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Forcentury
 
ForcenturyDie dänischen Power Metaller Forcentury haben 2010 mit VANGUARD ein großartiges Debüt-Album abgeliefert, das auch im Jahre zwei nach der Veröffentlichung noch seine Runden in meinem Player dreht. Zum Interview hatte ich mir Anfang Januar die Jungs um Gitarrist und Mastermind Marc Masters vorgeknöpft, um mehr über die Band zu erfahren. Der Plausch war richtig angenehm und spaßig. Aber lest selber...

Datum:
 W.W., 15.01.2012

Wir fragten...
 Hallo Jungs! Zunächst mal, Gratulation zu eurer Platte VANGUARD, die mir wirklich gut gefällt!

Marc Masters: Vielen Dank, Wolfgang! Danke auch für das tolle Review!

JaCK: Danke, uns auch (lacht)… Mach dich schon mal drauf gefasst, unser nächstes Album noch besser zu finden!


Erzählt mal die Geschichte von Forcentury – wie, wann und wo habt ihr angefangen?

Jonas Landt: Gegründet wurde die Band im Jahr 2008 in Kopenhagen. Es gab da eine Vorgängerband von Marc, unserem ex-Bassisten Mark, unserem ex-Keyboarder Andreas und mir. Es gab dann einige Besetzungswechsel, aber JaCK und Johnn Thunder kamen schließlich längerfristig an Bord und im Sommer 2009 kehrte dann ein wenig Ruhe ein, nachdem Iver dazu kam und wir VANGUARD aufgenommen haben.

Marc: Heiliger Strohsack, wir beide sind die einzigen Gründungsmitglieder, die noch dabei sind... Na ja, scheint, als ob die Zeit verfliegt, wenn man in guter Gesellschaft ist und eine Menge Spaß hat (lacht)!


Wer ist denn wer bei Forcentury?

Johnny Thunder: Ich bin der alte Knacker, der wild durch die Gegend springt und ein bisschen rum krakeelt. Ich singe schon seit 1967 in Bands, das ist eben das, was ich mache! Ich hab mal drei Jahre Pause gemacht, um in ein paar Musicals zu singen und zu tanzen, aber Bands machen einfach mehr Laune (lacht)...

Jonas: Ich bin der Drummer-Boy, der auch noch ein bisschen in den Texten herum murkst.

Marc: Gestatten, Marc Masters, ich spiele Gitarre und schreibe eine Menge von unseren Songs, Musik und Texte, außerdem versuche ich mich ein wenig bei den backing vocals.

JaCK: Johnn ist unser spiritueller Rock’n’Roll-Hippie, der Kerl hat alle Zeit der Welt – einfach chillen, kein Stress. Marc ist unser Scheuklappen-Metaller: keine Kompromisse, kein Bullshit. Er ist unser Mann, wenn es um Promotion geht, darum, neue Kontakte und Konzerte aufzutun, neue Songs zu schreiben und auch sonst alles macht, um den Namen Forcentury in die Welt hinauszuposaunen. Jonas ist der entspannte, manchmal sehr ruhige Typ, aber unterschätzt ihn nicht: er weiß genau, was er will und er lebt die Musik, ob er schläft oder wach ist. Iver ist immer am Lachen, Trinken oder Rauchen und ist nie sauer oder genervt. Was mich angeht – nun, da müssen die anderen wohl was sagen (lacht)…

Marc: JaCK schrubbt die zweite Gitarre und ist unser Technik-/Equipment-Nerd in der Band. Wer immer Fragen zum Sound, zum Equipment hat oder ein technisches Problem – geh zu JaCK!


Ist die Band eher ein Hobby oder doch mehr Vollzeitjob? Gibt es noch Jobs neben Forcentury?

Johnny: Wir wollen schon von Forcentury leben, aber das geht momentan noch nicht so recht. Ich bin Barkeeper im Moment, aber nur um meinen Teil der Ausgaben zu decken. Wenn das neue Album fertig ist, geht es wieder in die fröhliche Arbeitslosigkeit eines Heavy Metal-Sängers (lacht)...

Jonas: Ich arbeite Vollzeit als Programmierer bei einer digitalen Werbeagentur. Damit bezahle ich die Miete...

Marc: Ich bin Elektriker. Ich glaube man sollte es so herum sagen: Forcentury ist unser Job neben dem alltäglichen Leben.

