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Interview: Primal Fear
 
Primal Fear - Mat SinnerPrimal Fear - Ralf Scheepers
In den späten 90ern noch als Judas Priest Coverband verhöhnt, haben Primal Fear schon seit Jahren gezeigt, dass in ihnen mehr steckt. Ihre Musik wurde kontinuierlich weiterentwickelt und war anfänglich nur traditioneller Heavy Metal angesagt, so bedient man heute viele Genres bis hin zum Progressive Metal. Ein gutes Beispiel ist das 2007er Album NEW RELIGION, dass Jochen G. zum Anlass nahm mit den beiden sympathischen Musikern Sänger Ralf Scheepers und Basser/Produzent Mat Sinner ausführlich zu plaudern.

Datum:
 J.G., 15.10.2007

Wir fragten...
 Hallo Ralf, hallo Mat,
zuerst mal Gratulation zu eurem neuen Album. Einmal mehr habt ihr Mut bewiesen und auch neue Ideen verwirklicht.


Mat: Erstmal danke! Wir haben uns in den letzten Jahren eben auch als Musiker weiterentwickelt und suchen immer nach neuen und interessanten Elementen, die unsere Musik und Songs bereichern können, ohne die Roots zu verlassen. Primal Fear wird immer die Metalband sein, die wir 1998 ins Leben gerufen haben. Metal hat so viele verschiedene interessante Facetten, die suchen wir, probieren sie aus und entscheiden dann wie weit wir gehen wollen.
Ralf: Wir haben es vor einiger Zeit geschafft, unseren Sound zu tunen um nicht auf der Stelle zu treten. Dafür muss man sich eben jetzt länger mit einer Primal Fear Produktion befassen, um die Details zu begreifen und zu erkennen. Da reicht es eben nicht aus, zu wissen wo die "Skip Taste" am CD Player ist, aber das nehmen wir gerne in Kauf!


Nun so meine erste Frage zum "warm werden": Wieviele Songs schreibt ihr i.d.R. für ein neues Album und welche schaffen es dann auf's Album?

Mat: Wir haben ca. 25 Songs geschrieben und 20 Titel in die engere Auswahl genommen - dann schließlich elf Songs inklusive der drei Teile für "Fighting The Darkness" aufgenommen!


Wer entscheidet letztendlich, welche Songs dann genommen werden?

Ralf: Wir machen immer wieder Bandmeetings und entscheiden dann mit allen möglichen demokratischen Formen, welche Songs wir letztendlich aufnehmen wollen auch unter der Berücksichtigung, dass es ein rundes Album geben soll mit einer Mischung aus typischen Primal Fear Tradition, Überraschungen und Interessantes und natürlich verschiedenen Grooves und Tempi!


Wieviel Entscheidungsfreiheit gebt ihr eigentlich dem Produzenten, egal wer es nun gerade ist? Hat er tatsächlich das letzte Wort?

Ralf: Produzent ist schon immer Mat und er hat auch das letzte Wort. Das hat sich bewährt und wollen wir auch nicht ändern. In Charlie Bauerfeind hatten wir bei SEVEN SEALS und NEW RELIGION einen neutralen erstklassigen Partner als Engineer und Co-Producer und das Team funktioniert!


Ihr habt mit vielen neuen Stilelementen experimentiert. Was war das skurilste Stilmittel/Effekt/Instrument, das es dann doch nicht auf's Album geschafft hat?

Mat: Vom Dudelsack bis zum Saxophon ist noch alles möglich, aber wir haben es schon weit bei dieser Produktion getrieben und vor allem an den Details sehr intensiv und sorgfältig gearbeitet. Jede neue Produktion ist eine neue Herausforderung und wer weiß, was wir das nächste Mal anstellen. Auf jedenfall wollen wir unsere Produktion so interessant als möglich halten und immer wieder für Überraschungen sorgen. Das ist auch ein Markenzeichen von Primal Fear!


Welche Songs gefallen euch persönlich besonders - vielleicht auch, weil sie sich von bisherigen Songs unterscheiden?

Mat: Für mich war "Fighting The Darkness" als Produzent und Songwriter bislang die größte Aufgabe und ich bin auf das Ergebnis auch sehr stolz. Visionen können funktionieren und auch in die Hose gehen. "Fighting The Darkness" ist so ein Song, dass wenn er einem Journalisten nicht gefällt, dann geht es mir wirklich am A. (er meint Gesäß Anm. d. Red.) vorbei, denn es war ein unglaublich hartes Stück Arbeit und für mich der soundtechnisch beste Song an dem ich bislang mitarbeiten konnte.
Ralf: Da kann ich mich Mat nur anschließen!


