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Rob Mancini
 
Rob ManciniDer Süddeutsche mit Wohnsitz Irland und den italienischen Wurzeln – Rob Mancini – hat mit dem ROCK’ROLL CIRCUS ein großartiges AOR-/Melodic-Metal-Album abgeliefert. Im Interview stand der sympathische Bajuware Mitte Dezember 2011 unserem Wolfgang W. redselig Rede und Antwort.

Datum:
 W.W., 15.12.2011

Wir fragten...
 Hi Rob! Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner großartigen neuen Platte ROCK’N’ROLL CIRCUS – sollte sie nicht besser „Rock’n’Growl Circus“ (Management von Rob Mancini; Anm. d. Verfassers) heißen?

Rob: Danke, Wolfgang, ich bin mit den Reaktionen auf das Album auch sehr zufrieden. Und ja, es wird lauter und lauter gegrowlt – wir haben gerade mit Axel Wiesenauer von Rock’n’Growl einen Managementvertrag unterschrieben. Damit sollte das Ganze auf das nächste Level gebracht werden und ich bin auch sicher das unser „growling circus“ demnächst die Straßen und Konzerthallen unsicher machen wird.


Ich muss gestehen, dass ich deinen Namen bislang nicht kannte – im Infoblatt stand allerdings sinngemäß ein Satz über "eine zehnjährige Aufnahmepause"... Also: was hat es mit Rob Mancini auf sich? Was hast du bislang so gemacht, worauf sollten interessierte Rocker einen näheren Blick werfen?

Ich hatte das Glück schon in jungen Jahren in eine recht bekannte Band einsteigen zu können. Damals war ich allerdings nur Gitarrist, wir haben für einige größere Bands Support-Shows gespielt und dadurch habe ich mir einiges gutes an Equipment und Erfahrung angesammelt, um auch ein wenig ambitioniertere Ziele anstreben zu können. 1994 bin ich der Band Hotwire beigetreten und habe ein Jahr später zusammen mit Claus Lessmann und Hans Ziller von Bonfire mein erstes Album aufgenommen. Unsere Wege trennten sich allerdings bereits vor dem zweiten Album wieder und irgendwie habe ich dann erst mal nichts Neues gefunden. Abgesehen von einem kurzen Engagement bei Crush, zusammen mit dem ehemaligen Sänger von Hotwire und dem heutigen Drummer von Ravenryde. Es war Ende der 1990er Jahre und das Spielen in Bands hat mich abgrundtief gelangweilt. Ich war es einfach leid, wieder nur ein weiterer Gitarrist in einer anderen Band zu sein, die ihre Zeit mit endlosen Diskussionen darüber verbringt, wie etwas zu klingen hat oder in welche musikalische Richtung man mit einem neuen Projekt gehen sollte, nachdem dieser ganze Grunge-Mist die Rockszene überflutet hatte. Also habe ich mir gesagt: leckt mich doch alle, es ist Zeit für eine Pause und einen Tapetenwechsel! Also bin ich nach Irland gezogen, wo ich angefangen habe, als Studio- und Session-Musiker für andere Bands zu arbeiten und nebenbei mein eigenes Studio aufzubauen.


Im Infoblatt wirst du als “deutsch-italienischer Rockmusiker aus Irland bezeichnet. Wo lebst du zur Zeit und welche Nationalität würdest du auswählen, wenn du müsstest?

Ich bin von ganzem Herzen Ire, mit deutscher Einstellung und italienischem Temperament. Ich lebe in einem wunderschönen und friedlichen Eckchen im Nordwesten Irlands.


„Carnival Of Fools“ ist für mich einer der seltenen Momente, wo ich nicht automatisch den „Vorwärts“-Knopf an der Anlage drücke, denn eigentlich hasse ich Intros. Das Genannte ist allerdings ein Ohrenschmaus und führt auch direkt in den ROCK’N’ROLL CIRCUS! Was ist deine Meinung zu Intros auf Alben?

