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Interview: Seven Thorns
 
Seven ThornsUnser Wolfgang W. führte am Tag der Deutschen Einheit ein Interview mit den Dänischen Power Metallern von Seven Thorns, die sich voll und ganz diesem Genre verschrieben haben. Im Einzelnen erklären Lars Borup (Drums), Gabriel Tuxen (Gitarre), Christian B. Strψjer (Gitarre), Asger W. Nielsen (Keyboards), Nicolaj Marker (Bass) und Mik Holm (Songwriting) warum sie stolz sind, nicht "modern" zu sein, sondern einfach nur Power Metal spielen möchten.

Datum:
 W.W., 03.10.2011

Wir fragten...
 Hey Jungs – stellt euch den Lesern doch mal vor! Wer ist wer bei Seven Thorns?

Lars: Hallo zusammen!
Gabriel: Wie geht’s, Metalheads?
Mik: Hey!
Nicolaj: Cheers!!
Christian: Hallo (verabschiedet sich nach der Begrüßung erstmal; Anm. d. Verfassers).
Asger: Schön euch zu sehen!

Lars: Seven Thorns sind Gabriel und Christian an den Gitarren, Asger am Keyboard, Nicolaj spielt den Bass, Erik (Blomqvist, beim Interview nicht anwesend; Anm. d. Verfassers) singt, ich spiele Schlagzeug und Mik – nun, der schreibt unsere Songs ... (lacht).


Welche Geschichte steckt hinter "Seven Thorns"? Wie fandet ihr als Band zusammen, erzählt mal die ganze Geschichte – wie, wann, warum ...?

Lars: In einigen wenigen Worten... (sagte der Drummer und holte zu einem Monolog von Shakespearschem Ausmaß aus...; Anm. d. Verfassers)... als ich KEEPER PART 1 (KEEPER OF THE SEVEN KEYS, PART 1 von Helloween; Anm. d. Verfassers) im Jahr 1987 zum ersten Mal hörte, hat es mich wie ein Überfallkommando getroffen. Ich wollte genau diese Musik spielen, aber es dauerte beinahe zwölf Jahre, ehe ich mich dann tatsächlich nach anderen Musikern umsah, die mit mir zusammen in einer neuen Band Musik in der Tradition von Accept, U.D.O. und Helloween spielen würden.

Damals wusste ich noch nicht, dass es mich mehr als fünf Jahre kosten würde, um einige Jungs aufzutreiben, die auch Power Metal spielen wollten. Echte Power Metal-Bands findet man in Dänemark so gut wie nicht – außer Seven Thorns spielt wohl keine Band diesen echten und ureigenen Power Metal!

Mit Miks Einstieg im Jahr 2003 habe ich in ihm meinen musikalischen "Seelenverwandten" gefunden - ohne dass ich ihn besonders attraktiv fände ... (lacht). Die komplette Bandbesetzung fand sich dann zunächst im Laufe des Jahres 2004, woraufhin wir im nächsten Jahr unsere erste Single "Artificial Night" veröffentlichten. Allerdings wollten die meisten der neuen Bandmitglieder in der Folge die Musik in eine ganz andere Richtung treiben – was schließlich zum Ausstieg von Mik führte. Die Band lag auf Eis – das "neue Projekt", wenn man es so nennen kann, änderte den Bandnamen in "7Thorns"... Im Rückblick eine völlig dämliche Entscheidung, die in der Auflösung des "Projekts" Anfang 2007 resultierte, nachdem ich Mik dazu überreden konnte, "Seven Thorns" wiederzubeleben, um WIRKLICHEN Power Metal zu spielen. Was wird dann auch taten...

Während der nächsten zwei Jahre fanden wir ein völlig neues Line-Up. Zuerst kam Gabriel, der seinen Bekannten Christian, der beim gleichen Gitarrenlehrer Unterricht hatte, mitbrachte. Etwa zur gleichen Zeit kam Nicolaj am Bass dazu – ihn fanden wir über eine Anzeige.