JaCK: Ich habe einen Master-Abschluss in Elektro- und Schalltechnik. Im bürgerlichen Leben arbeite ich für eine dänische Firma, die Hörgeräte entwickelt und produziert.

Iver: Ich spiele seit 15 Jahren Heavy Metal, ich habe die dänische Power Metal-Band Iron Fire zusammen mit dem Sänger Martin Steene gegründet, danach spielte ich in der dänischen Death Metal-Band Nembience und jetzt schlachte ich bei Forcentury die fünf Saiten!! Ich werde Heavy Metal anhören, bis ich in eine andere Welt gehen werden! Wer weiß, wahrscheinlich werde ich ihn dorthin auch noch exportieren!


Wie schätzt ihr die dänische Metalszene ein? Es gibt ja einige tolle neue Bands, wie Seven Thorns oder Forcentury und auch ein paar coole ältere Bands, wie D-A-D. oder Illdisposed... Würdet ihr sagen, dass die dänische Szene am Wachsen und Gedeihen ist oder steht Dänemark noch immer im langen Schatten der schwedischen und norwegischen Szene?

Jonas: Die dänische Sezene vibriert, es spielt sich aber immer noch viel im Underground ab. Es geht immer ums Geld, weil halt nicht viele Plattenfirma ihre Spendierhosen anhaben, wenn es darum geht, Heavy Metal Bands zu promoten und vermarkten.

Marc: Viele Veranstalter erwarten auch, dass man umsonst spielt. Das tötet die Kreativität und die Stimmung dann doch ab... Wenn du aber hungrig genug bist und es unbedingt schaffen willst, dann nimmst du auch so einen Mist auf dich, um dein Ziel zu erreichen. Aber trotzdem ist die Szene lebendig und vor allem im Underground ist mehr los denn je. Außerdem denke ich, dass aus Dänemark jede Menge großer Künstler stammen: Mercyful Fate, King Diamond, Lars Ulrich von Metallica, Mike Tramp. Aber auch neuere Acts wie Mnemic, Anubis Gate, Mercenary und natürlich Volbeat sind großartiger, moderner Metal made in Denmark!

JaCK: Ich glaube, dass in der dänischen Szene ein großer Fokus auf dem Death Metal und überhaupt dieser "Growl Musik" liegt, und weniger auf melodischem Metal oder dem Power/Progressive Metal, so wie wir ihn spielen. Demnach würde ich nicht sagen, dass wir im Schatten des restlichen Skandinavien stehen, sondern eher, dass unser Musikstil eben in anderen Ländern als Dänemark einfach populärer ist.


Wer ist den die "Vorhut" im Albumtitel, und wem marschiert sie voraus?

Johnny: Das neue Jahrtausend und hoffentlich eine neue, zukunftsfähige Gesellschaft. The Vanguard of Change!

Jonas: Was immer Johnn da gesagt hat!

Marc: Das kann alles sein, was du magst. Wenn du unter Arachnophobie leidest, dann könnte es auch eine gigantische Spinne sein (lacht laut)...

JaCK: Vielleicht irgendein altes Raumschiff, dass abgestürzt und zerstört ist. Vielleicht eine monströse Maschine, die es auf uns abgesehen hat? Das soll jeder Hörer für sich selbst entscheiden.


Übrigens, das Coverbild von VANGUARD ist richtig toll – es würde gerade auf Vinyl noch besser rüber kommen! Gibt es eine LP-Ausgabe von VANGUARD? Seid ihr eher Vinyl-, CD- oder, Gott bewahre..., MP3-Anhänger?

Jonas: Vinyl ist was für Hippies! Nein, nur Spaß... Vinyl ist toll, aber es ist in der Herstellung recht teuer, was für uns heißt, dass es wohl erst dann Vinyl-Editionen unserer Alben geben wird, wenn eine Plattenfirma einspringt.

Johnny: Ich ziehe die alten LPs und Singles vor, muss aber schon zugeben, dass CDs einfacher im Umgang sind. Nein, VANGUARD gibt es leider nicht auf LP...

Marc: Ich liebe auch die alten Schallplatten und habe auch noch eine ganze Menge davon. Ich hasse MP3s, weil sie den Sound ruinieren und einfach nur mies klingen. Auf CD kann man die ganzen Feinheiten raus hören, die die Musiker sich für die Außenwelt haben einfallen lassen. MP3-Sound wird der Musik und dem Aufwand dahinter einfach nicht gerecht!