Bereits auf dem Vorgänger SEVEN SEALS seid ihr an einigen Stellen musikalisch neue Wege gegangen. Diesmal wurde für noch mehr Abwechslung gesorgt. Was waren die Gründe? Wolltet ihr selbst noch mehr Neues ausprobieren, waren es Wünsche der Fans oder der Ratschlag eures Managers?

Ralf: Wir sind in der glücklichen Lage selbst zu entscheiden, wo unser Weg hinführen soll und was wir mit unserer jeweils neuen Produktion erreichen wollen. Leute die uns vor sechs Jahren als beste Judas Priest Cover Band trotz dreier Top 50-Alben in Deutschland belächelt haben, denen sind wir jetzt zu progressiv und musikalisch zu anspruchsvoll geworden. Tja, da stehen wir drüber. Es gibt wie beim Fußball im Stadion zu viele Bundestrainer auf der Tribüne und im Endeffekt entscheiden wir und sind auch wir für unsere Karriere und unsere Produktionen zu 100% verantwortlich!


Kürzlich sah ich euch, Ralf und Mat auch bei Tribuzy. Wie ist es zu diesem Support gekommen? Hat euch der Brasilianer einfach gefragt?

Mat: Renato hat auf seiner CD "The Nature Of Evil" von Sinner gecovert und mich gefragt, ob ich ein Duett mit ihm singen würde. Kiko von Angra hat Gitarre gespielt und ich fand das geil, was die machten. Dann haben wir den Song aufgenommen und als Renato seine DVD und Tour in Südamerika wirklich umsetzen konnte, waren wir gerne mit am Start und hatten eine großartige Zeit.


Offensichtlich hat euch das Engagement bei Tribuzy gefallen. Ist da schon wieder etwas Ähnliches vielleicht mit anderen Bands in Planung?

Mat: Bis Weihnachten spielen wir mit Primal Fear einen Haufen Konzerte und für nächstes Jahr haben wir Russland, U.S.A., Südamerika und weitere Konzerte in Europa auf unserem Plan. Dazu müssen noch Termine im Studio mit verschiedenen Projekten abgesprochen und geplant werden. Ich bin zwar mit Renato in Kontakt bezüglich seinem nächsten Plan, aber das ist alles momentan noch Zukunftsmusik und Spekulation!


Mat, ist ja auch noch mit seiner Band Sinner am werkeln, und was machst Du Ralf noch so alles nebenbei?

Ralf: Wir haben auch für mich persönlich einen speziellen Plan und wir werden im nächsten Jahr mit einer kleinen Überraschung aufwarten. Leider ist die Zeit noch nicht reif zu viel darüber zu verraten und der diesbezügliche Masterplan muss noch detailliert ausgearbeitet werden. Aber es wird nächstes Jahr von mir eine Überraschung geben!


Eine Promo-Tour für's neue Album steht unmittelbar bevor. Was werden bzw. sind für euch persönlich, die Höhepunkte auf der Europa-Tour? Wem gefällt es wo (Land/Stadt) am Besten?

Ralf: Der erste Höhepunkt war für uns die Show auf dem "Prog Power" in Atlanta. Jetzt haben wir zwei Shows in Europa absolviert und schauen einfach positiv auf die nächsten Shows. Da gibt es keine Favoriten im Vorfeld. Wir werden jede Show mit 100% Einstellung angehen und jeden Abend einfach versuchen unsere optimal Leistung abzurufen! Dann haben wir und die Fans eine tolle Zeit. Anfang Dezember geht's nach Japan. Das ist immer ein Highlight und danach noch zehn Shows in Deutschland. Das sind großartige Aufgaben, vor allem weil NEW RELIGION besser gecharted ist, als SEVEN SEALS!


Wie aufregend ist Japan? Dort sollen die Fans ihre Bands noch richtig abfeiern. Fehlt das mittlerweile ein bisschen in Europa?

Mat: Wir sind mit der Resonanz in europäischen Venues 100% einverstanden! Wir haben tolle Konzerte in Europa gespielt, mit geilem Feedback. Es gibt immer fantastisches Publikum und nicht so dolles Publikum, egal wo es ist auf der Welt. Japan ist durch die Mentalität der Fans immer etwas Besonderes, aber ich würde allen anderen Fans wirklich unrecht tun, dies als den alleinigen Höhepunkt zu bezeichnen!


