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War from a Harlot's Mouth
 
War from a Harlot's Mouth - SimonVor dem Headlinerauftritt im Münsteraner Tryptichon am 09. März 2008 erklärte sich War from a Harlot's Mouth-Gitarrist Simon zu einem Interview bereit. Desweiteren vor Ort waren Drummer Paule und Sänger Nico. In einem Büro des Tryptichon/der Sputnikhalle machten wir es uns bequem, um über WFAHM, das Debütalbum TRANSMETROPOLITAN und das Tourleben zu reden:

Datum:
 M.K., 15.04.2008

Wir fragten...
 Hi Simon! Wie geht es dir?

Simon: Es geht uns allen sehr gut, wir sind jetzt seit ein paar Tagen auf Tour. Bisher lief alles ganz cool: Wir waren in Spanien, in den Beneluxländern und sind jetzt seit ein paar Tagen in Deutschland. Bisher läuft alles ganz cool, relaxt und easy.


Da unser Magazin zu großen Teilen sich eher um den traditionellen Metal und Hard Rock kümmert, werden viele unserer Leser euren Bandnamen hier wohl zum ersten Mal lesen. Kannst du uns einen kurzen Überblick über die bisherige Geschichte von War from a Harlot's Mouth geben?

Wir haben uns im späten 2005 als Neben- und Spaßprojekt in Berlin gegründet. Wir waren damals noch zu dritt und von den dreien, die wir damals waren, bin ich der Einzige, der übrig ist (lacht). Wir habe damals auch zu dritt unsere ersten Songs aufgenommen. Kurz danach kamen unserer Basser Filip und Daniel an der zweiten Gitarre dazu. Darauf haben wir angefangen, Shows zu spielen und unsere Split-CD mit Molotov Solution herausgebracht. Das ist eine Band aus Las Vegas und die CD kam auf einem kleinen, amerikanischen Label heraus (Twelve Gauge Records, Anm. der Red.). Das war für uns ganz cool und ein guter Start.
Ende 2006 haben wir uns dann mit Lifeforce Records zusammen gefunden. Danach wurde unser Album aufgenommen und die Tour mit Dying Fetus im Mai 2007 folgte. Im September kam dann TRANSMETROPOLITAN heraus.


Wie kamt ihr auf den Namen der Band?

Wie gesagt: Wir waren am Anfang eher als Spaßprojekt geplant. Dementsprechend war der Name nicht so super wichtig. Aber er hat schon eine Bedeutung, es geht aus simple reduziert um eine lügende Person. Dieses wurde im Bandnamen etwas lautmalerisch verfasst.


Wie würdest du die Musik von War from a Harlot's Mouth jemanden beschreiben, der die Band absolut nicht kennt?

Extrem und experimentell. Das sind eigentlich die zwei Eckpfeiler unserer Musik.


Ihr seid, wie du schon sagtest, auf der Tour quer durch Europa unterwegs. Kannst du Unterschiede zwischen den Fans aus den einzelnen Ländern feststellen?

Ja, es gibt auf jeden Fall Unterschiede. Wir haben es hier in Deutschland auf jeden Fall einfacher als anderswo, weil die Fanbase hier größer ist. In Spanien zum Beispiel waren die Konzerte nicht so sonderlich gefüllt, wir waren auch nie vorher da. Man merkt schon: Wo die Leute einen kennen, ist die Stimmung noch ein bisschen cooler. Aber generell waren bisher alle Shows für uns cool und wir hatten bei keiner ein schlechtes Gefühl. In den Niederlanden standen die Leute zwar rum, wirkten aber trotzdem interessiert. Für mich ist es immer wichtig, dass die Leute interessiert wirken. Ob die dann tanzen oder nur rumstehen und gucken, macht für mich keinen Unterschied.


Im Sommer spielt ihr unter anderem auf dem With Full Force-Festival. Was plant ihr ansonsten noch für dieses Jahr?

