Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Airbourne
 
Airbourne - David RoadsDer Rock'n'Roll-Zug fährt weiter. Wie ein tonnenschwerer Güterzug rasen die Australier Airbourne durch die Welt. Alle Versuche, sie aufzuhalten, sind bisher kläglich gescheitert. Die Fans freut es. Dabei überzeugen Airbourne nicht nur auf der Bühne, sondern entfalten auch auf den Alben ihren unwiderstehlichen Pub-Rock. NO GUTS, NO GLORY heißt das Zweitwerk, dass uns die Australier um die Ohren schmeißen. Umso schöner, dass die Band auch regelmäßig Europa beehrt, und uns so die Möglichkeit für persönliche Gespräche gibt. Gitarrist David Roads stellte sich unseren Fragen, erzählte von tragischen Ereignissen und verriet uns ihre bodenständige Band-Philosophie.

Datum:
 R.W., 09.03.2010

Wir fragten...
 Willkommen in der Schweiz. Wie fühlst du dich?

David : Es ist ein wenig kalt hier. Aber ich fühle mich okay (lacht).


Wir starten mit dem neuen Album. Wann habt ihr die Songs dazu geschrieben?

Wir haben das Album auf Tour geschrieben. Wir haben auf Tour vor allem während den Soundchecks Riffs aufgezeichnet, bis wir dann die Gelegenheit gekriegt haben, heim zu gehen. Da haben wir dann die Riffs genommen und sie in Songs verwandelt.


Stimmt es, dass ihr zuhause diesen alten Pub gemietet habt, um darin die Songs zu schreiben oder zu spielen?

Ja, das stimmt. Das war das Criterion Hotel in unserer Heimatstadt. Es war eines der wichtigsten Rock-Pubs dort. Und so haben wir dort sehr oft gespielt. Es gehört dem Boss, für den wir auch oft gearbeitet haben. Er hat es uns vermietet. Das war cool, weil das Pub mittlerweile geschlossen ist. Also haben wir uns da niedergelassen, die Anlagen aufgebaut, Bier eingekauft und uns gemeinsam biertrinkend an alte Tage zurück erinnert. Wir haben das geübt und Songs geschrieben. Da waren wir dann zwischen drei und vier Monaten. Erst kürzlich habe ich von zu Hause erfahren, dass das Pub niedergebrannt ist. Es waren einige Jugendliche drin und haben randaliert. Es ist zeimlich viel Holz verbaut worden und nun ist es vollständig niedergebrannt, was mir ziemlich nahe ging.


Das sind keine guten Neuigkeiten.

Nein, aber ich hoffe, dass die dort wieder einen Pub aufbauen. Das wäre gut für Warrnambool, wo wir herkommen.


Also habt ihr die Songs im Pub fertiggestellt, die Ideen dazu aber auf Tour gesammelt?

Viele Dinge, die wir auf Tour geschrieben haben, also all die Riffs und Ideen, haben wir aufgenommen. Als wir dann zu Hause angekommen sind, haben wir uns diese Aufnahmen angehört, auf den Tisch gelegt und die Songs zusammen gestellt. Wir haben sie da in Warnambool vorproduziert. Anschließend sind wir nach Chicago geflogen, wo wir nochmals dreieinhalb bis vier Monate verbracht haben um die Songs richtig aufzunehmen.


Wie viele Songs habt ihr fürs neue Album geschrieben?

Wir haben wahrscheinlich an 15 oder 16 Liedern gearbeitet. Auf dem Album sind dann 13 gelandet. Es entstand aber dann noch die Special Edition mit Hidden-Tracks. Nach Chicago sind wir zurück nach Australien nach Melbourne gereist und haben dort ein wenig geprobt. Dabei sind weitere fünf oder sechs Lieder entstanden. Wir haben diese dann fertiggestellt und sind in ein Studio zu Hause gegangen und haben die Songs aufgenommen. Anschließend haben wir sie fürs Album fertiggemacht, um sie als Bonus-Tracks verwenden zu können.


