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Interview: Nocturnal Rites
 
Nocturnal Rites - Nils ErikssonAnlässlich der Nordic Metal Mayhem sprachen wir mit Bandgründer und Bassist Nils Eriksson von Nocturnal Rites über Erlebnisse unterwegs, die Arbeitsmoral seiner Band und seine Schuhe. Knappe zwei Stunden vor seinem nächsten Auftritt gab dieser sich betont gelassen, aber auch ein wenig kurz angebunden, jedoch schien dies nicht durch nervende Fragen, sondern ganz einfach durch sein Gemüt bedingt zu sein. Dass er auch anders kann, zeigte er kurz darauf eindrucksvoll auf der Bühne.

Datum:
 S.J., 08.11.2007

Wir fragten...
 Hallo Nils, wie lief denn eure Tour bislang?

Nils: Hallo Stefan. Es lief gut, sehr gut sogar. Manche Orte sind sehr cool, in Spanien oder Tschechien beispielsweise. Ein paar Konzerte in Deutschland waren ein bisschen lahm, aber was soll's das gibt es halt auch hin und wieder.


Sehr lange seid ihr aber nicht unterwegs, oder?

Nein, seit zwei Wochen sind wir jetzt unterwegs, und es kommen noch drei Konzerte.


Die Tour ist mit zwei Headlinern angekündigt, tauscht ihr mit Thunderstone hin und wieder die Reihenfolge wer zuletzt auf die Bühne darf bzw. muss?

Nein, wir sind immer zuletzt an der Reihe.


Die Veröffentlichung eures letzten Albums "The 8th sin" liegt ja nun schon ein ganz paar Monate zurück, und viele Konzerte habt ihr seitdem auch gar nicht gespielt, oder?

Nein, wir haben so zehn Shows etwa in Schweden gespielt und auch ein paar in Japan, jetzt ziehen wir diese Tour durch. Wir sind halt alle immer recht beschäftigt.


Wie fallen denn live die Reaktionen auf euer letztes Album aus?

Richtig cool. Schon bei der Veröffentlichung kam das Album viel besser an als das vorige.


Ahja, ihr habt ja den ersten Gig eurer jetzigen Tour in Japan gespielt, wie war das?

Es war fantastisch. Es war jetzt unser drittes Mal dort, und es war ein großes Festival mit vielleicht so 10-12 tausend Leuten dort in so einer großen, schwarzen Arena.


Ihr spielt auffallend viele Gigs dieser Tour in Deutschland. Ist es immer noch etwas besonderes in dem Land des 80er Hard Rock aufzutreten?

Naja, die Shows werden ja nicht von uns selbst gebucht.


Naja, aber du/ihr seid doch diejenigen, die die eigentliche Erfahrung machen.

Ja das stimmt, es ist auch immer wieder schön in Deutschland zu sein, es tolles Land für Heavy Metal.


Nocturnal Rites existieren nun ja schon seit einigen Jahren und haben auch ziemlich konstant immer neue Alben veröffentlicht. Würdest du heute sagen dass ihr euch besonders in die eine oder andere Richtung entwickelt habt?

Ja, am meisten merkt man das wenn man mal eines unserer frühen Alben mit einem der neueren direkt vergleicht. Es ist so, dass wir uns stetig weiterentwickeln wollen, wir machen niemals einen Schritt zurück und versuchen so zu klingen wie auf dem vorigen Album. Aber auch in Sachen Songwriting haben wir große Fortschritte gemacht.


Dass passiert sich eher unbewusst als geplant, oder?

Nein, ganz sicher nicht. Wir schreiben einfach Songs so wie wir gerade wollen und sehen dann was dabei herauskommt. Wir haben kein bestimmtes Rezept oder Regeln nach denen wir dabei vorgehen.


Mir kommt es so vor als ob ihr auf jedem Album zwar nicht unbedingt versucht euren Stil zu ändern, aber bewusst immer ein paar Experimente macht, zum Beispiel wie auf euren letzten Alben zu hören, auch gerne mal auf modernere Elemente zurückgreift.

Na klar, das ist ja genau das, was am Songwriting den Spaß ausmacht. In einer Band versuchst du immer neues Gelände zu erkunden und andere Ideen auszuprobieren um nicht in einer Sackgasse zu landen. Das wäre ja total langweilig, als ob man versuchen würde sich selbst zu begrenzen. Ich sage ja nicht: "Och nein, das passt jetzt nicht", man spielt einfach was einem Spaß macht, und das kommt am ehrlichsten rüber, denke ich.


Denkst du denn dass mehr und mehr moderne Elemente, Keyboards und so weiter notwendig sind um up to date zu bleiben?

Nein, das ist einfach eine Sache die dadurch bedingt ist, dass wir nun mehr Budget zur Verfügung haben, mehr Zeit im Studio zu verbringen und zu experimentieren. Bei unseren früheren Alben beispielsweise hätten wir nie über zwei Monate hin in dem selben Studio beleiben können. Letztendlich ist es aber auch einfach wieder unsere Art Musik zu machen, etwas neues auszuprobieren, halt die wohl interessanteste Möglichkeit etwas zu erkunden.


Trotz allen neumodischen Spielereien ist der Kern eurer Musik immer noch klassischer Heavy Metal. An sich ein Stil, mit dem sich nicht viel Geld verdienen lässt.