Unsere erste gemeinsame Aktion führte uns ins Media Sound Studio, wo wir die Single "Forest Majesty" aufnahmen. Mikkel Henderson von der Band Fate half uns dabei mit den Keyboards. Und auch bei der Sängersuche hatten wir Erfolg: Erik "EZ" Blomqvist (ex-Platitude) hatte uns zugesagt, die Vocals für die Single einzusingen – auch wenn er an einer weiteren Zusammenarbeit kein Interesse hatte.

Unseren ersten Auftritt hatten wir dann im Jahr 2009, Mik übernahm dabei den Gesang. Darauf folgten dann die Vorbereitung für das Album – RETURN TO THE PAST.

Das Album haben wir dann in drei Abschnitten aufgenommen: "Forest Majesty" und "Spread your Wings" waren ja für die Single bereits aufgenommen. Danach kamen drei Songs, ich meine "Fires and Storms", "Freedom Call" und "End of the Road", und nach ein paar Monaten kamen die letzten vier Songs an die Reihe.

Der Grund dafür war, dass es sich um eine Band mit neuen Mitgliedern handelte, die noch nicht viel Studioerfahrung mitbrachten. Wir wollten einfach nicht zu viel Druck auf sie ausüben, bevor sie das ganze Drumherum kennengelernt hatten. Und ich glaube, dass sich diese Herangehensweise ausgezahlt hat! Das nächste Album wird definitiv in einem Aufwasch aufgenommen werden ...


Was sind denn die "Sieben Dornen" (dt. für: Seven Thorns) – gibt es auch eine Geschichte hinter dem Bandnamen?

Lars: Genau genommen ist der Bandname ein einziger Kompromiss. Ich wollte die Band "Seven" nennen, Dr. No, mit dem ich die Band 1998 gründete, wollte sie dagegen "Thorns" nennen. Da beide Namen aber schon vergeben waren, einigten wir uns eben auf den Kompromiss. (lacht).


Wie alt seid ihr eigentlich? Als ich mir nämlich RETURN TO THE PAST anhörte, erlebte ich eine Zeitreise in die frühen 1990er-Jahre – ich war damals knapp 20 Jahre alt. Seid ihr auch mit dieser Art von Musik aufgewachsen?

Lars: Ich bin so alt... und noch ein bisschen mehr – allerdings bin ich nicht der reifste in der Band – das ist Nicolaj. Er ist unser Erwachsener (lacht)!
Mik: Ja – Nicolaj ist unser Erziehungsberechtigter... (lacht). Gabriel, Asger und Christian sind alle noch Anfang Zwanzig.
Lars: Tatsächlich habe ich Helloween live gesehen, noch bevor die drei überhaupt geboren waren! Aber obwohl sie noch so jung sind, hören sie doch den Metal der 1980er- und 1990er-Jahre...
Mik: Erik ist Ende Zwanzig und Nicolaj ist auch schon Mitte 30.


Wie kommt es eigentlich, dass ihr als Newcomer-Band solchen – zumindest in manchen Ohren – altmodischen Heavy Metal spielt?

Mik: Power Metal ist doch nicht altmodisch!! Es gibt keinen Grund an dieser Kombination was zu ändern – Power und Metal sind ein „winning team“! Nun, wir lieben Power Metal, diese Musik ist uns Herzenssache und wir wollen genau das spielen! Sieh es mal so: Heavy Metal und Thrash Metal sind noch viel älter und trotzdem gibt es heutzutage immer noch jede Menge Bands, die genau diese Stile spielen! Mann, jeder will doch von Slayer ein zweites REIGN IN BLOOD hören...
Lars: Unsere Passion ist der echte Power Metal! Mir kommt es vor, als ob heutzutage jede neue Band ein neues Sub-Genre erfinden muss, nur um ernstgenommen zu werden – warum ist das so?! Es gibt doch noch so viel Musik in den sogenannten "altmodischen" Genres, die noch nicht geschrieben wurde. Und auch die Musik ist nicht schlecht, nur weil das Genre nicht neuerfunden wurde. Es ist Heavy Metal!! Wir hören uns immer noch die Alben der letzten 40 Jahre an – von Black Sabbath, Deep Purple, über die NWOBHM (= New Wave Of British Heavy Metal), den frühen Thrash Metal, bis hin zu Power Metal, Death Metal, Black Metal und so weiter.