Auf dem ersten Album haben ja vor allem die O'Keeffe-Brüder Songs geschrieben. Wie war es diesmal?

Es war wieder so, dass unser Sänger Joel das meiste geschrieben hat. Aber wir arrangieren seine Ideen als Band im Studio zusammen. Jeder gibt zwar seine Ideen ein, aber es ist schon hauptsächlich Joel, der das Meiste geschrieben hat.


Das erste Album wurde Land für Land, oder Region für Region nach einander auf den Markt gebracht. Wie ist es mit dem neuen Album?

Es scheint, als ob es diesmal weltweit mehr oder weniger zur gleichen Zeit rausgekommen ist. In Europa war es zumindest gestern. Ein paar Tage zuvor wurde sie in Japan, Neuseeland und Australien veröffentlicht. Sie wird also viel besser zur gleichen Zeit rausgebracht worden, als beim ersten Album. Aber in Amerika wird sie erst am 20. April in den Läden stehen.


Hat das mit dem Tourplan zu tun? Also werdet ihr im April in Amerika auf Tour sein?

Im April werden wir in Großbritannien auf Tour sein. Wir schließen jetzt also zuerst die Europa-Tournee ab, wechseln dann bis Ende April auf die Inseln und betouren danach Amerika. In den Staaten werden wir also im Mai unterwegs sein. Das Album wird somit kurz vor Tourstart in den amerikanischen Läden stehen.


Damit die Fans durch das neue Album auf Konzert vorbereitet sind und die Songs kennen?

Ja, das ist so. Wir haben diese Tournee gestartet, bevor das Album veröffentlicht wurde. Darum mussten wir auch die Setliste umstellen und haben ein paar alte Songs mehr gespielt und nur ein paar wenige neue. Aber jetzt wo das neue Album draußen ist, können wir das Set etwa halb-halb auf beide Alben aufteilen.


Merkt man auf der Bühne gut, ob das Publikum die neuen Songs kennt oder nicht?

Es sieht so aus, als wären wir auch mit den neuen Songs nicht verloren, wenn das Publikum diese nicht kennt. Wir haben erst kürzlich in München gespielt und da schien es, als ob die Leute die neuen Songs bereits kannten. "No Way but the hard Way" war eine Single, die bereits am Radio gespielt wurde. Aber die Leute sind sehr schnell damit, sich mit den neuen Liedern vertraut zu machen. Die Singen die Refrains mit. Okay, zum Teil singen sie falsche Texte, aber das merken sie ziemlich schnell und passen sich an (lacht). Aber auch das ging bereits ziemlich gut.


Kommen wir zu geschäftlichen Sachen. Viele junge Bands spielen sich den Arsch ab, um am Ende realisieren zu müssen, dass sie von ihrer Plattenfirma oder sonstigen Geschäftspartner über den Tisch gezogen wurden. Wie groß schätzt du die Chance, dass dies ebenfalls mit Airbourne passieren könnte?

Von der Plattenfirma selber?


Auch, aber ebenfalls bezogen auf eure Geschäftspartner.

Wir haben eine gute Beziehung zu Roadrunner. ES ist ein Label, welches wirklich hinter seinen Band steht, weil es ein Rock- und Metal-Label ist. Diese Leute sind ebenfalls Fans von der Musik. Wir waren vorher bei Capitol, als wir dort zusammen mit vielen anderen Bands fallen gelassen wurden, weil sie mit einer anderen Plattenfirma zusammen schlossen. Da hat uns Roadrunner quasi aufgelesen. Die ließen uns dann auch konstant touren. Ich denke, dass heute auch ein andere Zeit ist als früher. Denn heute fließt nicht mehr so viel Geld durch die Plattenfirmen, wie es in den 80er Jahren tat. Was eine direkte Auswirkung der illegalen Downloads ist. Darum ist es für uns auch nicht mehr so gefährlich, betrogen zu werden. Und wir pflegen eine gute Beziehung zu Roadrunner. Es ist ein gutes Label.


Kümmert ihr euch den über die geschäftliche Seite euer Band, oder konzentriert ihr euch mehr aufs Schreiben der Songs und aufs Live spielen?

