Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Hayseed Dixie
 
Hayseed Dixie - Barley ScotchHabt ihr schon mal durch Zufall eine Country-Version von Motörheads "Ace Of Spades" gehört? Falls ja, stammten die Klänge höchst wahrscheinlich von der Amerikanischen Rock-Grass-Band Hayseed Dixie. Nur mit Akustik- Bass, Gitarre, Banjo, Geige, Mandoline und Gesang bewaffnet, bringt das Quartett live noch jedes "Hinderwälder"-Bein zum Tanzen. Dabei wechseln sie geschickt zwischen eignen Interpretationen von Rock-Klassikern à la Detroit Rock City, Highway To Hell oder Bohemian Rhapsody und eigenen Kompositionen. Nach dem mich die Band im Frühling live komplett von den Socken gehauen hat, stand nun anlässlich ihres nächsten Besuchs in der Schweiz das obligate Interview an. Bandchef und Sprachrohr Barley Scotch stellte sich dabei als äußerst intelligenter und charmanter Gesprächspartner heraus. Und nun stellt den Schalter für Toleranz auf "on" und taucht in die Welt einer Band ein, die wohl im ganzen Rock-Zirkus einzigartig ist.

Datum:
 R.W., 17.09.2010

Wir fragten...
 Legen wir los: Ihr tourt dieses Jahr ziemlich oft in Europa. Wie geht es euch, soweit weg von Zuhause?

Barley: Naja, was bedeutet schon Zuhause und wo ist es? Nach dem ich das jetzt bereits seit 20 Jahren professionell, und in dieser Band seit 10 Jahren mache, ist für mich der Begriff „Zuhause“ eine Art komische oder schräge Idee. Ich hatte vor ein paar Monaten eine merkwürdige Begegnung an einem Zollschalter in England. Der Beamte hat mich gefragt: „Wo lebst du denn?“ Und ich meinte: „Das hängt davon ab, was du mit „leben“ meinst.“ (lacht) Und er meinte: „Also natürlich wo dein Haus steht?“ Und ich: „Naja, ich habe verschiedene Häuser.“ „An welchem Ort verbringst du denn den Großteil deiner Zeit?“ „Naja, wir leben meistens in Hotels!“ Und er langsam verzweifelt: „In welchem Land denn?“ Und ich antwortete: „Gut, also im vergangenen Jahr habe ich in etwa 21 verschiedenen Ländern gewohnt.“ Es war klar, dass er sich nicht gewohnt war, diese Antwort zu erhalten. Aber wir machen alle schon so lange Musik, dass wenn ich mehr als zwei Wochen am Stück bei mir Zuhause bin und rum hocke, ich mich dann fühle, als ob ich irgendwo hingehen sollte.


Aber deine Frau lebt irgendwo fest?

Ja, schon. Und sie zahlt die Rechnungen, und schaut, dass auch niemand einbricht. Okay, sie zahlt die Rechnungen meistens mit meinem Geld. Aber ich gehe immer wieder zurück und sehe sie von Zeit zu Zeit.


Ich welchen Bands hast du denn vor Hayseed Dixie gespielt?

Bei keiner, von welcher du wahrscheinlich je gehört hast. Ich habe für einige Country-Sänger in Nashville gespielt. Weil das die Gegend ist, aus der ich komme. Und das war die Arbeit, die ich erhielt. Aber das war niemand, von dem du wahrscheinlich je gehört hast. Hayseed Dixie ist die erste Band, mit der ich je Außerhalb der USA gespielt habe. Und heute spielen wir fast nie mehr in den USA. Das ist spannend.


Aber ursprünglich warst du also Folk-Musiker?

Also, dort wo wir aufgewachsen sind, also in den Appalachen-Alpen, hat es nie wirklich Unterschiede zwischen den Leuten gegeben, welche Country- und welche Rockmusik gemocht haben. Ich meine, wenn du zu einem Konzert des Country-Sängers Hank Vino Junior-(2.26) gehen würdest, würde mindestens die Hälfte des Publikums AC/DC-T-Shirts tragen. Und wenn du dort zu einem AC/DC-Konzert gehst, würde das Publikum Hank Vino-Junior-T-Shirts tragen. Das heißt, dass da jeder sehr viele verschiedene Sachen hört. Ich habe Hard Rock und Country immer als Musik für Leute verstanden, welche für ihren Unterhalt noch richtig arbeiten. Also für Arbeiter. Verstehst du was ich damit sagen möchte?


Ja, dass Country und Hard Rock denselben Charakter oder Geist haben.

Das ist genau, was es ist. Ja denselben (sucht das Wort auf Deutsch)… Geist, ja Geist. Genau das ist es, was ich versuche zu sagen. Ich denke sowieso in dieser Art. Als ich das erste Mal AC/DC gehört habe, war ich wahrscheinlich 10 oder 11 Jahre alt. Für mich haben die damals über die gleichen Themen gesungen wie die Country-Bands. Und dies noch aus einem sehr ähnlichen Blickwinkel heraus. Genauso wie die alten Blue Grass und Country-Leute. Es gibt das viele Lieder über „drinking“, „cheating“, „killing“ und „hell“, also „Trinken, Betrügen, Töten und die Hölle“. Also über die Dinge, mit denen die Arbeiterklasse täglich zu tun hat.


