Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Interview: Sacred Steel
 
Sacred Steel - Mathias StraubÜber ein Jahr war es dunkel um die deutschen Warriors of True Metal.
Nun melden sich Sacred Steel mit neuer Besetzung und aktuellem Album zurück. Wir sprachen mit Drummer Mathias Straub über Vergangenheit, Gegenwart und auch Zukunft. Es gab viele Probleme, aber auch eine Menge Erfolge. Und nicht zuletzt ist da auch noch der Spaß der die Metalheads stetig auf's Neue motiviert.

Datum:
 S.J., 29.12.2006

Wir fragten...
 Hi Matze, schön dass du dir die Zeit genommen hast. Ich hoffe mal ich stelle dir nicht nur Fragen die du in den letzten Wochen schon zehnfach beantworten musstest.

Mathias: Das wird sich zeigen (lacht)


Was motiviert euch denn immer wieder neue Platten rauszubringen, Livegigs zu spielen und was so dazu gehört? Ihr bekommt doch sicher nicht so viel Geld als das sich euer "Job" als Musiker wirklich rentieren würde.

Um gleich mal die allgemeine Erwartung geradezurücken muss ich klarstellen, dass wir mit Sacred Steel gar kein Geld verdienen, zumindest wenn man das betrachtet, was übrig bleibt wenn man die ganzen Unkosten und Investitionen abzieht. Geld ist also sicher nicht der Motivationsgrund für uns, sondern gerade bei uns als Sacred Steel ist der Hauptgrund sicher dass wir selbst einfach Metalfans sind. Wir gehen selbst gern auf Konzerte, kaufen uns massig CDs, Platten und T-shirts und finden es natürlich geil wenn neben dem ganzen anderen Kram auch mal was von und selbst im Regal steht. Es ist einfach die Liebe zum Metal, also der Spaß beim Proben, der Spaß beim Live-Spielen. Das Plattenaufnehmen selbst macht mir nicht so viel Spaß, aber hinterher ist es natürlich ein geiles Gefühl das fertige Ding in der Hand zu halten. Und das dann mal in den Player oder auf den Plattenteller zu legen, das sind die Momente die einen letztendlich dann immer wieder anspornen weiterzumachen.


Du sagst Unkosten, was fällt denn da alles an neben Produktions- und Studiokosten? Wenn man nicht selbst da drinsteckt, klingt das immer schwer nachvollziehbar.

Das fängt bei ganz banalen Dingen an, wie zum Beispiel der Probenraummiete oder auch Benzinkosten wenn ein Gig ansteht. In dem Fall sind es meist auch noch Hotelkosten für sieben oder acht Personen, je nachdem wer noch mitfährt. Dann haben wir keinen Merchandise-Deal, den wollten wir nicht mehr. Das heißt, wenn wir Merchandise anbieten wollen und drucken lassen, wie neulich, dann laufen da mal schnell Kosten von mindestens 5.000 Euro auf. Das müssen wir jetzt die nächsten ein bis zwei Jahre irgendwie wieder reinwirtschaften.
Was bei alledem noch gar nicht mit reinspielt sind natürlich die Kosten die jeder selbst von uns zu tragen hat, für sein Instrument zum Beispiel. Ich als Drummer verbrauche bei einem normalen Gig ein bis zwei paar Sticks, diese Kosten zehn Euro je Paar. Dazu kommen noch Felle, Becken und so weiter. Ich stecke pro Monat locker 100 bis 200 Euro in Verbrauchsmaterial für's Schlagzeug. Ich möchte hier jetzt aber auch nicht die Leser damit langweilen oder mich gar als großen Märtyrer darstellen..


Nein nein, ich hab dich ja danach gefragt. Ist schon richtig.

Dann ist gut. Auch wenn wir eine Platte aufnehmen: Klar hat die Plattenfirma die ihren Vorschuss geleistet, aber der geht dafür auch komplett drauf. Da wird nichts in die eigene Tasche gewirtschaftet oder unter uns aufgeteilt. Der Produzent will sein Geld, wir müssen irgendwo in Studionähe übernachten, und auch das Studio selbst muss gemietet sein. Dann noch Promo-Shootings, gegebenenfalls Video-Shootings, das sind so Kleinigkeiten die sich summieren.


Umso schwieriger ist das alles sicher wenn sich der Aufwand kaum rentiert, oder zumindest von der Presse nicht hinreichend gewürdigt wird. Im Metal-Hammer Soundcheck beispielsweise habt ihr ja bei euren ersten Platten wirklich den letzten Platz quasi für euch reserviert gehabt.

