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Sabaton
 
Pär Sundström Bassist von SabatonDie fleissigen Schweden Sabaton sind schon wieder (oder immer noch?) auf Tour. Diesmal machten sie in Hamburg Halt wo es unserer Verena R. gelang mit dem Bassisten Pär ein kurzes Gespäch zu führen. Klar, dass neben der Musik auch das Thema "Bier" nicht außen vor bleiben konnte.

Datum:
 V.R., 26.09.2010

Wir fragten...
  Hallo Pär. Ich freue mich sehr, das Sabaton-Konzert heute Abend in der Hamburger Markthalle zu besuchen. Das erste Mal habe ich euch als Vorband bei der letzten Hammerfall-Tour gesehen. Jetzt tourt ihr selbst als Headliner. Es ist jetzt eure dritte Headliner-Tour, richtig?

Pär: Nein, es ist nicht unsere dritte, sondern unsere vierte Headliner-Tour. Die erste war aber sehr klein, es gab nur wenige Konzerte in Deutschland. Im Jahr 2006 begann unsere erste größere Tour und dies ist die dritte größere Tour.


Eure Vorgruppen bei dieser Tour sind Alestorm und Thaurorod. Habt ihr einen guten Kontakt zu diesen Bands?

Die Jungs von Alestorm haben wir schon öfter getroffen vor dieser Tournee. Wir haben auch schon auf einem Festival in Schweden gespielt, wo auch Alestorm aufgetreten sind. Einige Jahren zuvor haben wir in einer Zeitung gelesen, dass Alestorm auf ihren Tourneen unsere Musik hören. Und als wir die Jungs dann auf dem Festival kennen lernten, haben wir festgestellt, dass wir sehr gut miteinander auskommen und uns mögen und wir feierten eine Party nachdem das Festival beendet war. Einige Zeit später haben wir zusammen gesessen, diskutiert und uns überlegt, welche Band wir als Vorgruppe für unsere Tour gerne dabei hätten. Unsere Wahl fiel auf Alestorm, auch weil sie bei derselben Bookingagentur wie wir sind. Also war es nur logisch, dass wir Alestorm als Vorgruppe mit auf Tour nahmen. Bei Thaurorod war das was anderes, weil wir sie vorher nicht kannten. Sie haben ja gerade erst ihr Debutalbum veröffentlicht. Unsere Bookingagentur ist die gleiche wie die von Thaurorod und wird wurden gefragt, ob wir sie nicht als Vorgruppe mit auf Tour nehmen wollen. Wie kennen sie nicht, aber ich bin mir sicher, dass wir mit Jedem auf Tour gute Freunde werden. Wir freuen uns jedenfalls auf eine sehr gelungene Tour.


Habt ihr in letzter Zeit irgendwelche besonderen Erfahrungen auf Tour sammeln können, irgendwelche lustigen Ereignisse?

Eigentlich passiert immer irgendetwas Besonderes auf Tour und es ist immer sehr schwierig, sich daran zu erinnern. Doch vor zwei Wochen ist etwas in Zypern passiert. Wir sind dort vorher noch nie gewesen und wir wussten nicht, was uns erwartet. Das Konzert war total ausverkauft, was wir nie erwartet hätten. Wir hatten viel Spaß und da wir am nächsten Tag kein Konzert geben mussten, dachten wir uns: Hey, es ist so super heute, dass wir nach Beendigung unserer regulären Setlist noch so viele Lieder spielen, wie wir können, vielleicht sogar drei Stunden lang. Doch die Fans dachten, dass das Konzert mit dem Ende der Setlist vorbei wäre und stürmten die Bühne. Sie packten uns und zerrten uns von der Bühne. Das war dann das Ende des Konzerts. Wir konnten nicht weiterspielen, weil alle Drumssticks verschwunden waren und wir von den Fans in verschiedene Ecken des Clubs gebracht wurden. Dadurch konnten wir nicht die ganze Nacht durch spielen, wie wir es eigentlich vorhatten. Das war ein besonderes Ereignis, weil wir nicht erwartet hatten, dass die Fans uns "entführen" würden. Doch gerade deshalb war es ein äußerst amüsanter Abend.


Das ist wirklich ein sehr lustiges Erlebnis. Doch nun zu den Songs des neuen Albums. Mögen die Fans diese Titel genauso gerne wie eure Klassiker?

Das glaube ich schon. Nachdem wir das Album aufgenommen hatten, waren wir uns gar nicht so sicher, wie wir selber es fanden. Wir waren so sehr damit beschäftigt, das Album aufzunehmen. Während des Endspurts bei der Aufnahme der CD haben wir rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche sehr hart gearbeitet. Wir konnten das Arbeiten gar nicht richtig genießen, weil wir so im Stress waren. Wir wussten nicht, was wir von unserem Album halten sollten, weil wir keine Zeit hatten, es uns in aller Ruhe anzuhören (lacht). Also haben wir Freunde gefragt, wie es ihnen gefällt und alle sagten, es sei unser bestes Album bisher. Wir konnten das gar nicht glauben. Weil sie unsere Freunde sind dachten wir, dass sie es nur sagen, weil sie denken, dass wir das hören wollen. Doch jetzt wissen wir, dass die neuen Lieder live besser klingen als auf dem Album. Wir wissen, es ist ein großartiges Album und die Fans mögen es. Und wenn die Lieder auf der Bühne gespielt werden, werden sie noch etwas besser. Wir sind sehr glücklich mit dem neuen Album und die Fans auch.