Ihr spielt Live aber auch dieses Stück von Mozart. Verfügt dieses Stück ebenfalls über denselben Geist?

Diese ähnliche Atmosphäre ist eigentlich meistens der Grund, wieso wir ein bereits bestehendes Stück aussuchen um zu spielen. Okay, als erstes überlegen wir, von welchem Lied wir eine spannende Version oder Interpretation machen könnten. Aber als zweites schauen wir, ob die Texte glaubhaft sind. Und nun gibt es Hayseed Dixie bereits seit zehn Jahren. Wir sind heute mehr als eine Band, sondern eher bereits eine Art Marke. Wenn wir Lieder schreiben… ich meine, ich selber schreibe sehr viele Lieder… Aber die Lieder, die wir mit dieser Gruppe spielen, sind diejenigen, von welchen ich denke, dass sie zur Gruppe passen. Ich habe sehr viele Songs geschrieben welche ich mag, aber die einfach nicht zu Hayseed Dixie passen. Weil sie einfach nicht über dasselbe handeln, wie wir normaler weise drüber singen. Dasselbe gilt für Lieder, welche wir zum covern aussuchen. Es gibt sehr viele Lieder die ich mag, aber die wir nie mit Hayseed Dixie spielen würden, weil sie nicht zur Marke passen.


Was machst du denn mit den Liedern, welche nicht zu Hayseed Dixie passen? Ich denke nicht ,dass du noch Zeit für weitere Bands hast?

Nein, die habe ich nicht. Ich habe nicht wirklich Zeit, etwas anderes neben der Band zu tun. Ich weiß es nicht. Einige sollte ich wohl den Country-Musikern in Nashville anbieten. Ich habe einige Lieder geschrieben, welche gute Country-Songs sein könnten. Aber ich muss diese nicht singen, wenn du verstehst, was ich meine. Ich mag meine Band. Ich spiele sozusagen in meiner eigenen Lieblingsband. Ich mag, was wir tun. Die meisten Musiker, die ich kenne, hören privat ganz andere Musik, als sie selber spielen. Und ich denke, das ist gesund. Weil wenn du nur einen einzigen begrenzten Musikstil hörst, kann das sehr beschränkend wirken. Verstehst du, was ich meine?


Ja, das du sehr offen für neue Musik bist.

Man muss das sein, denke ich. Der einzige Musikstil, den ich wirklich nicht mag ist Rap. Viele Sachen da tendieren dazu, am Computer entstanden zu sein, und da gibt es nicht wirklich viele echte Instrumente. Und ich mag Schlagzeug-Computer nicht wirklich. Ich möchte schon ein richtiger Schlagzeuger spielen hören. Und ich habe auch meine liebe Mühe mit den Texten. Ich meine, ich bin nicht im Zentrum von Los Angeles oder in den Slums von Chicago aufgewachsen. Das tun und taten aber sehr viele Leute. Und darum spricht diese Musik auch viele Leute an. Aber sie spricht einfach mich nicht an. Ich verstehe die Ansichten nicht, die da verbreitet werden. Ich interessiere mich nicht für Kokain. Bier genügt mir vollkommen.


Ist das auch der Grund, wieso Hayseed Dixie vorallem in den ländlichen Gegenden von Europa spielen?

Ich denke, wir spielen meistens besser oder das Publikum ist meistens besser in kleineren Städten. Wir sind nicht wirklich eine Großstadt-Band. Ich meine, wir spielen zwar auch in großen Städten. Aber wir haben normalerweise unsere besten Konzerte in kleinen Städten wie zum Beispiel Dornbirn in Österreich. Das ist eine kleine unbedeutende Stadt, aber da kamen 600 Leute zu unserem Konzert. Zwei Tage später haben wir in Wien gespielt, und da kamen 400 Leute. Diese 400 sind immer noch ziemlich gut, aber es gibt sehr viel mehr Leute in Wien als in Dornbirn. Und das Publikum in Dornbirn schien das, was wir tun viel besser zu verstehen, als diejenige in Wien. Weil in Dornbirn mehr Leute vom Land kamen. Das waren (sagt es auf Deutsch) „Hinterwäldler“. Und wir sind das ja eigentlich auch. Und so hatten wir ein tolles Konzert.


Kommen wir zum neuen Album. Es ist euer achtes Album. Ihr werdet also langsam richtig alt.