Ja, das aber ganz souverän. Das ist immer unser angestrebtes Ziel, im Hammer wieder Letzter zu werden. Wir haben das fünf Mal in Folge geschafft, und da sind wir sehr stolz drauf!


Nein, ich glaub mit der SLAUGHTER PROPHECY ward ihr nur Vorletzter.

Ach, verdammt. (lacht)


Ja, ärgerlich...

Das versaut uns ja den ganzen guten Schnitt. Dafür hat's diesmal aber souverän wieder geklappt - zum Glück. Das ist so ein Spiel mit dem Metal-Hammer. Ich denk mal die meisten anderen Bands würden, wenn sie jedes Mal so schlecht abschneiden würden wie wir, ihre CDs schon gar nicht mehr zum Soundcheck einreichen, sondern nur eine CD hinschicken, sagen "Macht ein Einzel-Review mit einem der uns gut findet" und dann war's das. Aber wir streben das natürlich an und freuen uns dann jedes Mal wenn es geklappt hat.


...letzter zu werden. Nicht ernsthaft, oder?

Naja, ich mein, beim Metal-Hammer gibt es ja auch fähige und nette Leute, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber für mich, als Käufer oder als Leser des Heftes, der ich ja hin und wieder, wenn auch nicht regelmäßig auch bin, war es eigentlich schon seit langem so dass ich den Soundcheck immer von hinten gelesen hab. Also die Platten, die ich richtig gut fand sind irgendwo ganz hinten im Soundcheck gelandet, während die ganze Trendscheiße die gerade vom Metal-Hammer hochgehypt worden ist, immer Album des Monats wurde.


Ja, ein ähnlicher Verdacht hat sich mir auch schon aufgedrängt.

Das ist aber auch okay, ich denke die meisten Leute die Sacred Steel schon mal gehört haben und das lesen, wissen wohl auch wie sie es einzuschätzen haben. Ich glaube nicht dass uns dadurch irgendwelche Käufer entgehen, eher im Gegenteil: Jemand der weiß er mag traditionellen Stoff und sieht, Sacred Steel haben eine neue Platte draußen, hört sicher ohnehin mal rein und kauft sie gegebenenfalls. So gesehen ist der letzte Platz vielleicht sogar ein gutes Kaufsargument.


Oft wird ja gerade Gerrits Gesang kritisiert, und das zumeist sehr unwirsch. Was kannst du diesem entgegnen?

Ich steh einfach drauf. Ich sag das nicht nur weil ich da spiele und wir als Band zusammenhalten, sondern ich fand den Gesang schon geil bevor ich überhaupt bei Sacred Steel angefangen habe. Aber natürlich lese ich auch die Vorwürfe und kenne sie zur Genüge. Ich kann schon nachvollziehen, dass es Leute gibt denen das nicht gefällt. Mir ist schon klar dass es eine extreme Gesangsart ist. Aber genau das fehlt heute sehr vielen Bands finde ich, so ein richtig eigenständiges Trademark, wo man wirklich nach zehn Sekunden weiß "Ahach, das ist King Diamond" oder "Das ist Omen". So soll es auch mit Sacred Steel sein. Die meisten anderen Bands im Powermetal Bereich klingen doch alle ziemlich gleich. Gerrits Gesang bleibt wohl aber einfach eine Geschmacksfrage. Ich mag seinen Stil, genauso gibt es aber auch Sänger die ich Scheiße finde. Von daher ist Kritik völlig okay.


Wie steht's denn mit eurer Produktion? Sicherlich klingt ihr auch heute nicht wirklich nach Bombast, aber gerade auf älteren Scheiben ist der Sound mitunter wirklich sehr dünn, wenn ich zum Beispiel an die REBORN IN STEEL zurückdenke. Spiegelt das einfach eure zumindest finanziell sehr begrenzten Möglichkeiten damals wieder?

(lacht) Das war die allererste Scheibe die wir überhaupt gemacht haben, die hat demnach natürlich einen sehr eigenen Sound. Das war zum Einen finanziell bedingt. Wir hatten zwar den Deal bei Metalblade, die waren aber noch eher abwartend und haben noch nicht ganz so viel Budget rausgerückt. Zum Anderen hatten wir aber natürlich auch keinerlei Erfahrung. Wir haben die Scheibe hier um die Ecke in Kirchberg oder so ähnlich aufgenommen. Das war ein Tonstudio was in einem Musikgeschäft untergebracht war. Der Typ dort hat sonst Schlager produziert, hatte noch nie eine Metalband bei sich im Studio gehabt und hatte dementsprechend auch keine Ahnung. Wir haben dann am ersten Tag CDs von Trouble und Omen und so weiter mitgebracht um ihm zu zeigen wie wir klingen wollen.