Aber ganz ehrlich: die ganzen neuen Genres mit der Endung "-core" sind es einfach nicht wert, Zeit für sie zu verschwenden.
Gabriel: Viele Journalisten führen an, dass wir dem Genre nichts Neues hinzufügen. Das betrachten wir allerdings als sehr großes Kompliment! Denn es heißt schließlich nichts anderes, als dass unser Album reiner, echter Power Metal ist!!


Mir ist klar – dass ist eine recht offensichtliche Frage, aber vielleicht gibt es doch die eine oder andere Überraschung dabei: Was sind eure musikalischen Einflüsse?

Gabriel: Ich stehe total auf Bands wie At Vance und Heavenly – oh, und auch klassische Musik!
Mik: Helloween und Gamma Ray – ich mag auch Klassik.
Lars: Hey, ich muss sagen, dass ich von Bands aus vielen Bereichen beeinflusst werde, etwa von Accept, Testament, Helloween, King Diamond, Slayer, usw. Ich bin mit der NWOBHM aufgewachsen, eigentlich mit allen Heavy Metal-Bands der 1980er-Jahre. Mann, ich bin Metal mit Herz und Seele (lacht)!


Ihr kommt aus Dänemark – wie sieht es denn eigentlich mit der dänischen Heavy-Metal-Szene aus? Auf den ersten Blick kommen mir nur Illdisposed und D.A.D. in den Sinn. Nun ja, natürlich noch Royal Hunt und King Diamond – aber der ist ja mittlerweile mehr Amerikaner als Däne. Dann sind da noch Volbeat – nicht wirklich Heavy Metal, aber ich mag ihre Musik ... Also: wie sieht es mit der Szene in eurer Heimatstadt Kopenhagen so aus?

Mik: Es gibt eine Menge guter Bands hier in Dänemark, aber es wäre schon übertrieben, von einer dänischen Metal-Szene zu sprechen. Alle Bands mit Talent und Ambitionen hier legen ihren Fokus lieber ins Ausland, als hier in Dänemark zu bleiben.
Lars: Dänemark ist einfach ein zu kleines Land, um je eine Underground-Szene entwickelt zu haben, die wirkliche Bedeutung hat. Heavy Metal wird im nationalen Radio vielleicht ein oder zwei Stunden in der Woche gespielt, und dann sind es Songs von Metallica, Guns‘n’Roses oder Iron Maiden – und das passiert nur im Digital-Radio, nicht über UKW. So ernst nehmen die staatlichen dänischen Medien also unsere Heavy Metal-Musik! Es gibt schlicht keine Sendungen, in denen auch Newcomer-Bands berücksichtigt werden.
Gabriel: Was die Bands betrifft: King Diamond, Royal Hunt, Pretty Maids... Illdisposed sind dagegen nicht so toll, D.A.D. spielen Pop/Rock und auch Volbeat spielen nicht wirklich Heavy Metal.
Lars: Tja, es spricht wohl tragischerweise für sich, dass es in Kopenhagen genau einen Club gibt, in dem Heavy Metal und Hard Rock gespielt wird.


In eurer Musik finden sich jede Menge Einflüsse aus der klassischen Musik wieder, etwa in Arrangements, die man sich auch von einem barocken Quartett gespielt vorstellen könnte ... Sind klassische Kompositionsstrukturen ein großer Einfluss für die Musik von Seven Thorns?

Mik: Ja.
Gabriel: Ja.
Lars: Ja.
Christian: Ja.
Asger: Ja.
Nicolaj: Ja.


Welches Power Metal-Album ist das Beste aller Zeiten – bitte begründet eure Wahl!