Solange sie einen sinnvollen Beitrag liefern sind sie mir eigentlich egal. Bis ich den Song fertig hatte, der dann auch zum Titelsong wurde, hatte ich auch gar nicht vor, ein Intro auf dem Album zu haben. Aber dann wollte ich etwas haben, das die Zuhörer direkt auf die Reise durch die zwölf Songs hinführt. Zu diesem Zeitpunkt war „Too Late To Die“ schon in der Mitte des Albums platziert und die Sequenzen darin, die an das Reisen mit einem Zirkus erinnerten, brachten mich auf die Idee, dem Album eine Struktur zu geben. Es fängt mit diesem Intro an, das an einen verwünschen Zirkus erinnert und direkt in einen „Gaspedal-bis-zum-Boden-durchdrück“-Opener übergeht, um dann mit einem leiser werdenden „the-show-is-now-over“-Outro im letzten Song „Time Stops For Now One But You“ nach einer Dreiviertelstunde zu enden.


Nicht nur ist ROCK’N’ROLL CIRCUS ein großartiges Album – ich liebe auch den gleichnamigen Song! Meiner Meinung nach könnte er locker zwischen Klassikern wie „You Give Love A Bad Name“ (Bon Jovi) und „The Final Countdown“ (Europe) bestehen. War dir während der Aufnahmen schon bewusst, dass du hier einen verdammt starken Song schmiedest?

Also ich hatte eigentlich auf ein paar verdammt starke Songs gehofft (lacht)… Der Titelsong war einer der letzten Songs, die ich geschrieben hatte und sollte die rohe Energie einer Band rüber bringen, die gerade auf die Bühne geht. Wir haben den Song im November 2011 zum ersten Mal auch live gespielt und er ging ab wie Schmidts Katze!


Warum hast du auf dem Album eigentlich nahezu alles selbst gemacht? Versteh mich nicht falsch – das ist keine Kritik! Denn tatsächlich finde ich sogar den programmierten Schlagzeug-Sound richtig gut. Wolltest du alles selber machen oder gibt es einfach nicht genug talentierte Musiker in Irland?

Glücklicherweise konnte ich das ganze Album alleine machen und obwohl ich schon dafür kritisiert wurde, bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis. Da ich alle Songs alleine geschrieben hatte, machte es für mich einfach keinen Sinn irgendwelche bekannten Musiker zu engagieren, nur um auf dem Plattencover große Namen aufführen zu können. Das war ganz einfach nicht meine Motivation hinter dem Album.


„Running up that Hill“ von Kate Bush ist grundsätzlich ein großartiger Song. Du hast ihm in deiner Coverversion noch so ein paar Ecken und Kanten verpasst. Warum hast du diesen Song ausgewählt? Hast du irgendeine besondere Verbindung zu diesem Lied?

Nun, ich wollte grundsätzlich mal eine Metal-Version eines Popsongs aus den 1980er Jahren machen. Ich liebe diese Zeit einfach und auch die Musik, die damals veröffentlicht wurde. Die Wahl fiel dann auf „Running up that Hill“ – und ich weiß, dass mich Kate Bush-Fans jetzt hassen werden... -, nachdem ich die Version von Placebo gehört hatte. Aber ich mag auch einfach diese düstere Stimmung, die in dem Song vorherrscht, und Kate Bush ist sowieso eine großartige Songwriterin. Doch, es war schon eine kleine Herausforderung...


„Edge of a broken Heart“ sollte eigentlich die Charts von unten her aufrollen... Fühlt es sich für dich natürlich an, solche Musik zu schreiben? Zumindest hört es sich für mich so an, als ob dieser Sound einfach in dir drinsteckt!