Barley: Oh Mann. Alle meine Haare fallen langsam aus. (lacht) Etwas schönes, was das Label „Kult-Band“ , welches wir haben, mit sich bringt ist, dass du nicht schön aussehen musst. Es macht da nichts aus, dass wir alt werden. Und irgendwie macht uns das auch glaubwürdiger, wenn wir alte Männer sind. Das kümmert mich nicht. Ich dachte nie, dass Rock’n’Roller schön aussehen müssen. Und das beweist auch Rod Stewart. Man kann 86 sein, und immer noch Vater werden, oder 70ig. Wie alt ist er denn eigentlich? Er ist wirklich sehr alt (lacht). Hast du davon gehört, Jake?
Jake: Nein.
Barley: Rod Stewart ist nochmals Vater von einem weiteren Baby geworden. Er ist etwa 68 Jahre alt.


Naja, ich meine als Mann, kann er das ja noch.

Ja schon. Und sie scheint ja etwa 30 Jahre alt zu sein, naja… höhöhö.


Also acht Alben in zehn Jahren sind ziemlich viele.

Das sagst du mir. Aber ich denke, das stimmt. Aber anderseits, ist es auch nicht so viel. Es gibt Bands, welche jedes Jahr ein neues rausbringen. Aber für uns bedeuten diese acht Alben, dass es schwierig wird, kurze Konzerte zu spielen. Weil wir jetzt so viele Alben haben. Und wenn wir jetzt weniger als 1 ½ Stunden spielen, wird es schwierig, alles Songs zu spielen, welche die Leute hören möchten. Wir wissen nicht mehr, was wir streichen können oder sollten. Wenn wir nächstes Jahr ein neues Album machen werden, weiß ich nicht, was wir aus diesem Set streichen sollten, um für neue Lieder Platz zu machen. Das ist das Problem, wenn du so viele Alben hast.


Auf dem neuen Album gibt es eine Bonus-DVD, welche die einzelnen Liederspuren enthält die man dann selber zusammen mixen kann. War es dermaßen schwierig einen Mix zu finden, mit dem alle einverstanden waren?

Nein, eigentlich nicht. Weil ehrlich gesagt, mixe ich unsere Alben selber. Und dann schicke ich eine Kopie davon an alle und frage sie nach ihrer Meinung. Und normalerweise ist die Antwort immer, dass es toll klingt. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals jemand gesagt hat, dass er viel am vorgelegten Mix ändern möchte. Die Band ist eigentlich nicht schwierig zufrieden zu stellen. Naja, das kann natürlich auch daran liegen, dass ich es sehr gut mache (lacht).Ich habe aber gemerkt, dass wenn ein Album gut eingespielt wurde, es sich zu einem großen Teil bereits selber mixt. Wenn die einzelnen Stücke sauber arrangiert worden sind, und jeder sein Instrument gut gespielt ha, dann könntest du es auch mit ganz einfachen Mitteln mixen. Es würde sich also ziemlich selber mixen. Wenn es wirklich schwierig ist ein Album zu mixen, liegt es meist daran, dass es nicht wirklich gut gespielt wurde. Ich habe bereits Alben gemacht, welche nicht gut aufgenommen wurden, und ich danach keinen guten Mix hinbrachte. Wir sagten uns dann einfach, dass wir die Spuren löschen und es nochmals komplett neu aufnehmen müssen. Lasst es uns diesmal besser spielen. So war es aber nie mit Hayseed Dixie, aber mit Bands vor dieser. Mit dieser Band musste ich nie etwas nochmals aufnehmen, weil das sehr gute Musiker sind. Natürlich lobt jeder seine Band in den Himmel, aber ich denke wirklich, dass meine Bandkumpels großartige tolle Musiker sind. Und das macht es sehr einfach, mit ihnen Alben aufzunehmen. Die Idee, Audiofiles auf die DVD zu tun, damit die Leute ihren eigenen Mix machen können, war, weil wir eine vier oder fünf Spuren Akustik-Band sind. Wir brauchen eigentlich nur acht, neun, vielleicht maximal zehn Spuren für ein Lied. Da dachte ich mir, weil heute ja fast jeder einen Computer besitzt und jeder auch Programme wie Garageband besitzt, könnte man ihnen doch ein wenig Freude bereiten. Wenn dann jemand neugierig ist, kann er nachhören, was zum Beispiel das Banjo alleine zum Song beiträgt. So kann man sich also auch nur diese Spur anhören. Das sind auch keine komprimierten Spuren, sondern die Originale. Ich hoffe, dass jemand damit etwas interessantes macht, woran ich nicht gedacht habe. Oder dass andere die Files mit neuen Ideen ergänzen, jemand das Lied zum Beispiel mit einer Tuba bereichert oder selber darüber singt, ein Schlagzeug dazu einspielt. Also dass die Leute einfach Spaß damit haben. Das ist derselbe Grund, wieso wir die Leute dazu ermuntern, unsere Konzerte aufzunehmen, wenn die zu uns kommen. Wenn du unser Album kaufst, welches wir im Studio aufgenommen haben, (schweift ab) und danke herzlich dafür, dass du das getan hast, weil uns das hilft, weiter Geld für Bier zu erhalten, weil das ist (sagt es auf Deutsch) „sehr wichtig“. Aber wenn du das Studioalbum kaufst, hat das Album überhaupt nichts persönliches mit dir zu tun. Du warst ja nicht da, als es gemacht wurde. Du hast also keinen persönlichen Bezug dazu. Aber wenn du an eines unser Konzerte kommst und es aufnimmst, dann hast du anschließend Musik eines Konzertes, bei dem du Teil davon warst. Und so wird wohl die Aufnahme mehr als ein normales Album für dich bedeuten.


