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Xandria
 
XandriaNachdem es beinahe fünf Jahre recht still um die aus Bielefeld stammende Symphonic Metalband Xandria war, meldeten sie sich 2012 mit neuer Frontfrau zurück. Ihr Meisterwerk NEVERWORLD´S END schlug bei Fans und Kritikern ein wie eine Bombe. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass sich HardHarderHeavy das neue Gesicht am Mirko einmal aus der Nähe anschaut.

Datum:
 A.K., 03.08.2012

Wir fragten...
 Sicherlich eine Frage bzw. Thema welches Euch in letzter Zeit sehr häufig gestellt wurde. Als Fan sinfonischen Metals mit gehörigem Bombast, ist mir die Entwicklung der Musik Xandria´s nicht entgangen. Von KILL THE SUN bis zu euren aktuellstem Meisterwerk NEVERWORLD´S END ist die Entwicklung hin zum Symphonic Metal (im Stile Nightwish´s) nicht zu verleugnen. Wie steht Ihr zu den immer wieder aufkeimenden Vergleichen zu Finnlands Exportschlager mit Xandria´s neuem Soundgewand?

Marco: Es ist natürlich eine Ehre, mit einer so großartigen Band wie Nightwish verglichen zu werden! Sie sind schon eines unserer Vorbilder, daher ist es schön zu merken, dass wir die Leute mit unserer Musik ebenso begeistern können! Allerdings verfolgen wir natürlich unsere eigene Vision, sie ist eine Spielwiese für alles, was wir musikalisch mögen. Es geht bei Xandria einfach um das Ausleben musikalischer Träume, daher ist es wunderbar, dass die Leute uns auf dieser abenteuerlichen Reise in die Traumwelt begleiten wollen!


Um beim Thema zu bleiben, war es eine bewusste/beabsichtigte Entscheidung als Manuela zur neuen Stimme Xandria´s erkoren wurde?

Marco: Du meinst, ob wir uns entschieden haben, unseren Stil in diese Richtung zu entwickeln, als wir mit Manuela eine Stimme bekommen haben, die das nahelegt? Nein, es war uns vorher klar, dass wir diesen musikalischen Weg gehen wollen und haben dafür die passende Stimme gesucht. Deshalb hat es auch etwas länger gedauert, weil wir nicht einfach irgendeine - auch gute - Stimme wollten, der sich die Musik dann anpassen muss, sondern uns ist es wichtig gewesen, unsere musikalische Vision umsetzen zu können, und dafür ist Manuela die beste Sängerin, die wir finden konnten - sie passt in allen Belangen sehr sehr gut zu uns!


Songwriterisch beweisen Xandria hohe Ansprüche und brillieren mit sowohl folkloristischen als auch Soundtrack anmutenden Kompositionen. Woher nehmt ihr die Inspiration zu den Songs bzw. den dazugehörigen Texten?

Marco: Soundtracks sind eine große Inspiration, aber auch viele der Bands, die wir mögen. Neben Nightwish sind das auch ganz klassische Metalbands wie Iron Maiden, Judas Priest, Metallica oder auch Pantera. Wenn Du genau hinhörst, kannst Du diese Einflüsse hören. Aber auch Nicht-Metalbands wie Blackmore´s Night oder andere folkloristische oder Rock-Bands sind Einflüsse für uns.


Manuela, du hast deine musikalische Karriere in Finnland begonnen. Nicht ohne Grund kann man Finnland als "Heimat des Metals" bezeichnen, wenn man die große Anzahl der Rock- und Metalbands bedenkt. Glaubst du, dass deine Zeit in Finnland deinen musikalischen Geschmack, bzw. deine musikalische Karriere geprägt hat?

Manuela: Ich würde nicht sagen, dass es der Beginn meiner Karriere war, es war der Beginn des Singens überhaupt in meinem Leben, davor habe ich ja nicht gesungen - außer unter der Dusche ;-) Es war definitiv eine wichtige Zeit für mich insofern, als dass ich dort das Singen erstmals für mich entdeckt habe: Ich war in einem Chor und für mich war es eine völlig neue Erfahrung etwas Klassisches zu singen (Kyrie Eleison). Zudem war ich sehr fasziniert von der klassischen Solosängerin im Chor und wusste sofort: Das will ich auch können! Mit Metal hatte das rein gar nichts zu tun und ich wurde auch damals nicht durch dortige Metal Bands beeinflusst. Auch Nightwish war mir damals - 2003 - noch nicht wirklich ein Begriff, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Ich hatte zwar 1997 mal die ANGELS FALL FIRST-CD bei einem Freund gehört, konnte aber damals mit der Mischung aus Metal und Operngesang rein gar nichts anfangen, das fand ich extrem seltsam (lacht). Lustig ist das schon, dass ich das jetzt selber mache und hierin meine gesangliche Erfüllung gefunden habe... Zum Metal kam ich also nicht durch Finnland - auch wenn das sicher eine coole Story gewesen wäre ;-) Vielmehr war es so, dass ich mich allein durch den klassischen Gesang und die klassische Musik nicht "komplett" gefühlt hatte und mir erst bewusst wurde, was ich machen will, als ich 2006 (also zwei Jahre nachdem ich zu singen begonnen hatte) die ONCE-CD von Nightwish hörte. Da war mir klar, dass ich Metal und meinen klassischen Gesang miteinander verbinden möchte. Es war als würde ich Nightwish zum ersten Mal hören. Erst als ich selber angefangen hatte klassisch zu singen, schien ich offen zu sein für diese Art der Musik. Ich bin sehr glücklich, dass ich letztendlich diesen musikalischen Weg gefunden habe und nun mit Xandria gehen darf :)


