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Interview: Praying Mantis
 
Praying MantisInterview mit Praying Mantis, der Gottesanbeterin, welches den Partner nach der Paarung tötet, wäre das Insekt gemeint. Hier ist aber die britische Hard Rock-Band gemeint, deren Wurzeln bis ins Jahr 1978 zurück reichen und nun anlässlich ihres 30. Jahrestages der ersten Albumveröffentlichung eine neue EP auf den Markt gebracht haben. Chris Troy, Gary Mackenzie, Tino Troy und Mike Freeland nahmen sich freundlicherweise Zeit, die Fragen unseres Wolfgang W. erschöpfend zu beantworten.

Datum:
 W.W., 05.10.2011

Wir fragten...
 Hallo Jungs! Ich habe gerade eure METALMORPHOSIS EP gehört – und war begeistert! Erzählt doch kurz ein wenig zum Entstehungsprozess, den Aufnahmen und die Hintergründe für diese Veröffentlichung!

Chris Troy: Wir haben die EP aufgenommen, um den 30. Jahrestag der Veröffentlichung unseres ersten Albums TIME TELLS NO LIES (1981) zu feiern. Sie enthält Songs, die in der Anfangszeit von Praying Mantis geschrieben wurden – eingespielt jedoch von der aktuellen Besetzung der Band. Wir haben das getan, um den Hörern für die Songs eine gewisse „Vorher – Nachher“-Perspektive zu ermöglichen.


Also ein Geburtstagsgeschenk – für euch, wie für die Fans. Warum habt ihr gerade diese fünf Stücke dafür ausgewählt? Steckt hinter ihnen eine kleine Geschichte? Wenn ja, erzählt doch bitte!

Chris: Wir haben diese Songs ausgewählt, um den Spirit dieser speziellen Zeit einzufangen. Wie gesagt, sie stammen allesamt aus den Anfangstagen der Band. Nimm "Captured City" zum Beispiel – das war das Lied, das in dieser Zeit alle Welt auf "Praying Mantis" hat aufmerksam werden lassen. Ganz nebenbei hat es uns als Teil der New Wave Of British Heavy Metal (NWOBHM) gemacht. "Lovers To The Grave" gilt für viele als eine der bemerkenswertesten Balladen jener Zeit und wir wurden bei Shows immer gebeten, "Lovers..." zu spielen. In "Children Of The Earth" geht es um die Zerstörung unseres Planeten und welche Auswirkungen die Menschheit auf unsere Umwelt hat – tragisch, dass nun 30 Jahre vergangen sind und sich nicht viel geändert hat. Der Inhalt des Songs bleibt heute genauso ergreifend wie damals.
Als Ganzes betrachtet, hat uns METALMORPHOSIS die Möglichkeit gegeben, diese alten Songs mit dem aktuellen Line-Up und den Neuaufnahmen ein wenig aufzupeppen. Die bisherigen Reaktionen waren fantastisch – sie gingen tatsächlich weit über unsere Erwartungen hinaus.


Wie schätzt ihr die heutige Position von „Praying Mantis“ in der Heavy Metal-Szene ein?

Chris: Nun, an erster Stelle steht natürlich die Tatsache, dass wir immer noch hier sind!! Wir sind nicht nur einfach Überlebende, ich glaube sogar, dass die Band stärker ist, als je zuvor. Es gab Zeiten, da hat man nicht viel von uns zu hören bekommen – ich weiß, dass einige da draußen glaubten (und das sogar heute noch glauben!), wir hätten uns aufgelöst –, aber wir stehen nun wieder richtig ordentlich im Saft! Wir haben als Band immer noch jede Menge zu sagen und ich glaube nicht, dass in der Szene viele sind, die das Gleiche machen wie wir.


Was ich mich immer schon gefragt habe: warum habt ihr euch eigentlich den Namen „Praying Mantis“ gegeben? Übersetzt ist das nämlich die „Gottesanbeterin“. Gab es dafür einen speziellen Grund?