Ist das auch der Grund, wieso es von euch kein offizielles Live-Album gibt?

Wir haben nur eine DVD, welche wir vor fünf Jahren mal rausgebracht haben. Aber wir haben nie versucht ein Live-Album aufzunehmen, weil wir rausgefunden haben, dass es so viele Leute gibt, welche unsere Konzerte aufgenommen haben. Wieso sollten wir denen noch ein weiteres verkaufen? Ich meine, jeder der ein Live-Album von uns möchte, kann es vom Internet herunterladen. Denn da findet man sehr viele. Da gibt es viel mehr, als du je angucken oder hören möchtest. Ich selber kenne nicht mal alle. Es wäre also sinnlos zu versuchen, denn Leuten ein Live-Album zu verkaufen. Denn solche Alben gibt es ja auf ihre eigene Art bereits.


Sammelst du denn auch diese Live-Aufnahmen?

Nein, ich sammle die nicht. Die Leute können tun, was immer sie wollen. Solange sie nicht versuchen, damit Geld zu machen, ist das okay. Wenn sie diese Aufnahmen verschenken wollen, haben wir nichts dagegen.


Auf dem neuen Album gibt es ja eine Balance zwischen eigenen und fremden Liedern.

Wir haben das so wie auf den letzten paar Alben gemacht. Und ich denke, dass ist der beste Mix. Es ist in etwa gleich, wie wenn wir ein Jazz-Album aufnehmen würden. Normalerweise, wenn du ein Jazz-Album kaufst, erwartest du, einige eigene Lieder und einige Interpretationen der Jazz-Standarts zu hören. Und ich denke, Lieder wie Queen’s „Bohemian Rhapsody“, Motörheads „Ace of Spades“ oder AC/DCs „Highway To Hell“ sind die Standards des Rock’n’Roll. Da wir also unser Stil Rock-Grass nennen, was ein komische Kombination aus beidem ist, macht das für mich Sinn, auf jedem Album einige Interpretationen von diesen Standards in unserer Art zu haben. Die Leute haben uns immer wieder gefragt, ob wir uns als Cover-Band sehen würden. Und ich sagte jeweils nein, weil wenn du eine Cover-Band von vielleicht AC/DC hast, dann wirst du einen Gitarristen haben, der in denselben Klamotten wie Angus auftritt und sich auch gleich bewegt. Die ganze Band wird in diesem Falle versuchen, exakt so wie AC/DC zu klingen. Und das ist cool! Es ist aber nicht das, was wir tun. Keiner von uns versucht so auszusehen, wie irgendjemand spezielles. Und wir versuchen definitiv nicht wie das Original zu klingen. Wir versuchen nur, uns vorzustellen, wie die Songs klingen würden, wenn es Appalachen-Alpen-Hilbilly-Hinterwäldler-Lieder wären. Und ich finde, dass unterscheidet sich sehr stark vom Ansatz einer Coverband. Und das bedeutet ebenfalls, dass du unsere Versionen entweder magst oder nicht. Es gibt nur sehr wenige Leute, die denken, dass unsere Band „nur okay“ ist. Die Wahrscheinlichkeit ist viel höher, dass man entweder denkt, dass wir toll oder scheiße sind. Und das stimmt für uns so. Unsere Musik ist nicht für jedermann. Aber es ist halt so wie beim Heavy Metal . Wenn du irgendwas machst, dass irgendwie spannend klingt, wird es nicht für jedermann toll sein. Ich meine, Coldplay ist Musik für die Massen.


Also ich mag die nicht.

Ich meine natürlich nicht für dich und mich. Aber deren Musik ist in den Top20 der Radios. Das ist keine Musik, die irgendjemanden herausfordert oder jemanden stört. Das ist Musik, die man sehr einfach ignorieren kann (lacht). Das ist aber nicht, was wir anstreben.


Ihr habt 2004 zum ersten Mal in Europa gespielt. Wie groß war der Kulturschock?

