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Brainstorm
 
Antonio Iena und Thorsten Ihlenfeld von BrainstormBrainstorm aus dem Schwabenland beehrten Europa diesen Frühling mit einer Tour, deren Package ausschließlich aus tollen Live-Bands bestand. Denn sowohl Pagan's Mind wie auch Powerwolf konnten den hohen Qualitätsstandard von Brainstorm halten und sorgten mit ihrer unterschiedlichen Musik für gute Unterhaltung. Fürs Radio Kanal K interviewte ich Gitarrist Thorsten Ihlenfeld und den neuen Bassisten Antonio Iena vor dem Konzert im Z7 in Pratteln. Erfahrt also mehr über die Neulinge (Bassist und Album) und bekommt Einblick in die Gedanken einer ganz "normalen" Heavy Metal-Band.

Datum:
 R.W., 11.03.2008

Wir fragten...
 Wie war die Tour bisher?

Thorsten: Sehr schön und wunderbar. Heute ist ja der achte Tag. Wir freuen uns, dass wir auf Tour sind, denn wir können es immer kaum erwarten, bis wir wieder aus dem Studio raus sind. Obwohl das auch Spaß macht. Aber wir sind auf jeden Fall eine Band für die Bühne. Und von daher sind wir froh darüber, dass wir wieder unterwegs sind.


Ihr habt mit Pagan's Mind und Powerwolf erstklassige Vorgruppen am Start. Andy (B. Frank, Sänger) hat in einem Interview gesagt, dass Powerwolf von den Fans gewählt wurden. Stimmt das so?

Thorsten: Ja, das kann man durchaus so stehen lassen. Bei Powerwolf ist immer was los. Sie sind sehr unterhaltende und lustige Genossen. Und wenn man extra den weiten Weg aus Rumänien macht (der Sänger), dann ist das schon was Wert.


Der wohnt noch nicht fest in Deutschland?

Thorsten: Nein, denn so muss er nicht so viel Steuern zahlen (lacht).


Gefallen die euch auch musikalisch?

Thorsten: Ja schon. Es ist klassischer Heavy Metal mit allen Klischees, welche es dazu braucht. Und wenn man darauf steht, kann man sich eigentlich nichts anderes als Powerwolf wünschen.


Sind bei euch alle drei Bands im gleichen Tourbus unterwegs?

Thorsten: Wir teilen den Bus mit Pagan's Mind. Und Powerwolf kommen mit dem Camper. Denn soviel Platz gibt's in unserem Bus nicht, dass wir drei Bands mit reinpacken könnten.


Ihr spielt heute ja wieder mal im Z7. Kannst du dich an dein erstes Mal im Z7 erinnern?

Thorsten: Ja, sehr gut. Denn da waren wir mit dem Camper da (lacht). Das war 1997 und wir waren mit Morgana LeFay und Solitute Aeturnus da. Das war eine Woche nach Dio und wir haben uns riesig gefreut, hier zu sein.


Dio hat da nicht das gesamte Publikum schon vorher für sich genommen?

Thorsten: Nein, unser Konzert war gut besucht. Hat echt Laune gemacht.


Antonio, hast du auch schon hier gespielt?

Antonio: Nein, hier habe ich noch nie gespielt. Aber ich freue mich tierisch drauf und bin sehr überrascht über den schönen Club. Der macht einen guten Eindruck und die Leute sind alle total nett, die haben gutes Equipment am Start und es ist schön.


Aber die Farmer Boys haben auch schon in der Schweiz gespielt?

Antonio: Die haben auch schon hier gespielt. Aber da war ich noch nicht dabei. Da hatten sie noch einen anderen Bassisten. In der Zeit, wo ich dann dabei war, haben wir nicht im Z7 gespielt sondern in anderen Clubs.


Kommen wir zum aktuellen Album Downburst. Wo seht ihr die Stärken im Vergleich zu den anderen Alben?