Wir versuchen, zwischen August und September, irgendwann in diesen acht Wochen, in die USA zu kommen. Die Pläne dafür sind noch nicht konkret, aber wir haben uns den Zeitraum hierfür freigehalten. Wir versuchen, mit dem Lifeforce Records-Büro in den USA etwas auf die Beine zu stellen. Ich denke, wenn diese Tour vorbei ist, wird die Sache etwas konkreter und wir wissen Bescheid, ob da etwas geht oder nicht.
Ab Mitte September bis in den Oktober werden wir noch mal hier mit einer Band touren, da steht allerdings noch nichts fest. Ansonsten sind wir im Mai noch einige Tage mit unseren Freunden von Time Has Come, die jetzt auch einen Plattenvertrag bei Regain Records bekommen haben, in UK. Das wird eine coole Sache, mit denen sind wir seit dem ersten Tag befreundet. Wir versuchen, viele Shows zusammen zu spielen und uns gegenseitig unter die Arme zu greifen. Da ist es natürlich ganz cool, dass wir die jetzt mal nach England mitnehmen können.


Im letzten Jahr erschien euer Debütalbum, TRANSMETROPOLITAN. Wie lange habt ihr an diesem Album gearbeitet?

Mit dem Songwriting angefangen haben wir direkt nach der Fertigstellung der Aufnahmen zu unserer Split-CD. Von April 2006 bis Januar 2007 haben wir an den Songs geschrieben. Es gab dann leider ein paar Rückschläge: Unser Drummer Paul hat Trombose im Arm bekommen und das kurz vor dem Studiotermin.
Dementsprechend wurde es mit dem Songwriting etwas eng, da wir die Songs ohne Paul schreiben mussten. Es wurde alles etwas komplizierter, aber im Endeffekt haben wir alles geschafft und sind auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.


Wie entsteht ein typischer War From a Harlot's Mouth-Song?

Jeder von uns macht sich ständig zu Hause Gedanken und schleppt Sachen und Ideen an, die im Proberaum eine Form bekommen. Manchmal dauert das ewig und Songs werden monatelang noch verändert, manchmal schreiben wir in einer Probe einen ganzen Song um einen Riff. Es passiert also viel im Proberaum und nur die kleinen Ideen enstehen bei Einzelnen.


Welche Bands beeinflussen euch, beim Songwriting und generell?

Direkt beim Songwriting werden wir nicht unbedingt durch irgendwelchen Bands beeinflusst, aber grundsätzlich bei dem, was wir machen beeinflusst haben uns Bands wie Cephalic Carnage, Cryptopsy, aber auch modernere Sachen wie Dillinger Escape Plan oder Ion Dissonance. Diese musikalische Richtung schwebte uns vor, als wir das Projekt gegründet haben.


Seid ihr mit den bisherigen Reviews und Reaktionen von Fans zu TRANSMETROPOLITAN zufrieden?

Ziemlich, ja. Klar gibt es, wie es auch vorraussehbar war, hier und da mal einen Verriss. Generell waren die Kritiken aber alle ziemlich cool. Da es unsere erste Platte ist, haben wir jetzt auch nicht so große Erwartungen an die Kritiken gestellt. Natürlich wirft man dann ein Auge darauf und ja, zufrieden sind wir auf jeden Fall.


Welches Stück gefällt dir auf dem Album am besten und weshalb?

Mir gefällt am besten "Fighting Wars with Keyboards", weil er kurz und bündig ist und auch noch relativ viel von unseren Hardcoreeinflüssen zeigt. Ansonsten finde ich noch den Opener ("How to disconnect from your social Sorrounding in half an Hour", Anm. der Red.) ganz cool, weil er die meisten Elemente, die wir in unserer Musik verbauen, enthält.


Schreibt ihr schon an neuem Material?

Ja, wir haben jetzt einen neuen Song komplett fertig. Ein zweiter ist, zumindest instrumental, weitesgehend fertig. Einen von den beiden wollen wir heute auch live spielen, der ist schon im Liveprogramm enthalten. Ansonsten werden wir im März zwei Demosongs aufnehmen. Nico ist in der Zeit mit seiner anderen Band, The Ocean, auf Tour. Wir werden die Zeit nutzen, um die Songs weiter zu schreiben und diese Aufnahmen zu machen. Wenn er wieder da ist, nehmen wir noch seine Stimme auf und werden dann einen Song auf einer Split-7" mit einer befreundeten Band namens Dead Flesh Fashion verwenden. Den anderen werden wir wohl auf MySpace hochladen, damit die Leute was neues zum anhören haben.


Wisst ihr schon ungefähr, wann das neue Album erscheinen soll?

Grob gesagt im Frühjahr 2009, wenns gut läuft vielleicht im Februar. Aber ich denke, im Frühjahr 2009 ist relativ realistisch.


Gibt es eine Band, mit der du gerne touren würdet?