Mik: KEEPER OF THE SEVEN KEYS II von Helloween – das Album markiert die Wende vom Speed Metal hin zum Power Metal.
Gabriel: VIRUS von Heavenly. Ben Soto ist mein heimlicher Geliebter ... (lacht).
Lars: Ich mag wirklich das Album TIMEBOMB von U.D.O.. Es hat so viel Power, Energie und Anspruch. Man kann die Musik vielleicht nicht unbedingt als Power Metal bezeichnen – aber dafür hat sie alle Elemente, die ich am Power Metal so liebe! Wenn ihr mir das nicht glaubt, dann höret und lernet ... (lacht).
Aber auch Alben wie KEEPER OF THE SEVEN KEYS I, KEEPER OF THE SEVEN KEYS II und DARK RIDE von Helloween, POWERPLANT, THE AWESOME FOURSOME und MAJESTIC von Gamma Ray, SILENCE und WINTERHEART’S GUILD von Sonata Artica, SEVEN SEALS von Primal Fear... Oooh..., nur EIN Album??? (lacht).


Bitte wählt eine Antwort aus – und begründet eure Entscheidung!
  • Michael Kiske oder Kai Hansen?


  • Lars: Michael Kiske. Er war der erste echte Power Metal-Sänger (lacht).
    Mik: Michael Kiske – er ist DER Sangesgott!!

  • Helloween oder Gamma Ray?


  • Lars: Gamma Ray. Das ist eine knappe Entscheidung – aber ich finde, dass sie insgesamt die besseren Songs geschrieben haben.
    Mik: Exakt.

  • Kopenhagen oder Hamburg?


  • Lars: Hamburg! Die Power Metal-Hauptstadt der Welt – und Kopenhagen ist diesbezüglich nicht mal auf der Landkarte!
    Mik: Absolut korrekt.

  • Power Metal oder Speed Metal?


  • Lars: Power Metal. Der hat gerade dieses gewisse Extra...
    Mik: Power Metal. Man kann bei dieser Musik mehr klassische Elemente einbauen als im Speed Metal.

  • Gitarren oder Keyboards?


  • Lars und Mik: Gitarren – die sind Metal! Bevor Asger in die Band kam, haben wir alle Songs so geschrieben, dass sie live auch ohne Keyboards gespielt werden konnten.


    Kleines Assoziationsspiel – sagt die ersten Dinge, die euch zu den folgenden Begriffen in den Sinn kommen:
  • Beck’s Bier


  • Lars: Ein gutes deutsches Pils. Nicht so gut wie das Franziskaner, aber seinen Job kriegt das Grüne schon hin ... (grinst).

  • Nightliner


  • Nicolaj: Der kann eigentlich nur besser sein, als der Minibus, den wir auf unserer letzten Tour hatten ...
    Christian: Heißt das, dass wir nicht mehr alle auf einem Haufen schlafen dürfen??

  • Majestic Symphonic Power Speed Metal


  • Gabriel: Seven Thorns!
    Christian: Seven Thorns!
    Mik: Wer?
    Lars: Dolly Parton?

  • skandinavischer Heavy Metal


  • Mik: Hammerfall.
    Asger: Kiss? Geographie war noch nie meine Stärke ... (lacht).
    Nicolaj: Pretty Maids.
    Lars: Mercyful Fate.
    Gabriel: Richard Anderson – wo auch immer er gerade spielt.
    Christian: Yngwie Malmsteen.

  • eine einsame Sommernacht...


  • Lars: BIEEER!!!
    Mik: Ich bin nie einsam!
    Gabriel: Das klingt irgendwie ziemlich schwuchtelig...
    Christian: Darüber solltest Du ja Bescheid wissen... (lacht).



    "Shuffle your iPod" – welche fünf Songs kommen, wenn ihr euren iPod auf zufällige Wiedergabe stellt?

    Lars:
    Gamma Ray – "Valley of the Kings"
    Testament – "Low"
    Anthrax – "Caught in a Mosh"
    Sonarta Artica – "The Cage" und
    Helloween – "Eagle fly Free".