Für die geschäftlichen Dinge haben wir extra einen Manager und andere Leute. Wir leben schlicht den Rock'n'Roll. Und wenn am Ende des Tages etwas zu essen und zu trinken haben, sind wir zufrieden. Wir konzentrieren uns auf die Konzerte, darauf gute Songs zu schreiben, eine gute Zeit zu haben und Rock'n'Roll auf der Bühne zu zelebrieren. Wir haben die Manager, die sich um den ganzen geschäftlichen Scheiß kümmern.


Aber ihr habt schon so etwas in der Art eines Monatslohns?

Nein, wir sind nur arme Musiker. Ich meine, heute verdient man mit den CDs nicht mehr so viel Geld. Dafür aber mit Konzerten und Merchandise. Da kriegt man auch ein wenig Geld für sich selber. Aber viel Geld stecken wir wieder in die Band. Zum Beispiel auch in diese Tour. Der Bus, in dem wir gerade sitzen, ist nicht gerade billig. Eine Tour kostet viel Geld. Man muss die Bühnentechniker und andere Personen zahlen. Aber wir sind glücklich und es zahlt sich insofern aus, als dass wir das Touren und spielen genießen können. Solange wir am Ende des Tages ein Bier erhalten, was bei uns der Fall ist, sind wir glücklich. Wir leben unseren Traum.


Den eigenen Traum leben, ist ein gutes Stichwort, weil wir zum Live-Aspekt kommen: Wenn man so euren Tourplan anschaut, hat man das Gefühl, dass ihr fast jede Nacht spielt. Wie fühlt ihr euch dabei?

Ja, es ist ein wirklich brutaler Tourplan. Aber es ist gut so. Wir spielen in der Regel vier Shows am Stück und haben dann wieder einen freien Tag. Und meistens besteht der freie Tag darin, dass wir unterwegs in die nächste Stadt sind. Wir sind da also vor allem unterwegs. Aber es kann hart sein. Wenn du mal am Abend einen Drink zu viel getrunken hast, kannst du am nächsten Morgen einen brutalen Kater haben. Und du spielst einfach eine Show nach der anderen. Für uns ist das aber gut, und wir möchten das auch nicht stoppen, sondern im Gegenteil am Laufen halten. "Like a Bitbull" sagen wir dazu. Wir versuchen, schlicht überall spielen zu können und es macht Spaß.


Wie lange dauern die Konzerte auf dieser Tour? Eine oder eineinhalb Stunden?

Wir spielen jetzt jeweils eineinhalb Stunden, weil wir nun zwei Alben haben, die wir vorstellen möchten. Wir machen da halb-halb. Es sind somit längere Konzerte als früher. Mit dem ersten Album hatten wir nun Material für eine Stunde. Aber jetzt ist es ein langes Set.


Ihr spielt extrem Energiegeladen. Macht ihr Sport um Fit zu bleiben?

Nein, wir haben keine Zeit für Sport. Sport ist es, was wir auf der Bühne machen. Wir bleiben fit durch das, was wir auf der Bühne machen.


Habt ihr während der Tour Zeit zum Üben?

Wir haben kurz vor der Tour geübt, Wir waren über Weihnachten-Neujahr in Australien. Da hatten wir zum ersten Mal nach langer Zeit eine Sommerpause. Dann gingen wir nach Kanada für eine kurze Supporttour im Gepäck von Mötley Crüe. Vor dieser Tour haben wir also eine Woche in Vancouver verbracht und sowohl neue Songs wie auch die alten geübt. Auf Tour, müssen wir dann nicht mehr üben, weil wir jede Nacht das Set spielen und damit genug Übung haben. Dann haben wir aber auch Zeit, während den Soundchecks zu proben, speziell auf dieser Tour ist das so. Wir sitzen ja sonst nur herum. Und so nutzen wir den Soundcheck um kurz die neuen Songs durchzuspielen und das Set zusammen zu stellen.