Für das Album INDIA habt ihr das Deutsche Filmorchester Babelsberg verpflichtet. War es eine besondere Erfahrung mit einem Orchester zu arbeiten, bzw. die Songs darauf auszurichten?

Marco: Ja, es ist gigantisch und berauschend, mitzuerleben, wie ein ganzes Orchester die eigenen Songs spielt – wir waren extra zu den Aufnahmen gefahren, um dies zu erleben. Sie sind auf einigen, aber nicht auf allen Songs zu hören, aber diese Songs waren natürlich von vornherein sehr darauf ausgerichtet, symphonisch zu klingen.


Mit SALOMÉ kam Xandria´s erstes Konzept-Album. Habt ihr Euch im Vorfeld auf die Thematik des Albums geeinigt oder stand von vorn herein fest, dass die Storyline sich um die Tochter der Herodias drehen sollte?

Marco: Nein, das war kein Konzeptalbum, es trägt nur den Namen von einem der Songs auf dem Album, weil der Name uns dafür gut gefallen hat. In diesem Song geht es zwar symbolisch um den berühmten Schleiertanz der Salome, aber es ist kein ganzes Album rund um antike Sagen oder ähnliches, und auch dieser eine Song ist ja nur metaphorisch gemeint. Es geht hier im übertragenen Sinne darum, die eigene Persönlichkeit zu entblößen, dadurch, dass "Schleier" abgelegt werden. Die anderen Texte auf dem Album drehen sich alle um ganz verschiedene Dinge, meistens eher persönliche.


Da muss ich gestehen, den Longplayer mit "falschen Augen" gesehen zu haben. Aber um beim Thema Konzept-Alben zu bleiben. Würdet ihr sagen, dass ein Konzept-Album schwieriger zu Komponieren ist als ein "herkömmliches" Album?

Marco: Nun, ein komplettes Konzept-Album haben wir noch nie gemacht – auch NEVERWORLD´S END besitzt ja lediglich einen gewissen textlichen roten Faden, der mir einfach beim Texten selber aufgefallen war, weswegen wir dann diese Thematik für das Album in den Vordergrund gestellt haben durch Titel und Artwork und so weiter. Ich kann mir schon vorstellen, einmal ein wirkliches Konzeptalbum zu machen, aber es darf Dich beim Schreiben natürlich nicht einschränken – es muss Dich inspirieren! Dann ist es auch richtig, das zu tun, sonst aber eher nicht.


Habt ihr Euch eine besondere "Taktik" zurechtgelegt um die Story und die Musik SALOMÉS selbst abzurunden und aufeinander abzustimmen?

Marco: Bei diesem einen Song, dem Titelsong, haben wir schon bewusst Musik und Text sich gegenseitig verstärken zu lassen, dadurch, dass es in beiden orientalische Elemente gibt. Das Album als Ganzes ist aber eigentlich das Gegenteil eines Konzeptalbums. Weder Texte noch Musik folgen einem roten Faden, da wurde einfach alles zusammengewürfelt, was zu dieser Zeit passierte. Was zur Folge hat, dass ein paar recht untypische und experimentelle Dinge auf dem Album gelandet sind. Ein Song wie "Sisters of the Light" war ursprünglich gar nicht für Xandria gedacht, sondern nur ein kleiner Spaß, den ich mir mal an einem Nachmittag zuhause gemacht hatte. Es gab zu dieser Zeit keine übergeordnete Idee dafür, wie Xandria klingen sollen. Das kann man wegen der teilweise ganz interessanten Ergebnisse positiv sehen, aber man kann es auch negativ sehen, weil dieser Weg nirgendwo hin führte – ich finde es gut, wenn eine Band eine Vision davon hat, wie sie klingen will und was sie künstlerisch ausdrücken will. Zumindest was mich selber als Musiker betrifft ist mir das wichtig.


Marco, man kann sagen, dass Du beim Album NEVERWORLD´S END federführend für die Musik verantwortlich warst. War der Schaffensprozess schwierig oder hattest Du bereits ein "musikalisches" Bild vor Augen als Du mit dem Songwriting begonnen bist?

