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Equilibrium
 
Equilibrium - Sandra & AndreasSeit 2001 sind sie aus dem Pagan-/Epic-Metalbereich nicht mehr wegzudenken: Equilibrium. Die Münchner Band welche mit Songs wie "Unbesiegt", "Blut im Auge" oder "Ewiger Sieg" begeistern, legen großen Wert auf Perfektion und kennen musikalisch keine Einschränkung. Zwar laufen die Arbeiten am Folgealbum des Meisterwerks REKREATUR noch, aber Sandra und Andreas haben sich für HardHarderHeavy.de Zeit genommen, um in einem ausführlichem Interview Rede und Antwort zu stehen.

Datum:
 A.K., 05.07.2012

Wir fragten...
 Wenn es nicht noch als "Top Secret" gehandelt wird; Wie würdet ihr das neue Material beschreiben?

Sandra: Also, es ist tatsächlich noch Top Secret, aber es wird tatsächlich ein paar Neuerungen geben, aber das ist wahrscheinlich immer so. Man entwickelt sich auch weiter. Wir waren schon immer in gewisser Weise experimentell und werden es auch weiterhin bleiben. Ein paar Songs gibt's schon, aber es ist noch zu früh um jetzt schon von einem Trend zu sprechen, in welche Richtung das neue Album gehen wird. Aber man darf gespannt sein.


Ihr werdet uns mit dem neuem Material also überraschen.

Sandra: Ja.
Andreas: Genau.


Mit Rekreatur habt Ihr die Neuerung des 2-fachen Refrains eingeführt. Werdet Ihr beim neuem daran festhalten oder habt ihr eine weitere Überraschung parat?

Sandra: Also ich sag mal da die meisten Sachen noch nicht geschrieben. Es sind noch alle Möglichkeiten offen .
Andreas: Man kann generell sagen, dass wir Songwriter technisch enorm dazugelernt haben – der Rene als auch ich – und es mit Sicherheit auch ein paar Neuerung geben wird und Verbesserungen.


Equi´s Musik zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung aus Metal und folkloristischen Elementen aus. Woher nimmt Rene die Inspiration für diese geniale Mischung bzw. für seine Songs?

Sandra: Also ich weiß das dem Rene sehr wichtig ist dass er sich in keiner Weise einschränken möchte. Deswegen lässt er sich von sämtlichen Musikrichtungen inspirieren, über die ganze Welt hinweg und entdeckt auch immer wieder neue Instrumente und lustige Kombinationen von verschiedenen Instrumenten. Auch verschiedene Begegnungen in der Natur kombiniert mit neuartigen oder eben alten Instrumenten die dann eben einen speziellen Sound geben. Durch diesen Sound kommt dann auch oft auch die Inspiration zum Song.


Er ist also nicht auf eine Richtung festgelegt.

Sandra: Nein, also er ruft manchmal an und sagt: "Hey ich hab des und des Spiel gespielt oder ich hab den alten Kinderfilm entdeckt und das fand ich total geil." Und das finden wir eigentlich gut. Weil er so denkt, denk ich kann man sich auch nur weiter entwickeln, wenn man einfach offen ist für alles. Und wenn man das kombiniert entstehen auch immer wieder ganz lustige Songs. Ich meine sowas wie "Unbesiegt" entsteht sicher nicht wenn man sich verschließt vor anderen Musikrichtungen. Da muss man sich dann schon öffnen für andere Musikrichtungen und das macht der Rene auf jeden Fall.


Könntet Ihr Euch vorstellen Songs auch auf English zu schreiben/singen oder bleibt Equilibrium der deutschen Sprache treu?

Andreas: Wir haben uns darüber tatsächlich schon mal Gedanken gemacht. Ja es könnte eine Möglichkeit sein, aber wir haben festgestellt dass es nicht zwingend notwendig ist. Wir kommen eigentlich – von der ganzen Welt ist jetzt ein bisschen übertrieben, so ganz umfangreich sind wir noch nicht rumgekommen – aber überall im Ausland ist es eigentlich immer super angenommen worden und, ja es lebt jetzt nicht in erster Linie durch das Sprachverständnis, unser Songmaterial. Deswegen wär's natürlich schon denkbar dass man das mal macht, aber...


