Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Liveware
 
Liveware
Als in Ehren ergrauter Altrocker könnte ich mir vor Verzweiflung das immer spärlicher werdende Haar raufen wenn ich im TV sehe wie völlig Intelligenz resistente und gänzlich IQ befreite junge Leute sich am Ballermann das ohnehin nur noch rudimentär vorhandene Hirn aus der Birne ballern um im Vollrausch am nächsten Morgen die Bremsstreifen in ihrer Unterhose für den Nutella Brotaufstrich vom Büfett des Vortages zu halten. Um so erfreulicher, dass es noch junge Leute gibt die sich, statt dem Alkohol zu frönen, monatelang in den Probenraum zurück ziehen und mit Fleiß und Hingabe proben um ihr erstes Album zu produzieren. Und wenn es sofort mit dem ersten Album gelingt ein dickes musikalisches Ausrufezeichen zu setzen dann schreit das förmlich nach einem Interview. So geschehen mit der Band Liveware die mit ihrem Debüt A LOOK INSIDE THE MIRROR meine ergraute musikalische Seele erhellen und mir den Glauben an die Jugend zurück geben.

Datum:
 U.B., 30.01.2013

Wir fragten...
 Als erstes herzlichen Glückwunsch zu eurem ersten Album A LOOK INSIDE THE MIRROR. Die Scheibe ist echt gut geworden und ihr habt nicht nur von mir sondern auch in anderen Reviews viel Lob bekommen. Habt ihr damit gerechnet, dass das Album so gut ankommt? In einem Review wurden sogar (berechtigte) Vergleiche mit Dream Theater zu Zeiten von IMAGES AND WORDS gezogen. Da müsst ihr doch auf "Wolke Sieben" schweben.

Liveware: Vielen Dank. Mit dem Release unseres Albums haben wir natürlich gehofft, dass es möglichst vielen Leuten gefällt. Die Reaktionen, vor allem auch der Vergleich mit Dream Theater haben uns aber wirklich umgehauen. Damit haben wir nicht gerechnet.


Ja, auch ich stelle die banalste aller Fragen, warum sollte ich es euch ersparen. Wer waren denn eure prägendsten musikalischen Einflüsse? Unterscheiden sich die Musikgeschmäcker der einzelnen Bandmitglieder deutlich oder liegt ihr alle auf einer Linie?

Man kann schon sagen, dass wir musikalisch alle aus derselben Ecke kommen. Natürlich gibt es unterschiedliche Einflüsse, gemeinsame Idole sind aber definitiv Bands wie Queen, Iron Maiden, Metallica oder Dream Theater.


Da ihr (noch!) keine eigene Band Website habt sind die Informationen die ich im Netz über euch finden konnte eher spärlich. Ich habe aber gelesen, dass ihr bereits seit vier Jahren gemeinsam Musik macht und ein Jahr intensiv an dem Debüt gearbeitet habt, ist das richtig? Erzählt doch mal wie ihr euch gefunden habt.

Andy, Matthias und Max kennen sich aus Schulzeiten und machen bereits seit gut zehn Jahren zusammen Musik. Das hat vor allem mit Covern von Metallica-Stücken angefangen und ging dann auch schnell zu selbstgeschriebenen Songs über.
Als dann vor vier Jahren unser damaliger Gitarrist ausgestiegen ist, kamen Lukas und Christoph mal so zum Jammen vorbei. Wir haben direkt gemerkt, dass in dieser Besetzung einiges möglich ist und haben sofort angefangen, eigene Songs zu schreiben. Seit ca. einem Jahr ist David als Sänger mit dabei und wir sind komplett.


Nun sind in der Band direkt drei Brüder, Christoph, Lukas und Matthias Martinetz, ich nannte es in meinem Review scherzhaft den Martinetz Clan. Kommt ihr aus einer musikalischen Familie und wie sieht es mit dem Ehrgeiz aus, pushed ihr euch da gegenseitig? Gibt es so was wie einen bruderinternen Wettstreit? Wie schaut es mit den anderen Band Mitgliedern aus, können die sich mit ihren Ideen gegen die geballte Martinetz Präsenz überhaupt durchsetzen?