Thorsten: Also ich finde jetzt nicht, dass auf den anderen Alben große Schwächen waren. (lacht) Für uns sind die Alben im Prinzip Zeitdokumente. Also ich finde, dass jedes Album die Band so wieder spiegelt, wie sie in dem Moment war. Und das ist für uns das schönste Dokument. Wir sind also genau so stolz auf das Album von 1997, wie jetzt auch auf das neue. Auf das Neuste ist man natürlich immer am meisten stolz, das ist klar. Aber wir würden kein Album anders machen als wir es getan haben. Die Unterschiede sind mit Sicherheit, dass wir uns hoffentlich als Songwriter und als Musiker selber weiterentwickelt haben. Das versuchen wir wenigstens. Musikalisch versuchen wir nicht zu stagnieren. Wir wollen also nicht ein Album im Prinzip viermal aufnehmen. Also vier Alben aufnehmen, die alle genau gleich klingen. Wir wollen schon, dass man es als Brainstorm wieder erkennt, ganz klar, weil wir schließlich auch Brainstorm sind. Aber wir wollen schon unsere musikalischen Grenzen so weit ausleben können, dass wir sagen, dass es für uns in Ordnung ist.


Wie groß war denn der Einfluss der Fans auf dieses Album? Denn da habe ich auch gehört, dass euer Fanclub Einfluss hatte.

Thorsten: Also Einfluss auf die Songs haben im Prinzip ja nur wir. Weil wir können nur das schreiben, was aus uns rauskommt. Wir können nicht ein Album auf dem Reißbrett entwerfen. Also wenn jetzt jemand sagt, wir wollen 4-5 schnelle Songs auf der Platte haben, und wenn es dann halt bloß zwei gibt, dann gibt es halt nur zwei. Weil es sich halt so ergibt. Wir machen Bauchmusik. Wir machen die Musik, welche wir toll finden. Und von daher kann man das nicht Einfluss nennen. Es ist mit Sicherheit so, dass wenn man was unbewusst im Ohr hat, das auch Einfluss hat. So im Stile von: " Oh, das wär vielleicht schön, wenn wir es drauf hätten." Aber auf Biegen und Brechen bestimmt nicht. Das wäre auch nicht ehrlich.


Etwas anderes, was mir aufgefallen ist, ist, dass die CD-Verpackung diesmal in rot gehalten wurde. Ihr wechselt ja von Album zu Album die Grundfarbe. Steckt da ein Konzept da hinter?

Thorsten: Nein, gar nicht. Wir verfolgen kein bestimmtes Konzept, sondern wollen mit unserer Musik unterhalten. Und nicht irgendwie mit dem Zeigefinger durch die Gegend laufen und predigen, dass ihr jetzt das so wie wir machen müsst.


Kann es nicht auch ein Verkaufsargument sein, da es mit seiner roten Farbe bestimmt im Mediamarkt hervorsticht?

Thorsten: Ach so, im Mediamarkt. Ach dann ist es super. Dann haben wir alles richtig gemacht. (lacht) Nein. Also wir haben uns schon auf der Liquid Monster Tour unterhalten, wie wir uns das neue Album ev. vorstellen könnten. Und der Grundtenor war auf jeden Fall, dass wir ein anderes Studio nehmen wollen, mit einem anderen Produzenten zusammen arbeiten wollen und dass das Cover wirklich ein bisschen spartanischer ausfallen soll als die anderen. Also nicht, dass wir jetzt irgendwie sparen wollen. Wir wollten einfach eine dominante Figur auf dem Cover haben und nicht noch einen Hintergrund dazu. Und das haben wir uns 2005 so vorgenommen und gesagt, dass das jetzt mal unsere Ziele sind, und dann wurde daran gearbeitet.


Cool sind auch die Bonustracks, welche ihr auf der Special-Edition habt. Wie habt ihr die ausgesucht? Die unterscheiden sich ja ziemlich von den restlichen Songs.

Thorsten: Die unterscheiden sich ziemlich und deswegen sind es auch die Bonustracks.


Werdet ihr die auch Live-Spielen?

Thorsten: Nein.


Also gerade den schnelleren….