Es würde vielleicht den ein oder anderen "Urzeitfan" eventuell schockieren wenn Equilibrium mit der Tradition brechen würden, oder?

Andreas: Ja möglicherweise...
Sandra: Ja, aber das das müssten die dann einfach aushalten... (lacht)
Andreas: Ja, erstens des aber das gab es bisher noch nicht. Werden wir sehen, da kann ich jetzt noch nichts zu sagen, aber die Tendenz ist wahrscheinlich eher Nein.
Sandra: Es steht im Moment noch nicht so zur Debatte.


Im Video zu "Ewiger Sieg", erklimmt Ihr eine Anhöhe, welche symbolisch für den Aufstieg und den Sieg steht. Das sah anstrengend aus, war es beim Dreh sehr anstrengend?

Sandra: Ja, schon. Es war schon hart. Irgendwie haben wir auf dieser Hütte da irgendwie übernachtet und sind morgens um vier aufgestanden um halt wegen dem Licht die besten Aufnahmen zu kriegen und das war schon ungewohnt und anstrengend sich so früh am Morgen körperlich zu betätigen. Oder halt mal im dünnen Hemdchen auf'm Gipfel zu stehen und zu gucken ob Schnee liegt und es eigentlich saukalt ist. Auch durch den Schlamm und so das war schon sehr kalt da durch zu robben.
Andreas: Insgesamt war´n es ja zwei Tage in den Bergen, wie Sandra auch schon gesagt hat, mit einer Übernachtung auf ´ner Berghütte – ach ja genau die königlich bayrische Jagdhütte war´s glaub ich – das war recht spaßig. Und als kleines Geheimnis kann ich sagen, so als kleine Insidergeschichte – das war sehr witzig. Da gab´s ´ne Szene da standen wir alle auf so einem relativ steilem Hang neben einander aufgestellt, das war schon recht kalt muss ich sagen, es hat auch geschneit und dann standen wir halt da, wie die Sandra gesagt hat in unseren T-Shirts und hatten unsere Jacken übergeworfen und dann gab´s halt die Regieanweisung: "Jacken abgeben". Dann sind die eingesammelt worden und dann haben wir gedreht...(lacht)


Es ist dann doch nicht so ein Zuckerschlecken, wie man sich das vieleicht vorstellt?

Andreas: Es war ein Erlebnis. Es war aushaltbar.
Sandra: Aber für das Ergebnis, da hat es sich dann im Nachhinein auf jeden Fall gelohnt. Ich mein, das kennt man ja auch von irgendwelchen Fotoshootings oder so. Da denk ich mir dann immer, wenn ich die Leute da stehen seh', bis zu den Knien im Wasser: Oh, das ist so ein bitterhartes Fotoshooting gewesen, wo danach alle erst mal ne Rotznase gehabt haben aber naja, für's Ergebnis...


Aber davon seid ihr verschont geblieben?

Sandra: Ich glaub schon, oder?
Andreas: Ja, ich glaub schon.


Mit Robse hielt eine wahre Naturgewalt an Vocals Einzug in die Band, der ja auch im Video zu "Ewiger Sieg" sozusagen sein Video-Debüt gegeben hat. Was hat Euch in erster Linie überzeugt, dass Robse die beste Wahl als Stimme für Equilibrium ist?

Andreas: Also, zum einen das wir ihn schon recht lange kannten. Von diversen anderen Bands und auch von andren Veranstaltungen kannten wir ihn schon recht lang und haben auch schon mit ihm in Kontakt gestanden und er hätte auch tatsächlich mal für sein so eine Art Nebenprojekt singen sollen, aber das hatte sich zerschlagen und dann war er einfach unsere erste Wahl. Also zum einen weil wir ihn halt soweit schon gut kannten und der Meinung waren das er absolut gut reinpasst, was sich dann auch bestätigt hat. Er zwar halt auch schon recht bekannt war in Szenen mit anderen Bands, aber noch nicht so über alle Maßen dass es irgendwie Komplikationen gegeben hätte. Also von daher war das wirklich wunderbar.
Sandra: Ja und er hat auch die Erfahrung mitgebracht, wie der Andi schon gesagt hat. Selbst wenn jemand eine gute Stimme hat und irgendwie 15 Jahre alt ist, das ist halt einfach auch ein Risiko, man muss dann schon mit dazu passen, professionell sein und das hat sich eigentlich alles in Robse vereint. Da hat er uns auch nicht enttäuscht. Der war von Anfang an zu 100% dabei, es hätte nicht besser laufen können.


