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Kilmara
 
Kilmara - Christian 'Wolf' KohlDas neue Albums DON'T FEAR THE WOLF der Spanischen Heavy Metal-Band Kilmara kam bei einigen in unserer Redaktion recht gut an, sodass wir neugierig wurden und einfach mal den Frontmann Christian "Wolf" Kohl fragten, was ihn denn in die Süden verschlagen hatte und ob er dort auch eine Metal-Fangemeinde angetroffen hat, wie sie in seiner Heimat Deutschland üblich ist.

Datum:
 V.R./J.G., 12.08.2010

Wir fragten...
 Hola Kilmara! ¿Comó estáis? ¿Comó esta, Christian?

Christian: Hola Verena, hola Jochen muy bien gracias y vosotros?


Uns geht es auch gut, vielen Dank! Gratulation zu Eurem neuen Album DON'T FEAR THE WOLF. Es hat uns in der Redaktion recht gut gefallen. Aber nun zu allererst, was bedeutet Kilmara, Euer Bandname eigentlich? Gibt es da eine Geschichte dazu?

Danke Verena und Jochen, freut mich dass das Album gut ankommt! Der Name Kilmara, ist das Ergebnis einer fast endlosen Diskussion... :-) Die Band hieß vorher "Jadde" und als ich vor sieben Jahren bei den Spaniern eingestiegen bin, war mir gleich klar, ein neue Name muss her, denn "Jadde" hat mir gar nicht gefallen. Es sollte ein einfacher Name sein, der gut klingt und auch in verschiedenen Sprachen gleich gut auszusprechen ist. Alle brachten Vorschläge ein, aber immer war jemand dabei, der dagegen war bis unser Gitarrist Jonathan dann Kilmara vorschlug. "Kilmara" war wohl irgendein Hund, der einer irischen Prinzessin das Leben rettete oder so ähnlich. Wir fanden (und finden immer noch) den Namen Kilmara einfach cool! Vor kurzem hab ich erfahren dass es auch ein brasilianischer Frauenname ist! Auch nicht schlecht! :-)


Wenn man die Bandbilder betrachtet, sieht man, dass Ihr keine Teenie-Rocker mehr seid. Wie lange gibt es die Band Kilmara schon und was habt Ihr vorher musikalisch so getrieben? Welche Bands sind z.B. eure musikalischen Vorbilder?

Ja, man wird alt! Der Erfolg sollte sich langsam einstellen, so dass wir noch was davon haben. Hehehe. Kilmara gibt es jetzt seit sieben Jahren, und in der Zeit haben wir einige Demos und mit DON'T FEAR THE WOLF jetzt unser zweites Album veröffentlicht. Bevor ich zur Band kam, klang die Band eher wie x-beliebige andere spanische Underground Metal Bands, war sogar etwas Punk angehaucht und natürlich von spanischen Texten geprägt. Ich selbst habe davor in Deutschland hauptsächlich Metal mit meiner Band Desyre gemacht und auch noch in anderen Combos Klampfe gespielt. Musikalische Vorbilder gibt's zu viele. Ich denke, man hört bei den Gitarren immer mal etwas Iron Maiden oder Megadeth raus, absolute Lieblingsbands von Jonathan und Kike (Gitarre). Ich persönlich liebe 70er und 80er Jahre Rock und war sonst großer Rage und Savatage Fan. Zack Stevens und Matthew Barlow kann man als meine gesanglichen Vorbilder bezeichnen.


Auffällig ist, dass Du Christian als Sänger ein Deutscher unter Spaniern bist. Wie kam damals der Kontakt zwischen Dir und dem Rest der Band zustande?

Ich bin 2002 der Liebe und des Klimas wegen ausgewandert und hatte eigentlich beschlossen die Musik erst einmal ruhen zu lassen. Das hat zwei Monate gut getan, dann hat mich die Sucht gepackt und ich habe Anzeigen in allen lokalen Musikgeschäften aufgehängt um wieder 'ne Band zu finden. Ich habe unzählige Anrufe bekommen, als Sänger ist man zumindest in Barcelona sehr gefragt. Einige Bands hab ich mir auch angeschaut aber schon damals haben mich die Jungs von Kilmara sofort mit ihren musikalischen und auch persönlichen Eigenschaften überzeugt.


Gibt es manchmal noch Verständigungsschwierigkeiten zwischen Dir und den anderen Bandmitgliedern, sprecht Ihr Spanisch, Englisch oder ist Musik ansich eine eindeutige Sprache?

