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Cornerstone ®
 
CornerstoneVielen Rock und Metal-Bands aus Österreich eilt ein schlechter Ruf voraus, was einfach nicht richtig ist und irgendwie an mangelnder Akzeptanz im eigenen Land liegen mag. Dass Österreich mehr zu bieten hat(te) wie Falco, EAV oder die berüchtigte Volksmusik, zeigen reihenweise die unterschiedlichsten Bands. Ob "extrem" siehe Belphegor oder wie in diesem Beispiel "gemäßigt" Cornerstone. Grund genug für Jochen G. bei der Beseitigung dieses Missstandes zu helfen und den beiden Männern Michael Wachelhofer (Bass, Keyboards, BG-Vocals) und Steve Wachelhofer (Gitarre, Vocals) des gemischten Quartetts mit einigen Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Datum:
 J.G., 14.01.2009

Wir fragten...
 Das Jahr 2008 liegt nun hinter uns. Dein Fazit in einem Satz?

Stefan: Im Großen und Ganzen können wir sehr zufrieden sein: obwohl das Jahr sehr turbulent begonnen hat, haben wir mit der Unterzeichnung eines Plattenvertrages mit einem amerikanischen Label, einer Tour durch Großbritannien und der weltweiten Release unseres Albums HEAD OVER HEELS vermutlich mehr erreicht, als wir uns je erträumen ließen (Das war jetzt ein sehr langer Satz ;-))


Was mir gleich zu Beginn aufgefallen ist, war das (R) hinter dem Bandnamen. Du hast den Namen also schützen lassen? War das überhaupt möglich, denn z.B. eine Band mit gleichem Namen aus Dänemark ist mir bestens bekannt?

Michael: Nun, die Frage habe ich mehr oder weniger erwartet (*lacht*) "unsere" Cornerstone gibt es seit ca. 10 Jahren, und von einem rein rechtlichen Standpunkt aus betrachtet sind wir die einzigen, die den Namen Cornerstone im Musikbiz verwenden dürfen, weil wir um teures Geld ein weltweites Patent des Namen Cornerstones eingetragen haben - daher auch immer das ® im Zusatz zum Namen. Allerdings sind wir alle der Meinung, das es im Musikgeschäft ein Mit- und kein Gegeneinander sein, daher versuchen wir einfach, uns gegenseitig nicht zu verletzten. Aber wie schon erwähnt: rein rechtlich gesehen ist die Sache glasklar, ich sehe daher auch keinen Grund, den Namen unserer Truppe zu ändern. Ist bis jetzt auch kein Problem gewesen, die anderen Cornerstone spielen ja einen komplett anderen Stil. Es gab ja in der Vergangenheit auch zwei "Nirvanas" oder zwei "Rages" , zum Beispiel, und das hat auch geklappt - mehr oder weniger (*lacht*)
Stefan: Früher nannten wir uns "Faith", was Michael und ich aber zu farblos fanden. Danach haben wir beschlossen, dass jedes Bandmitglied 10 Namen wählen soll, und aus den 40 Namen wollten wir dann einen aussuchen. Geendet hat das ganze dann so, dass Michael - der alte Streber - 10 Namen hatte, ich fünf, und die Sängerin einen - einer fürchterlicher als der andere. Daraufhin hat Michael mal seine CD-Sammlung durchforstet, und ist auf das Styx Album CORNERSTONE von 1979 gestoßen... das war es (lacht).


Für euer neues Album HEAD OVER HEELS habt ihr einen längst überfälligen Plattenvertrag bekommen. War es denn so schwer hier in Europa etwas zu finden, dass ihr in den U.S.A. gelandet seid?

Michael: Offen gesagt, waren wir gar nicht richtig auf der Suche (*lacht*). Wir waren ursprünglich bei einem Label in Arizona unter Vertrag - ich weiß bis heute nicht, wie die auf uns gestoßen sind, vermute aber, dass da Dennis DeYoung (ex-Styx) seine Hand im Spiel hatte - ich war mit Ihm in losem Mailkontakt, und zwei Wochen danach kam das Angebot des Labels... allerdings hat die Zusammenarbeit nicht funktioniert, daher haben wir dann im Sommer den Vertrag gekündigt und sind nun bei ATOM-Records, einem kleinen aber feinen Label aus Ohio (U.S.A.) unter Vertrag. Die Zusammenarbeit funktioniert relativ reibungslos, Scott Kinnison (CEO ATOM Records) ist ein feiner Kerl! Gute Entscheidung!