Könntest du, Sandra dir vorstellen für einen Equilibrium-Song zum Mikro zu greifen und die Leadvocals zu geben?

Sandra: Ich kann mir das durchaus vorstellen. Man soll ja nie "nie" sagen, aber zur Zeit steht das nicht zur Debatte. Vielleicht auch nicht unbedingt für Equilibrium aber... Sonst singen wir ja auch manchmal mit. Bei "Met" zum Beispiel gibt's ja einen kleinen Part den ich mach und der Andi auch das ist ja schon ein bisserl was zumindest.


Kommen wir zu Open-Air Konzerten: Was gefällt Euch besonderes an Open Air Gigs?

Andreas: Das ist schwer zu sagen. Es klingt vielleicht banal aber es ist einfach toll ein bisschen an der frischen Luft zu spielen. Das ist tatsächlich was ganz besonderes. Wann man dann auch gerade spät spielt, dann ist es wirklich wunderbar wenn man dann diese Dämmerstimmung hat oder einfach dann schon im Dunkeln spielt wo die Lightshow richtig schön wirken kann, zur Geltung kommt, das ist richtig toll. Da fühlt man sich auch nicht eingeengt. Das ist immer ein ganz besonderes Erlebnis.
Sandra: Was ich auch klasse finde ist, dass es auch immer die besten After-Show Partys gibt. Weil auf Festivals steht die Uhr nie still und man wird danach sofort aufgefangen in Partystimmung und das ist eigentlich immer herrlich. In Clubs da muss man halt manchmal einfach gehen wenn´s am schönsten ist und steht dann irgendwo in der Pampa und muss ins Hotel fahren oder so. Das ist bei Festivals immer entspannter.


Gibt es ein besonderes Erlebnis - bei einer Show oder einem Festival - das Ihr nie vergessen werdet?

Andreas: Ja was ziemlich hart war, das war auf der Heidenfest 2010 – ich hoff ich erzähl keinen Blödsinn – da ist tatsächlich mal die komplette Beschallungsanlage ausgefallen. Wir waren dann letztendlich gezwungen den Auftritt zu unterbrechen... das war schon sehr merkwürdig. Von Seiten der Techniker war dann am Anfang gar nicht erst klar was jetzt da tatsächlich los ist, wie lang es dauern wird bis es laufen würde und das war schon echt abgefahren.


Das muss ja auch für euch echt dramatisch gewesen sein, wenn man nicht weiß woran es liegt?

Andreas: Wir standen schon da zum Backstage-Bereich hin, aber das Problem ist man wird dann schon aus so ´ner Stimmung herausgerissen und die Leute auch und das Publikum, man überlegt sich dann schon ob, naja die Bühne dann irgendwie zerlegt wird wenn es nicht mehr weitergeht so ungefähr.
Sandra: Man weiß halt nie…
Andreas: War echt "interessant" sag ich mal.


Gehen wir mal vom Open-Air ins Studio. Was macht Euch an den Studioarbeiten am meisten Spaß?

Andreas: Na ja, das ist schwer zu sagen. Vielleicht ist es einfach so, dass man sich… meistens steht ja schon so eine Art Grundgerüst, eine Vorproduktion. Aber bei der tatsächlichen Studioarbeit bei der Hauptproduktion selber ist es einfach schön zu sehen wie das Ganze dann so allmählich zusammen wächst. Also, aus den ganzen einzelnen Aufnahmen und so weiter, durch den Mix und zum Schluss der Gesang – also dieser Entstehungsprozess der ist immer wieder sehr toll. Weil es oft am Anfang noch zwar schon irgendwo absehbar ist in welche Richtung es geht, aber das Endergebnis ist dann halt doch nochmal irgendwie überwältigend. Das ist ganz toll, das zu erleben wie sich das entwickelt bis zur fertigen Produktion hin.


