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Back to LIVE war das Motto des Metal-Konzerts am Samstag, 17.09.2005 in Erlangen.
Das New Force lud die Besucher zu einem außergewöhnlichen Abend ein. Gleich drei Bands - Martyrium aus Malta, Daargesin aus Erlangen, Ivenberg aus Coburg - wollten den Besuchern so richtig einheizen und die Räume der Disco zum Beben bringen. Damit sich der Aufwand für die Bands in erträglichen Grenzen hielt, stellten die Jungs von Daargesin das Grund-Equipment für ihre Kollegen. Laut Ingo von Daargesin verliefen die Vorbereitungen diesmal erstaunlich glatt, so dass man dem Geschehen relaxed entgegen sehen konnte.
Übrigens: Wenn ihr die Bilder vergrößern wollt, einfach anklicken
Backstage
 Kurz bevor es ernst wird, nehmen sich Martyrium und Daargesin noch Zeit für Backstage-Fotos
Martyrium
Eröffnet wurde das Konzert von der Gruppe Martyrium aus Malta. Das Sextett hat sich dem Black Metal verschrieben und ist in ihrer Heimat die einzige Combo dieser Stilrichtung - kein Wunder, bedenkt man die Größe der Insel. Mit düsteren und atmosphärisch dichten Songs, ziehen sie von Anfang an die Zuhörer in ihren Bann. Auf den Spuren ihrer Vorbilder (der amerikanischen Thrash Metal Band Slayer und der norwegischen Black Metal Band Dimmu Borgir) wandeln die Malteser eine Stunde lang nicht nur musikalisch, sondern auch mit entsprechendem Outfit. Lediglich die etwas zu dominante Drum-Machine trübt den Auftritt. Die Gitarren und Vocals haben kaum eine Chance sich gebührend in Szene zu setzen. Trotz alledem gibt es am Ende für "fränkische Verhältnisse" euphorischen Applaus.
 Das Outfit verspricht Black Metal und die Fans werden nicht enttäuscht
 La Marquise De Sade sorgt stimmlich für etwas Abwechslung und ist sicherlich ein Eye-Catcher
 Bei Lucifuge Rofocale (Vocals) und Moloch (Bass) ist Head-Banging angesagt
 Die Gitarren haben fast keine Chance gegen die Drum-Machine von Necropaedophile
 Das Ende eines gelungenen Gigs wird mit viel Applaus honoriert
Daargesin
Jetzt müssen die Lokalmatadoren ran. Bei der bereits aufgeputschten Menge haben sie leichtes Spiel. Mit "Stonehenge" legen die Mystic Thrash Metaller gleich richtig los. Die Jungs von Daargesin scheinen heute einen besonders guten Tag erwischt zu haben - selten sah man sie spielfreudiger. Mürgen und Ingo liefern sich abwechselnd Gitarrenduelle, dass es nur so kracht und auch Thomas tracktiert das Langholz, bis die Finger qualmen. Allzu verständlich ist das Murren von Schlagzeuger Martin zu verstehen, als die Menge immer lauter den "Powersound Tractor" hören möchte. Nach einer Stunde und einer obligatorischen Zugabe, sind Band und Fans einige Liter Schweiß losgeworden.
 Von Beginn an haben die Lokalmatadoren das Publikum fest im Griff
 Mit sichtbarer Freude bei der Sache traktiert Mürgen Mikro und Gitarre
 Wiederkehrer Thomas spielt, als hätte er niemals der Band den Rücken gekehrt.
 "Powersound Tractor" fordern von Mürgen und Martin das Letzte
 So viel Spielfreude kommt bei den Fans voll an und verlangt nach Zugabe
Ivenberg
Eine kleine technische Panne verzögert den anstehenden Auftritt der Band Ivenberg aus Coburg. Doch Improvisation ist alles und nach einer kurzen Pause schmettern die Jungs ihren Mega-Thrash und -Death in die Menge. Um ihren Head-bangenden Fans eine Chance zu lassen, macht man sogar noch etwas Platz im Area. Langsam stellen sich die ersten Ermüdungserscheinungen bei der Zuhörerschaft ein. Es fällt Sepp und seinen Jungs schwer, das Ganze noch zu steigern. Kaum verwunderlich, da das Konzert immerhin schon über drei Stunden andauert. Schließlich haben es alle geschafft. Sepp reckt die Faust in die Höhe und der Event ist zu Ende.
 Nach über 2 Stunden Musik, sind nun Ivenberg gefordert, die Meute zu animieren
 Schon bei den ersten Songs holen die Jungs den großen Knüppel aus dem Sack
 Sänger und Bassist Sepp hat wenig Probleme die Menge zu Bangen zu bringen
 Band und Head-Banger mobilisieren die letzten Kraftreserven
 Sepp reckt die Faust - geschafft - im wahrsten Sinne des Wortes
Fazit
Gäste und Bands sind zufrieden und auch ich kann mein Lob zu einem rundum gelungenen Abend aussprechen. Trotz des Disco-Flairs im New Force (Mineralwasser gab es kostenlos!) und der damit verbundenen Enge, verlief der Abend absolut reibungslos. Einmal mehr wurden die Metal-Fans ihrem schlechten Ruf nicht gerecht und zeigten, dass nur eines zählt: Musik und Spaß!
J.G. / J.R., 18.09.2005
Fotos von: Jochen Galsterer |
Band-Infos:
Veranstalter-Infos:
| | www.newforce.de  |
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