Paul flüstert aus dem Hintergrund Meshuggah, das kann ich auf jeden Fall gut nachvollziehen und ich glaube, das teilen wir auch alle. (Nico nickt) Meshuggah ist eine Band, die uns auch beeinflusst hat. Converge, Dillinger Escape Plan, The Red Chord...Es gibt unzählige Bands. Cephalic Carnage, mit denen haben wir schon mal eine Show gespielt. Mit denen auf Tour zu sein wäre auch mal eine coole Sache. Für mich ganz speziell und geil wäre es, mit den Deftones zu touren.


Ihr habt momentan keine eigene Homepage, sondern setzt auf MySpace sowie einen Blog. Was sind die Gründe hierfür?

Zum einen Faulheit (Gelächter aller Anwesenden). Damit ist ein nicht kleiner Teil der Frage schon beantwortet. Wir hatten auf jeden Fall mal eine eigenständige Website, die nicht wirklich besucht wurde. Zur Zeit läuft relativ viel auf MySpace, da dort relativ einfach alles auf einen Blick zu sehen ist: Man kann die Musik hören, die Showdaten sehen, News und Blogs kann man posten. Es ist alles auf einer Seite und ziemlich übersichtlich, also eine praktische Sache.
Wir planen aber im Laufe der nächsten Zeit eine eigene Homepage an den Start zu bringen. Es gibt ja auch Leute, die nicht unbedingt auf MySpace sind und sich einfach ne Homepage angucken wollen. Ich denke, es macht Sinn, das in Angriff zu nehmen und im Laufe dieses Jahres wird dort etwas passieren.


Was denkst du zum Thema Filesharing und das Downloaden von Alben?

Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist es schön, dass sich Leute für uns interessieren und die Musik unbedingt hören wollen. Ich kann auch verstehen, dass die Leute nicht unendlich viel Kohle haben um sich Tonträger zu kaufen, die in den letzten Jahren auch nicht billiger geworden sind. Man hat halt immer die Hoffnung, dass Fans auch Geld ausgeben und sich die CDs kaufen.
Dagegen spricht, dass wir auch Post bekommen mit Texten wie: "Ja schickt doch mal eure Texte rüber" und meine Antwort darauf ist natürlich: "Kauft euch die CD, da sind die Texte drin". Wenn die Leute wenigstens auf die Konzerte kommen, ist es trotzdem eine coole Sache. Ich denke, die richtigen Fans werden sich die CD auch kaufen und die Möglichkeit gibt es auf Konzerten ja auch. Es ist halt heutzutage so, dass man da kaum noch drum herum kommt. Bei uns war die Platte schon zwei Monate vor VÖ im Internet erhältlich, weil die Promos halt früh rausgemailt wurden. Was soll man da machen? Man ärgert sich kurz darüber und fügt sich dann dem Schicksal.


Was ist, für euch, das beste Album aller Zeiten und warum?

Simon: Ich müsste hier zwei Referenzen nennen: Die eine ist SOLACE von Ion Dissonance. Ist für mich auf jeden Fall eine der Platten, die mich in den letzten paar Jahren geflasht haben. Dann noch die zweite, ganz andere Richtung, Hip Hop: Gang Starr mit MOMENT OF TRUTH, meiner Meinung nach die beste Hip Hop-Platte, die je aufgenommen wurde. Relativ anspruchsvoll, schön jazzig, eine geile Platte ohne Ausfälle.
Paule: Um noch mal auf Meshuggah zurück zu kommen: Ich finde die CATCH THIRTYTHREE ist echt ein Meisterwerk. Könnte ich mir jeden Tag anhören.
Nico: Bei mir ist es WE ARE THE ROMANS von Botch.


Gibt es noch etwas, das ihr an unsere Leser loswerden möchtet?

Du sagtest ja, ihr seid ein Magazin, dass eher traditionellen Metal behandelt. Ich möchte an jeden, der einen offenen Musikgeschmack hat, appellieren, einfach mal rein zu hören. Wir limitieren uns nicht auf eine Musikszene und freuen uns über jeden, der musikinteressiert ist und sich uns anhört. Kommt mal auf einer Show vorbei, da passierts! (Lacht)


Besten Dank!

Vlnr. HHH: Mario K., WFAHM: Paule, Simon, Nico
Vlnr. HHH: Mario K., WFAHM: Paule, Simon, Nico



 
 
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