Chris: Oh, wir haben lange gebraucht, um einen gescheiten Namen zu finden... Ich glaube, dass einer unserer frühesten Sänger sich beim Singen so komisch bewegte, dass es daran erinnerte, wie die Gottesanbeterin ihre Vorderbeine bewegt – vielleicht gab uns das damals ein paar vage Denkanstöße in diese Richtung. Tino (Troy, Gitarrist; Anm. d. Verfassers) hielt das für einen guten Bandnamen, wir anderen stimmten ihm darin zu, dass er wirklich cool klang. Ich persönlich mag die sexuelle Angewohnheit der Gottesanbeterin, die ja zunächst mal viel größer als das Männchen ist - und ihm nach der Befruchtung den Kopf abbeißt, damit der Nachwuchs zu fressen hat...
Das hat Klasse und ist eigentlich schon ziemlich Rock’n’Roll... (lacht).


Wie kam es überhaupt dazu, dass ihr beim Heavy Metal gelandet seit? Was waren die Gründe und Einflüsse, die euch nicht die zweiten ABBA haben werden lassen?

Chris: Was ist denn an ABBA verkehrt? (lacht) Die Frage, ob wir oder ob wir nicht Teil der Heavy Metal-Szene seien, wurde ziemlich oft gestellt – vermutlich müssen die Fans das letztendlich selbst entscheiden. Was wir jedoch definitiv haben ist diese kraftvolle Rock-Basis in unserem Sound, sehr melodisch und unserem Trademark – den Twin Guitars. So haben wir schon immer geklungen und das passt natürlich sehr gut in die bunte Welt des Heavy Metal. Unsere äußeren Einflüsse waren vermutlich vor allem Thin Lizzy, Wishbone Ash und Rainbow – wobei die ersteren uns vor allem bei den Twin Guitars beeinflussten, Rainbow uns indes das Erschaffen von kraftvoller Musik mit oftmals sehr interessanten Gesangslinien und musikalischen Themen nahegebracht haben.
Ganz nebenbei – wir wären heute vermutlich die zweiten ABBA, wenn wir damals einen schnuckeligen blonden Sänger mit Knackpo gehabt hätten... (lacht).


Chris und Tino – ihr beide seid die Konstanten in der Band seit ihren Ursprüngen im Jahr 1975. Seitdem hattet ihr eine stattliche Zahl an Mitmusikern. Was hat euch die Kraft gegeben, immer weiterzumachen und niemals wirklich aufzugeben?

Chris: Es gibt so viele Bands da draußen, von denen einige wirklich extrem talentiert sind. Dennoch schaffen es nur ganz wenige davon, die Leiter soweit hinaufzuklettern, um als Band tatsächlich überleben zu können. Nach all diesen Jahren fühlen wir uns nun wirklich äußerst privilegiert und glücklich darüber, dass wir so viele Chancen bekommen haben, um diese fantastische Zeit von 30 Jahren zusammen erlebt haben zu dürfen – und glaub mir, wir hatten einige ziemlich harte Zeiten durchzustehen! Die Fans sind uns die ganze Zeit über treu zur Seite gestanden - und das mag nun wie ein Klischee klingen, aber das alleine war für uns einer der wichtigsten Gründe, um immer weiter zu machen.


Das Debütalbum punktete ziemlich gut in den britischen Charts – was waren eurer Meinung nach die Gründe dafür, dass „Praying Mantis“ damals den Durchbruch nicht geschafft haben, beispielsweise durch ein unmittelbar folgendes Nachfolgealbum?

Chris: Man könnte vieles dafür verantwortlich machen – schlechtes Timing, schlechte Entscheidungen des Managements, zu wenig Unterstützung durch die Plattenfirma oder auch simples Pech... Aber weißt Du, man kann immer zurückblicken und nach dem "Warum?" oder dem "Was wäre wenn...?" fragen. Meine Philosophie ist: wenn es anders hätte kommen sollen, wäre es anders gekommen! Wir haben sicher nicht die kommerziellen Gipfel wie etwa Iron Maiden erklommen, aber gleichzeitig sind uns Möglichkeiten gegeben worden, von denen andere Bands nur träumen. Ich finde, ein kleiner Erfolg ist besser, als gar keiner – alles andere wäre doch nur Gier.