Wie, ihr musstet selbst die groben Anhaltspunkte setzen wie ihr klingen wolltet, ganz ohne Eigeninitiative des Produzenten? Oft ist es heute ja umgekehrt, und man erkennt manchmal fast eher den Produzenten als die Band beim Hören einer neuen CD.

Ja, also das ist jetzt ja schon zehn Jahre her, aber so weit ich mich erinnern kann hatte der Kerl tatsächlich noch nie eine Metalband zuvor bei sich sitzen gehabt. Er fragte mich zum Beispiel als ich mit meinem Schlagzeug ankam, wofür ich denn die zweite Bass-Drum bräuchte. Das alles war damals schon irgendwie Pionierarbeit. Witziger Weise gibt's aber auch Leute die genau diesen Sound wieder cool finden. Wir haben neulich in Griechenland gespielt wo die erste Scheibe echt Kultstatus hat, da stehen die Leute voll auf das Ding. Wenn ich das Album heute höre klingt der Gitarrensound tatsächlich etwas nach Trouble, und ich find der Typ hat seinen Job damals gar nicht schlecht gemacht. Was die Scheibe natürlich sehr krass klingen lässt ist die Tatsache, dass alles sehr höhenlastig ist. Gerade der Gesang pfeift einem bisweilen ganz schön in die Ohren.


... Was viele neuere Bands aber einfach umgehen indem sie die Gitarren auf C stimmen. Ihr werdet in der Presse meist als Power Metal geführt. Wenn man in dieser Sparte weiterschaut, trifft man auf Dragonforce oder Sonata Arctica. Nicht nur dass euer Songwriting deutlich riffbetonter ausfällt, auch euer Klangbild bildet einen enormen Kontrast. Das ist aber sicherlich gewollt.

Ganz genau. Von diesen Bands wollen wir uns auch ein bisschen abgrenzen. Nicht weil wir es schlecht finden, sondern einfach weil wir sagen "wir machen etwas anderes". Für uns steht Heavy Metal für etwas anderes als diese Highspeed-, Melodic-, Keyboard-, Kitschschiene. Trotzdem sehen wir uns nach wie vor als Power Metal Band, da ich es nicht einsehe, dass nur eine Sparte von Bands diesen Begriff für sich beansprucht. Power Metal ist für mich einfach eine schnellere, energischere Spielart das traditionellen Heavy Metal. Sacred Steel sind halt ein bisschen kantiger, ein bisschen agressiver und nicht ganz so poliert. Dennoch spielen wir Powermetal.


Kommen wir doch mal auf euer neues Album zu sprechen. Mich persönlich hat es nicht so vom Hocker gehauen. Ich finde gerade bei längerem Hören machen sich schnell Abnutzungserscheinungen bemerkbar, was bei früheren Alben nicht der Fall war. Seid ihr beim Songwriting dieses Mal anders vorgegangen?

Die ganze Platte ist sehr spontan entstanden, quasi im Rahmen einer Aufbruchsstimmung, sicherlich auch bedingt durch die neuen Leute. Das Resultat finde ich aber eher frisch und unverbraucht. Wir haben einfach nicht so lange an den Dingen getüftelt wie früher. Es ist immer ein schmaler Grat: Wenn Songs sehr eingängig sind nutzen sie sich schnell ab. Ich steh aber auf Sachen die sehr eingängig und gerade sind, zum Beispiel neuere Exciter oder so, also eigentlich wirklichen Stumpfsinn. Wir wollten eine Mitgröhl-Platte machen, so ein bisschen in Richtung der Wargods of Metal vielleicht. Das ist schließlich die Platte, wo die Hits drauf sind, die wir auch immer noch live spielen. Das war so eine grobe Zielsetzung. Daher kann es auch gut sein, dass auf den letzten beiden Scheiben Songs waren, die sich erst nach mehrmaligem Hören erschließen. Auf HAMMER OF DESTRUCTION sind dafür eingängigere Songs, die sich aber unter Umständen schneller abnutzen.


Stichwort "Intros": Natürlich sticht "Impaled by Metal" deutlich hervor. Stimmt es, dass du das mit eingebracht hast?