Es ist dann also der Lohn für die aufgebrachten Mühen?

Andreas: Genau.


Im Gegenzug: Worauf würdet ihr am liebsten verzichten wenn du könntest? Gibt es etwas das euch schon fast auf die Nerven geht?

Andreas: Ach, eigentlich nicht. Bisher war´s immer recht schön. Wir haben immer zusammen mit´m Rene aufgenommen. Er hat dann auch quasi die Regie gehabt, sozusagen. Das ist eigentlich schon immer der Fall gewesen und das war immer sehr entspannt.
Sandra: Also ich kann mich da noch an andere Zeiten erinnern. (lacht) Ich glaub das war zu SAGAS-Zeiten, oder? Ich weiß nicht, da hat´s geheißen so "Ja, wir fahr´n jetzt gleich Heim und so" und "Sandra du kannst noch warten. Wir nehmen jetzt nur noch die Gitarren auf..."
Andreas: "Turis Fratyr"!
Sandra: "Turis Fratyr"? Ist das echt schon so wieder lange her? Na ja, auf jeden Fall hab ich dann halt im anderen Zimmer vom Studio gewartet. Der Rene hat mir halt einen Film gebracht und dann hat er mir noch einen Film gebracht und dann war´s schon halb drei Uhr morgens und dann hat er gemeint: "So das ist jetzt der dritte Teil vom Herrn der Ringe. Also wenn du den geschafft hast dann haben wir´s auch geschafft." Und ich hab's dann nicht mehr geschafft den bis zum Ende anzuschauen weil das ist ja eh ein Film bei dem man dann... also morgens um halb drei das war dann schon ganz hart. (lacht) Dann irgendwie, ich weiß nicht, bin ich dann tatsächlich irgendwann halt eingeschlafen und das hat dann echt die ganze Nacht gedauert und… was war denn das für´n Song und warum hat das eigentlich so lang gedauert, Andi?
Andreas: Das war der Bonus Track, "Shingo Murata". Das weiß ich noch.
Sandra: Der musst dann noch eingeübt werden, unbedingt in der letzten Sekunde und...
Andreas: Auch eingespielt haben wir den...
Sandra: Ja, obwohl ich selbst da auch gar nichts mehr gemacht hab, war´s für mich wahrscheinlich am anstrengendsten, weil ich immer dann gehofft hab, jetzt ist es gleich vorbei. Aber es wurde dann auch geschafft irgendwann.


War es denn bei "Kurzer Epos" auch solch ein "Akt" den aufzunehmen, denn der ist ja auch sehr lang obwohl er "Kurzer Epos" heißt?

Andreas: Also da muss ich dazu sagen, das war ein Lied wo der Rene was Gitarren angeht selber eingespielt hat. Das war vom Kompositionsprozess her anders. Also er hat quasi die Sache geschrieben und gleich mehr oder weniger eingespielt. Von daher kann ich jetzt nichts dazu sagen. Aber ich denk mal dass man dann auch kein so wirkliches Zeitgefühl hat. Man macht und nimmt auf und nimmt auf vielleicht merkt man dann auch gar nicht was man dann auch tatsächlich schon für eine Länge erreicht hat.
Sandra: Ich weiß vom Rene das er Songs wie "Kurzes Epos" oder "Mana" vom Verhältnis her schneller zu komponieren und aufzunehmen sind, weil es sprudelt quasi aus ihm raus und er nimmt keine Rücksicht auf ein Songgewand – sag ich mal -, wie es jetzt irgendwie zu sein hat. Ob's Live-tauglich ist oder ob es die 3 Minuten Grenze gerade überschritten hat oder nicht. Es fällt ihm also leichter. Deswegen kann ich mir vorstellen dass so ein Song dann schneller geschrieben und aufgenommen war und ihm gar nicht so lang vorgekommen war. Es ist nur dann immer überrascht wie lang es dann wirklich am Ende ist.