Was meint ihr – welcher Markt ist der Beste für eure Musik, bzw. ist es in der Vergangenheit gewesen? Welche Fans stellten sich über die vergangenen Jahre als die loyalsten heraus?

Chris: Deutschland und Japan – gar keine Frage! In Japan kam der Ball ins Rollen, da sich unser Debütalbum "Time tells no Lies" sich dort wie geschnitten Brot verkauft hat. Bis heute ist Japan einer der besten Märkte mit äußerst loyalen Fans dort. Deutschland scheint für uns der am schnellsten wachsende Markt zu sein, unser letztes Album SANCTUARY (2009) ist bei euch um so vieles besser gelaufen, als wir je erwartet hätten.


Was für Ziele habt ihr heute mit „Praying Mantis“? Welche habt ihr schon erreicht, welche stehen noch auf der Liste?

Chris: Das Ziel ist, immer einen drauf zu setzen... Das definitive Album, will heißen: Perfektion! Das gibt es natürlich nicht, aber es ist gut, ein so hoch gestecktes Ziel zu haben!
Gary Mackenzie: Es ist zwar ein Klischee, das jedoch zweifellos stimmt: in diesem Geschäft bist du immer nur so gut, wie es dein letztes Album oder deine letzte Show gewesen ist. Daraus wächst natürlich der stetige Wunsch, sich zu verbessern und noch eine Schippe draufzulegen.
Als jüngstes Bandmitglied fände ich es fantastisch für die Band, neue Märkte zu erobern und Orte auf der Welt zu besuchen, in denen „Praying Mantis“ noch nicht waren. Beispielsweise war die Band nie in Nord- oder Südamerika auf Tournee, das wäre also definitiv eine Herausforderung. Auch bei einem der großen Open Air-Festivals in Großbritannien zu spielen wäre eine großartige Sache. Hey, ihr Promoter vom "High Voltage"-Festival – hört ihr uns (lacht)?!


Ihr seid nun schon eine ganze Weile im Musikbusiness – was war a) das absolute Highlight und

Chris: Interessanterweise ist das noch gar nicht so lange her... Wir haben in Bulgarien bei einem Open Air-Festival gespielt und das ganze Ambiente war schlicht grandios. Die Sonne war gerade am Untergehen und ich konnte Bergkette im Hintergrund sehen... Der Sound auf und vor der Bühne gehörte zum Besten, was ich jemals erlebt habe! Ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern, als wir die Ballade "Dream On" spielten - und ich muss zugeben, dass ich diesen Moment nie enden lassen wollte...
Gary: Natürlich hab ich nicht ansatzweise die Erfahrung der anderen Jungs, um Vergleichen standhalten zu können – allerdings stimme ich Chris zu: der Auftritt in Bulgarien war aus unserer Sicht einfach nur großartig! Alles stimmte – die Umgebung, die Bühne, Sound und Licht, die anderen Bands, die auftraten und auch die Fans – dadurch wurde es ein wirklich besonderer Auftritt, den ich bestimmt nicht so bald vergessen werde!


b) der absolute Tiefpunkt in dieser Zeit?

Tino Troy: Das war wohl der Moment, als wir dem Rat einer sehr wohlhabenden und einflussreichen Person im Business, nicht Folge leisten wollten. Hätten wir ihn angenommen und einen echten Frontmann engagiert, hätte er uns managen wollen. Wie naiv und arrogant-selbstsicher wir damals gewesen sind...
Mich stört auch, dass wir nicht alle unsere Träume und Ziele haben realisieren können, oder wenigstens eine kleine Geschmacksprobe vom Erfolg unserer Kollegen von Iron Maiden bekommen konnten.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr stolz auf unsere Arbeit und zufrieden mit den Erfolgen, die wir erreicht haben.
Gary: Ich habe bislang noch nichts wirklich Schreckliches erlebt, auch wenn das Reisen von Konzert zu Konzert ein wenig ermüdend werden kann... Dennoch, egal wie mies wir uns fühlen, es ist unglaublich, wie eine Bühne, eine vernünftige PA-Anlage und ein gut gelauntes Publikum die Stimmung heben kann... (lacht).