JaCK: Schallplatten sind eine tolle Möglichkeit, die Cover-Artworks und –Details zu verkaufen. Und wenn die Musik korrekt gemastered wurde, liefert Vinyl einen anderen, etwas wärmeren und dynamischeren Sound als es digitale Medien können. Bis jetzt gibt es aber noch keine Pläne bei Forcentury, auch auf Vinyl zu veröffentlichen. Wenn sie in einer ausreichend hohen Bitrate gespeichert sind, dann gehen für mich auch MP3s in Ordnung. Wenn damit nicht geschludert wird, dann sind sie für mich die ideale Art und Weise, unterwegs Musik zu hören.


Kommen wir zu den Texten von VANGUARD. Wie wichtig sind sie euch? Nur notwendiges Übel oder genauso bedeutsam wie die Musik?

Jonas: Für mich sind die Texte ungeheuer wichtig! Gute Texte können einen Song von einem Kieselstein zu einem Felsbrocken erheben. Und wer arbeiten hart an den Texten, um unsere Botschaft und unsere Meinungen rüber zu bringen.

Johnny: Wenn man mich nicht darum bittet, einen Love-Song oder eine Wikinger-Geschichte zu schreiben, werde ich mich in meinen Texten immer mit unserem Staat und der Gesellschaft beschäftigen – und damit, wie wir Probleme am besten lösen können. Das ist mir bei Texten das Wichtigste!

Marc: Mir waren die Texte immer eher zweitrangig. Schließlich sind es die Melodien und die Musik, die die Hörer als erstes registrieren und wenn ihnen der Sound gefällt, werden sie auch die Texte lesen. Wo ich das jetzt losgeworden bin, muss ich allerdings noch eines anfügen: je mehr Texte ich selbst verfasse, umso mehr fange ich an, sie wertzuschätzen.


Wer oder was sind die „Bottom Line Zombies“? Sollte man vor ihnen davonlaufen?

JaCK: Frag Johnn!

Johnny: Das egozentrische, selbstsüchtige Bastarde, Menschen die sich nur mit Profit und dem Materiellen identifizieren und beschäftigen können. Der Begriff "TV Zombies" ging mir auch durch den Sinn, aber ich wollte das Bild von Schlipsträgern zeichnen, diesen Idioten, die in der Firma nur dem Geld hinterherhecheln. Daher die Bezeichnung "Bottom Line Zombies".


"Love And Honour" ist eine tolle Power-Ballade – aber kein Love-Song im eigentlichen Sinne. Worum geht es in dem Song?

Marc: Ich liebe den Film "Rob Roy", daher habe ich Johnn gebeten, einen Text um den Charakter des schottischen Freiheitskämpfers zu schreiben.

Johnny: Ich wurde gebeten, über einen Helden einen Love-Song zu schreiben. Wie sich dann aber herausgestellt hat, war der Knabe in der Realität eher ein kleiner Psychopath, der seine Heldenaura aus der Tatsache bekommen hat, dass er gerne englische Soldaten abmurkste. Daher habe ich mich dann doch an die Hollywood-Version von Rob Roy gehalten (lacht)...


Eure Texte gehen ja oft on die mystische oder mythologische Richtung, wie etwa „Valhalla’s Call“ oder "Son Of Poseidon". Wie wichtig ist euch die Vergangenheit?

Jonas: Nun, wir müssen schließlich die Geschichte der Welt kennen, um die Gegenwart verstehen zu können. Dennoch ist "Vergangenheit" als Begrifflichkeit ein wenig ungenau, auf unsere Texte bezogen. Mythologische Themen sollen das Unterbewusstsein der Hörer durch die Verwendung von Archetypen ansprechen. Wen die Thematik interessiert, sollte mal bei C.G. Jung ein wenig darüber lesen (lacht)...

Marc: Dem stimme ich zu: kenne deine Vergangenheit und die Möglichkeiten für die Zukunft werden sich automatisch verbessern...

Johnny: Mir persönlich ist die Vergangenheit überhaupt nicht wichtig. Wir sollten schließlich langsam aus unseren Fehlern gelernt haben! Mich interessiert mehr das Jetzt und das Morgen.