Ich mache halt das, was ich am besten kann, ich mache keine Musik, um irgendeiner Mode gerecht zu werden. Ich glaube nicht, dass man Kreativität beweist, indem man irgendeinen neuen Sound spielt, nur weil jemand gerade entschieden hat, dass er im Moment „in“ ist. Ein guter Song ist ein guter Song, egal ob es Motown ist, oder Thrash Metal – weißt du, was ich meine?
Ich habe mich nie mit einer Akustikgitarre hingesetzt und versucht, etwas zu schreiben. Es ist seltsam – wenn ich eine Idee für einen Song habe, dann ist sie plötzlich in meinem Kopf da. Ich glaube, ich habe „Edge of a broken Heart“ in weniger als einer Stunde geschrieben – wohingegen andere, wie etwa „Too late to die“ erst nach einer gefühlten Ewigkeit fertig waren -, und soll ich dir was sagen? Es hat sich einfach gut angefühlt. Für die meisten anderen Songs hatte ich die Musik und die Melodien bereits im Kopf, noch ehe ich ein einziges Wort aufgeschrieben hatte. Mein Ziel war es, emotionale Musik zu schreiben und darum dann die Texte zu schreiben – und nicht anders herum.


Wie sind denn eigentlich die Reaktionen auf den Song bisher? Es gibt auf dem Album einen „Radio Edit“ von „Edge of a broken Heart“! Bekommst Du viel Airplay?

Die Reaktionen sind großartig! Das Lied wird zur Zeit recht oft gespielt und ich habe das Gefühl, dass wir jetzt wirklich auf die nächste Ebene gehen können, indem wir auf Tour gehen und zeigen, was wir sonst noch so drauf haben!


Wie kam der Kontakt mit Rock’n’Growl zustande? Wie läuft die Zusammenarbeit soweit?

Ich habe einen Freund, Brian, der in den Staaten eine Radio Show moderiert. Über ihn kam der Kontakt mit Axel zustande. Wir haben dann mit einer Promo-Aktion zum neuen Album angefangen und die Ergebnisse haben mich ebenso überzeugt, wie die Art und Weise, wie Axel bestimmte Dinge anpackt. Es ist großartig mit jemandem zusammenzuarbeiten, der weiß, was er macht. Nach Weihnachten werden wir auf jeden Fall die Organisation der Tour angehen und auch den Nachfolger des ROCK’N’ROLL CIRCUS ins Auge fassen. Wer weiß, diesmal vielleicht mit einem Außenstehenden als Produzenten.


Der iPod-Shuffle! Nenne und kommentiere die ersten fünf Songs, die im Shuffle-Modus auf deinem iPod gespielt werden!

1) The Magnificent – „Tired of dreamin‘“.
Oh yeah..., was für ein Song! Diese Jungs waren großartig!
2) Sixx AM – „This is gonna hurt“.
Ein absoluter Hammersong, gehört für mich zu den besten Veröffentlichungen in 2011!
3) Udo Jürgens – „Griechischer Wein“.
Ähem, weiter... Dafür bin ich nicht betrunken genug (lacht)...
4) Jonny Lang – „Lie to me“.
Ich glaube, er war erst 16 Jahre alt, als er den Song aufgenommen hat. Ein großartiger Blues-Gitarrist und –Sänger.
5) Rooster – „Angels Calling“.
Ich liebe diesen Sound! Das ist eine junge, rotzige Band aus London.


Assoziationsspiel – was kommt dir bei den folgenden Begriffen als erstes in den Sinn? Großbritannien

Fish’n’Chips.


Jon Bon Jovi

Hamburger und Fritten.


Motörhead

Lemmy ist der Größte!


Liebe

Meine Frau.


Glauben

Glaubt!


Entscheide dich jeweils für einen der beiden folgenden Begriffe und begründe deine Entscheidung! Guinness oder bayerisches Bier?

Bayerisches Bier natürlich! Nichts kann bayerisches Bier schlagen!


Richie Sambora oder Jon Bon Jovi?

Weder noch – Nikki Sixx!


Blues oder Soul?

Blues – vielleicht weil ich kein Blueser bin?!


Vinyl oder CD?

Vinyl – der größeren Cover wegen...


USA oder UK?

USA, weil da das Wetter besser ist. Zumindest an den Orten, wo ich gewesen bin...


Vielen Dank, dass Du Dir Zeit für ein Interview genommen hast.


 
 
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