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Airbourne
 
Airbourne - David RoadsSommer, Sonne, Festivals! Zwei Tage vor dem Bang Your Head erhielt ich nicht nur die Möglichkeit, mit Judas Priest zu plaudern, sondern ebenfalls mit den heißen Newcomern Airbourne. Die vier Australier entzünden sowohl auf ihrer Debüt-Scheibe RUNNIN' WILD, wie auch Live ein wahres Feuerwerk an Rock'n'Roll, welches nicht selten an AC/DC erinnert. Zusammen mit Günti von Rockstation ergründeten wir also in einem Gespräch mit dem Rhythmus-Gitarristen David Roads die tiefen des Rock und erfuhren ebenfalls, ob die Toten Hosen in Australien bekannt sind.

Datum:
 R.W./Günti, 25.06.2008

Wir fragten...
 Roger: Willkommen in der Schweiz. Ihr wart ja erst vor einem Monat hier. Habt ihr euch wohl gefühlt?

David: Ja schon. Es ist ein schönes Land. Wir haben hier im Mai ja einen Support-Gig für Status Quo gespielt. Und der war wirklich gut.


Letztes mal habt ihr also für Status Quo eröffnet, heute für Iced Earth und Judas Priest? Was hält ihr davon?

Ich denke es ist schlicht fantastisch. Ich liebe Judas Priest schon seit Ewigkeiten und sie sind ein großer Einfluss für unsere Musik. Wir werden hoffentlich nach der Show noch hier bleiben und sie auf der Bühne erleben können.


Ihr habt ja bereits die Bühne mit Motörhead, den Rolling Stones, Korn, Kid Rock und Mötley Crüe geteilt. Das sind bereits ziemlich viele große Bands.

Ja schon. Für die Rolling Stones, Motörhead und Mötley Crüe haben wir in Australien eröffnet. Das war im Jahr 2006, noch bevor wir unser Debüt-Album aufgenommen haben. Für die Stones zu eröffnen war für uns eine große Ehre. Wir haben die Jungs anschließend auch getroffen. Und letztes Jahr waren wir auf Australien-Tour mit Motörhead und Rose Tattoo, was ebenfalls eine coole Sache war. Also mit diesen beiden Band zu Touren und zu lachen, mit welchen wir aufgewachsen sind und die ebenfalls einen großen Einfluss auf unsere Musik hatten.


Ihr habt also die Rolling Stones getroffen?

Ja, wir trafen sie nach der Show und tranken ein kleines Bier zusammen. Bevor die wieder weiterfliegen mussten. Ich sprach z.B. mit Richard Keith über Gitarren. Das sind ziemlich coole Leute. Und sie sind ziemlich auf dem Boden geblieben.


Die meisten Bands träumen von einer Karriere wie eurer. Und es gibt auch viele Bands mit einem ähnlichen Sound wie ihr, welche trotzdem nicht so erfolgreich sind. Weißt du, wieso das ausgerechnet euch passiert?

Eine schwierige Frage. Wir wollen einfach überall so gut wie möglich spielen und so viel touren, wie es irgendwie möglich ist. Wir kommen ja ursprünglich vom Land, weshalb wir auch nach Melbourne gezogen sind. Da konnten wir viel öfters auftreten als in unserer Kleinstadt. Wir sind aber auch schlicht von den richtigen Managern aufgebaut worden. Ich denke, wir haben einfach einen guten Manager und einen guten Booker, der die richtigen Shows bucht und uns als Band weiterbringt. Was eine Menge Arbeit ist.


Du denkst also, dass es auch schlicht an den richtigen Beziehungen liegt?

Ja, das sicher. Es ist aber auch so, dass der Markt wieder besser für Rock'n'Roll ist. Rock'n'Roll war zwar nie tot, und es gab ihn immer. Aber viele Leute mögen ihn plötzlich wieder. Und Bands wie Jet oder Mouthmother (Name nicht sicher), also zwei andere australische Bands haben auch Erfolg. Und ich schätze, wir sind wieder in einer Art Rock-Ära. Die Leute hören diese Art von Musik wieder. Das ist gut, und deshalb wollen wir auch spielen.


Euer Erfolg kam ja sehr schnell. Was macht ihr, um am Boden zu bleiben?