JaCK: Wenn es um Musik geht, ist die Vergangenheit ein prima Sujet, um ab und zu einen coolen Song darüber zu schreiben.


Welcher Abgrund wird in dem, meiner Meinung nach, formidablen Song "The Abyss" besungen?

Jonas: Danke für das Kompliment! Den Abgrund kann man als Metapher für die Dunkelheit heranziehen, die es in uns allen gibt. Menschen sind wirklich zu den grausamsten Dingen fähig und wir müssen uns dieser Fähigkeit stellen, um sie zu bekämpfen.

Marc: Tatsächlich geht es aber um den Kraken. Mir kam die Idee, nachdem ich „Fluch der Karibik“ gesehen habe (lacht)...


Mir gefällt eure musikalische Ausrichtung besonders auch deswegen, weil ihr soviele klassische Einflüsse habt. Wie wichtig ist die Klassik für euren Sound?

Jonas: Traurig, aber wahr – das Gros an klassischen Einflüssen kommt in erster Linie von den Einflüssen der Bands, die wir bewundern. Es wäre nicht ganz ehrlich, wenn wir uns hier als die großen Klassik-Freaks outen würden...

Marc: Ich liebe Klassik! Das Klavier und die akustische Gitarre sind meine Lieblingsinstrumente. Und ein Symphonieorchester kann dich einfach nur weg pusten! Aber darüber denke ich nicht nach, wenn ich Musik für Forcentury schreibe. Also tatsächlich auch hier kein Freak (lacht)...

Johnny: Ich höre mir klassische Musik gerne zu Hause an, das bedeutet allerdings nix, da ich ja eh nix komponiere, hehe (lacht)...

JaCK: Hauptsächlich in Bezug auf verschiedene Skalen oder Akkorderweiterungen. Ich selbst habe noch nie so viel Klassik gehört. Aber ich nehme an, dass das schon auf eine ganze Menge der Gitarristen zutrifft, die mich beeinflusst haben. Womit es ja irgendwie schon auch wieder hinkommt, mit den klassischen Einflüssen...


Fast alle eure Songs gehen über die 5-Minuten-Distanz – Zufall oder Absicht?

Jonas: Äh, ein bisschen von beidem. Wir sind wohl nicht so gut darin, uns selbst zu zügeln. Außerdem ist es doch einfach klasse, einen Song solange zu bearbeiten, bis er sich richtig anfühlt – ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen.

JaCK: Na ja, normalerweise haben wir in jedem Song eine Menge Riffs, Überleitungen, Solos oder auch etwas seltsame Rhythmen, die aber alle ihren Platz darin finden sollen. Somit werden die Songs halt von ganz alleine ein wenig länger...

Marc: So sieht’s aus, Mann – ein Riff geht ins nächste über, auf einmal ist es 4 oder 5 Uhr morgens und der Song halt neun Minuten lang (lacht)... – UPS!! Musik ist die Droge meiner Wahl und je mehr Musik ich schreibe, um so besser ist das „high“-sein. Das heißt aber natürlich auch, dass es manchmal schwer sein kann, einen Song auf 3-4 Minuten zu trimmen. Hoffentlich gefällt’s den Fans lange..., also ich meine, die Songs (lacht laut)...


Was können wir von Forcentury in der Zukunft erwarten? Wann kommt beispielsweise das nächste Album heraus und habt ihr schon ein interessiertes Label an der Hand, nachdem VANGUARD noch im Eigenvertrieb erschienen ist?

Jonas: Das zweite Album kommt im Frühling 2012. Darauf werden zehn Songs enthalten sein und es wird insgesamt ein gutes Stück komplexer als VANGUARD sein. Wir halten nach einem Label Ausschau, wenn es aber nicht klappen sollte, bringen wir es halt wieder selbst raus!

Marc: Wir haben gerade mit ein paar Plattenfirmen Kontakt, aber in der momentanen Weltwirtschaftslage ist da halt nichts sicher. Wir drücken uns selber aber alle Daumen, die wir haben...

Johnny: Kein Stress, wenn es sein soll, wird es auch passieren!


Wie sieht es mit Touren aus? Wart ihr schon mal auf einer größeren Tour oder habt ihr diesbezügliche Pläne für die nähere Zukunft?

Johnny: Bis jetzt noch nicht, aber das steht auf unserer Agenda ganz oben und wir arbeiten darauf hin (lacht)...