Ihr habt viele Konzerte gespielt, aber ausgerechnet den Wacken-Gig veröffentlicht. Ist das Wacken wirklich das größte Heavy Metal Open Air oder habt ihr schon auf größeren gespielt?

Also Wacken war schon das größte Open Air, auf dem wir bisher gespielt haben. Ich denke da waren so ca. 80.000 Leute. Da bist du dann mitten in der Welt des Metal und Rock'n'Roll. Wir haben da letztes Jahr gespielt und ich bin mir nicht sicher, ob wir es dieses Jahr wieder tun. Ich hoffe es. Aber es ist das größte, was wir bisher gespielt haben.


Also ist es nicht vergleichbar mit dem Sweden-Rock oder so?

Ich weiß es nicht. Fürs Wacken Open Air sind wir extra aus Amerika eingeflogen. Ich mag aber generell alle Open Airs, speziell diejenigen in Europa. Hier gibt es reine Rockfestivals, was in Australien nicht der Fall ist.


In der Schweiz habt ihr ja bereits in größeren Hallen als dem Volkshaus gespielt. Spielt für euch die Hallengröße überhaupt eine Rolle?

Nein. Es ist toll in Bewegung zu bleiben. Als Headliner spielen wir von Mal zu Mal vor mehr Leuten. Es ist toll zu sehen, dass immer mehr Leute an unsere Rock'n'Roll-Shows kommen. Wir mögen es nach wie vor, auch in kleinen Lokalen zu spielen, weil es ganz andere Konzerte sind. Eine große Festival-Bühne verfügt über ganze andere Qualitäten als eine Pub-Bühne, wobei beide ihre Vor- und Nachteile haben. Im Pub bist du viel näher beim Publikum, was eine persönlichere Stimmung gibt, und sehr viel Spaß machen kann. Auf Festivals ist es toll, draußen vor so vielen Leuten zu spielen, die sich wiederum ganz anders als im Pub verhalten. Aber wir mögen wirklich beides.


Wir sind bereits am Ende angelangt. Was möchtest du deinen Fans noch sagen?

An all unsere Fans: Herzlichen Dank für eure Unterstützung. Ich hoffe ihr mögt NO GUTS, NO GLORY. Ich hoffe wir sehen uns bei den Shows und keep rockin.


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Airbourne
Reviews
¬ BLACK DOG BARKING
¬ RUNNIN' WILD
Interviews
¬ 25.06.2008
¬ 09.03.2010
Konzertberichte
¬ 21.03.2010
 
 

Top-15 Interviews
 
Sunrise Avenue 949
Kamikaze Kings 376
Blind Guardian 326
Die Kassierer 323
Negative 319
Boysetsfire 317
Frei Wild 315
Sportfreunde Stiller 313
At Vance 311
Ronnie James Dio 305
Gorgoroth 299
Doro 296
Judas Priest 293
Demian Heuke 286
Powerwolf 274

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-15 Bands
 
Gun Barrel 491
Victory 406
Dare 402
Bonfire 391
Kiss 384
Accept 377
AC/DC 357
Gotthard 352
UFO 348
Iron Maiden 345
Krokus 337
Die Ärzte 332
Running Wild 330
Helloween 317
MSG 317

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-16 Reviews
 
My Dominion
 CONSUMED
396
Lechery
 IN FIRE
362
Hear Me Loud
 THE SYSTEM
353
Bullet
 STORM OF BLADES
347
Hard Riot
 THE BLACKENED HEART
331
Philip Sayce
 INFLUENCE
321
Dynamite
 BLACKOUT STATION
315
Joe Bonamassa
 DIFFERENT SHADES OF BLUE
311
Garagedays
 PASSION OF DIRT
301
Merkabah
 UBIQUITY
297
Burden of Life
 THE VANITY SYNDROME
297
Infinitys Call
 UNCONDITIONAL
291
Miseo
 LUNATIC CONFESSIONS
291
Order To Ruin
 THE LOSS OF DISTRESS
289
Stepfather Fred
 HELLO LARRY BROWN
280
Vision Divine
 9 DEGREES WEST OF...
279

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 
Werbung 
   
 






© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013