Wir behalten schlicht unseren Kopf klar und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Also möglichst jede Nacht zu spielen. Und wenn es schlecht geht, dann genießen wir halt den freien Tag, trinken ein Bier und versuchen gleichzeitig einfach eine gute Zeit zu haben. Wir spielen die Festivals und die anderen Shows.


Günti: Ihr seit jetzt seit 1½ Jahren auf Tour. Gab es da schon Momente, wo ihr euch ausgebrannt gefühlt habt?

Nein, eigentlich nicht. Das läuft bisher sehr gut. Okay, manchmal hast du Mühe nach viel Alkohol wieder auf die Beine zu kommen. Also wenn du nach der Show zu viel getrunken hast, geht es manchmal auf Tour ein paar Tage, um wieder richtig fit zu werden. Aber ich denke, jung zu sein, hilft da sehr. (lacht) Wenn ich vielleicht 40 Jahre alt wäre, würde ich dir ev. was anderes erzählen. Aber es geht bis jetzt gut.


Roger: Wie kam dann der Kontakt mit Roadrunner-Records zustande?

Mit Roadrunner? Wir haben in Amerika auf einem Festival Namens South By Southwest-Festival in Texas gespielt. Wir waren vorher bei Capitol Records unter Vertrag. Die wurden dann von einer anderen Firma übernommen und haben sich nicht mehr um uns gekümmert. Und so waren ¾ der Band glücklich damit, aus dem Vertrag aussteigen zu können. Glücklicherweise erhielten wir sogar das bereits aufgenommene Album zurück. Danach spielten wir an diesem Festival. Und da wurde Roadrunner auf uns aufmerksam und hat uns kontaktiert. Nach ein paar weiteren Shows, einem Treffen und ein paar Bier haben wir bei ihnen unterschrieben. Und so hat es halt angefangen. Wir hätten kein besseres Label aussuchen können, weil Roadrunner wirklich ein sehr gutes Rock- und Metal-Label sind. Die stehen wirklich leidenschaftlich hinter ihren Bands. Und sie arbeiten darum auch sehr hart. Was sehr gut ist.


Gab es auch andere Labels, die an euch interessiert waren?

Ja. Da wir aus Australien kommen, waren z.B. auch einige australische Labels an uns interessiert. Und dann sind wir durch Amerika getourt, wodurch auch die amerikanischen Labels auf uns aufmerksam wurden.


Euer Album klingt sehr authentisch. Weißt du wieso?

Das ist genau die Art Album, die wir aufnehmen wollten. Es ist genau dieser rohe Rock-Touch, den wir spielen wollen, also so wie Rose Tattoo, AC/DC oder Angel City, oder generell wie diese anderen australischen Bands. Also dieses rohen Rocksound. Also keine komplizierten Sachen sondern schlicht Rock'n'Roll. Und wir sind sehr glücklich mit dem Endresultat.


Günti: Das war mein erster Eindruck. Natürlich hört man da irgendwie AC/DC raus. Aber auch Angel City hört man als großer Einfluss.

Ja, finde ich auch.


Angel City ist eine Band, welche hier in Europa nicht besonders bekannt ist. Aber ich habe zwei oder drei Alben von denen. Ist da immer noch Doc Neesen dabei?

Im Moment ist Doc nicht dabei, sondern ein anderer Sänger. Die sind wieder einmal auf Australien-Tour. Aber Angel City sind ja eigentlich die "The Angels" einfach mit einem anderen Bandnamen. Die spielen nach wie vor Shows. Also einfach ohne Doc, der sein eigenes Ding durchzieht.


Roger: Die sind also groß in Australien?

Ja, The Angels sind in Australien sehr bekannt.


Aber die haben nie den Schritt nach Europa gewagt?

Nein, leider nicht. Ähnlich wie Rose Tattoo. Okay die waren Groß in Deutschland und anderen kleinen Regionen. Aber nicht so wie AC/DC, welche jetzt wirklich überall Erfolge feiern konnten. Aber Rose Tattoo und The Angels touren schon seit Ewigkeiten umher.


Günti: Rose Tattoo haben ja erst gestern zusammen mit Motörhead in der Schweiz gespielt.