(lacht) Ja stimmt, ich habe das von einem Video: "The Metal Years - The Decline of the Western Civilization". Das ist eine Doku über die L.A. Metalszene in den 80ern. Da gibt es Interviews mit vielem Glam Bands, aber auch Ozzy oder Kiss, und eben auch mit dieser Dame irgendeiner Eltern-Organisation die dort ihr Programm vorstellt: Das demetalizing.


Weißt du, ob das ein fiktiver Film ist oder damals wirklich ernst gemeint war und stattgefunden hat?

Das ist ein reales Interview, zumindest gehe ich davon aus. Ob nun gestellt oder nicht, es wirkt schon real. Die Frau sitzt da an ihrem Schreibtisch, vor ihr Nieten und beschlagnahmte T-shirts, und erzählt ganz ernsthaft wie man sein "Kid" am besten "out of Heavy-Metal" bekommt. Die Szene fand ich schon immer geil, und da wir öfter Intros verwenden, hat es sich bei "Impaled by Metal" einfach ergeben. Sicher hätten wir die Szene für die Hälfte unserer restlichen Songs ebenso gut verwenden können.


Gute Überleitung! Ohne euch etwas böses unterstellen zu wollen: Bei euren Texten hab ich manchmal das Gefühl ihr gestaltet sie nach so einem Slogan-Generator aus dem Internet, manch kitschige Zeilen werden einfach zu oft wiederholt. Man könnte fast an eine Parodie denken, aber ihr bringt alles mit einer solchen Überzeugung rüber, dass dies doch nicht sein kann. Seid ihr vielleicht einfach zu bequem euch neue Texte einfallen zu lassen?

Nein, ich denke es passt einfach. Der Gerrit denkt sich schon seinen Teil dabei, und es ist auch nicht so dass es eine Parodie sein soll. Er nimmt das schon ziemlich ernst. Die Frage ist: Warum sollten wir andere Texte bringen? Ich meine, wir sind eine Metalband, wir lieben Metal, wir spielen Metal, warum sollte es daher nicht auch in den Texten um Metal gehen? Es ist ja nicht so dass Gerrit sich schlicht kopiert oder ganze Strophen klaut. Ich find es sogar faszinierend wie er aus einem doch relativ begrenzten Wortschatz immer wieder neue Kombinationen erstellt.


Naja, aber selbst auf der neuen Platte grüßt schon wieder die Zeile "Crush the Holy save the Damned", und gleich dahinter sogar noch "purified by Pain". Keine wirklich brandneuen Zeilen, muss das denn wirklich sein?

Ach, du meinst "Blood and Thunder". Der Song besteht ja fast nur aus alten Sacred Steel Songtiteln, das ist dir wahrscheinlich nicht aufgefallen.


Nein, ich dachte das macht ihr immer so (scherzhaft)

(lacht) Dieses Mal war es aber ganz bewusst. Ich glaube Manowar haben das auch mal so gemacht.


Seit dem Olli und Jörg weg sind, habt ihr euch als Band ja quasi auf alte Werte besonnen. Steht für euch denn jetzt fest dass ihr wirklich auf dieser Power Metal Schiene weitermachen wollt, also auf Grunz-Einlagen von Gerrit fortan eher verzichtet?

Das kann ich jetzt noch gar nicht sagen, wir halten uns schon alle Richtungen offen. Im Moment hatten wir einfach Bock auf eine Platte wie die Aktuelle, da wir auf den letzten beiden Veröffentlichungen doch fast ein bisschen zu weit abgekommen waren von dem, was Sacred Steel auf den ersten drei Platten ausgemacht hat. Das war aber okay. Das war wirklich so ein Tritt gegen den Trend aller gängigen Powermetal Bands die immer noch melodischer, keyboardlastiger und fröhlicher wurden, und auch ein Song wie SLAUGHTER PROPHECY kann auf so einer Platte stehen.
An sich steht unser Power Metal Kurs fest, aber wenn sich mal wieder Ausschweife in irgendwelche Extrem-Metal Sparten anbieten, so werden wir uns sicher nicht gegenseitig verbieten, diesen Song auch zu spielen.


Ich persönlich halte SLAUGHTER PROPHECY für eure mit Abstand beste Scheibe. Welche findest du denn am besten?