Wenn ihr an euren ersten Auftritt 1975 zurückdenkt – welche Gefühle kommen da bei euch hoch?

Tino: An diese Zeit habe ich immer noch sehr schöne Erinnerung, weil wir wussten, dass wir in unserer Musik eine ganz spezielle Zutat hatten, die uns von den anderen Mitstreitern dieser Jahre abhob. Vielleicht sogar ein klein wenig zu viel... Wer konnte schon wissen, wohin unsere Reise gehen würde...


Was hat sich in den vergangenen 40 Jahren im Musikbusiness aus eurer Sicht verändert? Insgesamt betrachtet – ist es heute besser oder schlechter als früher?

Chris: Ich finde, dass es definitiv schlechter geworden ist. Es gibt kaum noch Wärme im Business, alles ist so unpersönlich und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Dazu kommt die Download-Problematik: alles ist so günstig oder sogar umsonst, vom illegalen Download ganz zu schweigen... Das muss es für neue Bands schier unmöglich machen, voran zu kommen. Tatsächlich gilt das auch für etablierte Bands!


Wo wir gerade beim Alter sind – findet ihr, es sollte ein Alterslimit für Rock’n’Roller geben? Wie lange wollt ihr denn noch mit der Musik weitermachen?

Chris: Ich finde, es ist ein bisschen wie mit Sex... Man kann es vermutlich länger machen, als andere Leute meinen! Wir machen solange weiter wie es uns möglich ist... – auch dann, wenn die Leute glauben, dass wir eigentlich schon im Ruhestand sein sollten... (lacht).
Gary: Ich glaube ohnehin nicht, dass es einen „point of now return“ für Performer gibt. Wenn man etwas macht, das einem Spaß bringt, in dem man gut ist und das den Leuten beim Zuhören Freude macht – warum, um Himmels Willen, sollte man denn dann aufhören!?


Könnt ihr eigentlich von der Musik leben oder müsst ihr neben „Praying Mantis“ noch Jobs nachgehen?

Chris: Der Hauptteil der Zeit geht natürlich für die Musik drauf, allerdings hat jeder von uns noch andere Business-Aktivitäten und Projekte, die uns Geld bringen, damit wir wie Rock Stars leben können... (lacht).


Über die Jahre hattet ihr eine ganz erkleckliche Zahl von Bandmitgliedern – die Mittelseiten vom „Metalmorphosis“-Booklet sprechen da eine recht deutliche Sprache. Wie sähe denn das Traum-Line-Up aus?

Chris: Aaaah... das ist eine recht unfaire Frage, wenn Du weißt, was ich meine. Kommt schließlich darauf an, wer dieses Interview hier liest... (lacht). Aber ich glaube tatsächlich, dass das aktuelle Line-Up an der besten Besetzung ziemlich nahe dran ist.
Gary: Da ich ja erst dieses Jahr zu „Praying Mantis“ gekommen bin, kann ich nur anmerken, dass ich mich wirklich glücklich schätzen kann, mit diesen Musikern spielen zu können... Also ganz einfach: das ist mein Traum-Line-Up... (lacht).


Ihr seid ja nun eine Band, die sowohl die "tape-trader"- und Vinyl-Zeiten, als auch die heutige „Internet-downloading“-Zeiten erlebt habt. Welche ist euch lieber? Was glaubt ihr, welche Situation für eine Heavy Metal-Band die bessere ist? Und welche Erfahrungen habt ihr so mit der modernen Technologie gemacht?

Chris: Ohne Zweifel sind die neuen Technologien eine Bereicherung für Aufnahmen. Heutzutage nutzen wir ausschließlich elektronische Software dafür, da liegen natürlich im Vergleich zu den 2-Zoll-Analog-Bändern von früher Welten dazwischen... Alles geht so viel einfacher und auch so viel leichter zu handhaben. Allerdings hat die digitale Technologie auch Möglichkeiten geschaffen, die völlig untalentierte Personen, die vielleicht nicht einmal richtig spielen oder komponieren können, in die Lage versetzen, einigermaßen gut klingende Platten aufzunehmen. So gesehen ist es ein leicht zweischneidiges Schwert.
Downloads haben den großen Mangel, dass sie einfach nicht greifbar sind, nichts was man ansehen oder untersuchen könnte. Ich würde mir viel lieber die CD kaufen, als sie mir auf den iPod zu laden. Bei den Kosten ist es kein großer Unterschied und man hat dann wenigstens etwas in der Hand.