Thorsten: Nein, auch den nicht. Weil im Prinzip sind Bonussongs Songs für die Fans, welche das Album dann kaufen, wenn es gerade rauskommt. Und nicht für solche, die irgendwann in zwei Jahren sagen, dass sie es nun auch möchten, weil es gerade nichts anderes gibt. Die dürfen auch gerne diese 10 Songs haben. Aber wir möchten unseren Fans auch was bieten, wenn sie eine CD von uns kaufen und dafür sind solche Bonussachen eben da. Und für uns ist das Bild mit Downburst mit den 10 Songs, welche überall drauf sind, komplettiert. Und alles andere ist eben Bonusmaterial, welches von der Qualität nicht schlechter ist, aber welches halt nicht zu diesem Grundbild passt, welches wir uns für dieses Album vorgestellt haben. Aber da die Songs uns auch wirklich selber sehr gut gefallen, haben wir sie veröffentlicht. Aber deswegen wollten wir sie als Bonustracks deklarieren. Damit jedem klar ist, dass es die eben oben drauf gibt. Aber das Album selber besteht aus 10 Songs.


Beim letzten Interview hast du betont, dass ihr eure regulären Jobs immer mit der Band abstimmen könnt. Hat es bei eurem alten Bassisten jetzt plötzlich nicht mehr gepasst?

Thorsten: Das war genau so. Und die Konsequenz muss man dann halt irgendwann mal ziehen. Wenn man vor einem Punkt steht, wo man sieht, dass es so, wie es jetzt ist, nicht mehr weiter geht, muss man sich für etwas entscheiden. Und das ist halt meistens das, was die Familie ernährt, und nicht das, was am meisten Spaß macht.


Aber ihr habt jetzt wieder Ferien oder unbezahlten Urlaub genommen?

Thorsten: Also jeder so wie es gerade ging.


Was machen eure Familien in der Zeit? Kommen die mit?

Thorsten: Also die besuchen uns, so oft wie es geht. Klar, aber wenn man in Stuttgart wohnt, kann man nicht immer nach Kopenhagen fliegen, schon gar nicht mit zwei Kindern. Soviel verdient man nicht. (lacht) Die genießen auch die freie Zeit ein bisschen, wenn der Papa mal nicht da ist, so 2, 3 Wochen.
Antonio: Die sind froh, wenn sie mal Ruhe haben. (lacht)
Thorsten: Also die kennen es halt schon lange. Von dem her ist das schon okay. Und heut zu Tage mit Internet und allem ist immer noch ein bisschen Kontakt da. Mehr als früher. 1997 hast du Angst gehabt, wenn du nur nach Hause telefoniert hast, dass danach nicht dein Konto gesperrt wird vor lauter 3.55 DM pro Minute-Tarife von Spanien nach Deutschland. Und heutzutage durch die Internet-Telefonie oder Videotelefonie ist es viel einfacher geworden. Das kostet ja fast nix mehr. Sie können sich also gut damit arrangieren.


Ihr habt ja jetzt als neuen Bassisten Antonio von den Farmer Boys gefunden. Gibt es die Farmer Boys eigentlich noch?

Antonio: Also die Band gibt es eigentlich nicht mehr. Also jetzt schon seit 2-3 Jahren.


Habt ihr euch den aufgelöst?

Antonio: Wir haben uns nie offiziell aufgelöst. Aber die Band besteht nicht mehr.


Du bist aber noch bei Stereo Pilots dabei?

Antonio: Also das ist mehr so mein Hobby-Projekt, welches nebenbei noch ein bisschen läuft. Aber der Fokus oder die Priorität liegt schon bei Brainstorm. Auch von der Zeit her. Man kann sich ja nicht zerreißen. Da muss man halt die Prioritäten im Vorfeld festlegen.


Wie hast du dich bei Brainstorm eingelebt?

Antonio: Sehr gut. Wir haben uns eigentlich ziemlich schnell ziemlich gut verstanden. Die Kollegen machen es einem aber auch nicht allzu schwer. Es ist eigentlich alles sehr witzig hier und absolut problemlos.


Spielt da auch die Tatsache mit, dass ihr aus der gleichen Gegend kommt?

Thorsten: Ja, mit Sicherheit. Es ist für eine Band sicher besser, wenn sie regelmäßig proben kann, als wenn man sich nur zu Tourneen und Aufnahmen trifft. Ich meine das Bandgefüge ist so einfach intensiver und wir wollen ja auch eine Freundschaft aufbauen. Wir verdienen alle keine Millionen, also sollte das Zwischenmenschliche schon passen. Und das war uns schon wichtig. Und das es so gut passt, ist ein Glück für uns.


