Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Taking Dawn
 
Taking Dawn - Chris BabbitAmbitionierte junge Rock'n'Roll-Hard Rock-Bands gibt es wie Sand am Meer! Auch wenn diese Aussage stimmt, ist es immer wieder erstaunlich, mit welchem Enthusiasmus und Energie diese Gruppen am Werk sind. Dazu gehören auch Taking Dawn aus Las Vegas. TIME TO BURN heisst ihr Debut-Werk, welches in den letzten Wochen in Europa über Roadrunner erschienen ist. Fast gleichzeitig hatten die Las Veganer Gelegenheit, im Vorprogramm von Airbourne ihren Sound unter die Leute zu bringen. Kein Wunder also, dass sich Gitarrist, Sänger und Komponist Chris Babbit gerne Zeit für einen kleinen Schwatz nahm.

Datum:
 R.W., 09.03.2010

Wir fragten...
 Es tut mir leid, aber ich denken, dass noch nicht viele Leute aus der Schweiz Taking Dawn kennen. Wer seid ihr?

Chris : Wer sind wir? Wir sind deine neue Lieblingsband, Baby! (zum zweiten Gitarrist) Ich bin gefragt worden, wer sind? Ist unser Album in der Schweiz bereits erschienen?
Anderer Gitarrist: Ich weiß nicht.
Ich weiß es auch nicht. Aber wir werden heute Abend draußen sein (Wortspiel, das nur auf Englisch funktioniert: Being Out kann als "rausgekommen" bezogen auf die CD bedeuten, steht aber ebenfalls für rausgehen um zu spielen). Wir gehören zu den "***" oder "***"… öhm… darf ich Fluchwörter benutzen?


Nur zu, Die Radiosendung wird erst nach 23 Uhr ausgestrahlt.

Okay. Cool.


Also fluch so oft und viel du willst.

Toll. Das mag ich. Ich liebe es zu fluchen. Ja wir sind eine neue Band und haben bei euch erst gerade unser erstes Album rausgebracht. Ich denke, wir sind nicht die neueste Band. Da gibt es bestimmt noch andere. Aber wir sind eine der neuesten bei Roadrunner.


Na ja, doofe Frage. Aber fangen wir ganz vorne an. Chris, ich habe gelesen, dass du den Rock'n'Roll von deinem Vater kennen gelernt hast. Was denkt er nun darüber, wo er weiß, dass sein Sohn in einer Rock'n'Roll-Band spielt und durch Europa tourt?

Er freut sich sehr darüber und ist stolz auf mich. Er ist wahrscheinlich die lauteste Person in unseren Shows. Er schreit immer nach Zugabe, wenn wir als Support unterwegs sind. Das bringt zwar nie was. Aber er schreit noch immer nach uns, wenn wir längst von der Bühne sind. Er ist sehr glücklich.


In welchen Bands hast du den vor Taking Dawn gespielt?

In keiner. Das ist unsere einzige Band.


Wirklich?

Ja, Taking Dawn ist meine erste Band.


Cool. Und mit dieser ersten Band habt ihr bereits einen Vertrag mit Roadrunner ergattern können.

Ja. Ich meine, es war nicht einfach, aber es hat geklappt. Ich meine, von 50 Bands nehmen die vielleicht eine unter Vertrag.


Wie seid ihr denn zu diesem Vertrag gekommen?

Wir hatten uns einige Nacktfotos von unserem AOR-Mann besorgt, welche seine Familie nicht sehen sollte. Uns so hat er uns sehr rasch unter Vertrag genommen, damit wir die Bilder sicher aufbewahren. Als wir unterschrieben haben, gaben wir ihm die Hälfte der Bilder. Und erst dann haben wir ihm die wirklich total schlimmen Fotos von ihm gezeigt, und jetzt können die uns nicht wieder feuern. (lacht)


Klingt nett und wirkungsvoll. Ihr kommt aus Las Vegas. Viele Schweizer halten Las Vegas für den Mittelpunkt der Spielwelt. Wie ist es, dort zu leben?

Es ist toll dort. Ich meine, ihr lebt ja hier in dieser scheiss Kälte, bei der mir der Schwanz droht abzufrieren. In Vegas ist es viel wärmer. Und Las Vegas ist einfach unser zuhause. Und all diese Lichter! Wenn du dort in ein Hotel gehst und da keine Spielautomaten stehen, stimmt was nicht. Und wenn alles um 12 Uhr oder wann auch immer schließen würde, wäre das sehr, sehr ungewöhnlich.