Bringt euch der Vertrag bereits ein paar Vorteile? Wie seid ihr mit den Verkäufen des Albums zufrieden?

Stefan: Nun, der Verkauf bei den Konzerten läuft recht gut. Aber wie auch alle anderen spüren auch wir, dass die Leute Songs eher downloaden, als CD's zu kaufen. Über die Downloadzahlen weiß ich nichts, weil wir noch keine Reports vom Label bekommen haben.
Michael: Oh yeah, reden wir über Verkaufszahlen und Marketing, ich hoffe, nur, dass wir uns jetzt nicht wie Styx anhören, und nicht auch die Etikette "Corporated Rock" umgehängt bekommen (*lacht*) Im Ernst: wir haben erst vor etwa einem Monat mit der Album-Promotion begonnen, und haben den "Fehler" gemacht, uns auf die U.S.A. zu konzentrieren, und dann kam die Rezension. Egal, was Du über die U.S.A. gehört hast: es ist noch schlimmer! Leute müssen Ihre Häuser verkaufen oder Ihre Pensionskonten auflösen, um zu überleben... in Detroit z.B. haben Tausende Ihre Arbeit verloren! Auf jeden Fall: die Leute dort haben im Moment andere Sorgen, als neue Bands zu checken. In Europa hat die Promo erst begonnen, daher kann man da auch noch nichts sagen.


In welchem Land könnt ihr zur Zeit am Besten punkten?

Michael: Ich denke, die besten Reaktionen haben wir bisher aus den USA bekommen. Aber auch England mag uns, wir waren dort auf Tour, und die Leute haben es wirklich genossen, und wollten uns teilweise vom Fleck weg für Folgeauftritte buchen.


Wie sieht es mit Österreich aus? Wir hören immer wieder Klagen von Österreichischen Bands, die über mangelnde Fanunterstützung im eigenen Land klagen, obwohl ausländische Bands bei Gigs und Festivals durchaus abgefeiert werden?

Michael: Ich glaube, in Österreich gibt nur drei erfolgreiche Genres: da gibt es einmal die deutschsprachigen Interpreten, die von Ihrem letzten Date und Händchenhalten mit Ihrem Freund singen, oder davon, wie sie sich ein Eis kaufen. Dann die Volksmusikszene, you know, Lederhosen, Dirndl und Jodeln, und eine kleine Heavy Szene, die aber SEHR hart ist... Speed Metal, Black Metal, etc. - die sprechen daher naturgemäß nur ein Randpublikum an. Dazwischen gibt es fast nichts. In Österreich wirst Du erst akzeptiert, wenn Du im Ausland Erfolg hast. Dann heißt es plötzlich: "UNSERE Helden...". Davor hieß es: "Eine österreichische Band - oh Gott!". Ohne sich die Band überhaupt anzuhören. Yeah, fuck you, too!
Stefan: Nun, der Spruch "der Prophet gilt im eigen Lande nichts" hat in Österreich wahre Gültigkeit. Eine Bandvorstellung läuft bei uns in der Regel so ab: "Ich darf nun Band X aus Österreich..." - und das war es auch schon wieder. Die Leute hören gar nicht mehr weiter zu, egal, wie gut die Musik ist, was die Band schon erreicht hat. "Band aus Österreich - oh Gott!". Ende der Diskussion. Ein Grund, warum wir hier gar nicht erst versuchen, zu punkten... wenn's jemanden gefällt, soll er aufs Konzert kommen oder sich die CD kaufen, wenn nicht, dann nicht. Aber wir haben für uns beschlossen, uns auf die Märkte zu konzentrieren, wo man die MUSIK beurteilt, und nicht die Herkunft. Musik ist eine internationale Sprache, und ich bin der erste, der respektiert, wenn mir jemand sagt "Eure Musik gefällt mir nicht". Aber das liegt dann an der Musik, nicht an dem Etikett "österreichische Band", was absolut in Ordnung ist.


Ich habe gehört, dass es im Frühjahr 2009 nach Großbritannien geht. Seid ihr dort alleine unterwegs oder wer begleitet euch auf der Tour?

Stefan: Das wissen wir noch nicht, weil die Tour gerade erst gebucht wird, aber wie es momentan aussieht, werden wir das alleine machen, mit vielleicht ein oder zwei Konzerten, bei denen wir andere Bands supporten.


Und dann steht im Sommer sogar die U.S.A. auf der Liste eurer Tourplanung. Gibt es da schon konkrete Pläne?