Sprachliche Verständigungsprobleme nein, kulturelle zum Glück immer weniger. Ich kann mittlerweile sehr gut spanisch, aber ich kann dir sagen es ist nicht einfach die spanische Mentalität als Deutscher zu verstehen. Aber man passt sich ja zu Glück an, auch wenn's etwas dauert.


Wie nehmt Ihr die spanische Metal-Szene wahr? Ist die harte Musik in den letzten Jahren in Spanien durch Bands wie Dark Moor, Arwen, Hard Spirit, Silver Fist, Mägo de Oz, Warcry und wie sie alle heißen, inzwischen genauso ein Teil des öffentlichen Lebens, wie bei uns in Deutschland? Und welche Heavy Metal Stilrichtungen sind bei Euch in Spanien am Beliebtesten?

Die Metal Szene gibt's ja, bekommt aber nicht wirklich viel Aufmerksamkeit. Stilrichtungen gibt's meiner Meinung nach nur noch zwei neben den von dir erwähnten Bands. Entweder Power Metal mit männlichem Sopran-Gesang oder es geht ans Eingemachte, Thrash Metal, Death Metal, etc.


Bei uns in Deutschland ist es üblich, das sich viele Musiker in der Szene recht gut kennen, sich gegenseitig austauschen und aushelfen. Gibt es das in Spanien auch oder seid Ihr das zu wenige und zu weit verteilt?

Ja, auch hier ist das so, die Szene ist ziemlich klein und man kennst sich und unterstützt sich.


Nachdem Eure ersten Demos noch auf spanisch eingesungen wurden, singt Ihr inzwischen ausschließlich auf englisch. Jetzt haben uns schon einige Bands bestätigt, dass man mit spanisch wohl in Spanien, Italien oder Lateinamerika gut ankommt, jedoch kaum in der restlichen Szene. Andererseits haben die Spanier selbst eher eine Abneigung gegen "fremdländische Sprachen". Hat sich da inzwischen etwas geändert?

Ich denke nicht dass die Spanier eine Abneigung gegen andere Sprachen haben aber es ist definitiv noch so, dass die große Mehrzahl der Spanier keine Fremdsprachen sprechen. Und das ist auch der Grund wieso fast alle Bands auf spanisch singen. Aber es ist auch logisch dass du mit spanischen Texten außerhalb dieses Sprachraums weniger Chancen hast. Zumindest solange du nicht Shakira heißt!


Wo seht Ihr zukünftig euren Absatzmarkt? Hat es für Euch in Spanien selbst eher Vor- oder Nachteile, dass Ihr im Gegensatz zu den meisten anderen spanischen Bands auf englischsprachigen Gesang zurückgreift? Und lässt sich durch den Wechsel von spanisch auf englisch der Rückschluss ziehen, dass Ihr zukünftig eher das englischgeprägte Mittel- und Nordeuropa bzw. U.S.A. im Auge habt?

Ich kann nicht feststellen, dass wir aufgrund der englischen Texte weniger oder mehr Unterstützung finden. Wir haben uns für's Englische entschieden, da mein Gesang so einfach besser klingt. Uns war aber auch bewusst, dass es ein Vorteil ist wenn wir außerhalb Spaniens agieren wollen und das möchten wir definitiv. Momentan schauen wir zwar nicht in Richtung U.S.A. aber in Europa wollen wir uns schon einen Namen machen.


In Deutschland seid Ihr leider trotz eurer wirklich genialen Alben noch sehr unbekannt. Wie sieht das in Spanien aus, konntet Ihr dort schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen?

In Spanien tut sich seit DON'T FEAR THE WOLF tatsächlich eine ganze Menge. Man kennt uns mittlerweile. Wir tauchen in allen möglichen Rock/Metal-Zeitschriften auf, geben kräftig Radiointerviews, die Kritiken sind traumhaft. Wir stehen aber trotzdem noch am Anfang und haben noch viel vor.


Nun zu Eurem neuen Album DON'T FEAR THE WOLF, das sehr abwechslungsreich und ausgefeilt geworden ist. Wie würdet Ihr denn selbst den Musikstil von Kilmara anno 2010 beschreiben?

Ich bezeichne unseren Stil immer als Heavy Rock. Es ist zwar hauptsächlich Heavy Metal mit einigen Power-, Melodic- und Progressiv-Elementen. Aber wir machen auch mal die ein oder andere Rock Nummer und mir persönlich fällt es sehr schwer uns einzuordnen. Mir ist wichtig dass es große Melodien und einen Wiedererkennungswert gibt. Ich will nicht wie die 1000te Kopie irgendeiner anderen Band klingen.


Im Vergleich zu Eurem letzten Album HUNTING DREAMS, das ein bisschen härter ausgefallen war, hat es eine leichte Kurskorrektur gegeben. War es Euer erklärtes Ziel, die neue Platte etwas kommerzieller zu gestalten?