Ich denke eigentlich nicht, dass sich das Publikum von Europa sehr von demjenigen in den USA unterscheidet. Ich denke, den größeren Unterschied gibt es zwischen Arbeiterklasse-Städten und den richtig reichen Büroarbeits-Städten. Wenn wir zum Beispiel in Schweden spielen, macht das Publikum in der Industriestadt Göteburg viel besser mit, als dasjenige von Stockholm. Die meisten Leute in Stockholm sind ruhig und gesund. Diese Aussage ist aber nicht gegen eine bestimmte Person gerichtet und ich sage auch nicht, dass wir in reichten Städten nicht ebenfalls gute Konzerte spielen. Das will ich damit nicht sagen. Was ich sagen möchte, ist dass wir in Städten wie Glasgow in Schottland, welches ein hart arbeitende Industrie-Stadt mit all ihren Problemen ist, ähnliche Reaktionen wie in Saint Louis in den USA erhalten. Das sind zwei ähnliche Städte. Ich denke, die Leute sind vor allem Leute, egal wo du hingehst. Und überall wo du hingehst, gibt es diese Leute der Arbeiterschicht und es gibt reiche Leute und alle Abstufungen dazwischen. Aber es scheint so, als würde unsere Musik besser bei Leuten der Arbeiterschicht ankommen. Das ist so meine Erfahrung. Es hängt also weniger davon ab, ob eine Person von den Britischen Inseln, von Deutschland oder von Amerika kommt. Wir gleichen uns da sehr. Und wenn du einmal die Sprachbarrieren überwunden hast, gleichen sich die Leute ziemlich. Das ist, was ich rausgefunden habe. Ich meine wir alle mögen Bier, mit Ausnahme der Moslems. Und das ist ein Teil des Problems. Wenn Muslime schlicht ebenfalls Bier trinken würden, könnten wir alle zusammen kommen und würden wahrscheinlich herausfinden, dass wir viel mehr Gemeinsamkeiten haben, als wir uns heute vorstellen können. Verstehst du, was ich damit sagen möchte?


Ja schon. Du denkst, dass Moslems ebenfalls Bier trinken sollten, und wir dann mehr Verständnis füreinander hätten.

Die kommen schlicht nicht in unsere Bars und trinken das Bier mit uns zusammen, sondern machen es privat zuhause. Man sollte das nicht so machen. Die sollten in die Bars kommen und mit uns zusammen trinken. Wenn wir es schaffen würden, all diese Moslems dazu zu bewegen, mit uns zusammen Bier zu trinken, dann denke ich, würde die Welt bestimmt ein besserer Ort. Also wenn wir uns einfach alle zusammen betrinken und jeder mit der Ehefrau seines Nachbars schlafen würde, wäre das wahrscheinlich ein wichtiger und guter Schritt in Richtung Frieden (lacht).


Das finde ich auch. Also ich würde da sofort mit machen.

Ich auch (lacht)!


Eure Konzerte sind eine Mischung aus Witzen und Hillbilly. Wie sehr spielt ihr auf der Bühne eine Rolle?

Da muss ich etwas ausholen. Als ich elf Jahre alt war, ging ich an mein aller erstes Konzert, an dem meine Eltern mich nicht begleitet haben. Das war ein Van Halen-Konzert. Das war wahrscheinlich auf ihrer Fair Warning-Tour. Das war, als David Lee Roth ihr Frontmann war. In den frühen 80er Jahre, bevor Eddie den Synthesizer erfunden hat. Ich denke, Eddy Lee Roth war ein guter Frontmann. Und jeder von uns dachte nach dem Konzert, dass er am liebsten mit David Lee Roth Party machen würde. Wir verließen das Konzert nicht mit der Meinung, dass er ein guter Sänger sei. Wir sagten uns gegenseitig, dass dieser Typ wohl einer ist, mit dem man Spaß beim Ruhmhängen hätte. Und das nächste Konzert, dass ich sah, war eines von AC/DC, und ich dachte anschließend dasselbe über die. Ich meine, Angus rannte da wie ein wilder in seinem Schüleranzug auf der Bühne herum. Ich denke nicht, dass ihn das lächerlich macht. Aber es zeigt, dass er ein lustiges Kerlchen ist. Ich finde, wenn die Leute an einen musikalischen Unterhaltungsabend (music-show) gehen, dann sollte da Spaß, Humor und Comedy sein. Und wir machen aus allem etwas lustiges. Wir machen ebenfalls Witze über uns selber. Aber wir versuchen, keine Witze über die Lieder zu machen, die wir spielen. Wir mögen all die Songs, die wir spielen. Aber wir versuchen Witze darüber zu machen, wie die Leute über Musik denken. Und das wiederum ergibt für das Publikum interessante lustige Erfahrungen. Mit dem Hillbilly-Teil der Show extrahieren wir das heraus und übertreiben es vielleicht ein wenig. Aber wir alle kommen aus dem Süden Amerikas. Diesen Teil spielen wir also nicht. Ich denke, was jeder von uns, wenn er auf die Bühne geht, eine ausgewählte und spezielle Version seiner Persönlichkeit zeigt. Niemand von uns spielt da komplett etwas vor. Es ist vielleicht ein wenig extremer, als wenn du vielleicht mit uns Nachtessen gehen würdest (lacht). Aber wenn ich mich den ganzen Tag so wie auf der Bühne aufführen würde, würde das bald langweilig werden. Wenn ich immer so rumlaufen würde (macht es nach), dann würde das keinen Spaß mehr machen, weil es zu intensiv wäre. Aber darum macht es auch Spaß immer wieder auf die Bühne zu gehen, und mich so zu verhalten. Das gibt dir die Möglichkeit für 1 ½ oder zwei Stunden eine solch extreme Persönlichkeit zu sein.