Marco: Ja stimmt, die Musik und die Texte stammen fast komplett von mir. Obwohl ich, seitdem ich die Band gegründet habe, fast immer den musikalischen Weg vorgegeben habe und auch die meisten Songs immer aus meiner Feder stammten, war dies bei NEVERWORLD´S END sogar in noch größerem Umfang der Fall, vor allem im Vergleich zum Vorgängeralbum. Ich sage das, weil es in Bezug auf Deine Frage sehr interessant ist. Denn bei SALOMÉ gab es dieses "musikalische Bild" nicht, was mich im Nachhinein auch sehr gestört hat. Mir ist eine "Vision" immer sehr wichtig, und auf NEVERWORLD´S END habe ich das wieder voll ausleben können – es gab ein sehr starkes, konkretes "musikalisches Bild", gleich mit den ersten Songideen, die ich bereits ein paar Monate nach Veröffentlichung von SALOMÉ für den Nachfolger hatte...


Am schwierigsten stelle ich mir stets die Produktion eines solchen Hammerwerkes wie „Neverworld´s End“ vor. Wie würdet Ihr die Zeit und Arbeit im Studio beschreiben?

Marco: Es war sehr intensiv und hat auch recht lange gedauert – mehrere Monate. Und wir waren in verschiedenen Studios, was allerdings eher praktische Gründe hatte. Die Gitarren- und Bassaufnahmen fanden bei mir zuhause statt, was für mich eine neue Erfahrung war und etwas, woran ich jetzt, einen Sommer später, mit gemischten Gefühlen zurückdenke – ich saß wochenlang daran, während andere das schöne Wetter genossen (lacht), aber auf der anderen Seite war es schön, so intensiv daran arbeiten können. Uns war jedes kleine Detail wichtig und wir haben an allem so lange gefeilt, bis es so war, wie wir es wollten!


Rückblickend kann man sagen, dass "Ravenheart" der Song war, welcher Xandria bekannt gemacht hat. Gute acht Jahre später... wie steht Ihr heute zu dem Song? Würdet ihr ihn heute anderes arrangieren bzw. etwas daran ändern wollen?

Marco: Es ist nach wie vor ein guter Song, daher spielen wir ihn auch noch live. Viel verändern würde ich nicht – es kann gut sein, dass wir ihn heute etwas anders arrangiert hätten, aber er gehört einfach zur damaligen Periode der Band, und ist als solches auch gut. Und so sehr unterscheidet er sich ja auch nicht vom "Jetzt", er ist ja auch recht symphonisch arrangiert, er passt also immer noch sehr gut hinein. Dies ist einer der Songs, die den Weg, den wir gegangen sind, gut beschreiben. Anders als andere Songs, deren Weg wir nicht weitergegangen sind, was teilweise auch sehr gut so ist (lacht).


Zurzeit tourt Ihr durch die Konzertsäle und begeistert die Fans. Welches Resümee zur Tour zieht ihr bis her?

Marco: Wir haben noch nie so viel Zuspruch erfahren wie jetzt, mit dem neuen Album und mit Manuela – es ist eine sehr schöne Erfahrung und Bestätigung! Es motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen! An dieser Stelle ein großes "Dankeschön" an alle Fans!


Seit fast 18 Jahren (kurze Unterbrechungen mal nicht mitgezählt) ist Xandria nun schon ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der deutschen Metalszene und begeistert Fans weltweit. Wie sehen eure Zukunftspläne oder auch Wünsche aus?

Marco: Nun, bekannter ist Xandria ja erst seit dem Debüt-Album, welches 2003 herauskam, also seit neun Jahren. Eventuell Noch die 1-2 Jahre davor, weil da unsere Demo-Songs im Internet einige Bekanntheit erlangt hatten. Du hast jetzt die Vorläuferband mitgezählt, die Mitte der Neunziger Jahre kurz existiert hatte, bevor ich 1999 die Band neu gründete. Dies war aber eine andere Band, die auch niemand kannte, außer ein paar Freunde (lacht). Zukunftspläne? Nun, wir haben das nächste Album fest im Visier, wir wollen die Leute nicht wieder fünf Jahre warten lassen! Und darüber hinaus? Ich denke, es gibt sehr viel, was wir noch erreichen und verwirklichen wollen!


Last but not least, meine "Standardfrage" zum Ende eines Interviews hin. Was würdet Ihr euren Fans und den Lesern gerne mittteilen?

Marco: Danke für das viele schöne Feedback, dass wir bisher bekommen von Euch! Wir hoffen, Euch bald wieder auf Tour zu sehen! Alles Gute und mögen Eure Träume wahr werden!


Vielen lieben Dank für eure Zeit und Antworten und begeistert uns auch weiterhin mit solch bombastischer Musik. Wir sehen uns bei einem Eurer Shows wieder.


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