Wie schwierig ist es denn in Las Vegas für eine Rockband?

Ich weiß nicht, wie schwierig es für eine Band in Europa ist, aber in den Staaten ist es sehr schwierig. Weil niemand interessiert es, ob du eine Band hast. Das meiste was da noch geschieht, passiert online. Weil die Leute auch nicht mehr so oft auf die Konzerte kommen. Es ist hart. Aber ich denke, es ist schwierig für jede Band, egal woher sie kommt.


Gibt es viele Rockbands in Las Vegas oder stehen da alle nur auf Hip Hop?

Nein, es gibt vor allem viele Deathcore-Bands. Dann gibt es viele Indibands. Die Emo-Bands sind irgendwie vorbei. Und auch sehr viele Arten von Thrash-Bands. Aber nicht so viele Rockbands. Saint Rose und natürlich wir, sind wirklich toll. Aber ich weiß nicht. Rock ist natürlich auch eine sehr schwierige Bezeichnung. Aber ich denke, dass wir eine Rockband und gleichzeitig eine Metal-Bands sind. Oder dass wir eine Metalband und gleichzeitig eine Rockband sind, oder was auch immer. Es ist schwierig.


Stimmt es, dass ihr in einer Reality-Show mitgespielt habt?

Unglücklicherweise stimmt das, es ist wahr. Aber es war nicht so, dass wir eine Pool-Party-Show im Hard Rock Café hatten. Es war viel mehr so, dass ich zwar in der Show war, da aber nicht als Schauspieler mitgemacht habe. Die brauchten damals ein paar Sicherheitsmänner, deren Arbeit sie filmen wollten. Und da ich damals als Aufpasser arbeitete, war ich dabei. Eigentlich ging ich einfach meiner normalen Arbeit nach. Und so bin ich in der Show gelandet.


Du hast also den Sicherheitsmann gespielt?

Nein, ich war der Sicherheitsmann! Ich habe da nichts gespielt. Die sind mir einfach bei meiner Arbeit gefolgt und haben das mit gefilmt. Ich meine was hätte ich dagegen machen sollen? (scheint sich zu schämen) Es gibt Momente, wo du keine Wahl hast, was du machen willst. Und das Filmteam bestand aus netten Leuten.


Ihr habt bisher in Las Vegas gelebt. Wie ist es, in Europa auf Tournee zu sein?

Es ist unglaublich toll. Es ist aber auch scheiß kalt. Aber es war auch in Kanada kalt, von daher, ist es auch nicht so schlimm. Es ist wirklich schön, diese alten Geschichten in den Städten mit zubekommen. Wir bekommen nicht sehr oft die Gelegenheit, Dinge anzuschauen. Darum sehen wir meistens einfach das Konzerthaus und seine unmittelbare Umgebung. Ich habe schon viel Gutes über die europäischen Frauen gehört. Wo sind die? Wieso sind die nicht hier?


Im Sommer sind die schon hier.

Also verstecken die sich im Winter.


Ja, so ist es. Ihr solltet im Sommer wieder kommen.

Meine Eier frieren bei der Kälte langsam ab. Und die Frauen kommen nicht. Großartig (lacht).


Gibt es Unterschiede zwischen den Konzerthallen in Europa und den jenigen den U.S.A. und Kanada?

Ja schon. Das Essen hier in Europa ist einfach spitze. Das Essen hier ist so viel besser als das jenige in Staaten. In den Staaten gleicht es Hundefutter. Das schlimme daran ist, dass es eher immer schlimmer und schlechter wird. Aber die Hallen sind in etwa gleich. Ich hatte großen Respekt und auch ein wenig Angst vor Europa, weil viele europäische Bands mit denen wir getourt sind, nerven. Die dachten sie wären besser und bekannter als wir und haben uns unterdrückt. Aber hier zu spielen ist cool, weil ihr hier richtige Paläste stehen habt. Wir haben in den Staaten an einigen wirklich üblen Orten gespielt.


Welche denn?