Zum Jahresabschluss gibt's dann noch den Doppelpack mit U.D.O.. Ist das einer eurer Wunschpartner?

Ralf: Wir sind mit U.D.O. jetzt schon auf Tournee, mit kleinen Unterbrechungen also drei Monate. Wir mögen seine Herkunft und seine Musik sehr und haben großen Respekt vor seiner Vergangenheit. Wunschpartner ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber das Package U.D.O./Primal Fear jeweils mit einer Headlinershow in einem Konzert finde ich eine ideale Ergänzung mit hohem Spaßfaktor!


Ihr wart ja auch schon mit Helloween auf Tour, die in jedem Fall einen höheren Bekanntheitsgrad hatten, als ihr. Ist es da leichter, als Underdog zu punkten, anstatt als Headliner seine Stellung behaupten zu müssen?

Mat: Wir geben jeden Abend 100% egal ob vor AC/DC oder wem auch immer. Punkten kann man dann, wenn die Mucke und die Band eine Einheit darstellen und organisch funktionieren. Die Fans merken sehr schnell, ob die Band authentisch ist und 100% hinter ihrer Musik steht. Als Underdog würde ich uns auf der letzten Tour nicht bezeichnen ;-)


Gibt es noch Orte/Locations, wo ihr unbedingt spielen möchtet oder erfüllen die Touren schon alle Wünsche?

Mat: Da gibt es immer noch Länder und Städte in denen wir noch nicht gespielt haben, wobei wir insgesamt unglaublich zufrieden sind, wo wir in den vergangenen zehn Jahren überhaupt auftreten konnten. Nun werden dieses Jahr wieder drei neue Länder auf unserer Liste dazu kommen und nächstes Jahr wird mit Russland und drei neuen Südamerikanischen Ländern wieder für Abwechslung gesorgt. Das ist immer wieder super spannend. Australien ist aber ein Land, in dem wir noch nicht gespielt haben, wir aber sehr gerne würden!


Wie stark leiden eigentlich die privaten Beziehungen darunter, wenn ihr tourt und lange fort seid? Könnt ihr da jemanden mitnehmen (Frau/Freundin) oder ist das während der Tour tabu/nicht möglich?

Ralf: Da die Zeiten immer härter werden und die Kalkulationen stimmen müssen, können wir unsere Frauen und Freundinnen ganz selten mitnehmen. Toleranz ist ein ganz wichtiger Faktor auf den Touren und im Studio und geht in der Praxis leider immer wieder schief.


Nach der Veröffentlichung ist schon wieder vor der Veröffentlichung. Wann macht ihr euch eigentlich üblicherweise Gedanken über ein neues Album? Ist das ein kontinuierlicher Prozess, wo man einfach Notizen macht, alles sammelt und sich dann kurz vor den Aufnahmen zusammensetzt oder geht das Songwriting erst ziemlich kurz vor den Studioterminen los?

Mat: Natürlich, nach der Veröffentlichung ist schon wieder vor der Veröffentlichung, aber wir haben in den nächsten Monaten zwei Projekte am laufen, die mit Primal Fear eng verbunden sind und wir arbeiten immer parallel an neuen Songs und denken auch schon über eine neue Primal Fear Produktion nach, obwohl das noch Zukunftsmusik ist!


Was habt ihr euch noch musikalisch für Ziele gesetzt, nachdem ihr doch schon so viel erreicht habt?

Mat: Wir wollen weiter anspruchsvolle Musik in unserem Genre machen, auf die wir persönlich total stehen und deshalb auch gern machen. Gute und ehrliche Arbeit zahlt sich aus und wir wollen mit der nächsten Primal Fear Produktion wieder unsere Messlatte etwas höher legen, aber nicht unbedingt, was die Progressivität der Musik angeht, sondern kleinen Details, denn man lernt immer wieder bei jeder Produktion dazu!


Erstmal vielen Dank für eure Mühe. Möchtet ihr euren Fans noch etwas mit auf den Weg geben?

Ralf: Klar, alle die NEW RELIGION noch nicht angecheckt haben sollen es tun und wir würden uns freuen euch auf der Tour im Publikum zu sehen und mit uns zu rocken!


HardHarderHeavy sagt vielen Dank.


 
 
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