JaCK: Ich war letztes Jahr als Session-Gitarrist mit Manticora, einer dänischen Power/Thrash Metal-Band, auf Europatour. Mit Forcentury waren es bis jetzt nur ein paar Tage "on the road" in Dänemark. Wir sind aber auf jeden Fall bereit Europa und den Rest der Welt zu bereisen!

Jonas: Das neue Album wird diese Lücke hoffentlich schließen helfen...


Der iPod-Shuffle – bitte nennt und kommentiert die ersten fünf Songs, die auf eurem iPod im Shuffle-Modus gespielt werden!

Jonas: Arena – "Double Vision"
Jorn – "Whitesnake Medley"
Genesis – "Afterglow"
Devin Townsend – "Drench" und
Ozric Tentacles – "Sultana Detrii".

Johnny: Ich hab keinen scheiß-iPod um mir meinen Kopf durcheinander zu bringen. Und ich will auch keinen! Ich ziehe die Stille vor (lacht)...

JaCK: AC/DC – "Stiff Upper Lip"
Pink Floyd – "Money"
Iced Earth – "Travel In Stygian”
Iron Maiden – "Running Free" und
In Flames – "Eye Of The Beholder" ("Metallica"-Cover).

Marc: Ich habe keinen iPod!!! Aber das hier passierte auf meinem HTC-Handy...
1) Volbeat – "Pool Of Booze, Booze, Booza": ich habe Michael Poulsen vor ein paar Wochen auf einem "Iced Earth"-Konzert getroffen. Er ist dort auch mit den Amis auf die Bühne gestiefelt. Cooler Typ!
2) Mercyful Fate – "Egypt": die dänischen Gott-Vatis des Heavy Metal... Ich hatte ein paar Mal die Gelegenheit mit Hank Sherman zu sprechen, da sein Proberaum in unmittelbarer Nähe des Studios war, in dem wir VANGUARD und das zweite Album aufgenommen haben. Auch ein großartiger Kerl!
3) Trivium – "Suffocating Sight": ich habe die Jungs schon ein paar Mal live gesehen, die treten dir gepflegt in den Hintern!
4) Iron Maiden – "The Loneliness Of The Long Distance Runner": die beste Band der Welt, meine definitive Inspiration!!
5) Mötley Crüe – "The Saints Of Los Angeles": ich habe sie nur einmal live gesehen. Sie sind die beste Glam/Hair Metal-Band! Und das ist sicherlich einer ihrer besten Songs seit den 1980er Jahren (lacht)...

Iver: Pantera – "Cowboys From Hell"
Metallica – "Master Of Puppets"... (Anm. d. Verfassers: bei den weiteren drei Songs reichte es nur noch für die Bands. Die da wären: Thin Lizzy, Jorn Lande und Iron Maiden" Der Rest ging wohl i(n)m Rauch auf...)


Wie sähe euer Traum-Line-Up aus? Die Musiker können dabei tot oder lebendig sein!

Jonas: Gavin Harrison (Drums), Jaco Pastorius (Bass), Allan Holdsworth (Gitarre), Devin Townsend (Gitarre), Jorn Lande (Vocals)... – ich weiß nicht, wie ich aufhören soll?! Äh: Kim Jong-Il (Kazoo).

Johnny: Ginger Baker (Drums), Jack Bruch (Bass/Backing Vocals), Eric Clapton (Gitarre/Backing Vocals), Alvin Lee (Gitarre/Backing Vocals), ich selber (Vocals).

Marc: Mike Portnoy (Drums), Steve Harris (Bass), James Hetfield (Gitarre), Dave Mustaine (Gitarre), Adrian Smith (Gitarre), Niels K. Rue (Vocals), Jordan Rudess (Keybords) – wie geil wäre das denn nur, und vor allem, wie geil würde die Musik klingen?!!

JaCK: Gavin Harrison (Drums), Cliff Burton (Bass), Dave Mustaine (Gitarre), Steve Vai (Gitarre), Jordan Rudess (Keybords), Russel Allen (Vocals).

Iver: Jorn Lande oder Jeff Scott Soto (Vocals), Vinnie Paul (Drums), Cliff Burton (Bass), Karl Logan (Gitarre), Randy Rhoads (Gitarre), Yngwie Malmsteen (Gitarre), Janne ‚Warman‘ Wirman (Keybords).