Das klingt zwar sehr nach Kelly-Family, aber man kann schon sagen, dass die Martinetz-Familie nicht grade unmusikalisch ist. Von einem bruderinternen Wettstreit sind wir aber weit entfernt, man kann eher von konstruktiver Kritik sprechen. Was aber nicht nur auf die drei Brüder, sondern auf die gesamte Band zutrifft. Jeder bringt Ideen rein und darf auch kritisieren. Wir sind in dieser Hinsicht schon sehr demokratisch.


Christoph spielt Gitarre und Matthias Drums, das erinnert mich an die Van Halen Brüder. Was manche Leute nicht wissen, Eddie Van Hallen begann an den Drums und Alex an der Gitarre. Dann wechselten die beiden die Instrumente. Gab es bei euch schon mal eine Situation in der einer von euch mit dem Gedanken gespielt hat das Instrument zu wechseln?

Bisher nicht, nein.


Kommen wir zu eurem Bandnamen, der ist schon ungewöhnlich. Im Internet wurde der Name an einer Stelle als “EDV Angestellte” übersetzt. Wie seit ihr auf Liveware gekommen? Nicht ernst gemeinte Frage, seht ihr euch als lebende Hardware?

Wir proben in einem alten EDV-Raum in Recklinghausen. Wenn man so will, sind wir also das EDV-Personal, oder auf englisch Liveware. Wir fanden den Namen auf Anhieb sehr eingängig und zu uns passend.


Ich habe euer Album in der Rubrik Melodic Progressive Rock/Metal eingestuft. Wobei ich den Schwerpunkt eher im Melodic Rock Bereich sehe. Stimmt ihr mir da zu oder empfindet ihr euch in erster Linie als Prog Band?

Nein, da hast du schon Recht. Wir würden uns auch nicht als reine Prog Band bezeichnen. Die progressiven Elemente in unseren Songs kommen meist spontan und aus Freude an der Sache. Wir sagen uns nie "Jetzt müssen wir aber mal einen progressiven Song schreiben".


Wie bereits angeführt überwiegen, zumindest aus meiner Sicht, bei euch die melodischen Elemente, die progressiven Anteile sind vorhanden stehen aber nicht so stark im Vordergrund. Dadurch wird die Musik auch nicht sooo verschachtelt, sperrig und schwer zugänglich wie bei anderen Prog Bands. Selbst Dream Theater sind mit ihrem letzten Album wieder zu ihren Anfängen zurück gekehrt und nach einem jahrelangen Streben nach immer komplizierteren Rhythmen und „noch mehr Noten pro Sekunde Overkill“ hat die Melodie wieder einen viel höheren Stellenwert. Von daher liegt ihr voll im Trend. Habt ihr die Songs bewusst so geschrieben und gestaltet um vielleicht auch mehr Musikfans anzusprechen oder ist A LOOK INSIDE THE MIRROR genau die Musik die ihr machen wolltet und die euch am Herzen liegt?

Genau das ist es. Es ist die Musik, auf die wir stehen und die uns Freude bereitet. Umso besser, wenn es dann auch anderen Leuten gefällt. Zunächst ist der Gedanke, wie etwas wohl beim Publikum ankommen könnte aber nebensächlich. Da spielt erst mal nur unsere Meinung eine Rolle.


Einige der Stücke auf dem Album halte ich für absolut radiotauglich und so eingängig, dass sie eine große Schar an Musikfans ansprechen dürften ohne dabei auch nur im Ansatz banal zu klingen. Das habe ich selten erlebt, anspruchsvoll und doch massenkompatibel, eingängig und zugleich von einer gewissen Komplexität ohne je den Bogen zu überspannen. Ist das das Ergebnis von harter Arbeit oder viel Talent, am Ende eine Kombination aus beidem?

Vielen Dank! Natürlich steckt in den Songs viel Arbeit. Sie sind teilweise über Jahre hinweg gereift, immer wieder in kleinen Teilen verändert und verbessert worden. Ich denke, das könnte der Grund dafür sein, das man unsere Songs nicht nach zwei, drei mal hören satt hat. Das hoffen wir zumindest.


Um nochmals auf den sehr gelungenen Mix aus Melodic Rock und Prog zurück zu kommen den ihr präsentiert, mir fiel auf, dass häufig die erste Song Hälfte nur wenig Prog Anteile besitzt die zweite dann aber deutlich mehr. Fast kam es mir so vor als würdet ihr euch anfangs immer bewusst bremsen und im weiteren Verlauf brechen dann eure progressiven Vorlieben deutlicher hervor. Ist das so gewollt oder nur Zufall?