    Mik:
    Hammerfall – "Hearts On Fire"
    Metallica – "The Unforgiven II"
    Poison – "Unskinny Bop"
    4 Non Blondes – "What’s going on" und
    Nirvana – "Smells Like Shit ..."
    He, Moment mal... Das ist nicht MEIN iPod! CHRISTIAN!! (lacht).

    Asger:
    "Harry Potter and the Chamber of Secrets – Chapter 7"
    "Harry Potter And The Chamber Of Secrets – Chapter 2"
    "Harry Potter And The Chamber Of Secrets – Chapter 4"
    "Harry Potter And The Chamber Of Secrets – Chapter 1"
    "Harry Potter And The Chamber Of Secrets – Chapter 10"

    Gabriel: Den Soundtrack von "Deep Throat" (amerikanischer Sexfilm-Klassiker; Anm. d. Verfassers) (lacht).


    Tot oder noch lebendig – was wäre euer Traum-Line-Up?

    Lars: Wenn ich jetzt nicht über die musikalische Ausrichtung nachdenke, sähe es wohl so aus: Ingo Schwichtenberg (Drums), Ronnie James Dio (Vocals), Wolf Hoffmann (Guitars), Jens Johansson (Keyboards), Roland Grapow (Guitars) und Steve Harris (Bass)

    Mik: Wenn ich schon nicht das gesamte Line-Up von Seven Thorns wählen kann, dann sähe es wohl so aus: Michael Kiske (Vocals), Ben Soto (Backing Vocals), Dan Zimmermann (Drums – oder aber Lars von Seven Thorns), Gabriel Tuxen (Guitars, Seven Thorns-Gitarrist), Syu (Guitars bei Galneryus), Taka (Bass bei Galneryus) und Richard Andersson (Keyboards).

    Gabriel: Daniel Heiman (Vocals), Billy Sheehan (Bass), Richard Anderson (Keyboards), Mike Portnoy (Drums), Paul Gilbert (Guitars) und Jason Becker (Guitars).

    Asger: David Readman (Vocals), John Petrucci (Guitars), Jens Johansson (Keyboards), Stephan Forté (Guitars), Lauri Porra (Bass), Lars (von "Seven Thorns", Drums).
    Nicolaj: Freddie Mercury (Vocals), Mark Knopfler (Guitars), Francis "Rocco" Prestia (Bass), Nuno Bettencourt (Guitars), Richard Anderson (Keyboards), Dan Zimmermann (Drums).

    Christian: (der Gitarrist ist zwar gerade wieder nicht anwesend, bekommt von seinen Bandkollegen unter schallendem Gelächter aber dennoch seine "Traumband" zusammengestellt...; Anm. d. Verfassers): Barbara Streisand und Boy George (Vocals), Elton John und Liberace (Keyboards), Lady Gaga (Guitars – es kann nur besser werden, als das, was ER normalerweise abliefert...), Eminem (Drums – auch wenn wir hier ins Blaue hineinraten – es kann doch nur besser sein, als das, was er sonst so abliefert...), die Village People (Background Vocals)...
    Allerdings wissen wir, dass Christian auch auf Metallica steht...


    Im Sommer 2011 wart ihr mit Circle II Circle auf Konzertreise – wie war die Tour, wohin hat sie euch geführt und wie waren die Reaktionen? Und was ist mit Zak Stevens – habt ihr den ehemaligen Sänger von Savatage persönlich kennengelernt? Und, na ja, waren Savatage so was wie ein großer Einfluss für euch?