Es ist also ein Teil deiner Persönlichkeit?

Es ist ein Teil von mir. Ja. Aber es ist natürlich nicht die ganze Persönlichkeit. Aber ich denke, dass dir die meisten Leute dasselbe sagen würden, vorausgesetzt sie dir würden ehrlich antworten.


Ich hoffe es.

(lacht) Ja schon.


Es gibt auch viele Musiker, die abseits der Bühne sehr scheu sind.

Ich habe davon auch gehört. Scheinbar war Freddy Mercury sehr scheu. Und während den allerletzten paar Jahren von Queen war er sogar zu scheu Klavier auf ihren Alben zu spielen. Und das obwohl er eigentlich ein außergewöhnlich guter Klavier-Spieler war. Aber du hast wahrscheinlich recht. Es ist schwierig. Weil wenn du irgendetwas Kreatives tust oder etwas, das einen künstlerischen Anspruch hat, dann gibt es keine klaren Regeln, um über etwas objektiv zu entscheiden, ob es gut oder schlecht ist. Wenn du Brücken oder Gebäude baust, dann machst du etwas praktisches. Die Brücke bricht entweder in sich zusammen oder sie tut es nicht. Von daher ist es sehr einfach zu beurteilen, ob deine Brücke gut ist oder nicht. Es ist aber nicht so einfach zu sagen, ob du ein gutes Lied geschrieben hast oder nicht. Das weist du nie, solange du nicht auf der Bühne diese Lieder den Leuten vorgespielt hast. Und selbst wenn die Leute an diesem einen Konzert deine Lieder nicht mögen, dann mögen sie diese vielleicht zehn Jahre später. Du weißt es also nicht. Ich meine, du musst deshalb beim Lieder schreiben sehr überzeugt von dir selber sein. Und das ist irgendwie hart. Du brauchst dazu schlicht eine dicke Haut.


Weil du gerade Queen erwähnt hast: Wie schwer war es, dieses Video von „Bohemian Rhapsody zu drehen.

Also eigentlich war vor allem das Lied „Bohemian Rhapsody“ selber sehr schwierig zu lernen. Jetzt, wo wir es kennen, ist es nicht mehr so schwierig zum Spielen. Aber als wir es lernten, war es ziemlich kompliziert. Das lag nicht daran, dass es dermaßen schwer zum Spielen wäre. Es lag mehr daran, dass es sehr viele schräge und ungewöhnliche Akkord-Wechsel hat. Es waren einfach Akkorde-Folgen, welche wir uns nicht gewohnt waren. Ich weiß aber auch, dass Queen „Bohemian Rhapsody“ nicht am Stück geschrieben haben. Die haben das Lied Stück für Stück geschrieben und zusammengefügt. Es ist eine ziemlich coole Komposition. Aber es beschäftige mich und unseren Bassisten Jack einen ganzen Tag lang, das Lied zu hören und die Akkorde aufzuschreiben. Es dauerte also einen ganzen Tag, bis wir alle Akkorde zusammen hatten. Als wir dann die Akkorde hatten, war es einfach diese zu spielen. Aber es beschäftigte uns lange, das Lied zu hören, die Akkorde auszuprobieren und zu prüfen, ob wir diese auch korrekt herausgefunden haben. Wir haben also von niemandem eine Akkordreihenfolge ausgeliehen, weil wir niemandem getraut haben. Wir dachten uns, dass es besser ist, wenn wir einfach das Lied selber hören und die Akkorde selber herausfinden. Wir nahmen einen Bass, eine Gitarre und ein Klavier, und haben den Song Note für Note gelernt. Und dann haben wir das runter geschrieben, und in unseren Stil integriert. Das war ein langer Prozess.


Ich glaubte erst nicht, dass es überhaupt möglich ist, in eurem Stil.