Das waren solche in Indiana, im Mittenwesten und Süden. Da stehen zum Teil sehr alte Konzertlokale, bei denen es sehr teuer wäre, diese zu renovieren. Es ist ziemlich abgefuckt.


Und die geben euch nichts Gutes zu essen?

Nein, leider nicht.


Gehört gutes Essen denn nicht zu den grundlegenden Menschenrechten?

Da siehst du es (lacht). Es scheint uns, dass gutes Essen für Europäer einfach dazu gehört. Das ist aber in den U.S.A. nicht so.


Seltsam. Also wart ihr bereits mehrmals in den U.S.A. unterwegs?

Ja, wir waren mit Trivium unterwegs. Mit Saliva, mit Dragonforce und Sonata Arctica. Mit Lacuna Coil und All That Remains. Mit Theory of A Deadmen und Halestorm. Und nun sind wir auf dieser Tour mit Airbourne.


Wie kam es dazu, dass ihr mit Airbourne auf Tour konntet?

Wir verfügen über tolle Konzertagenten und unser Label, bei dem auch Airbourne sind, hat uns sehr unterstützt. Und Roadrunner wollte uns unbedingt rausschicken. Aber am Ende liegt der Entscheid immer noch bei der Band, ob sie überhaupt und welche Touren sie unternehmen möchte. Wir sind also hier, weil das coole Leute sind. Ich danke jedem dafür.


Also macht es Spaß hier zu sein?

Ja. Ich meine ich könnte jetzt genauso gut zuhause sein, und meinem Scheißberuf als Sicherheitsmann nachgehen.


Ihr trinkt nicht und nehmt auch keine Drogen. Wie arrangiert ihr euch mit Airbourne, die bekannt dafür sind, dass sie oft trinken?

Wir haben eine gemeinsame Ebene gefunden. Es hat sich rausgestellt, dass wir alle Pussies sind. Es kommt für uns wirklich nicht darauf an, ob jemand betrunken ist oder nicht, solange er nach Mädchen Ausschau hält. (Pause) Welche wir bisher aber nicht gefunden haben (lacht).


Verbringt ihr denn auch eure Freizeit mit Airbourne oder sind das einfach zwei Bands, die miteinander Touren, aber sonst beide für sich sind?

Nein, Airbourne sind wirklich tolle Jungs mit denen wir auch viel zusammen sind. Klar, sind die meistens ziemlich beschäftigt. Aber wenn sie mal frei haben, geben sie uns nicht das Gefühl, dass sie sich ab und nerven und von uns abschotten wollen. Wir sind oft zusammen. Justin (Street, Bassist) hat mir erst neulich seine Bilder gezeigt. Das sind wirklich gute Sachen. Es ist viel besser, als wenn ich das versuchen würde.


Kommen wir zum neuen Album. Es klingt für mich nach alter Schule aber gleichzeitig irgendwie frisch. Wie habt ihr die Songs geschrieben?

Meine Lieblingsbands sind all diese Klassiker-Gruppen. Viele dieser Bands kommen aus den späten 70er und 80er Jahren. Und frühen 90ern. Diese ganze Zeit kann man als unseren größten Einfluss bezeichnen. Die ganze New Wave of American Heavy Metal und die neuen Thrash-Bands sind von den Schwedischen und Finnischen Bands beeinflusst und haben diese mit dem Bay Area-Thrash gemischt. Darum können wir auch nicht wie diese Bands klingen. Und so entsteht unser Sound. Wir hören oft Ozzy, Iron Maiden, Def Leppard und fuckin Guns'n'Roses, und die Musik kommt aus uns raus. Man kann bei uns aber auch teilweise Queen raus hören, oder auch die Scorpions.


Hattet ihr denn eine Art Plan oder habt ihr einfach das geschrieben, was euch in den Sinn gekommen ist?

Wir hatten keinen Plan und haben einfach das geschrieben, was gerade rausgekommen ist. Das ist auch der Grund, wieso wir gerade so klingen. Die Songs besitzen alle starke Gitarren und große Gesänge. Aber ich nehme mir nicht vor, bestimmte Arten von Songs zu schreiben. Das passiert einfach.


Ich habe gelesen, dass du den Sound und die Attitüde von Bon Jovi und Skid Row zu den Kindern zurück bringen möchtest. Ist es nicht schwierig, einerseits sich selbst zu bleiben, und anderseits diese Attitüde von anderen zu verbreiten?