Definitiv nein. Die Songs sind so gewachsen und wir haben neue Sachen ausprobiert, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit dem Streichorchester. DON'T FEAR THE WOLF ist, denke ich, etwas moderner ausgefallen, was aber wohl auch an der Produktion liegt.


Steckt hinter DON'T FEAR THE WOLF ein textliches Konzept und bringen sich alle in der Band gleichermaßen ein, wenn es ums Songwriting geht?

Der Titel DON'T FEAR THE WOLF ist ein Wortspiel. Natürlich haben wir die Triologie "The dark inside" auf der CD, die von der Selbstfindung eines Wehrwolfs handelt und dieses Werk ist auch das Herz des Albums, aber, wie du weißt, nennt man mich auch "Wolf" und so kamen die Jungs mit dieser Idee auf den Albumtitel.
Wenn's ums Songwriting geht, sind die Zuständigkeiten ziemlich klar, die Grundidee für die Musik kommt, mit einigen Ausnahmen, entweder von Jonathan oder Kike und um die Texte kümmere ich mich. Im Proberaum machen dann alle mit beim Fine-Tuning.


Hat jeder von Euch einen eigenen Song als Favoriten? Was findest Du beispielsweise sehr gelungen?

Sehr schwierige Frage! Wenn ich mich festlegen soll, würde ich "The dark inside III - Show me the Way" sagen. Ich finde die Melodielinie der Bridge einfach unglaublich stark. Ja, jeder hat so seine Lieblingssongs und wir wechseln uns ab, wenn es um die Erstellung der Live-Setlists geht, so bleibt jeder happy.


Roland Grapow von Masterplan hat Euer neues Album produziert. Wie ist denn dieser Kontakt zustande gekommen?

Wir haben Roland vor etwa 2-3 Jahren persönlich nach einem Masterplan Konzert in Barcelona kennengelernt und waren danach etwas in Kontakt über MySpace. Als wir uns dann auf die Suche nach einem Produzenten für's neue Album gemacht haben, haben wir auch bei Roland angefragt und sind uns schnell einig geworden.


Zur Zeit ist Euer Album in Deutschland leider nur als Download zu kaufen. Ist geplant DON'T FEAR THE WOLF auch noch in CD-Form mit Booklet und allem drum und dran in Deutschland zu veröffentlichen?

Klar, wir sind momentan noch auf der Suche nach einem geeigneten Vertriebspartner. In Frankreich, Schweden und Japan hatten wir schon Erfolg damit und die CD ist dort in Kürze erhältlich. Ich hoffe es klappt auch bald in Deutschland.


Gibt es eigentlich neben HUNTING DREAMS und DON'T FEAR THE WOLF noch weitere Veröffentlichungen, die uns entgangen sind.?

Nein, offiziell gibt es nur diese zwei Alben. Die vorausgegangenen Demos haben wir nur in sehr kleiner Auflage für Promo-Zwecke hergestellt.


Geht Ihr demnächst auf Tour und sind vielleicht sogar Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant? (Oder zumindest in der Deutschen zweiter Heimat, den Balearen oder Kanaren?)

Im September geht's los mit der Tour in Spanien und wir kommen eventuell auch nach Frankreich, Holland, Belgien und in die Schweiz. Momentan ist aber noch vieles in der Schwebe. Wir arbeiten auch an Deutschland. Am 24. Oktober spielen wir mit Metalium in San Sebastian, in Nordspanien. Das ist erstmal unser nächstes Highlight.


Abschließend nur noch so eine Frage unter uns. Heavy Metal ist ja schön und gut. Aber ist das auch das, was ihr privat alle so hört?

Hehehe... Klar wir hören alle Metal! Aber unter uns, bis auf Jonathan hört keiner ausschließlich Metal. Wie bereits erwähnt, bin ich auch Fan von Journey, Reo Speedwagon, Fleetwood Mac, Survivor, Deep Purple, etc. Ich höre sogar deutsche Bands wie Die Toten Hosen oder Die Ärzte und dazu Elvis oder auch mal brasilianische Musik...


Dann sagen Verena und ich erstmal vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und wünschen Euch viel Erfolg für die Zukunft. Möchtest Du noch etwas an eure Fans loswerden?

Danke ihr zwei, es war mir ein Vergnügen!
An die Fans in Deutschland, falls es euch schon gibt, meldet euch und dreht die Werbetrommel für Kilmara dann kommen wir hoffentlich bald live zu euch. :-)
PS: Wir werden euch nicht verklagen, wenn ihr das Album an Freunde weitergebt! ;-)

 
 
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