Was ich nur bestätigen kann. Als ich Mana das erste Mal gehört habe, dachte ich auch nur: "Wow, Repsekt!"
Social Media wie Facebook sind heutzutage kaum wegzudenken und auch für Bands immer attraktiver. Wie wichtig nehmt Ihr Pages wie Facebook für Euch als Band?


Sandra: Ich sag mal es ist schon erstaunlich wie nah die Welt zusammenrückt irgendwie. Zum Beispiel, als ich Geburtstag hatte. Am Abend vorher kamen die ersten Glückwünsche, am übernächsten Tag - sozusagen morgens - immer noch, weil dann die Zeitverschiebung deutliche wurde. Wie das so einmal um die Welt gegangen ist, da war ich schon Baff. Wenn da tausende von Leuten dir zum Geburtstag gratulieren, das ist schon der Wahnsinn. Und wie viel man da erreichen kann. Ich bin eigentlich auch begeistert davon, wie schnell man Informationen an den Mann bringen kann.
Andererseits ist das natürlich auch immer eine Herausforderung immer Up-to-Date zu bleiben, das ganze Spannend zu halten, irgendwie allem gerecht zu werden. Bei rund 5000 Facebook Freunden in Anführungsstrichen; Wenn man dann 20, 30 Mails kriegt, Anfragen und was es sonst noch alles gibt, da kommt man dann kaum hinterher irgendwie. Wenn man das wirklich voll und ganz ernst nehmen möchte, dann weiß ich nicht wie andere das machen, ob die Leute haben die für sie dann antworten aber das ist echt 'ne Herausforderung, find ich.
Wir nehmen's insofern wichtig, dass wir mit Daten und Information versorgen, aber keiner von uns hat die Zeit jetzt 10 Stunden am Computer zu sitzen. Es ist halt immer so ein Kompromiss.


Man müsste schon fast Personal einstellen um wirklich den ganzen Tag Up-to-Date zu bleiben.

Sandra: Fast, ja. Eine Promotionabteilung, wenn man so will. Das sieht man ja auch bei den Professionellen. Es zu machen bedarf eines immensen Zeitaufwandes da immer dran zu bleiben. Und wir nehmen´s auf jeden Fall als wichtig und es ist ja heutzutage einfach wichtig. Und die Entwicklung ist ja auch da und es ist ja auch wichtiger als man denkt, vor allem bei den Kids die damit aufwachsen.


Dadurch ergibt sich ja auch die Möglichkeit eine gewisse Fan-Nähe zu wahren. Würdet Ihr sagen, dass die eine oder andere Entscheidung aufgrund von Fankommentaren beeinflusst wurde?

Sandra: Wir haben im Moment so eine Aktion laufen auf unserer Facebook-Seite, wo Fans halt Fragen stellen können. Da sammeln wir das und gemeinsam werden wir die dann im YouInterview beantworten. Also insofern kommt da schon theoretisch jeder zu Wort wenn er was zu fragen oder zu sagen hat. Und natürlich sind uns auch Meinungen wichtig die gegeben werden. Wie die Konzerte waren oder wenn sie irgendwas total scheiße fanden und man nimmt das auch schon einfach auf.
Andreas: Vielleicht muss man dazu sagen, dass man auf die Art und Weise auch ein qualifizierte Kritik bekommt die man vielleicht an anderer Stelle nicht hat. Das wird jeder Künstler kennen der sich irgendwann diverse Kritiken oder diverse Stimmen nicht mehr anschaut weil, letzten Endes zählt ja eigentlich nur die Reaktion beim Publikum. Die ist dann oft absolut abweichend von irgendwelchen Kritiken unterhalb der Gürtellinie. Das ist so eine Facebook-Aktion nicht schlecht weil, da hat man halt dann genau die richtigen Leute zur Hand. Fans oder Leute die dort einfach ehrlich dran teil haben wollen.
Sandra: Ich sag's mal so, bei Facebook hat halt tatsächlich jeder ein Gesicht, wie man so schön sagt. Und es ist natürlich viel einfacher in irgendwelchen Foren anonym seinen Frust auszulassen. Aber bei FB ist es so, da steht man dann ja doch selbst dahinter. Deswegen ist das Ganze sag ich mal vom Niveau her noch gehobener, was jetzt die ganzen Neider und Missgönner betrifft, zumal die jeder ja auch hat. Das freut mich halt persönlich, dass das Niveau einen gewissen Pegel einfach hat, weil alles andere kommt man nicht weiter mit.