Cool. Wir haben im Verlaufe dieses Monats einige Shows und Festivals zusammen gespielt. (lacht)


Roger: Da gab es also eine australische Invasion.

Ja, so in der Art.


Okay, also nur so zu zehnt… aber immerhin…

Ja…


Das Release-Datum von "Running Wild" in Europa war ursprünglich für Januar vorgesehen, war aber schließlich erst letzten Monat. Weißt du, was da passiert ist?

Ich denke, das ist vor allem eine Label-Strategie um das Album erst kurz vor unserer Europa-Tour raus zubringen. Also um die Aufmerksamkeit der Tour noch zu verstärken. In Australien wird es jetzt seit fast einem Jahr verkauft. Also seit unserer Tour dort. Die Plattenfirma veröffentlicht also immer dann erst, wenn wir auf Tour kommen. Damit die Leute nicht allzu lange auf uns warten müssen. Ich kenne einige Ort in Europa, wo es erst jetzt erschienen ist. Aber nun ist es draußen und wir sind da, um es vorzustellen.


Günti: Bist du zufrieden mit den bisherigen Resultaten und den Reaktionen auf das Album?

Ja. Denn die Reaktionen waren großartig. Speziell an diesen Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park oder Downlight-Festival. Da hatten wir jeweils ein sehr gutes Publikum. Und auch das Album kommt sehr gut an. Es war jetzt auch ein sehr guter Monat, was die Shows betrifft.


Roger: Etwas, was ich nicht verstehe ist das Ding mit dem Hellfire und dem "Let's Ride"-Track. Es wäre ja so, dass Hellfire nur auf der Promo-CD und nicht auf den CDs in den Läden drauf sein sollte. Aber ich sah CDs in einem Shop mit dem Hellfire-Track und nicht mit dem Let's Ride. Was ist mit diesen Liedern nun?

Let's Ride war auf der australischen CD, und Hellfire wurde erst nach dem Album aufgenommen. Es ist aber ein guter Song, den wir unbedingt auf dem Album haben wollten. Das Album wurde also nur für Australien mit "Let's Ride" raus gebracht und für den Rest der Welt gilt eigentlich "Hellfire". "Let's Ride" werden wir womöglich auf einem weiteren Album raufpacken.


Auf einer deutschen Airbourne-Fanseite stand, dass "Hellfire" nur für die USA bestimmt ist. Stimmt das also nicht?

Also Let's Ride ist für Europa und "Hellfire" für Amerika?


Ja, das stand da.

Okay. Ich bin da nicht ganz sicher. Aber es könnte schon sein.


Günti: Mir leuchtet es sowieso nicht ein, weshalb ihr für verschiedene Länder verschiedene Songs habt.

Also wie gesagt war "Let's Ride" auf der australischen Version. Und "Hellfire" wurde erst später geschrieben und auf die CDs gepackt. Aber vielleicht werden wir alle mal zusammenführen und dann nochmals raus bringen oder beide Tracks auf einem weiteren Album zusammen packen.


Bauen all diese tollen Rückmeldungen und Konzerte nicht einen riesigen Druck fürs nächste Album auf? Wie wollt ihr damit umgehen?

Also wir schreiben bereits an neuen Stücken, während wir jetzt auf Tour sind. Damit es für uns einfacher wird, wenn der Punkt für eine Vorproduktion kommen wird. Während den Soundchecks probieren wir immer wieder neue Riffs aus und jammen ein Bisschen. Dann werden wir ein paar Songs zusammenstellen und die anschließend mal als Grundideen aufnehmen. Wir werden wohl bald mit den Arbeiten für ein neues Album starten. Auch um die ganze Sache am Laufen zu halten.


Roger: Ich möchte jetzt noch ein Bisschen auf eure Vergangenheit zu sprechen kommen. Airbourne wurden bereits vor neun Jahren gegründet. Was ist in den ersten 4 Jahren passiert?

Das ganze fing an, als die beiden Brüder Joel und Ryan O'Keeffe in einem kleinen Raum begannen zu spielen. Das waren damals noch kleine Kinder. Und vor ca. sechs Jahren habe ich Joel kennen gelernt. Wir arbeiteten damals beide in derselben Bar und haben nach der Arbeit miteinander gejammt. Wir merkten schnell, dass wir die gleiche Musik und dieselben Bands mögen. Und so kam ich als Rhythmus-Gitarrist zu den beiden Brüdern. Bald darauf ist Justin Street am Bass zu uns gestoßen. Und so besteht das aktuelle Line-Up bereits seit sechs Jahren.