Mit unserem Stil kann man einfach alles spielen. Aber man muss sehr vorsichtig sein. Denn wenn das Lied nicht bereits ein gutes Lied ist, und wir ihn dann in unserer Art und Weise spielen, dann wird es sehr offensichtlich, dass das nicht bereits ein guter Song ist. Also wenn die Texte eines Liedes sehr schlecht sind, wirst du das bereits wissen, wenn du das Lied auf einer Akustik-Gitarre spielst. Manchmal, wenn du etwas mit einer lauten Gitarre spielst, kann es sein, dass der Sound cool ist und du dann nicht so sehr auf die Texte achtest und es stört dich dann auch nicht. Aber wenn du ein Lied auf einer Akustik-Gitarre so spielst, wie wir es tun, dann werden die Texte sehr wichtig, weil du diese sehr gut hören kannst. Es gab ein paar Lieder, ich möchte diese jetzt nicht beim Namen nennen, aber es gab ein paar Lieder, welche wir versucht haben zu spielen, und wir dann feststellen mussten, dass das keine guten Lieder sind. Die Band, welche den Song geschrieben hat, hat ihn zwar sehr gut aufgenommen und er besitzt viel Energie und geht schön ab. Aber wenn du ihn dann von seinem ganzen Bombast befreist, bleibt nicht mehr viel übrig. Und so haben wir diese Lieder aufgegeben und haben uns anderen Liedern zugewandt.


Es ist also immer harte Arbeit, die Lieder zu finden, welche ihr covern wollt?

Ich würde das nicht als harte Arbeit sondern eher als langen Prozess bezeichnen. Ich meine, man hört sich dafür sehr viele Lieder an. Wir sind aber mittlerweile so gut, dass wir ziemlich genau sagen können, bei welchen Liedern es Wert ist, mit ihnen zu arbeiten und mit welchen nicht. Also normalerweise (lacht).


Kommen wir langsam zum Schluss. Erinnerst du dich daran, wie ihr zum ersten Mal in der Schweiz gespielt habt?

Ich denke, unser erstes Konzert in der Schweiz war in der Schüür in Luzern. Das war so vor ungefähr vier Jahren. Und im selben Jahr haben wir dann noch auf diesem Greenfield-Festival in Interlaken gespielt. Das erste Konzerte war also in der Schüür in Luzern.


Ihr habt also bereits die Schweizer Alpen gesehen?

Ja, wir sind da durch gefahren. Also durch die Schweiz nach Italien, Österreich und durch Lichtenstein. Das ist ein schräges Land. 110‘000 Geschäfte und 40‘000 Leute. Erkläre dass mal jemandem!


Ich verstehe das nicht.

Also ich verstehe das. Denn die haben sehr geringe Steuern, und das Bankgeheimnis. Aber die haben den Schweizer Franken als nationale Währung.


Ja, und die Schweizer Arme.

Da gibt es etwas anderes, was die meisten Leute nicht sehen. Nämlich, dass die Schweiz die meisten Gewehre pro Person von allen Ländern auf diesem Planeten hat. Weil jeder hier hat ein Gewehr. Und das finde ich großartig. Und ich brauche dieses Argument häufig in Amerika. Weil dort gibt es Leute, die sagen, dass wir in Amerika alle Waffen verbannen müssen, weil es so viele Leute gibt, die sich gegenseitig erschießen. Und ich sage dann diesen Leuten immer, dass ich nicht glaube, dass das Problem bei den Waffen liegt. Ein Gewehr hat noch nie völlig alleine auf eine Person gezielt und abgedrückt. Es braucht immer eine Person dazu, die die Waffe abfeuert. Wenn man uns jetzt alle Waffen wegnehmen würde, würden wir Morgen halt Messer brauchen. Wenn du uns dann alle Messer wegnehmen würdest, würden wir halt auf Baseball-Schläger ausweichen. Die Frage ist also eher, wieso sich denn die Leute gegenseitig töten wollen? Die Frage lautet also nicht, wieso sich die immer gegenseitig mit Waffen verschießen.


Also denkst du weiter, als nur zu den Symptomen?

Ja, ich denke auf diese Art und Weise. Ich denke, dass die meisten Probleme… Ich möchte jetzt nicht zu sehr politisch werden, aber meistens bekämpfen wir die Symptome anstatt dass wir das Problem bei der Wurzel packen. Dass sich in Amerika Leute gegenseitig mit Waffen erschießen ist nur das Symptom eines viel tiefer liegenden Problems. Es ist also nicht das Problem selber. Solange wir nicht überlegen, wo das Problem wirklich liegt, und dann dieses bekämpfen, so lange werden nicht verhindern können, dass sie sich gegenseitig erschießen.


Die Politiker müssen aber zeigen, dass sie das Problem ernst nehmen, und machen dann irgendetwas mit tollem kurzfristigem Effekt anstelle das Problem wirklich bei er Wurzel zu packen.

Ja schon. Und dazu kommt, dass die meisten Politiker von großen Firmen gekauft sind (lacht bitter). Menschen tendieren dazu, ab einem gewissen Betrag käuflich zu sein.


Traurig aber war.

Es ist nun mal so, wie es ist. Aber es ist nur traurig, wenn man etwas anderes erwartet. Verstehst du?


Ja, dasselbe läuft auch in der Schweiz.

Ja, sicher. Das ist auf der ganzen Welt das gleiche.


So lange du genug Geld hast, kannst du dir die Politiker kaufen.

Absolut. Und ich kann es nicht erwarten, ein wenig reicher zu werden. Und dann kaufe ich mir ebenfalls ein paar (lacht bitter).