Das ist schon so gewollt. Wir fangen meist mit einem klassischen Aufbau aus Strophen und Refrains an, um dem Song eine gewisse Struktur zu geben. Damit man erst mal ein Gefühl für ihn bekommt, ehe wir dann zur Mitte hin auch mal gerne Gas geben und unsere Ideen umsetzen. Diesen Aufbau haben wir bei unseren bisherigen Songs immer als "passend" empfunden. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch anders gehen kann. Es kommt auf den Song an, der muss am Ende rund sein.


Ihr pendelt vielmals zwischen Melodic Rock und Metal hin und her. Die Schnittmenge aus Rock ist aber größer als die des Metal. Könntet ihr euch vorstellen in Zukunft auch mal ein Speed- oder Power Metal Stück aufzunehmen? Die flotten Gitarrensoli legen die Vermutung ja nahe, das in euch noch eine Speed Metal Band schlummert.

Einen ganzen Song aus dem Speed- / Power Metal-Genre zu schreiben wäre nicht unser Ding. Gegen vereinzelte Parts innerhalb eines Songs spricht aber nichts.


Bei Liveware hat das Keyboard keine so eine tragende Rolle wie die Gitarren. Ich bin mit Deep Purple groß geworden und wahrscheinlich liegt es daran, ich mag Keyboards. Lukas hat aber auch mit seinen Auftritten am Piano Gelegenheit zu zeigen was er kann. Gibt es bei euch trotzdem hin und wieder Diskussionen wer wie viele Soli spielt und welche Instrumente in den Vordergrund gerückt werden?

Nein, die gibt es so nicht. Wenn jemand das Bedürfnis hat, ein Solo zu spielen dann darf er das natürlich auch. Meistens sind damit ja auch gute Ideen und Melodien verbunden, die dann den ganzen Song aufwerten. Bei uns hat aber generell niemand das Verlangen, ein besonderes Instrument in den Vordergrund zu rücken. Welches nun letztlich im Vordergrund steht, kommt immer auf den Song an. Wir würden aber nicht sagen, dass dem Keyboard eine geringere Rolle zukommt als der einzelnen Gitarre.


Nicht nur für junge Bands ist progressive Musik eine echte Herausforderung was das Songwriting und die Beherrschung der Instrumente betrifft. Das habt ihr mit Bravur gemeistert. Hattet ihr da gar keine Bedenken so nach dem Motto: wenn schon denn schon?

Vielen Dank für das Kompliment. Große Bedenken hatten wir in dieser Hinsicht aber nicht. Wir spielen einfach das, was uns in den Sinn kommt. Und wenn wir einen Part nicht sauber hinbekommen, dann wird er halt so oft geprobt, bis es passt. Zur Not auch noch etwas abgeändert. Unser Anliegen ist es natürlich auch live alles so auf den Punkt zu bekommen, wie es aufgenommen wurde.


Und da ich gerade beim Songwriting bin, das ist ganz klar eine eurer stärksten Seiten. Wer schreibt bei euch die Songs? Arbeitet ihr da alle dran oder gibt es da jemanden unter euch der sich da besonders einbringt?

Meistens kommt einer mit einer Idee, die er sich entweder zu Hause oder irgendwann mal beim Proben ausgedacht hat, an und spielt einfach was vor. Wenn die anderen es dann auch cool finden oder sogar direkt zum jammen einsteigen, weiß man schon das da eventuell ein Song raus entstehen könnte. Jeder bringt seine Ideen ein und es wird kritisch geschaut, was eventuell doch nicht so gut passt und was dem Song den letzten Schliff geben würde. Wenn das Instrumental dann steht kommen Text und eine Gesangsmelodie.


Mir gefallen besonders die Stimmungen die ihr mit eurer Musik zum Hörer transportiert. Ich denke da zum Beispiel an den Song „Mid September`s Eve“. Der hat eine ausgeprägte melancholisch traurige Atmosphäre. Ich sehe vor meinem geistigen Auge den Herbst, die Blätter fallen und die Natur verfällt in den Winterschlaf. Die Lyrics handeln von einem jungen Mann der weit entfernt von der Heimat blutend und sterbend am Boden liegt. Es ist von vielen jungen Männern die Rede. Spielt ihr hier auf den Einsatz der Nato Soldaten in Afghanistan an? Musik und Lyrics gehen Hand in Hand und passen sehr gut zueinander.

