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Inhuman
 

Inhuman - Christoph Pohl und Jonas Fisch

Mit dem Debüt-Album THIS IS NOT A WARNING ließen Inhuman 2010 aufhorchen, jetzt legte das dynamische Quartett mit INTO THE HAZE nach! Aber nicht nur das neue Werk war ein Thema des Interviews, auch über die Geschichte der Band, die Nachwuchs-Rock-Szene in Deutschland und Gott und die Welt unterhielt sich Marc S. mit Christoph Pohl (Gitarre) und Jonas Fisch (Vocals/Gitarre)!

Datum:
 M.A., 24.12.2012

Wir fragten...
 Mit zwei starken Alben im Rücken und einer stetig wachsenden Fangemeinde müsstest Ihr momentan eigentlich sehr zufrieden sein! Wie ist die Stimmung?

Jonas: Wir sind alle gerade absolut motiviert. Das Feedback zur neuen Platte war bisher durch die Bank hinweg positiv. Jetzt sind wir natürlich auf die kommende Tour gespannt: Wenn man neue Songs am Start hat, möchte man diese natürlich so oft es geht live präsentieren.


Ihr feiert 2012 Euer zehnjähriges Bandjubiläum, Gratulation an dieser Stelle! Hättet Ihr damals gedacht, dass Ihr so lange durchhaltet?

Pohl: Danke für die Glückwünsche! Aber ganz ehrlich? Über solche Fragen haben wir uns nie großartig Gedanken gemacht. Aus heutiger Sicht freuen wir uns natürlich darüber, dass uns Inhuman noch genau so viel Spaß macht, wie damals im Alter von 15 Jahren. Es gab eine Menge emotionaler Höhepunkte, die wir nie vergessen werden und auf der anderen Seite sicherlich mal hier und dort Momente, bei denen du niedergeschlagen bist, aber unser Umfeld hat es uns eigentlich immer sehr leicht gemacht und das Ende der Fahnenstange ist ja noch lange nicht erreicht. :)


Wo wir bereits beim Thema sind: Wie fing es mit Inhuman an?

Jonas: Wir Inhumans stammen alle aus einem gemeinsamen Abi-Jahrgang und die Band startete tatsächlich als eine Art praktisches Schulprojekt im Musikunterricht – wir standen damals vor der Qual der Wahl: Klausur oder Band? Naja, wie hättest du dich entschieden?!


Hat sich Euer musikalischer Stil im Laufe der Jahre verändert?

Jonas: In der Anfangszeit nannte sich die Musik noch "Skatepunk" und "Collegerock", bekannte Einflüsse waren Bands wie The Offspring, Blink 182 oder auch Sum41. Erst später kam ein gewisser Rock'n'Roll-Einschlag dazu, die Musik wurde teilweise härter, teilweise filigraner, auf jeden Fall facettenreicher. Ich denke das ist alles ein immerwährender Prozess, wir brauchen einfach das Gefühl, immer wieder eine Entwicklung machen zu können. Mit jedem neuen Song erweitern wir unsere musikalische Bandbreite.


Welche Künstler haben Euch besonders geprägt?

Pohl: Die Einflüsse sind extrem vielfältig. Timo (Schlagzeug) und ich kommen eigentlich eher aus härteren Metal-Gefilden, Jonas (Gesang) und Basti (Bass) bewegen sich eher im Bereich Punk- und Modern Rock. Eine Band, die für die beiden eine tragende Rolle spielt, sind sicherlich die Donots. Bands, auf die wir alle total steil gehen, sind Volbeat, The Intersphere und My Baby Wants to Eat your Pussy.


Euer Debüt THIS IS NOT A WARNING wurde von der heimischen Fachpresse –völlig zu Recht - hervorragend aufgenommen! Haben Euch die damaligen positiven Reaktionen überrascht, oder war dies aufgrund der vorherigen umfangreichen Live-Aktivitäten bereits abzusehen?

Pohl: Grundsätzlich sind fast alle unsere Songs schon gründlich bühnenerprobt, bevor wir mit ihnen ins Studio gehen. Die Livetauglichkeit ist für uns tatsächlich ein K.O.-Kriterium, dem schon so mancher Song zum Opfer gefallen ist. Dabei geht es nicht immer nur um die Publikumsresonanz, sondern auch um die Energie, die auf der Bühne entsteht - ganz einfach wie sich der Song so anfühlt. Deshalb wussten wir schon, dass unsere Musik von einer großen Zahl von Leuten irgendwie gemocht wird.
Dennoch hat man nach der langen Zeit zwischen Songwriting und CD-Veröffentlichung überhaupt keine Distanz mehr zu den eigenen Sachen - wir waren natürlich total neugierig, wie die Presse, aber auch unsere Fans wohl reagieren würden und können uns überhaupt nicht beschweren.


Was macht mehr Spaß, Studiotüftelei oder Bühnenarbeit?

Jonas: Beides hat seinen eigenen Reiz. Das eine ist eher der Spaß am Musizieren, am Kreativen, am Experimentieren. Das andere ist der sportliche Teil, das Adrenalin, die Reaktionen der Menschen einfangen. Ein Konzert kann dich enorm anspornen, genauso ist es aber eine Bandprobe, in der man plötzlich einen kreativen "Run" bekommt.


Ihr wurdet vom Mikrofonhersteller beyerdynamic und regioactive.de als „beste Nachwuchsband Deutschlands“ ausgezeichnet. Steigt durch solche Anerkennungen der Erfolgsdruck nicht enorm oder stacheln Euch solche Preise - im Gegenteil - sogar zu Höchstleistungen an?