Was möchtet ihr mit Forcentury
a) in euren Träumen


Jonas: ... riesig groß werden!!

Marc: Die größte Metal-Band in der Welt werden!

JaCK: So groß zu werden wie, äh, Metallica oder Iron Maiden (lacht)...


b) und realistisch

Jonas: Bekannt und respektiert dafür werden, dass wir großartige Musik schreiben und spielen.

Marc: Das ist zwar auch ein bisschen Träumen..., aber: von der Musik leben zu können (grinst). Aber auch, auf Tour zu gehen und so viele Menschen wie nur möglich an so vielen Orten wie nur möglich zu unterhalten! Träume können schließlich auch wahr werden (lacht).

JaCK: Mit jedem Schritt, den wir gehen, ein bisschen vorwärts zu kommen. Zum Beispiel: ein Label für das nächste Album zu finden, auch wenn es ein kleines ist. Dann ein paar Konzerte außerhalb von Dänemark zu spielen. Weiterhin immer bessere Songs zu schreiben, bzw. immer bessere Musiker zu werden. Solange der morgige Tag uns immer ein Stückchen weiter bringt als der gestrige, ist es gut.


erreichen?

Johnny: Mein Ziel mit Forcentury ist es, meine Ideen für einen gesellschaftlichen Wandel so vielen Menschen wie nur möglich mitzuteilen. Ich glaube an die Jungs in der Band! Also, wir werden sehen, was passiert (lacht)...


Assoziationsspiel – was kommt euch bei den folgenden Begriffen als erstes in den Sinn?
King Diamond


Jonas: Der ECHTE King of Rock’n’Roll!

Marc: Der King!

Johnny: Ein Verrückter...

JaCK: Ein dänischer Kerl aus Hvidovre... Tolle Leistung, meinen Respekt dafür!

Iver: Dänemark.


Death Metal

Jonas: "Akercocke".

Marc: Verrückt!

Johnny: Mist...

JaCK: Ein Genre, in das ich mich mal einarbeiten sollte. Da gibt es sicherlich einige Inspirationen zu holen!
Iver: Wenn ich sauer bin!


Religion

Jonas: Amerika.

Marc: Das Böse.

Johnny: Noch mehr Mist...

JaCK: Ich glaube an das, was ich für richtig halte und Religion ist mir nicht fremd.

Iver: Krieg!


Berlin

Jonas: Frühling.

Marc: Marzipan.

Johnny: Nix für mich!

JaCK: Bierfestival in der Karl-Marx-Allee.

Iver: Weltkrieg der Biere...


Halloween

Jonas: Ein Witz.

Marc: „Helloween“.

Johnny: Ein richtiger Haufen Mist!

JaCK: Furchterregende Kürbisse...

Iver: Angsteinflößend...!


Wenn ihr in die Vergangenheit reisen könntet – in welche Epoche würde diese Reise gehen und warum?

Jonas: Ich würde gerne mal ein paar Tage in der Zeit der Wikinger leben wollen. Einfach nur, um mal einen einfacheren Lebensstil auszuprobieren.

Johnny: Die 1960er! Sex’n’Drugs’n’Rock’n’Roll, kein Aids, "make love not war"... Cream, Led Zeppelin, Free, Black Sabbath... Welche bessere Epoche könnte es geben?!

Marc: Die 1980er! Damals war ich nur ein kleines Kind, aber es war die Anfangszeit des Heavy Metal! Es gab so viele verrückte Metaller und richtig große Metal-Shows!
JaCK: Die ganz frühe Christenheit.

Iver: Die Wikinger-Ära. Damals wirkte alles ein wenig einfacher!


Wenn ihr eine Band – und nur EINE!! – als beste Band aller Zeiten auswählen müsstet – welche wäre das wohl?

Jonas: Frank Zappa im Line-Up von 1976/77.

Johnny: Die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan (lacht)...

Marc: Iron Maiden!! Kein Zweifel!!!

JaCK: Pink Floyd.

Iver: Metallica – die waren mein treuer Wegbegleiter!


Vielen Dank für das Interview – wir sehen uns auf einem Konzert!

Johnny: Das hoffen wir auch, Mann (lacht)...

Marc: Ich geb dir das erste Bier aus, versprochen (lacht)…

JaCK: Wir sehen uns auf Konzerten in Deutschland!


 
 
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