Dem kann ich nur zustimmen, mir gefällt das neue Album ebenfalls sehr gut. Doch nun zu den älteren Titeln. Welche Titel gefallen den Fans am besten, welche sind die absoluten Live-Klassiker?

Das ist offensichtlich. Bei "Primo Victoria" dreht das Publikum völlig durch und deswegen müssen wir es auf jedem Konzert spielen. Das ist einer der Songs, bei dem uns die Fans töten würden, wenn wir ihn von der Playlist streichen würden. Es gibt einige Titel, die die Fans auf Konzerten gerne verlangen. "Attero Dominatus" ist auch so einer. Doch wir versuchen auf dieser Tour, die Auswahl ein wenig zu verändern. Wir haben viele Titel, auf die wir uns nicht vorbereiten können und jeder Auftritt wird ein bisschen anders ablaufen als die anderen. Wir haben so um die 30 Songs, die wir spielen können und jede Nacht wird die Auswahl etwas anders ausfallen. Wir üben jeden Tag, um weitere Songs in die Setlist aufnehmen zu können. Daher werden zu einem späteren Zeitpunkt der Tournee auch andere Lieder darin enthalten sein.


Nun zur Tourorganisation, entspricht dabei alles euren Wünschen?

Ja, ich glaube schon. Wir haben die Tournee ja gerade erst begonnen, aber die Konzerte sind extrem gut besucht. Wir sind richtig schockiert und richtig froh deswegen. Es gibt keinen Grund für uns zur Beschwerde. Wir hatten einen perfekten Tourstart und das erste Konzert in Karlstadt in Schweden war verblüffend. Ich weiß nicht genau, wie viele Tickets letzten Endes verkauft wurden, doch ich denke, dass die Besucherzahlen bei fast 2000 lagen, so dass es sich dabei wahrscheinlich um dass größte Heavy Metal-Konzert aller Zeiten in dieser Stadt handelte. Und so gut geht es weiter, denn der gestrige Auftritt in Kopenhagen war erstaunlich und auch heute wird es mit Sicherheit großartig.


Bekommt ihr auch immer genug Bier während der Tournee bereitgestellt?

Während der ersten Tournee im Jahr 2006 gab es wirklich nicht genug Bier (lacht). Wir waren das erste mal auf Tour und wir tranken und tranken und kamen aus dem Trinken gar nicht mehr heraus (lacht). Heute können wir nicht mehr soviel trinken weil so viele Dinge davon abhängen, dass wir viel spielen. Der Druck ist größer geworden. Wir können uns nicht betrinken, auch nicht nach der Show weil wir am nächsten Tag wieder früh aufstehen müssen. Wir passen gut auf uns auf. Zur Zeit gibt es mehr Bier als wir brauchen (lacht). Bier ist jetzt nicht mehr so wichtig für uns. Heutzutage trinkt niemand mehr Bier vor dem Auftritt und während der Show vielleicht eins oder maximal zwei. An manchen Tagen wird nach der Show noch gefeiert, aber wir passen auf.


Heißt das, dass ihr den Live-Gag während der Konzerte mit dem Schlachtruf des Publikums "noch ein Bier" ebenfalls nicht mehr fortsetzen werdet?

(Lacht) Mal schauen was passiert, doch ich denke, es ist zwar schön zu feiern, doch auch sehr hart. Wenn wir für zweieinhalb Monate auf Tournee sind, können wir nicht jeden Tag feiern, sonst sind wir im Dezember tot. Und natürlich wollen wir Weiterhin neue Alben aufnehmen und weiterhin auf Tour gehen, schließlich soll dies nicht die letzte werden. Ich sehe das ein bisschen als eine Art Trainingscamp und wenn wir nach Hause kommen, fühlen wir uns besser als vor der Tournee.


Konntet ihr irgendwelche Unterschiede bezüglich des Publikums und der Atmosphäre in den unterschiedlichen Ländern bei euren Europatourneen feststellen?

Ja, da gibt es natürlich wirklich Unterschiede. Besonders merken wir das, wenn wir in Osteuropa spielen, denn dort ist das Publikum ganz anders, weil es dort nicht so viele Konzerte gibt. Daher sind die Menschen dort ein bisschen aufgedrehter, und das den ganzen Abend lang. In Westeuropa ist das Publikum auch fantastisch, doch der Unterschied ist, dass es in Ländern wie Schweden, Deutschland, Belgien oder Großbritannien jeden Tag Konzerte gibt, die die Menschen besuchen können. In Ländern wie Kroatien gibt es in den Städten dagegen vielleicht maximal ein Konzert im Monat und die Bewohner können sich vielleicht nur ein Konzert im Jahr leisten. Daher freuen sich die Menschen auf das Konzert auf eine ganz andere Weise und sie geben während des Auftritts immer 100 Prozent. Sie kennen alle Texte und wissen nahezu alles. In Westeuropa machen die Auftritte auch Spaß, doch in Osteuropa ist es einfach ein bisschen peppiger.


Gibt es ein Land, in dem ihr am liebsten auftretet?

Unser Lieblingsland war bisher immer Bulgarien, doch nun würde ich sagen, Zypern ist noch besser. In Zypern waren die Fans total verrückt. Sie haben die Bühne gestürmt und trugen uns von der Bühne. Also ich würde sagen, dass waren die verrücktesten Leute, die wir je gesehen haben.


Vielen Dank für das Interview, viel Glück bei den nächsten Konzerten und natürlich immer viel Spaß und Freude!

Ich denke, wir werden eine Menge Spaß haben.


 
 
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