Habt ihr immer unter dem Namen "Airbourne" musiziert oder hattet ihr auch andere Namen?

Nein, wir haben uns immer "Airbourne" genannt. Das ganze ist ja dann auch erst wirklich losgegangen, als wir vom Land in die Stadt gezogen sind, was auch so beabsichtigt war.


Günti: Ihr seid also noch Melbourne gezogen, um euch bekannter zu machen?

Ja genau. Denn Melbourne ist wirklich so die Rock-Stadt von Australien. Wir lebten damals so drei Stunden davon entfernt. Also sind wir vor ca. fünf Jahren dahin gezogen um vorwärts zu kommen.


Roger: Das Ende des Namens "Airbourne" wird gleich geschrieben wie "Melbourne". Ist das nur ein Zufall?

Ja, das ist eher zufällig. Aber das ist auch der richtige englische Weg, wie man "Airbourne" buchstabieren soll. Also Airbourne O-R-N-E. Aber das ist wirklich ein Zufall. Also Airbourne und Melbourne. (lacht)


Günti: Wir haben noch darüber diskutiert. Dabei habe ich mich gefragt, ob es einen Zusammenhang mit dem Film "Airbourne" gibt oder zur Air-Force oder so ähnlich.

Ja. Der Name geht auch in diese Richtung, denke ich. Denn da gab es die 101 Airbourne-Division im zweiten Weltkrieg, welche bis heute existiert (eine wichtige Streitkraft der USA, welche u.a. mit Fallschirmspringern operiert). Ich denke, diese Division kann man durchaus mit einer Band auf Tour vergleichen. Also ein paar Jungs, die zusammenhalten. Wir fahren halt zusammen um die Welt und spielen Konzerte.


Geht dieses Authentizität eurer Musik und der Bandname auch in Richtung des letzten Rose Tattoo's Album "Blood Brothers"?

Ja, definitiv.


Ist das etwas, was du als Rockband schlicht haben musst? Also dieses zusammenhalten? Ist das auch einer der Schlüssel zum Erfolg, dass ihr eine Einheit seid und nicht einzelne Musiker, welche zufällig zusammenspielen?

Ja, ganz sicher. Speziell für eine Rockband. Da funktionierst du auf der Bühne wie eine Maschine. Speziell in unserer Band ist das so. Ich bin ja der Rhythmus-Gitarrist. Und zusammen mit dem Schlagzeuger und dem Bass versuchen wir wie eine gut geölte Maschine zu spielen. Und das ist sehr wichtig. Wir leben ja auch zusammen und so sind wir als Einheit viel besser als einzeln. Wir üben auch sehr viel zusammen, wenn wir nicht gerade Konzerte spielen.


Wie habt ihr es geschafft, Lemmy (Kilmister von Motörhead) als Lastwagenfahrer für euer "Runnin' Wild"-Video zu gewinnen?

Wir haben ihn kennen gelernt, als wir mit Motörhead auf Australien-Tour waren. Er mochte, was wir tun. Und dann haben wir ihn einfach gefragt, ob er den Lastwagen in unserem Video-Clip fahren möchte. Er fand es cool und hat deshalb zugesagt. Vor den Aufnahmen sind wir zusammengehockt und haben ein paar Jack Daniel's getrunken. Er hat uns dann einige Motörhead-Storys erzählt. Also vor allem von Dingen, welche auf Tour passiert sind. Es war sehr cool und hat viel Spaß gemacht, den Video-Clip aufzunehmen. Wir hatten dann am nächsten Tag wieder ein Konzert und hatten fast keinen Schlaf, weil wir die ganze Nacht durch gearbeitet haben. Also bis am Morgen und dann haben wir am nächsten Album wieder gespielt.


Roger: Der Clip ist wirklich cool.

Ja, finde ich auch. Es war aber schon schwierig, in einem fahrenden Lastwagen zu spielen. Aber hat Spaß gemacht.


Der Lastwagen ist wirklich gefahren, während ihr gespielt habt?

