Alpo: Wir bereiten Sachen vor. Eigentlich haben wir viel zeug, das noch nicht richtig um Fokus steht. Wir haben eine große Menge von Riffs und heute Abend werden wir zwei neue Songs spielen...Wir versuchen das Album zu veröffentlichen...vielleicht nächstes Jahr, aber es wurden noch keine Daten festgelegt.
Max: Es scheint eine Weile zu dauern. Wir arbeiten an dem neuen Material schon für einige Zeit und ich denke, jeder von uns möchte Dinge ein wenig anders machen. An das zweite Album denkend wissen wir noch nicht, wie wir es machen wollen, nur, dass wir es anders machen wollen. Tag für tag bekommen wir eine klarere Vorstellung wie es klingen soll. Vielleicht nächstes Jahr.


Würdet ihr gerne neue Instrumente oder Gastmusiker hinzufügen?

Alpo: Nein, wir haben über so etwas noch nicht geredet.
Max: Ich denke, es gibt vieles mit diesem Line-Up zu entdecken.
Alpo: Bis jetzt wollten wir keine Playback-Tapes für den Hintergrundsound verwenden. Wir wollten, dass alle Musik von den Instrumenten selbst kommt. Das ist der Grund, warum die Songs live etwas anders als auf dem Album klingen können- weil viele Gitarren drauf sind. Dort sind so viele Celli und Violinen in ein paar Liedern. Aber was Max gesagt hat...In diesem Line-Up steckt sehr viel Potential, deshalb haben wir nicht über Gastmusiker nachgedacht.


Wenn ihr eine Sängerin für vielleicht eine Song, oder auch für die Band auswählen müsstet- wer wäre dies?

Max und Alpo: Aino!
Alpo: Aino singt bei "Last drop of Innocence"- und sie ist eine gute Sängerin...sie hat eine band, mit der sie singt. Wir haben darüber geredet, eine Sängerin für ein paar Lieder zu haben und Aino wird diese singen, wenn wir es wirklich machen werden.
Max: Es scheint, als ob wir alles selbst machen wollen würden. Wir haben das Album selbst aufgenommen, das Video gedreht und die Homepage erstellt...


Über das nächste Video..."Last drop of Innocence" wurde vor einer Weile veröffentlicht- wollt ihr ein weiteres Video herausbringen?

Alpo: Es hängt komplett vom Lied ab. Wir wollen, dass das Video unsere Musik wiederspiegelt und es ist eine Art Erweiterung der Musik. Zuerst nehmen wir den Song und dann bekommen wir die Idee. Dann könnte es alles sein. Im ersten Video hatten wir Dinge, die wir zeigen wollten. Zuallererst wollten wir die Band zeigen. Also, das ist der Grund warum wir fast die ganze Zeit über im Bild sind. Es hatte einen bestimmten Zweck. Aber jetzt, im nächsten Video, könnte es sein, dass wir gar nicht darin auftauchen. Das ist natürlich ein Extrem. Wenn wir mehr Leute dazu bekommen, unsere Musik zu hören, dann wird das Video wahrscheinlich eine Erweiterung der Musik sein. Dann brauchen wir die Band nicht zu zeigen. Es ist nur die Musik und wir zeigen Visualisierungen die wir wollen, dass man sie sieht.


Macht Ihr denn irgendwelche andere Projekte nebenbei?

Max: Nun ja, ich bin professioneller Musiker. Also tue ich eine Menge. Ich bin in einer anderen Band, die Folk-Pop spielt. Aber das ist in Finnisch. Die Band heißt Teijka Tuntematon. Die Lyrics sind Gedichte. Das macht die Sache sehr interessant. Die Aussage ist recht stark. Und ich mach einige Studioarbeit, Arrangements für Bands, alles was kommt. Ich bin Musiker seit...nun ja...eigentlich für immer. Ich habe nie etwas anderes getan als spielen und mit der Musik arbeiten. Also, das ist mein Leben.


Wenn ihr an die Zukunft denkt, wo sehr Ihr euch in fünf Jahren?

Max: Mein Ziel ist es, interessante Alben zu machen. Und den wahren Sound dieser Band zu entdecken. Ich denke nicht, dass wir an diesem Punkt schon angekommen sind. Möglicherweise sind wir in fünf Jahren der Sache ein wenig näher.
Alpo: Unsere Tour durch Tschechien war unsere erste längere Zeit zusammen und wir haben es sehr genossen. Hoffentlich schaffen wir es, in fünf Jahren eine Menge Auftritte zu spielen. Weil das ist, wo die Band zusammenkommt. Nicht im Studio oder im Übungsraum. Wenn wir live spielen, dann ist es real. Ich hoffe, dass wir in fünf Jahren viele Auftritte hatten und ein paar Alben veröffentlich haben.


Stellt euch vor, es gäbe einen Band-Wettbewerb. Der Gewinner würde für immer in der Musikszene bleiben, dem Verlierer ist es nicht mehr gestattet Musik zu machen. Ihr dürft euch euren Gegner aussuchen. Wen würdet ihr auswählen?

Max: Wir werden sie alle eh schlagen...
Alpo: Es ist unwichtig, wenn es eine Band gibt, die ich nicht mag, dann höre ich ihre Musik eben nicht. Wir kümmern uns nicht drum, was andere band tun, sondern machen nur unsere Sache.
Max: Und es gibt nicht wirklich eine Band die für immer lebendig bleibt und tolle Musik für immer macht...


Vielen Dank Max and Alpo für das Interview!

 
 
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