    Christian: Die Tour war ein unglaubliches Erlebnis für alle in der Band! Wir haben alle Bandmitglieder von Circle II Circle getroffen – ich persönlich wusste allerdings nichts über sie oder über Savatage bevor wir auf diese Tour gingen.
    Lars: Mein erstes Savatage-Album habe ich 1989 bekommen, das war natürlich GUTTER BALLET. Ich halte es für ein großartiges Album, auch wenn die Band nicht meine Lieblingsgruppe ist. Ich habe sie mit Jon Oliva live gesehen ... Die beste Savatage-Alben sind definitiv die mit Zak Stevens am Mikrophon!
    Mik: Sie haben uns auf der Tour wirklich gut behandelt, es gab da keine Probleme. Ich kann mich noch gut an den Auftritt in Hamburg erinnern – da haben sie uns backstage jede Menge Jägermeister besorgt ... (lacht).
    Nicolaj: Ja, es wäre wirklich großartig, wieder mit der Band auf Tour zu gehen!


    Wie sieht es mit weiteren Tourplänen aus? Gibt es konkrete Pläne?

    Lars: Im Moment ist erst einmal das neue Album die Hauptperson. Und natürlich die Headliner-Position auf dem Metal Festival in Bremen im November!
    Asger: Vielleicht spielen wir ja sogar einige neue Songs in Bremen? Wer weiß das schon ... (lacht).


    Mit welcher Band würdet ihr gerne mal auf Tour gehen – und warum?

    Lars: Lynyrd Skynyrd (lacht) – die sind schließlich fast alle bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen... (Tatsächlich starben Ronnie Van Zant und Steve Gaines sowie Cassie Gaines und Bandmanger Dean Kilpatrick. Der Rest der Band überlebte schwer verletzt. Zahlreiche andere Gründungsmitglieder sind ebenfalls verstorben. Von der Urbesetzung ist nur noch Gary Rossington (Gitarre) in der Band; Anm. d. Verfassers).
    Mik: Ich würde gerne mit Britney Spears touren...
    Gabriel: Doro ist meine Traumfrau...
    Christian: Judas Priest – schließlich ist Rob Halford MEINE Traumfrau... lacht).
    Asger: Hansi Hinterseer – da würde ich mich totlachen...
    Nicolaj: Seven Thorns – ich hoffe dann aber wirklich, dass sie noch mit mir spielen würden...


    Wie sieht es mit der nächsten Platte aus? Sind schon Songs geschrieben? Und wenn ja, gehen die in die Richtung von RETURN OF THE PAST?

    Lars: Die Proben für die Aufnahmen der ersten Hälfte der Songs für das nächste Album haben schon angefangen...
    Mik: Die neuen Songs gehen schon in die Richtung des Debüt-Albums – aber man wird schon sehen, dass die Band sich weiterentwickelt hat und wir uns mittlerweise als Musiker einfach besser kennen!
    Gabriel: Es wird nicht RETURN TO THE PAST, Teil 2 werden – aber schon ein weiterer Schritt in die Richtung, mit der wir mit unserer Musik gehen wollen!


    Was würdet ihr
    a) in euren Träumen und

    Gabriel: Eine große Welttour, Headliner auf den großen Festivals sein und einen vernünftigen Plattenvertrag.
    Lars: Mik will gerne eine "Mik – die Action-Figur" haben, die mit einem prächtigen Gemächt ausgestattet ist. Letzteres ist allerdings dann doch unrealistisch... (lacht).
    Mik: Darüber muss ich doch nicht träumen... (lacht).

    b) realistisch
    gerne mit Seven Thorns erreichen?
    Was sind eure Ziele?


    Mik: Alben aufnehmen, in Europa auf Tour gehen, Festivals spielen. Ich glaube, dass wir einige dieser Ziele durchaus erreichen können.
    Lars: Dem stimme ich zu – wir werden eine Menge dieser Ziele erreichen!


    Letzte Frage – brauchen wir heute eigentlich noch Helloween und Gamma Ray?

    Mik: Ja!
    Lars: Ja!
    Asger: Wen??
    Nicolaj: Sicher!
    Gabriel: Und die brauchen uns auch!
    Christian: Ja.


    Jungs, vielen Dank für das Interview!

    Alle: Wir danken Dir und den Lesern! Wir sehen uns bald auf Tour! Und nicht vergessen: "Metal Is Your Destiny!"


     
     
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