Was sind denn eure nächsten Pläne? Weiter zu touren?

Ja schon. Wir werden diese Tour Ende Oktober in Glasgow beenden. Wir machen da eine Vier-Tages-Tour durch Glasgow. Das wird während vier Nächten an vier verschiedenen Orten sein. Und in jeder Nacht werden andere Lieder gespielt werden. Wir werden keinen einzigen Song wiederholen. In der ersten Nacht wird es ausschließlich Lieder übesr Trinken, in der zweiten nur Lieder übers Täuschen und Bescheißen, also in etwa (sagst auf Deutsch) Trinken, Fremdgehen, Töten und die Hölle. Die letzte Nacht wir also (wieder auf Deutsch) die Hölle sein. Wenn du Hells Bells hören möchtest, musst du zur Nacht Nummer vier kommen.. Wenn du „Have A Drink On Me“ hören möchtest, musst du zur Nacht Nummer 1 kommen. Du siehst also, was ich zu sagen versuche. Und danach werden wir im November ein paar Sachen aufnehmen. Im Dezember werden wir dann schauen, ob unsere Häuser immer noch stehen. Und im nächsten Februar werden wir wieder mit dem Touren beginnen.


Wie sehr fordern euch diese vier Nächte in Glasgow heraus?

Wir werden uns einfach mal mit den Alben zusammen sitzen müssen, um sicher zu gehen, dass wir all diese Songs noch spielen können. Weil wir so ziemlich alles spielen werden, was wir je aufgenommen haben. Und einige diese Lieder haben wir fünf oder sechs Jahre nicht mehr zusammen gespielt. Also werden wir diese wiederlernen müssen. Aber wir haben diese Lieder bereits einmal gelernt, also wir es hoffentlich nicht so schwierig sein, sie wieder zu spielen. Wahrscheinlich werden wir uns sowieso besser daran erinnern können, als wir es heute noch glauben. Das wird wahrscheinlich nicht so schwierig. Es könnte höchstens hart werden, sich an all die Texte zu erinnern. Aber das wird auch davon abhängen, wie viele Drinks uns die Veranstalter geben werden. In Schottland trinken die Männer Whiskey. Das wird wahrscheinlich sehr viel Spaß machen.


Gibt es noch etwas, was du euren Fans mitteilen möchtest?

Oh, man, das ist immer schwierig. Ich wünschte mir, es gäbe mehr von euch. Die Schweiz war ein sehr schwieriger Ort für uns, weil wir hier nicht ein Plattenlabel hatte, dass uns hier irgendwie unterstützt hat. Ich denke nicht, dass uns in der Schweiz sehr viele Leute kennen. Aber wir werden weiterhin immer wieder hier her zurückkommen um zu spielen. Ich meine, in gewissen Teilen der Welt läuft es für uns ziemlich gut. In Großbritannien, Irland, Norwegen, Dänemark. Aber wir wurden nie oft im Schweizer Radio gespielt. Ich denke, es gibt hier nicht viele Leute, die uns kennen. Ich denke, es gibt aber viele Leute, die uns mögen würden, wenn sie uns mal hören könnten.


Und genau das, versuche ich mit diesem Interview fördern.

Exakt! (und auf Deutsch) Danke für Helfen.


 
 
    Seitenanfang   
Top-15 Interviews
 
Sunrise Avenue 949
Kamikaze Kings 376
Blind Guardian 326
Die Kassierer 323
Negative 319
Boysetsfire 317
Frei Wild 315
Sportfreunde Stiller 313
At Vance 311
Ronnie James Dio 305
Gorgoroth 299
Doro 296
Judas Priest 293
Demian Heuke 286
Powerwolf 274

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-15 Bands
 
Gun Barrel 491
Victory 406
Dare 402
Bonfire 391
Kiss 384
Accept 377
AC/DC 357
Gotthard 352
UFO 348
Iron Maiden 345
Krokus 337
Die Ärzte 332
Running Wild 330
Helloween 317
MSG 317

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-16 Reviews
 
My Dominion
 CONSUMED
396
Lechery
 IN FIRE
362
Hear Me Loud
 THE SYSTEM
353
Bullet
 STORM OF BLADES
347
Hard Riot
 THE BLACKENED HEART
331
Philip Sayce
 INFLUENCE
321
Dynamite
 BLACKOUT STATION
315
Joe Bonamassa
 DIFFERENT SHADES OF BLUE
311
Garagedays
 PASSION OF DIRT
301
Merkabah
 UBIQUITY
297
Burden of Life
 THE VANITY SYNDROME
297
Infinitys Call
 UNCONDITIONAL
291
Miseo
 LUNATIC CONFESSIONS
291
Order To Ruin
 THE LOSS OF DISTRESS
289
Stepfather Fred
 HELLO LARRY BROWN
280
Vision Divine
 9 DEGREES WEST OF...
279

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 
Werbung 
   
 






© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013