(lacht) Nein, aber ich denke es gibt keine Metalband die sich gründet, mit dem Gedanken schnell an Geld zu kommen. Das ist eine Sache die sich aus Interesse heraus entwickelt und letztendlich doch aus dem Herzen kommt.


Dennoch gibt es ja so manche Band die mehr als gut von ihrem Erwerb leben können. (unterbricht)
Ja, aber so eine Band waren wir nie. Wir machen wie gesagt einfach das wozu wir gerade Bock haben. Vielleicht wird das nächste Album sogar ein (zögert) Punk-Album (lacht), ich hab keine Ahnung, einfach mal sehen was kommt.


In euren Lyrics finde ich es bemerkenswert das ihr sowohl Fantasy- als auch eher persönliche Inhalte verarbeitet.

Ja, man kann nicht sagen dass wir auf den ersten drei Alben Fantasytexte im traditionellen Sinne mit Zauberern und Drachen verwendet haben. Du nennst es Fantasy weil es eben Geschichten sind, aber es doch gewissermaßen antworten und Reaktionen auf unsere Moderne Welt, um die Welt um uns herum und was wir in ihr erleben.


Denkst du, dass ihr wirklich nie diese klassischen Klischee-Heavy Metal Texte gesungen habt?

(lacht) Na gut, vielleicht auf dem ersten Album, aber da haben wir es ja auch echt drauf angelegt. Aber in den letzten, sagen wir mal fünf, sechs Alben haben wir uns immer weiter und weiter davon entfernt.


Gibt es irgendeine Botschaft oder ähnliches die ihr dem Hörer übermitteln wollt?

Nein, nicht wirklich. Natürlich ist es schön wenn mancher wirklich in die Texte eintaucht und versucht eine Bedeutung für sich selbst daraus zu ziehen, aber wir geben keine besonderen Botschaften raus.


Was machst du denn wenn du nicht gerade neue Songs komponierst oder unterwegs bist?

Ich arbeite als Studiomusiker. Wöllte ich nur von Nocturnal Rites leben wollen, müssten wir ein ganzen Jahr lang nur unterwegs sein.


Würdest du denn sagen dass es heutzutage einfacher ist mit Konzerten Geld zu verdienen als mit dem Aufnehmen von neuen Alben?

Es sind ja eh die selben Fans. Du musst mehr Konzerte spielen wenn du mehr Alben verkaufen willst. Du musst aber auch neue Alben machen wenn du möchtest dass die Leute zu deinen Konzerten kommen.


Viele Bands machen sich in diesem Zusammenhang ja Sorgen über illegales Herunterladen von Musik Fast schon so nach dem Motto "Ach, touren wir mal drei Jahre lang, das ist einfacher als mühevoll ein neues Album aufzunehmen dass sich jeder umsonst holt".

Ich denke wirklich nicht dass es das große Problem ist. Wenn sich 10.000 Leute dein Album runterladen, das geil finden und danach zu deiner Show kommen ist das doch toll. Ich glaube dass sich die Ding irgendwie ausgleichen. Und wenn es sich halt jemand runterladen möchte: Ich kann ihn nicht davon abhalten, Natürlich finde ich es besser wenn sie unsere Alben kaufen weil wir viel Zeit und Aufwand hineingesteckt haben, aber ich kann niemanden dafür bestrafen, ich kann nicht mal kurz das Internet zusammenbrechen lassen (lacht).


Okay, kommen wir noch mal zu eurer aktuellen Tour zurück, kanntet ihr und Thunderstone euch zuvor schon?

Nein, wir haben uns erst kurz vorher getroffen.


Verbringt ihr unterwegs viel Zeit zusammen?

(lacht) Oh Yeah! Die Jungs kommen ja aus Finnland, haben also eine ähnliche Mentalität wie wir. Wir trinken, schreien und bringen jede Nacht den Bus zum Wackeln. Es ist wirklich richtig cool, das sind verdammt nette Typen. Es ist aber auch das erste Mal dass wir mit - ach nein, wir waren ja schon mit Hammerfall unterwegs - naja, jedenfalls fast das erste Mal dass wir mit einer skandinavischen Band zusammen unterwegs sind, und Skandinavier ticken einfach ein wenig anders.


Gibt es da irgendein besonderes Erlebnis an das du dich erinnerst?

Keines, dass ich hier erzählen könnte (lacht). Nein, wir haben halt einfach Spaß zusammen, sitzen rum und trinken Wodka.


Und was steht als nächstes an im hause Nocturnal Rites?

Nach der Tour geht's ein paar Tage nach Hause, und danach spielen wir auf der "Hammerfall Ocean Crusade", einer großen Fähre zwischen Schweden und Finnland. Halt so ein Festival, nur auf einem Boot.


Hört sich cool an.

Ja, aber was danach kommt kann ich noch nicht sagen. Allgemein schmieden wir nicht sehr viele Pläne.


Okay, gibt es noch irgendetwas dass du unsere Leser gern wissen lassen möchtest?

Ähm (zögert) ja. Meine Schuhgröße ist 42.


Ahja

Ja, für den Fall dass mir jemand neue Schuhe kaufen möchte, meine stinken im Moment ziemlich.


Okay, dann vielen Dank für das Gespräch!


 
 
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