Aber, mal abgesehen von der Musik, wobei könnt ihr/Du mal so richtig entspannen und den Kopf frei bekommen?

Andreas: Hm, das kennen wir nicht wir sind immer am arbeiten! (lacht)
Sandra: Also ich persönlich versuche so oft wie es geht zu meditieren oder auch Selbsthypnose zu machen. Meditieren ist die einzige Garantie, sich tatsächlich auf sich selbst zu besinnen. Gleichzeitig auch selbst wieder zu spüren wo man selbst eigentlich steht. Ich sag mal, in so eine schnelllebigen Welt muss man halt aufpassen, dass man nicht von einem Termin zum nächsten rast und zwischendurch die Erfolge nicht vergisst, sondern sich einfach mal bewusst machen wo man steht. Das ist schon wichtig. Oder auch auf Tour natürlich. Sich einfach zu besinnen und achtsam zu leben. Das ist mir persönlich sehr wichtig.


So bleibt man von dem Stress auch unangetastet und gesund. Ich kann mir vorstellen, dass es ein sehr stressiges Leben ist.

Sandra: Das stimmt. Es ist halt immer wieder so stoßweise. Es gibt Zeiten der gähnenden Langeweile und dann gibt´s wieder Zeiten wo ein Termin den Nächsten jagt und dann geht's von morgens um acht bis nachts um eins und man ist eigentlich immer noch nicht fertig. Weil einfach alles so passieren muss und andere irgendwelche Deadlines festlegen, sag ich mal. Und dann ist es gut wenn man in den Zeiten dazwischen irgendwie Kraft schöpfen kann. Das ist es was wir halt auch bei anderen Musikern sehen, das die Jahr für Jahr durch touren und dann noch unterwegs die Songs schreiben und aufnehmen vielleicht. Da muss man dann sehr aufpassen, dass man auch seelisch dabei gesund bleibt. Dass man sich da nicht übernimmt und sich immer mehr von sich selbst entfernt. Man kann einfach nur so schnell reisen wie die Seele auch hinterher kommt. Mit dem muss man sich Mühe geben sonst kann man sich da schnell selbst verlieren und in Alkohol- und Drogenexzesse abstürzen schlimmsten falls. Da muss man einfach für sich selbst sorgen.


Wahre Worte!

Nun zum Abschluss frage ich immer gerne, was Ihr Euren Fans und den Lesern sagen möchtet?


Andreas: Wir freuen uns schon sehr, wenn wir in die nächste Etappe übergehen bzw. wenn wir das Album fertig haben, wieder schön loszulegen. Das Album betouren. Die Festivals spielen und einfach mehr präsent zu sein auf der Bühne und dann dort zusammen Gas zu geben und zu feiern. Das ist immer das Schönste.
Sandra: Ich möchte auch danke sagen für die Geduld, welche die Fans mitbringen. Auch weil wir wissen dass wir für die Schaffung unserer Werke einfach eine gewisse Zeit beanspruchen. Vielleicht auch mehr wie bei anderen. Deswegen sind wir umso mehr erfreut wenn dann die Fans einfach durchhalten und wieder parat stehen wenn wir wieder da sind und mit neuen Songs. Da freu ich mich genauso drauf wie der Andi und alle anderen aus der Band. Das kann ich so sagen. Da brennen wir schon drauf, die neuen Songs dann zu präsentieren und wieder auf Tour zu gehen.


Dem kann ich mich nur anschließen. Ich freue mich auch schon sehr, Equilibrium wieder Live zu sehen und neue Songs zu hören.

Vielen Dank Euch beiden das ihr euch so viel Zeit für mich und meine Fragen genommen habt und wir sprechen uns spätestens zum Release des nächsten Albums wieder.


Sandra & Andreas: Vielen Dank. Sehr gerne.


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