Ja, schon. Der Lastwagen ist gefahren und wir mussten dazu rocken. (lacht) Also zumindest für diesen Clip.


Wie bei AC/DC, ist auch bei Airbourne das Songschreiben eine Sache, welche von zwei Brüdern übernommen wird. Sehr ihr euch deshalb auch in der Tradition von AC/DC?

Also Joel hat den größten Songwriting-Anteil. Und Ryan macht da auch mit. Aber wir fügen die Songs als gesamte Band zusammen und üben sie und so… Aber es stimmt schon, dass es bei uns ähnlich wie bei vielen anderen Bands ist, wo die Brüder viele Songs schreiben. Aber wenn bei uns von den anderen jemand eine Idee hat, probieren wir diese auch aus.


Also sind die anderen auch ins Songwriting involviert?

Ja schon. Ja, wir fügen das ganze im Übungsraum oder bei den Soundchecks zusammen. Manchmal fallen uns auch beim Soundcheck gewisse Ideen ein. Aber Joel schreibt den größten Teil.


Im Herbst wird es eine Die Toten Hosen-Tour mit euch zusammen geben. Kennt ihr die Band bereits?

Ja. Wir haben einige der Jungs an einem Festival vor kurzer Zeit getroffen. Es sind coole Jungs. Die Tour wird im Dezember sein. Und im November werden wir wahrscheinlich auf UK-Tour sein. Und danach kommen wir aufs Festland und spielen die Deutschland-Tour, welche bis kurz vor Neujahr gehen wird.


Günti: Die Toten Hosen und Airbourne sind zusammen ein Line-Up, welches niemand erwartet hätte. Wie geht das zusammen?

Keine Ahnung, ich denke die Promoter…


Günti: Die Toten Hosen singen auf Deutsch, sind eine Punkband…
Roger: also schon eher Rock'n'Roll…
Günti: Natürlich auch Rock'n'Roll, aber…


Ich denke unser Booker hat da gedacht, dass das gut zusammen passt. Wichtig ist auch, dass die in großen Hallen spielen und hier viel größer als wir sind. Also einige Orte werden so für 10'000 - 15'000 Leute Platz haben.


Ja, und vor allem auch ausverkauft sein.

Ja, hoffentlich auch ausverkauft sein. Das ist natürlich eine große Chance für uns, vor so vielen Leuten spielen zu dürfen.


Roger: Sind die Toten Hosen bekannt in Australien?

Nein, ich habe dort von denen nie was gehört. Aber wir haben dort auch sehr viele Bands, welche nur bei uns bekannt sind und umgekehrt.


Ich habe mal gehört, dass die einzige europäische Band, welche in Australien bekannt ist, Rammstein sein soll.

Ja, die sind sehr dort sehr bekannt.


Magst du die?

Ich habe noch nicht viel von denen gehört. Aber ich habe schon vom Namen gehört und werde hoffentlich bald mal auch Musik hören.


Roger: Wir sind mehr oder weniger am Ende. Günti, hast du noch eine Frage?
Günti: Im Moment noch nicht. Aber vielleicht dann nach der Show… (lacht)
Roger: Mit Die Toten Hosen werdet ihr wieder in die Schweiz kommen.


Das wird wohl so sein. Ich habe aber noch nicht die Tourdaten studiert.


Günti: Also das wird im November im Hallenstadion sein. Das ist die größte Halle in der Schweiz.

Oh, cool.


Günti: Also so mit um die 10.000 Plätze.
Roger: Vielleicht haben wir bis dahin Schnee? (Anspielung auf die sommerlichen Temperaturen während dem Interview)


Ja, dann wird hier wohl Winter sein. In Australien wird dann Sommer sein.


Dann würden wir das Interview nicht draußen führen…

Vielleicht schon. Wir müssten einfach dicke Jacken tragen.


Günti: Hast du noch ein paar letzte Worte an die Schweizer Fans?

Hallo, wie geht's euch? Hier ist Dave von Airbourne. Ich hoffe ihr mögt das Album und kommt möglichst bald wieder an eine unserer Shows. Und "keep on rocking!"


Roger Wetli - David Roads
Vielen Dank, dass Du Dir Zeit für ein Interview genommen hast.


Band-Infos:
 
  • www.airbournerock.com 

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