Im Booklet wird mir nicht ganz klar, wer jetzt eigentlich den Bass eingespielt hat.

Thorsten: Nicht? (lacht)


Nein. Also ich habe das mehrmals durchgelesen, bin aber nicht schlau draus geworden. Wer war das?

Thorsten: Milto Illitsch war das. (lacht)


Also euer zweiter Gitarrist?

Thorsten: Nein, nein. Milto Illitsch. Der ist klasse. Wirklich, das war ein echter Glücksgriff, dass wir den gefunden haben. Uns war klar, dass wir nicht einen Studiobasser haben wollen und deswegen haben wir gesagt, komm, der Milto Illitsch macht das. Und das war echt klasse. …. Also die Hälfte hat Milan gespielt und die andere Hälfte ich, und deshalb heißt der Milto Illitsch. (lacht).


Also das hätte ich jetzt nicht raus gefunden. (lacht ebenfalls)

Thorsten: Ja, so ist das halt. Und wir haben gedacht, das passt gut, weil Milan und Torsten, Milto Illitsch, wunderbar.


Ihr habt ja letztes Jahr auf dem Bang Your Head gespielt. Vor einem Song ist Andy (B. Franck, Sänger) mit einem kleinen Motorrad auf die Bühne gekommen. War das als eine Verbeugung vor Judas Priest zu verstehen?

Thorsten: Nein, das war vor allem ein sehr lustiger Gag. Wir wollten das einfach mal ein bisschen von einer lustigen Seite zeigen, weil Metaller ja oft als zu ernst verschriehen sind, vor allem die Bands. Dabei gibt es so viele lustige und nette Jungs. Und wir haben uns da gesagt: "Warum nicht mal mit einem Minibike auf die Bühne gehen um das Ganze von einer humoristischen Seite zu zeigen?" Und die Leute haben es gut aufgenommen. Und auch die Presse hat es als das verstanden, was es auch sein sollte. Also es wurde danach nicht als Verarsche oder sonst was beschrieben. Sondern nur, dass man als Metaller auch lustig sein darf. Ich meine von uns ist man das ja eh gewohnt. Wir sind recht humorvolle Jungs. Von daher fand ich die Aktion schon gut.


Auf eurer Live-DVD Honey for the B's sind ja sehr viele Aufnahmen drauf. Waren die Aufnahmen alle geplant oder wurden die mehr so im Zusammenhang mit den Festivals halt ebenfalls aufgenommen?

Thorsten: Also teils, teils. Also die Budapest-Show war auf jeden Fall so geplant, von der ersten Tour, und das sieht man auch. Und auf Wacken wird ja eh grundsätzlich fast alles mitgeschnitten…


Hat da die Band auch Einfluss darauf oder wird das einfach auch noch aufgenommen?

Thorsten: Nein, nein. Also natürlich hast du als Band darauf Einfluss. Also du kannst sagen, ob du es möchtest oder nicht. Der Qualitätsstandard, welcher Wacken bietet, ist aber so hoch, dass man wirklich bescheuert wäre, wenn man es nicht in Anspruch nehmen würde. Weil da sind teilweise 10 Kameras vorhanden, also je nach Bühne halt. Aber die haben bis zu 10 Kameras mit Leuten, die wirklich was davon verstehen. Und dadurch, dass da viele Bands aufgenommen werden können, sind auch die Preise auf einem Niveau, wo sich das viele Bands sonst nicht leisten könnten. Oder zumindest nicht in der Qualität.


Das heißt, dass es für die Bands so günstiger ist?

Thorsten: Es ist für die Bands einfach eine super Sache. Natürlich kostet das Geld. Aber im Endeffekt wäre es für viele Bands unrealisierbar, wenn die Festivals nicht so einen Service anbieten würden. Ganz klar.


Gebt ihr dann auch das Okay dazu, welche Songs z.B. auf die Wacken Compilation kommen?

Thorsten: Ja. Das Recht haben alle Bands.


Das erklärt auch, wieso zum Teil von Nightwish und von den Böhsen Onkelz nichts drauf ist.