Schön, so etwas zu hören. Wir hatten nicht die konkrete Situation der Soldaten im Afghanistan-Krieg vor Augen. Wobei diese natürlich auch zutrifft. Es geht generell darum, dass immer wieder junge Menschen geblendet von den falschen Überzeugungen und völlig unvorbereitet in fremden Ländern für eine mehr als fragwürdige Sache ihr Leben verlieren. Eine Geschichte, die sich immer wiederholt.


Und noch einen emotionsgeladenen Song möchte ich ansprechen, „When Winter´s gone“. Das Stück hat eine sehnsüchtige Stimmung mit unendlich traurigen Keyboard Streichern, so als sehne sich jemand nach dem Frühjahr. Da lautet eine Textstelle: „But the band will play so far away from home. When our journey´s done, girl you won´t be alone.“ Da steckt ja schon eine Menge Herz- Schmerz drin, hat das etwa autobiografische Züge? Das Stück hat im zweiten Teil dann keinen balladesken Einschlag mehr und die Gitarren haben einen tollen, schwungvollen Auftritt, erst gegen Ende drückt ihr wieder mächtig auf die Tränendrüsen mit einem herzerweichenden Pianopart ganz ohne Kitsch. Wow, wer hat sich das ausgedacht?

Wie schon erwähnt, ist es uns immer ein Anliegen, unsere Songs möglichst "rund" zu machen. Und bei "When Winter´s gone" passte dieser Pianopart am Ende einfach wie die Faust aufs Auge. Da lag es nahe, dass wir das nochmal aufgreifen. Ob der Song autobiographische Züge hat?! Konkret ist die beschriebene Situation noch nicht vorgekommen. Dennoch spielen beim Schreiben solcher Songs auch die persönlichen Gefühle und Erfahrungen mit rein.


David Loga euer Sänger glänzt mit seiner Stimme die immer genau zum Song passt ohne dabei aufdringlich zu sein, mal nachdenklich, mal aggressiv, mal frech. Sein Feingefühl in den langsamen, getragenen Teilen ist erstaunlich. Kann man das trainieren, hat man das von Natur aus oder ist David ein so emotionaler Mensch der seinen Gefühle in der Musik freien Lauf lässt?

Alle Dinge die du ansprichst spielen da mit Sicherheit eine Rolle. Natürlich muss man gewisse Gesangstechniken und auch die Fähigkeit bestimmte Gefühle mit dieser Technik zu transportieren erlernen. Guter Gesang hat eben auch oftmals mit guter Technik zu tun. Dann sollte man bei David anmerken, dass er musikalisch aus einer ganz anderen Ecke als dem Rock oder dem Metal kommt. Das er selbst viel teils ruhigere, soulige Musik aus dem Bereich Black Music hört, erklärt da sicherlich einiges. Trotzdem ist das wichtigste, dass man, wie du sagst, seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Das ist doch der eigentliche Kern der Musik und des Gesangs. Wenn ich andere damit erreichen will, muss ich mich ein Stück weit selbst öffnen, damit das bei den anderen ankommt.


Bei den Bandfotos die von euch im Netz zirkulieren ist ersichtlich, bei euch sind die Frisuren, ich nenne es mal „Schwiegermutter optimal“. Keine lange Metal Mähne weht ihm Wind, ihr zeigt euch mit braver Kurzhaarfrisur. Da muss ich an Bruce Dickinson denken der wegen seines Pilotenjobs auch den langen Haaren abgeschworen hat. Was sind eure Gründe? Spielt da der Beruf bzw. die Berufsausbildung mit hinein?

Eher der zunehmende Haarausfall ;-)
Klar gab es auch Zeiten, in denen wir unsere Haare länger trugen. Das ist allerdings schon einige Jahre her. Unsere Vorliebe zur härteren Musik hat man uns äußerlich noch nie angesehen. Berufliche Gründe hat das aber nicht. Das liegt eher am persönlichen Geschmack.


So ein Album zu produzieren kostet einen Haufen Geld und der Musik Markt ist ein Haifischbecken. Da haben es neue Bands erfahrungsgemäß schwer egal wie gut sie sind. Was hat euch bewogen das Risiko einzugehen? Habt ihr euch selber mit der CD einen lang ersehnten Traum von einem eigenen Album erfüllt?