Das mit SLAUGHTER PROPHECY geht Vielen so, ich glaub Gerrit gehört auch dazu. Ich selbst tue mich schwer zu sagen die Neue sei am besten, da das jeder Musiker sagt, aber ich glaube in meinem Fall ist es einfach wirklich so. Die IRON BLESSINGS zum Beispiel fand ich schon damals als sie rauskam nicht besonders stark, und wenn mich jemand direkt danach gefragt hat, hab ich das auch gesagt. Da waren einfach einige Füllersongs dabei. Die Neue dafür ist aber genau mein Fall, sehr straight. Ich hab einfach Bock die Songs auf einer Party mitzugröhlen, und auch wenn wir die Songs live spielen gehen die Leute gleich voll mit. Im Moment finde ich die Neue einfach am besten, von den alten würde ich mich wohl auf Bloodlust festlegen.


Wie sieht's denn mit einer Tour aus, oder auch Festivalgigs im Sommer?

Wir haben zum CD-Release acht oder zehn Konzerte gespielt, jetzt haben wir erst Mal Pause bis Ende Januar. Danach haben wir ein paar Einzelgigs gebucht, und ich bin gerade dabei eine Tour für's Frühjahr zusammenzustellen. Es ist immer schwierig etwas zu finden was zum Einen für uns einen Sinn ergibt, zum Anderen aber auch finanzierbar ist. Für neue Daten ist aber unsere Website jetzt wieder stets auf dem neueste Stand, neben einem schicken neuen Online Shop stehen dort auch immer die aktuellen Live-Daten.


Und wie sieht's mit Festivals aus?

Wir haben uns bei verschiedenen Festivals beworben. Von vielen kam gar keine Reaktion, von manchen kamen auch Absagen. Ich glaube das Problem ist einfach das Sacred Steel so polarisieren wie sehr wenig andere Bands. Bei Festivals nehmen die Veranstalter lieber Bands die sich jeder angucken kann. Dieses typische Mal-hier-und-mal-da-gucken wie es auf Festivals üblich ist. Sacred Steel ist sicher keine Band die sich super dazu eignet. Wir versuchen es trotzdem weiter, biedern uns aber auch nicht an, nur um zehn Uhr morgens vor einem leeren Acker spielen zu dürfen.


Das sicher zu Recht. Ich hab keine Fragen mehr, möchtest noch irgend etwas loswerden?

Danke für den Support. Die Leute sollen sich unser Zeug gerne mal anhören, wenn sie Bock haben!



Konzertberichte:
 
  • Konzertbericht vom 09.02.2007

  • Reviews:
     
  • Sacred Steel - HAMMER OF DESTRUCTION

  • Band-Infos:
     
  • Sacred Steel

  •  
     
        Seitenanfang   
    Top-15 Interviews
     
    Sunrise Avenue 949
    Kamikaze Kings 376
    Blind Guardian 326
    Die Kassierer 323
    Negative 319
    Boysetsfire 317
    Frei Wild 315
    Sportfreunde Stiller 313
    At Vance 311
    Ronnie James Dio 305
    Gorgoroth 299
    Doro 296
    Judas Priest 293
    Demian Heuke 286
    Powerwolf 274

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     

    Top-15 Bands
     
    Gun Barrel 491
    Victory 406
    Dare 402
    Bonfire 391
    Kiss 384
    Accept 377
    AC/DC 357
    Gotthard 352
    UFO 348
    Iron Maiden 345
    Krokus 337
    Die Ärzte 332
    Running Wild 330
    Helloween 317
    MSG 317

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     

    Top-16 Reviews
     
    My Dominion
     CONSUMED
    396
    Lechery
     IN FIRE
    362
    Hear Me Loud
     THE SYSTEM
    353
    Bullet
     STORM OF BLADES
    347
    Hard Riot
     THE BLACKENED HEART
    331
    Philip Sayce
     INFLUENCE
    321
    Dynamite
     BLACKOUT STATION
    315
    Joe Bonamassa
     DIFFERENT SHADES OF BLUE
    311
    Garagedays
     PASSION OF DIRT
    301
    Merkabah
     UBIQUITY
    297
    Burden of Life
     THE VANITY SYNDROME
    297
    Infinitys Call
     UNCONDITIONAL
    291
    Miseo
     LUNATIC CONFESSIONS
    291
    Order To Ruin
     THE LOSS OF DISTRESS
    289
    Stepfather Fred
     HELLO LARRY BROWN
    280
    Vision Divine
     9 DEGREES WEST OF...
    279

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     
    Werbung 
       
     






    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 16.11.2013