Ich weiß nicht genau, was du meinst. Weil die Attitüde die wir leben, das sind 100 Prozent wir selbst. Wir möchten da auch niemanden kopieren, sondern einfach wir selbet sein. Zum Teil sind wir wirklich Dickköpfe. Aber das ist okay. Es ist nicht so, dass wir den Bon Jovi- und Skid Row-Sound unter die Leute bringen wollen, sondern mehr, dass wir diese Elemente einbinden möchten. Gleich neben den jenigen, welche wir von Megadeth und Iron Maiden haben. Ich mag diese Balance dazwischen. Nicht viele haben diese Heavy-Thrash-Teile in ihrem Sound zusammen mit dem Rock kombiniert. Wir versuchen, eine eigene musikalische Identität zu entwickeln. Viele Kinder und Jugendliche kennen diese Bands nicht mehr. Ich meine, vielleicht kennen sie noch Guns'n'Roses, weil es eben Guns'n'Roses sind. Aber wir können da nichts kopieren.


Heute lernen die Jugendliche diese Bands über Spiele wie Guitar Hero kennen. Wurdet ihr da schon für einen Song angefragt?

Bisher noch nicht. Es wäre aber toll. Aber ich möchte da auch niemanden dazu drängen.


In einem Song singt ihr: "Der einzige Gott den es gibt, seit ihr selbst." Wie waren die Reaktionen in den U.S.A. auf dieses Statement?

Ich weiß nicht. Es gibt ja so viele verschiedene Götter in Amerika. Das macht Amerika auch so großartig. Aber wie waren die Reaktionen darauf? Ich weiß nicht, denn niemand hat bis jetzt darauf reagiert. Die kümmern sich mehr um das "Hallo-fuckin-Luja"-Ding. Die hören nicht genau genug zu, um da wirklich darauf reagieren zu können oder dass es ihnen auffallen würde. Ich meine, religiöse Leute können Gott durchaus in sich selbst finden und die jenigen, die nicht an Gott glauben, finden die Existenz einer Gottheit wohl ebenfalls in sich selbst. Und das ist auch der Grund, wieso sie nicht an ein allwissendes Wesen glauben. Aber der Satz kann in verschiedener Weise interpretiert werden, was auch der Sinn der Sache ist. Aber ich denke, dass die meisten Leute gar nicht über das Gesungene nachdenken.


Wir sind fast am Ende. Was müssen wir noch von euch wissen?

Bringt mir Schweizer Mineralwasser!


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Taking Dawn
Interviews
¬ 09.03.2010
Konzertberichte
¬ 21.03.2010
 
 

Top-15 Interviews
 
Sunrise Avenue 949
Kamikaze Kings 376
Blind Guardian 326
Die Kassierer 323
Negative 319
Boysetsfire 317
Frei Wild 315
Sportfreunde Stiller 313
At Vance 311
Ronnie James Dio 305
Gorgoroth 299
Doro 296
Judas Priest 293
Demian Heuke 286
Powerwolf 274

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-15 Bands
 
Gun Barrel 491
Victory 406
Dare 402
Bonfire 391
Kiss 384
Accept 377
AC/DC 357
Gotthard 352
UFO 348
Iron Maiden 345
Krokus 337
Die Ärzte 332
Running Wild 330
Helloween 317
MSG 317

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-16 Reviews
 
My Dominion
 CONSUMED
396
Lechery
 IN FIRE
362
Hear Me Loud
 THE SYSTEM
353
Bullet
 STORM OF BLADES
347
Hard Riot
 THE BLACKENED HEART
331
Philip Sayce
 INFLUENCE
321
Dynamite
 BLACKOUT STATION
315
Joe Bonamassa
 DIFFERENT SHADES OF BLUE
311
Garagedays
 PASSION OF DIRT
301
Merkabah
 UBIQUITY
297
Burden of Life
 THE VANITY SYNDROME
297
Infinitys Call
 UNCONDITIONAL
291
Miseo
 LUNATIC CONFESSIONS
291
Order To Ruin
 THE LOSS OF DISTRESS
289
Stepfather Fred
 HELLO LARRY BROWN
280
Vision Divine
 9 DEGREES WEST OF...
279

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 
Werbung 
   
 






© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013