Ja, definitiv. Ziel war es immer das eigene Album in den Händen zu halten. Da wir das Album komplett in Eigenregie aufgenommen haben und beim Mixen und Mastern auf Unterstützung aus dem Bekanntenkreis zurückgreifen konnten, hielten sich die Kosten auch noch relativ im Rahmen. Kein Vergleich mit den Kosten für einen Studioaufenthalt. Daher mussten wir gar nicht lange überlegen, ob wir das Geld wirklich investieren wollen. Der Traum vom eigenen Album hat da einfach überwogen, letztendlich egal ob es jemand kauft oder nicht.


Nachdem das Album im Herbst fertig war habt ihr garantiert im Freundes- und Bekanntenkreis jede Menge Anregungen und Tipps bekommen. Nach dem Motto, das und das solltet ihr beim nächsten Mal machen. Lasst ihr so was an euch ran oder macht ihr ganz konsequent genau das was euch vorschwebt?

Klar hören wir uns konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge immer gerne an, aber trotzdem machen wir natürlich die Songs auch so, wie wir sie gerne haben wollen. Wir nehmen die Kritik aber auf und schauen wie wir unser nächstes Album optimieren können.


Ich weiß gar nicht ob ich diese Frage stellen darf aber Matthias hat im Vorfeld des Interviews so eine Andeutung gemacht, ist bei euch ein weiteres Album in der Planung? Habt ihr schon ein paar neue Songs in der Schublade liegen? Wenn ich eure Musik nicht schätzen würde hätte ich gar nicht erst gefragt!

Einen festen Starttermin für die Aufnahmen zum Nachfolger gibt es noch nicht. Natürlich soll´s das aber nicht gewesen sein und wir werden definitiv ein zweites Album herausbringen. Momentan sind wir fleißig dabei neue Songs zu schreiben und haben riesigen Spaß dabei. Ein paar Lieder sind auch schon so gut wie fertig und soviel können wir schon mal verraten: Wer „A Look Inside The Mirror“ mag, wird das nächste Album lieben ;-). Diesen Sommer wollen wir uns aber noch auf´s live spielen konzentrieren und unsere aktuelle CD vorstellen.


Zum Schluss natürlich wie immer die berühmten letzten Worte an eure Fans. Was möchtet ihr euren Anhängern sagen?

Vielen Dank für eure Unterstützung im zurückliegenden Jahr und den fantastischen Start, den ihr uns ermöglicht habt! Wir hoffen euch auch in 2013 so oft es geht vor der Bühne zu sehen und mit euch zu feiern. Für alle aktuellen Infos, schaut vorbei auf www.facebook.com/livewaremusic


Ich bedanke mich für das Interview und hoffe auf weiter Alben aus eurer Feder.


Empfehlen: 
 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Liveware
Reviews
¬ A LOOK INSIDE THE
   MIRROR
Interviews
¬ 30.01.2013
 
 

Top-15 Interviews
 
Sunrise Avenue 949
Kamikaze Kings 376
Blind Guardian 326
Die Kassierer 323
Negative 319
Boysetsfire 317
Frei Wild 315
Sportfreunde Stiller 313
At Vance 311
Ronnie James Dio 305
Gorgoroth 299
Doro 296
Judas Priest 293
Demian Heuke 286
Powerwolf 274

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-15 Bands
 
Gun Barrel 491
Victory 406
Dare 402
Bonfire 391
Kiss 384
Accept 377
AC/DC 357
Gotthard 352
UFO 348
Iron Maiden 345
Krokus 337
Die Ärzte 332
Running Wild 330
Helloween 317
MSG 317

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-16 Reviews
 
My Dominion
 CONSUMED
396
Lechery
 IN FIRE
362
Hear Me Loud
 THE SYSTEM
353
Bullet
 STORM OF BLADES
347
Hard Riot
 THE BLACKENED HEART
331
Philip Sayce
 INFLUENCE
321
Dynamite
 BLACKOUT STATION
315
Joe Bonamassa
 DIFFERENT SHADES OF BLUE
311
Garagedays
 PASSION OF DIRT
301
Merkabah
 UBIQUITY
297
Burden of Life
 THE VANITY SYNDROME
297
Infinitys Call
 UNCONDITIONAL
291
Miseo
 LUNATIC CONFESSIONS
291
Order To Ruin
 THE LOSS OF DISTRESS
289
Stepfather Fred
 HELLO LARRY BROWN
280
Vision Divine
 9 DEGREES WEST OF...
279

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 
Werbung 
   
 






© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013