Thorsten: Ja, klar. Das wäre ja auch ein Unding, wenn man darauf keinen Einfluss hätte. Ich meine, das sind unsere Songs, wenn man mal aus unserer Sicht redet. Dann gibt es das Recht am eigenen Bild. Als Journalist ist dir das ja bekannt. Und ob es sich da um ein stehendes oder um ein laufendes Bild handelt, macht da keinen Unterschied.


Ihr habt letztes Jahr die ersten regulären Alben nochmals aufgenommen. Werden wir heute was davon hören?

Thorsten: Nein.


Ihr konzentriert euch also auf die aktuelleren Alben?

Thorsten: Also wir haben ja nur 90 Minuten. Und mit nun sieben Alben ist das nicht mehr so einfach. Was man weg lässt und was nicht… Natürlich liegt der Fokus auf dem neuen Album. Wir wollen vier, fünf Songs vom neuen Album einbringen. Man soll die alten Klassiker nicht vergessen. Und dann sind die 90 Minuten ruck zuck voll. Was anderes ist, dass Andy erst seit 2000 dabei ist.


Also ihr spielt Songs ab der Ambiguity (Andys erste Platte)?

Thorsten: Ja, wir spielen auch ältere Songs. Aber auf jeden Fall liegt das Schwergewicht auf den Sachen, welche vor allem auch aktuell sind. Wir müssen ja schließlich auch ein wenig an die Absatzzahlen denken. Und neue Songs… also alte Songs machen auch Spaß, aber du willst ja selber spüren, wie die neuen Songs jetzt auf der Bühne wirken. Auch für die Fans, die dann da sind.


Wie sehr variiert ihr die Songs?

Thorsten: Wie meinst du?


Also habt ihr ein Pool von 20 Songs, von denen ihr jeweils 15 spielt?

Thorsten: Nein, also wir gucken schon, wie wir uns auf der Bühne wohl fühlen mit den Songs und wie die Leute darauf reagieren. Und dann versucht man, das bestmöglichste zusammen zustellen.


Heißt das, dass ihr jeden Abend ähnliche Setlisten spielt?

Thorsten: Ähnliche auf jeden Fall. Wobei nicht gleich. Also bis jetzt war die fast jeden Abend anders. Und das wird auch so bleiben, weil du immer dann merkst, dass du vielleicht gleich lieber einen verschieben oder weglassen willst. Wir haben ja jetzt 150 Songs zum aussuchen, von daher…


Eine schöne Auswahl.

Thorsten: Also da kriegen wir schon 20 oder 18 zusammen, welche wir dann spielen können.


Das heißt, Antonio musste jetzt alle 150 Songs auswendig lernen?

Antonio: (lacht) Nein, nein. Ich kenne natürlich das letzte und das aktuelle Programm. Eigentlich kenne ich die letzten vier Platten oder so. Die könnte ich schon spielen. Aber wir haben uns hier im Vorfeld auf eine gewisse Anzahl geeinigt und haben jetzt auch schon im Proberaum herum experimentiert. Und auch auf Tour variiert es. Man hat auch jetzt gemerkt, welche Songs live funktionieren und welche weniger.


Wir sind bereits am Ende des Interviews. Gibt es noch etwas, was ihr euren Schweiz Fans gerne mitteilen möchtet?

Thorsten: Ja. Danke für den Platz 96 in den Schweizer Alben-Charts. Vielen, vielen Dank. Echt Klasse. Hat uns sehr gefreut, ohne Scheiß. Weil es das erste Mal war, dass wir bei euch in den Charts waren. Und irgendwie hat die schöne Verbindung, die wir von Anfang an, besonders hier her nach Pratteln ins Z7 und zu den Schweizer Fans im Allgemeinen, hatten, die hat jetzt so ihren ersten Höhepunkt gefunden. Und man merkt doch, dass wenn man kontinuierlich gut daherkommt und gute Konzerte spielt, Spaß hat und gerne kommt, dass sich das eben dann auch mal bemerkbar macht. Und das ist klasse.


Vor zwei Jahren auf der Liquid Monster Tour wart ihr ja überrascht über den großen Besucheraufmarsch im Z7.

Thorsten: Ja, wir waren sehr angenehm überrascht.


Sind es heute noch mehr?

Thorsten: Ich denke mal ja. Die Vorverkäufe sehen zumindest danach aus.


Vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit für ein Interview genommen habt.


 
 
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