Assoziationsspiel – bitte kommentiert spontan die folgenden Begriffe: Der Euro

Chris: Eine schlechte Idee, er wird sich auflösen...
Gary: Der Dollar... Das ist jetzt wirklich sehr spontan, aber ich kann mich daran erinnern, dass er vor seiner Einführung als "Euro-Dollar" bezeichnet wurde.
Mike Freeland: Eine Schlechte Idee.
Tino: Der Tunnel (unter dem Ärmelkanal; Anm. d. Verfassers).


Demon (Band)

Chris: Die sind okay!
Gary: Ich verwechsle immer Demon mit Demon Pact (Kultband der NWOBHM; Anm. d. Verfassers)! Ein guter Freund von mir spielte damals bei Demon Pact – und ich bin, das muss ich hier mal anmerken..., mit dem Back-Katalog von Demon Pact viel vertrauter, als mit dem von Demon!
Mike: Wer?
Tino: Ziemlich geil...


Religion

Chris: Das interessiert mich nicht. Religion ist für die meisten Kriege verantwortlich, die es so gab. Gary: Die eifrigen Adepten jeglicher Religionen waren für eine unglaubliche Menge an Toten und Leid über die Jahrhunderte verantwortlich, ich bin also nicht gerade ein Fan... Obwohl, um fair zu sein, haben die Religionen der Welt einige der schönsten Gebäude aller Zeiten geschenkt!
Mike: Ist okay für mich, solange man nicht zum penetranten Missionar wird!
Tino: Krieg.


Facebook

Chris: Prima Sache!
Gary: Ich finde es großartig, vor allem, um auf dem Laufenden zu bleiben – was Menschen ebenso betrifft wie Events. Keine Ahnung, wie ich es ohne Facebook geschafft habe...
Mike: Ist prima, um sich zu vernetzen.
Tino: Ein offener Abfluss!


Deutschland

Chris: Eine der besten Gegenden in der Welt um zu rocken, kein Zweifel!
Gary: Großartige Fans, großartige Jeansjacken und großartiges Bier... (lacht).
Mike: Die besten Fans!
Tino: Schöne Autos.


Death Metal

Chris: Eine Phase in der Rockmusik, die vorbeigeht...
Gary: Ich kann verstehen, warum es den Leuten gefällt – die Geschwindigkeit, die Energie, der Druck, dieser Abgrund der Wut... Allerdings muss ich zugeben, dass mir persönlich der Death Metal rein gar nichts gibt.
Mike: Verstehe ich absolut nicht!!!
Tino: Unverständlich.


Kommen wir zur letzten Frage: was liegt in der Zukunft von „Praying Mantis“? Was können wir von euch erwarten?

Chris: Der Rest von 2011 und ein Großteil von 2012 sind schon verplant. Zur Zeit nehmen wir für ein japanisches Label sechs weitere Songs auf – sie wollen ein komplettes „Metalmorphosis“-Album in Japan herausbringen, ein kleiner Bonus also, im Vergleich zu Europa und Großbritannien. Neben den Songs, die auf der europäischen Pressung vorhanden sind ("Children of the Earth", "Panic in the Streets", "Lovers to the Grave", "Praying Mantis" und "Captured City"), werden die zusätzlichen Songs "Flirting with Suicide", "Time slipping away", "Borderline", "Can’t see the Angels", "Running for tomorrow" und "Beads of Ebony" enthalten sein. Zudem werden wir Anfang 2012 in Japan touren. Anschließend werden wir das neue Album schreiben und natürlich auch aufnehmen. Unser letztes Album SANCTUARY (2009) hat die bislang besten Reviews und Reaktionen eingefahren, weshalb wir zusehen müssen, dass das neue Album das toppen kann!


Vielen Dank für das Interview!


 
 
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