Pohl: Erfolgsdruck gibt es bei uns eigentlich nicht. Ganz automatisch setzt man sich seine eigenen Maßstäbe, d.h. natürlich wollen wir mit dem aktuellen Album nochmal einen Schritt weiter als mit dem Vorgänger gehen.
Schönheitswettbewerbe und Preise sind natürlich nicht alles, dann würden wir wahrscheinlich wesentlich poppigere Musik machen. Aber klar: Wir haben in der Vergangenheit ein paar tolle Auszeichnungen erhalten und das steigert selbstverständlich die Motivation. Beyerdynamic haben uns in den vergangenen Jahren immer wieder sehr gut unterstützt - das hat uns auf jeden Fall einen ganzen Schritt weiter gebracht.


Ihr habt gerade zu "Not your Blood" ein ansprechendes, aber gleichzeitig auch sehr düsteres Video gedreht. Worum geht es in dem Song?

Jonas: "Not Your Blood" ist ein gesellschaftskritischer Song. Zentral im Video ist ja die Metapher der Masken. Solange alle ihre Alltagsmaske tragen und wenige Fragen stellen, scheint die Welt ganz gut zu funktionieren. Viele Menschen handeln nicht besonders reuevoll, wenn sie nicht die Leidtragenden sind, es wird sozusagen "nicht ihr eigenes Blut" vergossen.


INTO THE HAZE zeichnet sich, so empfinde ich es zumindest, durch seinen Abwechslungsreichtum aus. Knallharte Riffer, Mid-Tempo-Groover , massenkompatible Hooklines, fast alles da! Das einzige, was ich auf INTO THE HAZE nicht finde, ist eine schmissige Power-Ballade. Warum?

Jonas: Also mit "Haunting Me" haben wir einen besonders nachdenklichen, melancholischen Song auf der Platte und wir würden den Track ehrlicherweise schon als Ballade bezeichnen. Trotzdem geht auch hier ab der Mitte wieder etwas stärker die Post ab. Das hat sich für uns irgendwie zu einem ungeschriebenen Gesetz entwickelt, dass keiner unserer Songs dauerhaft ruhig bleiben kann. So etwas nimmt man sich nicht vor, es passiert einfach und so entsteht dann eben ein schöner, dynamischer Spannungsbogen, wie es bei "Haunting Me" der Fall ist.


Habt Ihr auch ein Auge darauf, was sich in anderen Gegenden Deutschlands "rocknachwuchstechnisch" so tut, sprich, beobachtet Ihr die Szene in Deutschland? Wie seht Ihr die Entwicklung der Rockmusik "Made in Germany" in den letzten fünf Jahren?

Pohl: Vordergründig beobachten wir natürlich die lokale Musikszene Rhein-Main, unser Zuhause. Hier fällt uns auf, dass es eine Menge Nachwuchsbands gibt, wirklich sehr viel gutes Potenzial. Leider ist die Fluktuation ziemlich hoch, das Personalkarussell dreht sich mittlerweile schneller als vor zehn Jahren, als wir mit der Musik begonnen haben. Viele Bands lösen sich viel zu früh auf, was sicher eine Vielzahl von Gründen hat. Wir finden aber, dass sich Kontinuität immer irgendwie auszahlt, auch wenn es mal Durststrecken gibt.


Wie sehen Eure Tour Pläne für 2013 aus?

Pohl: Zunächst steht unsere kleine Release-Tournee an, auf die wir uns schon jetzt sehr freuen. Zudem wird es mit Sicherheit wieder Gigs auf tollen Sommerfestivals geben, ein weiteres Musikvideo schließen wir auch nicht aus. Wir haben da noch einige Überraschungen für unsere Facebook-Community parat.


Kurz vor Ende des Interviews möchte ich noch eine Blitz-Fragerunde einstreuen: Bereit? Es geht los:

Beatles oder Stones?


Auf alle Fälle die Stones.


Bier oder Wein?

3x Bier, 1x Wein


Kombi oder Sportwagen?

Mit einem Sportwagen auf ein Konzert fahren? Zeig's uns, ansonsten in jedem Fall ein Kombi. :)


Städtereise oder Strandurlaub?

Städtereise


T-Bone-Steak oder Tofu?

Tofu ist halt leider echt nur Kaumasse ohne Eigengeschmack. Leider ein klarer Sieg für das T-Bone Steak.


Pepsi oder Coke?

Coke


Villarriba oder Villabajo?

Haha, Villarriba natürlich, sonst gibt’s dreckiges Geschirr. :)


Bayern München oder Borussia Dortmund?

Wir sind alle für die Frankfurter Eintracht, aber Kloppos Truppe ist natürlich ganz großes Kino.


Und zum Abschluss sollt auch Ihr die Gelegenheit bekommen, den Lesern und Fans da draußen noch etwas mit auf den Weg zu geben:

Pohl: Das liegt für uns jetzt einfach auf der Hand: Wir danken euch für die Aufmerksamkeit und verabschieden uns mit einem schönen Wort, dass in unserer Bandsprache frei übersetzt "Prost!" heißt: Cheerseney, Leute! Kommt gut ins neue Jahr!


Herzlichen Dank für das launige Interview und die Zeit, die Ihr Euch genommen habt! Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg mit INTO THE HAZE und den bevorstehenden Gigs! Vielleicht sieht man sich im Sommer 2013 auf einem der vielen Festivals. Und bleibt uns gewogen... ;-)


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