Michael: Die Tour wird für den Anfang einmal zwei Wochen dauern, und uns durch Georgia, Ohio und North Carolina führen. Weitere Details wissen wir jedoch auch noch nicht, weil das eben erst in Planung ist. Aber: Label, Band und Booking Agentur wollen die Tour auf jeden Fall machen!


Und dann wäre da auch noch der Sommer in Europa mit jeder Menge Festivals. Gibt es da ebenfalls Pläne?

Michael: Nun, vielleicht werden wir in Österreich auf ein, zwei Festivals spielen, aber nachdem wir ja im Juli ohnehin in den USA sind, werden wir da nicht allzu viel machen, vermute ich - man braucht ja auch mal Urlaub (*lacht*)


Nach soviel Touren, denkt oder arbeitet ihr eigentlich schon wieder an einem neuen Album?

Stefan: Wir haben schon ein paar neue Songs, definitiv werden wir jedoch erst im Herbst 2009 an einem neuen Album arbeiten, 2010 geht es sicher wieder in Studio.


Apropos Album - wie läuft das bei euch? Schreibt ihr kontinuierlich Songideen nieder oder nehmt ihr euch erst Zeit fürs Songwriting im Studio?

Michael: Das kommt darauf an, wie einen die Muse küsst (*lacht*). Meistens komme ich mit einem Text und einer Gitarrenmelodie, und Stefan und ich arbeiten dann daran - erst dann kommt der Rest dazu. Ob das nun zuhause, im Proberaum, oder im Tourbus durch England ist, kann nicht eindeutig festgelegt werden (*lacht*)


Darf sich eigentlich jeder am Songwriting beteiligen oder haben sich Hauptakteure heraus kristallisiert?

Stefan: die meisten Songs sind von Michael und mir, wobei wir auch schon eine Nummer mit der Schlagzeugerin gemeinsam gemacht haben, auch die Sängerin hat schon Songs beigesteuert. Aber wie gesagt, die Hauptarbeit kommt von Michael und mir, die Schlagzeugerin spielt kein anderes Instrument, und Anja schreibt sehr selten. Wobei eines der Rätsel der Menschheit ist, warum ich einen Writing-Credit für "Crises" bekommen habe - diese Klaviernummer ist zu 100% Michael's Song, ich habe vielleicht 10 Minuten daran gearbeitet (*lacht*)


Noch eine Frage zu eurer Frontfrau? Wie hat es sich denn ergeben, dass ihr zu einer Deutschen Sängerin gekommen seid?

Michael: Anja wohnt seit drei Jahren in Wien, und sie hat in Germany schon in ein paar Bands gesungen, dass waren allerdings mehr Hobbybands.


Wie weit hatte diese Wahl Auswirkungen auf eure stilistische Ausrichtung? Jede Stimmlage hat schließlich ihre eigenen Stärken.

Michael: Nun, Anja ist mehr oder weniger der Grund, warum wir plötzlich als Heavy-Band gezählt werden, obwohl ich uns da eigentlich nie gesehen habe. Unsere frühere Sängerin hatte eine sehr spezielle Stimme, die manche Leute geliebt, manche aber gehasst haben. Anja ist da etwas neutraler, aber durch Ihre tiefe, kräftige Stimme, wirkt unsere Musik härter. Zusammen mit der Tatsache, dass wir mit einem Produzenten (Kristian Ignatov) gearbeitet haben, der dafür bekannt ist, sehr gitarrenorientiert zu mischen, bekamen wir dann auf einmal Anfragen von allen möglichen Heavy-Mags. Eines davon, ein deutsches, hat uns erst kürzlich als "AOR-Band mit weiblichen Gesang im Stil von Asia, Journey und Toto" tituliert. All diese Bands sind großartig, daher kann ich mit diesem Etikett sehr, sehr, sehr gut leben (*lacht*)


Jetzt bin ich erstmal wunschlos glücklich und bedanke mich für eure Mühe. Noch ein paar Worte für eure Fans?

Michael: Hallo, ich hoffe Ihr hattet Spaß mit dem Interview, und wir sehen uns bald alle mal wieder beim nächsten Gig! Und unterstützt notleidende Bands, das Album gibt es bei amazon.de, iTunes, Alphamusic und Musicload! Danke, Jochen für das Interview.
Stefan: Jawohl! Kauft das Album - ich muss mir endlich neue Schuhe kaufen (*lacht*) Und danke auch, Jochen für das Interview.





 
 
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